International

Liveticker Ukraine-Krieg: Ausbruchsversuch ukrainischer Einheiten aus Kessel unterbunden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ausbruchsversuch ukrainischer Einheiten aus Kessel unterbunden© Pierre Crom/Getty Images
  • 7.10.2026 14:58 Uhr

    14:58 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainische Armee greift Linienbus an

    Ukrainische Truppen haben im Gebiet Saporoschje einen Linienbus mit einer Drohne angegriffen. Verletzt wurde niemand, teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit:

    "Ziel eines feindlichen Drohnenangriffs war ein Linienbus auf der Strecke Melitopol–Michailowka. Glücklicherweise gab es keine Opfer: Der Fahrer blieb unverletzt, und zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich keine Fahrgäste mehr im Bus."

  • 14:42 Uhr

    Experte: Anti-Drohnen-Netze können Brücken in Kiew nicht vor Geran-Drohnen schützen

    Die Anti-Drohnen-Netze, deren Installation an den Brücken über den Dnjepr in Kiew begonnen hat, seien nicht in der Lage, diese Objekte gegen russische Jet-Drohnen der Typen Geran-4 und Geran-5 zu schützen. Dies erklärt Dmitri Dorofejew, Leiter des Unternehmens "Systeme für mechanischen Schutz", gegenüber RIA Nowosti. Die Firma ist einer der führenden Entwickler von Anti-Drohnen-Netzen in Russland.

    "Die Materialfestigkeit der ukrainischen Netze reicht aus, um Hechte oder bestenfalls FPV-Drohnen mit einer Masse von bis zu zehn Kilogramm und einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde aufzufangen."

    Er merkt an, dass eine Düsen-Drohne der Typen Geran-4 und Geran-5 mit einer Geschwindigkeit von 300 bis 400 Kilometern pro Stunde ein solches Netz durchbrechen würde, ohne dabei praktisch an Geschwindigkeit oder Kurs zu verlieren.

  • 14:25 Uhr

    Medien: Türkei liefert Korkut-Luftabwehrsysteme an Ukraine

    Nach Angaben von "Middle East Eye" hat Ankara der Ukraine eigenproduzierte Korkut-Luftverteidigungssysteme bereitgestellt. Laut Kiew hätten sich diese Anti-Drohnen-Systeme gegen russische Angriffe als wirksam erwiesen, aber weitere Anschaffungen würden vom Preis abhängen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:59 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 70 Geschosse aus Ukraine abgefeuert 

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 72 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 160 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreizehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. 

    Zu Schaden seien sechs Privathäuser und zwei Autos gekommen. 

  • 13:16 Uhr

    Ausbruchsversuch ukrainischer Einheiten aus Kessel bei Dobropolje unterbunden

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien die Soldaten des Truppenverbands Mitte im Laufe des Tages in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter vorgerückt. Das russische Militär habe zwei Produktionsanlagen auf dem Gelände des Dobropolje-Bergwerks unter seine Kontrolle gebracht. 

    Ein Versuch von ukrainischen Einheiten, unter Einsatz von gepanzerten Fahrzeugen die eingekesselten Kamedaren zu entsetzen, sei abgewehrt worden.

    Innerhalb von 24 Stunden seien 82 Gebäude vom Gegner befreit sowie mehr als 25 ukrainische Soldaten, ein gepanzertes Fahrzeug und ein Pick-up eliminiert worden.

  • 12:25 Uhr

    Raketenbeschuss des Gebiets Belgorod: ein Kind getötet und ein weiteres verletzt

    Am Mittwoch haben die ukrainischen Kämpfer ihre Attacken auf zivile Einwohner des Gebiets Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region sei ein elfjähriges Mädchen bei einem Raketenbeschuss getötet worden.

    Zudem seien dabei vier Zivilisten verletzt worden, darunter ein weiteres Kind. Ein elfjähriges Mädchen sei mit einem Thoraxtrauma ins Zentralkrankenhaus der Stadt Walujki gebracht worden. Zwei Frauen sowie ein Mann hätten Splitterverletzungen an Beinen, Armen und Schultern erlitten und seien ebenfalls im Zentralkrankenhaus von Walujki stationär aufgenommen worden.

