
Medwedew: Russland kämpft gegen Kräfte, die seine Existenz infrage stellen

Russland befinde sich im Kampf mit Kräften, die seine Existenz bedrohten, daher müsse jede Aktivität antirussischer Kräfte unterbunden werden. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates und Vorsitzende der Partei "Einiges Russland", Dmitri Medwedew. Bei seinem Auftritt auf dem III. gesamtrussischen Kommunalforum "Kleine Heimat – Stärke Russlands" im Nationalen Zentrum "Rossija" betonte er die Einheit des Landes, die unabhängig von der Region oder Tätigkeit der Bürger sei:

"Wo immer wir arbeiten – wir sind ein einheitliches Land. Ein Land, das sich heute im Krieg befindet. Ein Land, das gegen diejenigen kämpft, die nicht wollen, dass es existiert. Und wir – ebenso wie unsere Kinder und Enkel. Deshalb sind wir verpflichtet, zu siegen und jede Aktivität antirussischer Kräfte zu unterbinden – egal, woher sie kommt und in welcher Form sie sich äußert."
Er betonte zudem, dass Russland über alle notwendigen Voraussetzungen verfüge, um diese Ziele zu erreichen. Entscheidend seien dabei "verantwortungsbewusste und anständige Menschen", die insbesondere auf kommunaler Ebene tätig sind. Das Forum wurde vom Gesamtrussischen Verband der lokalen Selbstverwaltung mit Unterstützung der Präsidialverwaltung organisiert. Daran nahmen Vertreter aus verschiedenen Regionen des Landes teil.
Russland wird im internationalen Kontext im Westen weiterhin als zentrale Bedrohung wahrgenommen. So bezeichnete NATO-Generalsekretär Mark Rutte das Land in seinem Bericht für 2025 als die "bedeutendste" Gefahr für das Bündnis und den euroatlantischen Raum.
Auch in den USA wurde diese Einschätzung zuletzt aufgegriffen. So erklärte Präsident Donald Trump am 12. April, die Vereinigten Staaten hätten "Billionen Dollar für die NATO ausgegeben", um Mitgliedstaaten beim Schutz "vor Russland" zu unterstützen. Zugleich bezeichnete er dies als "etwas absurd" und betonte, dass der russische Präsident Wladimir Putin die NATO nicht fürchte.
Vor diesem Hintergrund äußerten sich auch Vertreter der russischen Außenpolitik. So erklärte Außenminister Sergei Lawrow im Oktober 2025, westliche Staaten bereiteten sich offen auf einen größeren Krieg in Europa vor und bildeten militärische Koalitionen gegen Russland und seine Verbündeten. Als Beispiele nannte er Vereinbarungen zwischen Frankreich und Großbritannien zur Koordination ihrer Nuklearstreitkräfte sowie zur gemeinsamen Entwicklung von Raketensystemen.
Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, westliche Staaten hätten ihre Versuche nicht aufgegeben, sich ukrainische Schwarzerdeböden sowie russische Energieressourcen anzueignen und die globale Ordnung zu ihren Gunsten zu verändern. Sie sprach in diesem Zusammenhang von "Revanchismus" und einem "kolonialen Ansatz".
Gleichzeitig betonte Präsident Putin wiederholt, dass Russland nicht die Absicht habe, Länder der EU oder der NATO anzugreifen. Seiner Ansicht nach schüre der Westen gezielt antirussische Stimmungen, um innenpolitische Probleme zu überdecken und steigende Militärausgaben zu rechtfertigen.
Mehr zum Thema – Russlands Botschafter Netschajew: Wir haben überhaupt keine Probleme mit dem deutschen Volk
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
