
Mit Russland Brücken schlagen – für die Zukunft der Menschheit: II. Offener Dialog, zweiter Tag
Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin betonte in seiner Botschaft an die Teilnehmer des Diskussionsforums:
"Der Essaywettbewerb zog Experten, Unternehmensleiter und Wissenschaftler aus 120 Ländern an – aus Asien, Afrika, dem Nahen Osten, Europa, Australien sowie Nord- und Südamerika."
Im Vorjahr, sei hier angefügt, waren dies Vertreter von etwas über 100 Ländern – und während sie damals etwa 700 Beiträge einschickten, kamen diesmal 1.600 Essays zusammen. Was genau die Autoren anzog, von denen die besten 102 nun an der Präsenzphase des Wettbewerbs auf der Expo-Plattform Nationales Zentrum "Russland" teilnehmen, machte Russlands Staatschef unmissverständlich ebenso wie begeistert deutlich:
"Alle Autoren und Forscher mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Ansichten wurden durch eine mächtige und kühne Idee geeint:
Ein gemeinsames Verständnis der Zukunft zu entwickeln – der Zukunft einer Welt, die in eine Ära tiefgreifender Strukturveränderungen eingetreten ist."
Die Begeisterung ist auch den Teilnehmern zueigen. Diese begründen sie einerseits mit dem überaus gelungenen Format der moderierten Diskussion, der reichhaltigen Möglichkeiten zum freien Austausch sowie der Vielfalt der Diskussionspartner, die aus allen möglichen Bereichen der Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft kommen.

Andererseits sind für sie die Themenkomplexe attraktiv, die Probleme des Globalen Südens ebenso wie des Westens betreffen, also wortwörtlich der ganzen Welt. Auch dürfte dies mit der praktischen Herangehensweise an die Lösungen für diese Probleme zu tun haben – Maxim Oreschkin, stellvertretender Leiter des Präsidialamtes der Russischen Föderation und des Nationalen Zentrums "Russland", der den Offenen Dialog leitet, umschreibt dies so:
"Tatsächlich ist die Welt um uns herum einerseits eine Welt mit vielen Herausforderungen – aber vor allem eine Welt mit vielen Chancen – Chancen, die wir gemeinsam mit Ihnen und mit Menschen aus aller Welt durch die Umsetzung verschiedener Projekte zur Verbesserung unseres Lebens verwirklichen können."
Und schließlich ist Russland als der Veranstaltungsort einerseits, aber auch als der Organisator andererseits nicht unwichtig. So lobte Selina Neri, Mitbegründerin und Rektorin an der Future Readiness Academy in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die unpolitische Herangehensweise, Vertreter sehr unterschiedlicher regionaler Bündnisse ganz unpolitisch zusammenzubringen:
"Dass das Forum in Moskau stattfindet, macht es noch attraktiver – eingedenk der vielen Erfolge Russlands im Bildungs- und Arbeitsmarktbereich sowie seiner Rolle im Brückenschlagen zwischen Kulturen und Ideen im Namen der Zukunft der Menschheit."
Organisiert wird das Projekt vom Nationalen Zentrum "Russland" gemeinsam mit dem Zentrum für branchenübergreifende Expertise "Drittes Rom" – und mit Unterstützung der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation.
Mehr zum Thema – Naher Osten: Russland wurde 2025 mehr als nur eine Alternative zum Westen
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.