    Darüber hinaus seien infolge der Drohnenangriffe drei Privathäuser, ein Betrieb und zwei Pkw zu Schaden gekommen.

  • 11:51 Uhr

    Brand auf Öltanker nahe Sotschi nach Angriff durch unbemannte Boote gelöscht

    Der offene Brand auf dem Tanker Aframax Rio, der zuvor im Schwarzen Meer vor der Küste der russischen Stadt Sotschi angegriffen worden war, ist vollständig gelöscht. Dies teilt der Pressedienst des russischen Verkehrsministeriums mit.

    "Der offene Brand ist gelöscht. Rettungsschiffe bleiben vor Ort. Es gibt keine Verschmutzung des Gewässers durch die Ölfracht."

    Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker Aframax Rio wurde am Dienstag vor der Schwarzmeerküste von unbemannten Booten angegriffen. Alle 23 Besatzungsmitglieder – indische Staatsangehörige – wurden evakuiert. Es gab keine Verletzten.

  • 11:14 Uhr

    Betriebe für Herstellung und Lagerung von Flamigo-Raketen in Ukraine getroffen

    Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten zum nächtlichen Schlag mit Präzisionswaffen gegen militärische Ziele in der Ukraine bekannt. Das russische Militär habe mehrere Betriebe für Herstellung und Lagerung von Raketen, Drohnen und deren Komponenten getroffen:

    Kiew und Umgebung:

    • ein Industriebetrieb Umnyje bojepripassy für die Montage und Lagerung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie von operativ-taktischen Raketen des Typs FP-9 und deren Komponenten,
    • eine Montagehalle und Lagerstätte Fanplit, wo Komponenten für Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo sowie für Lang- und Mittelstrecken-Drohnen der Typen FP-1 und FP-2 hergestellt werden,
    • ein Werk Kiewer Karton- und Papierkombinat, wo die Produktion und Lagerung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie deren Komponenten organisiert wurde,

    Gebiet Tschernigow:

    • ein Industriebetrieb Plastmass-Priluki für die Herstellung und Lagerung von Komponenten für Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo,

    Gebiet Kirowograd:

    • eine Werkhalle der Gruppe der Industrieunternehmen Alexandrija für die Herstellung von Komponenten für Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite,

    Gebiet Dnjepropetrowsk:

    • ein Betrieb der Raketen- und Raumfahrtindustrie, der für die Produktion, Lagerung und Lieferung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie von Drohnen der Typen FP-1 und FP-2 eingesetzt wurde,

    Gebiet Poltawa:

    • ein Produktionsbetrieb Awtokras, der auf die Herstellung und Lagerung von Spezialfahrgestellen für Startvorrichtungen der Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo spezialisiert ist,
    • die Tabakfabrik Ukraine, in der die Produktion von Munition für Handfeuerwaffen eingerichtet wurde,

    Gebiet Charkow:

    • ein Maschinenbauwerk, in dem die Montage und Lagerung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie der dazugehörigen Komponenten durchgeführt wurde,

    Gebiet Odessa:

    • das Werk Dunaj Sudoremont im Hafen von Ismajil, das unbemannte Boote sowie deren Komponenten herstellt und lagert,
    • ein Trockenfrachtschiff im Hafen von Odessa, das Militärgüter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte transportierte.
  • 10:30 Uhr

    Dutzende Drohnen über Gebiet Woronesch abgeschossen

    In der Nacht hätten die Luftverteidigungskräfte insgesamt  64 Drohnen über neun Bezirken und zwei Stadtkreisen des Gebiets Woronesch zerstört, berichtet der Gouverneur der Region, Alexander Gussew, am Morgen auf Telegram. Nach vorläufigen Angaben gebe es keine Verletzten. 

    Im Süden der Region sei durch herabfallende Trümmerteile eine Stromleitung beschädigt worden. Mehrere Ortschaften seien vorübergehend ohne Strom, so Gussew.

  • 09:59 Uhr

    DVR meldet 30 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden 

    Nach Angaben der Behörden der Volksrepublik Donezk seien im Laufe des Tages 35 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert worden. