Asien

Kasachstan: Bank in Astana nach Geiselnahme gestürmt – keine Verletzten, Angreifer festgenommen

Ein bewaffneter Mann hat in einer Bank in Kasachstans Hauptstadt Astana acht Menschen als Geiseln genommen. Das Innenministerium Kasachstans beschloss nach erfolglosen Verhandlungen den Sturm des Gebäudes. Daraufhin wurden die Geiseln freigelassen und der Angreifer festgenommen.
Kasachstan: Bank in Astana nach Geiselnahme gestürmt – keine Verletzten, Angreifer festgenommenQuelle: Gettyimages.ru © Maksim Konstantinov/SOPA Images/LightRocket

Kasachische Ordnungskräfte stürmten eine Filiale der Kaspi-Bank in Astana, nachdem ein bewaffneter Mann dort mehrere Geiseln genommen hatte. Das kasachische Innenministerium meldete die Freilassung der Geiseln. In der Veröffentlichung der Behörde auf ihrem Telegram-Kanal heißt es:

"Der Geiselnehmer ist neutralisiert worden! Alle wurden von Ärzten untersucht. Weder die Geiseln noch der Geiselnehmer wurden verletzt. Die Verhandlungen mit dem Geiselnehmer wurden von [Innenminister Marat] Achmetschanow geführt. Er war auch für die Sicherheitsoperation verantwortlich."

Tengri News veröffentlichte ein Video, das die Festnahme des Bankräubers zeigt. Auf vom Telegram-Kanal Mash veröffentlichten Aufnahmen sind zu Beginn des Angriffs Schüsse zu hören. Möglicherweise wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, berichtet der Telegram-Kanal ORDA.

Nach Angaben des Telegram-Kanals handelt es sich bei dem Angreifer um Alichan Muradow, der bei der Bank bereits für seine Kreditprobleme bekannt war. Er forderte, dass das gesamte Vermögen der Bank an einen Fonds für behinderte Kinder, Arme und Bedürftige übertragen wird. Muradow setzte eine Frist von drei Stunden, um dieser Forderung nachzukommen. Unbestätigten Berichten zufolge ist er als Drogenabhängiger registriert. Nach Angaben von Mash war der 30-Jährige zweimal als Verdächtiger in Kriminaldelikte verwickelt.

Erste Meldungen über die Geiselnahme in der Filiale der Kaspi-Bank in der Dostyk-Straße in Astana wurden gegen 13.00 Uhr Moskauer Zeit (12.00 Uhr Berliner Zeit) bekannt. Medien berichteten, dass wehrpflichtige Soldaten in dem Gebäude eintrafen. Das kasachische Innenministerium dementierte, dass das Militär an der Aktion beteiligt war.

Nach Angaben des Telegram-Kanals SHOT befanden sich zu diesem Zeitpunkt sieben Frauen und ein Wachmann in der Filiale, der Bankräuber hielt einer der Geiseln eine Waffe an die Schläfe.

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