Russland

Russische Pazifik-Flotte übt Bulawa-Start: Interkontinentalrakete trifft Ziel im Gebiet Archangelsk

Um seine Truppen für den Ernstfall stets kampfbereit zu halten, führt das russische Militär regelmäßig Übungen durch. Trainiert wird unter anderem mit ballistischen Interkontinentalraketen. Zuletzt hat ein solches Manöver im Ochotskischen Meer im Fernen Osten stattgefunden.
Russische Pazifik-Flotte übt Bulawa-Start: Interkontinentalrakete trifft Ziel im Gebiet ArchangelskQuelle: TASS © LEW FEDOSSEJEW

Die russische Pazifik-Flotte hat am Mittwoch ihre Kampfbereitschaft unter Beweis gestellt. Im Einklang mit dem Gefechtsausbildungsplan feuerte das strategische Atom-U-Boot "Generalissimus Suworow" eine ballistische Interkontinentalrakete des Typs Bulawa ab. Das Manöver fand im Ochotskischen Meer statt.     

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte, habe es sich dabei um einen Unterwasserstart gehandelt. Die Gefechtsteile der Rakete hätten daraufhin den vorgegebenen Ort auf dem Testgelände Tschischa im nordrussischen Gebiet Archangelsk getroffen. Die Militärbehörde bezeichnete die Übung als erfolgreich und veröffentlichte ein Video.

Die Bulawa (auf Deutsch Streitkolben) ist eine U-Boot-gestützte ballistische Rakete mit Feststoffantrieb. Die Reichweite der Waffe wird auf 9.300 Kilometer beziffert. Ihre Entwicklung geht ins Jahr 1998 zurück. Laut Medienberichten soll die Bulawa seit dem Jahr 2018 im Dienst der russischen Streitkräfte stehen.

Das strategische Atom-U-Boot "Generalissimus Suworow" gehört dem Projekt Borei-A an und steht seit dem Jahr 2022 im Dienst der russischen Marine. Es ist mit modernsten Waffen und Navigationssystemen ausgestattet und zeichnet sich durch eine gute Manövrierfähigkeit aus und weist akustische Eigenschaften auf, die dieses atomwaffenfähige U-Boot unauffällig machen.

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