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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Westen weitet Umfang der Angriffswaffen an Kiew aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Westen weitet Umfang der Angriffswaffen an Kiew ausQuelle: Sputnik © Pawel Bednjakow

 

  • 1.02.2023 07:37 Uhr

    07:37 Uhr

    Kiew verwüstet Kremennaja und Swatowo mit Waffen aus dem Westen

    Beim Beschuss durch ukrainische Streitkräfte wurden die Städte Kremennaja und Swatowo schwer beschädigt. Für ihre Angriffe setzen Kiews Truppen HIMARS-Mehrfachraketensysteme aus US-Produktion ein. Dies berichtete Witali Kisseljow, Militärexperte und Oberst der Volksmiliz der Lugansker Volksrepublik, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte:

    "Die Situation in der Region Swatovo-Kremennaja ist äußerst schwierig. Die Städte Swatowo und Kremennaja wurden durch Einschläge hochpräziser Raketen- und Artilleriegeschosse aus italienischer, französischer und deutscher Produktion sowie durch den Beschuss mit HIMARS aus US-Produktion schwer beschädigt."

    Bei dem Beschuss von Kremennaja sind am Dienstag drei Menschen getötet worden. Nach Angaben der Vertretung der Volksrepublik Lugansk (LVR) beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine wurden an diesem Tag insgesamt sieben Raketen auf die Stadt abgefeuert.

  • 07:01 Uhr

    Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes: Westen liefert noch mehr Angriffswaffen an die Ukraine

    Der Westen weitet den Umfang der an das Kiewer Regime gelieferten Offensivwaffen aus. Dies berichtet der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR Sergei Naryschkin. Dies sei durch die Entschlossenheit der USA und ihrer Verbündeten, Russland bis zum letzten Ukrainer zu bekämpfen, zu erklären. Naryschkin sagte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Wir nehmen natürlich zur Kenntnis, dass sowohl der Umfang als auch die Nomenklatur der an das Kiewer Marionettenregime gelieferten militärischen Ausrüstung einschließlich der Offensivwaffen erweitert wurde."

    "Und die Logik erklärt sich aus der Tatsache, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten entschlossen sind, bis zum letzten Ukrainer Krieg gegen Russland zu führen."

  • 31.01.2023 22:10 Uhr

    22:10 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:03 Uhr

    Polen will Ausbildung an Leopard-Panzern für ukrainische Soldaten auf fünf Wochen verkürzen

    Polen will ukrainische Soldaten an Leopard-Panzern ausbilden. Zu diesem Zweck soll nach Angaben von Reuters ein Ausbildungszentrum in dem westpolnischen Dorf Świętoszów dienen. In einer mit Simulatoren ausgestatteten Einrichtung könnten 14 Besatzungen mit je vier Mann gleichzeitig ausgebildet werden. Gewöhnlich dauere der Prozess etwa zehn Wochen, doch soll diese Zeit auf fünf Wochen verkürzt werden. Major Maciej Banaszyński, der Leiter des polnischen Leopard-Ausbildungszentrums, sagte gegenüber Reuters

    "Wenn wir die Ausbildung intensivieren, indem wir die Zahl der Ausbilder erhöhen, unsere Zeit und unsere Wochenenden einsetzen, können wir eine ganze Besatzung in fünf Wochen ausbilden."

    Darüber hinaus biete das Ausbildungszentrum Banaszyński zufolge Kurse für Mechaniker an, die sich mit der Bewaffnung, dem Fahrgestell und der Ausrüstung der Leopard-Panzer befassen.

  • 21:44 Uhr

    Gründer der US-Söldnertruppe Mozart wird der sexuellen Belästigung und des Betruges beschuldigt

    Andy Milburn, Gründer der US-Söldnertruppe Mozart, ist der sexuellen Belästigung, des Betruges und anderer Straftaten beschuldigt worden. Nach Angaben von RT wurde die Klage gegen den US-Marine-Veteranen und die Mozart-Truppe, die derzeit in der Ukraine tätig ist, vom ehemaligen Finanzdirektor des Unternehmens, Andy Bain, eingereicht. Ihm zufolge habe Milburn Spendengelder unterschlagen, Geld von Privatunternehmen herausgepresst, ehemalige Mozart-Mitglieder erpresst und einige Mitarbeiterinnen sexuell belästigt.

    Darüber hinaus stellt sich aus den Dokumenten heraus, dass alle Aussagen der Vertreter der Mozart-Gruppe, sie seien in der Ukraine ohne Waffen und würden lediglich die ukrainischen Streitkräfte militärisch unterstützen, Lügen sind. Vor einigen Tagen hatte Milburn selbst in einem Interview mit RT gesagt, das Hauptziel der Ausbildung sei es, Menschen zu töten.

    "Wozu bilden wir Jungs aus? Damit sie sich nicht nur verteidigen, sondern auch den Feind töten können. Alle unsere Aktivitäten bewegen sich eindeutig im Rahmen der NATO-Politik. Der Westen versorgt die Ukraine mit tödlichen Waffen, die Russen töten. Wenn ukrainische Soldaten von uns ausgebildet werden, ist dies ihr Ziel. Deshalb bringen wir ihnen bei, wie man mit Waffen umgeht."

  • 21:20 Uhr

    Ukraine nimmt drei Siedlungen in DVR unter Beschuss

    Innerhalb von 15 Minuten hat das ukrainische Militär drei Siedlungen in der Volksrepublik Donezk (DVR) beschossen. Dies berichtet die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Kriegsverbrechen. 

    Um 20:40 Uhr (Ortszeit) sind vier Granaten des Kalibers 152 Millimeter in der Siedlung Jakowlewka eingeschlagen. Fünf Minuten später feuerte die ukrainische Artillerie fünf Geschosse des Kalibers 155 Millimeter auf die Siedlung Mineralnoje ab. Um 20:55 Uhr wurde die Stadt Jassinowataja mit sechs 155-Millimeter-Granaten beschossen.

  • 20:53 Uhr

    Luftabwehr zweimal über Gebiet Belgorod eingesetzt

    Der Gouverneur des russischen Gebietes Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, hat über den Beschuss des Gebietes durch ukrainische Truppen berichtet. Über den Kreisen Belgorod und Schebekinski sollen die Luftabwehrsysteme zwei Raketen erfolgreich abgeschossen haben. Ferner sei über sechs Explosionen berichtet worden, die einen erneuten Einsatz der Luftabwehr signalisieren könnten.

    Gladkow betonte, es gebe infolge des Beschusses keine Todesopfer oder Verletzten. Die Rettungskräfte klärten derzeit mögliche Schäden am Boden.

  • 20:29 Uhr

    Human Rights Watch berichtet über Todesopfer wegen möglichen Einsatzes ukrainischer Landminen

    In einem Bericht teilt die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mit, ukrainische Truppen sollen in der Stadt Isjum Antipersonenminen vom Typ Lepestok abgeworfen haben, wodurch elf Zivilisten ums Leben gekommen sein sollen. Die HRW habe laut dem Bericht ihre Studie über den Einsatz von Landminen in Isjum vom 19. September bis zum 9. Oktober 2022 durchgeführt. Die Mitarbeiter der Organisation sollen über 100 Personen, darunter Augenzeugen, Betroffene, Rettungskräfte, Ärzte und Pioniere, befragt haben.

    Daraufhin habe die HRW die Verwendung von Lepestok-Minen in neun verschiedenen Bezirken der Stadt sowie in deren Umgebung festgestellt. Außer elf Todesopfern seien etwa 50 Personen, darunter fünf Kinder, nach Angaben der befragten Ärzte behandelt worden. In diesem Zusammenhang fordern die Menschenrechtsaktivisten Kiew auf, den möglichen Einsatz von Lepestok-Minen durch die ukrainischen Streitkräfte in Isjum und Umgebung zu untersuchen.

    Die Schützenabwehr-Sprengmine vom Typ PFM-1 oder Lepestok wird durch Auftreten ausgelöst und kann die Beine eines Betroffenen beschädigen. Sie wird mit Hilfe von Flugzeugen oder Hubschraubern eingestreut. Die Ständige Vertretung Russlands bei den Vereinten Nationen hatte zuvor in einem Schreiben an den Sicherheitsrat über den Einsatz von Lepestok-Minen durch die Ukraine gegen Zivilisten berichtet.

  • 19:57 Uhr

    DVR-Chef: Ohne Awdejewka kann Ukraine Donezk nicht beschießen

    Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), hat der Zeitung Komsomolskaja Prawda gegenüber berichtet, die ukrainischen Truppen würden mit allen Kräften versuchen, die Stadt Awdejewka zu halten. Derzeit beschieße die ukrainische Artillerie von Awdejewka aus regelmäßig das Territorium der DVR. Mit dem Verlust dieser Stadt verliere die Ukraine auch die Möglichkeit, Granaten auf solche Städte wie Donezk und Jassinowataja abzufeuern.

  • 19:25 Uhr

    Medien: Großbritannien erkennt Probleme bei Streitkräften

    Nach Angaben des britischen TV-Senders Sky News hat der Verteidigungsminister des Landes Ben Wallace zugegeben, dass die Streitkräfte Großbritanniens hinter den Armeen anderer Länder zurückgeblieben sind.

    Zuvor hatte sich der Beauftragte für Verteidigung im britischen Parlament Tobias Ellwood ähnlich geäußert, wobei er den Zustand des nationalen Militärs als beklagenswert und veraltet bezeichnete.

    Wallace betonte, er hätte die Probleme bei den Streitkräften und die Notwendigkeit von Investitionen bereits seit einigen Jahren deutlich signalisiert. Derzeit sollen alle europäischen Länder auf eine große Herausforderung gestoßen sein, und zwar Schwierigkeiten in den Lieferketten. Ausgerechnet dafür werde Wallace zufolge das neue Geld eingesetzt. Es sei wichtig, der Industrie zu signalisieren, dass die Regierung in das Militär investiere. In diesem Zusammenhang erinnerte der Verteidigungsminister an die Militärrichtlinie aus dem Jahr 2020, der auch weitere Maßnahmen folgen würden.

    Sky News hatte zuvor unter Berufung auf Quellen in Verteidigungskreisen berichtet, ein hochrangiger US-General habe in einem privaten Gespräch mit Wallace gesagt, dass die britische Armee nicht mehr als Kampftruppe der Spitzenklasse angesehen wird. Die britischen Streitkräfte sollen ihm zufolge auch kaum der zweiten Klasse angehören.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.