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Ceuta: Tausende Migranten von Strand geräumt – Spanien will 500 Minderjährige aufs Festland bringen

Die spanischen Behörden haben am Donnerstag das illegale Strandlager an der Playa del Trampolín in Ceuta geräumt. Nach dem massiven Grenzdurchbruch Ende Juli, bei dem bis zu 80.000 Menschen die EU-Außengrenze überquerten, hausten dort zuletzt rund 4.000 Grenzüberquerer unter freiem Himmel. Diese werden nun schrittweise in neue Zeltstädte und Hilfszentren umgesiedelt.

Wie das Innenministerium mitteilte, wurden bereits bis zu 1.800 Notaufnahmeplätze an zwei Orten in der Region geschaffen und EU-Nothilfemittel beantragt. Integrationsministerin Elma Saiz bestätigte zudem einen Notfallplan, nach dem rund 500 besonders schutzbedürftige unbegleitete Minderjährige – allen voran Mädchen – im "übergeordneten Interesse des Kindes" auf das Festland ausgeflogen werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund von mindestens 15 Vergewaltigungen an Kindern und Jugendlichen, zu denen die Polizei ermittelt.

Derweil melden die Behörden zahlreiche Fälle von Magen-Darm-Erkrankungen und Krätze. Laut dem Medium Demócrata sind auch zeitweise eingesetzte Soldaten betroffen – dem Verteidigungsministerium zufolge liege dies jedoch an mangelnder Hygiene in deren Unterkunft.

Mehr zum Thema - Bereits 15 Vergewaltigungen seit Migranten-Ansturm auf Ceuta

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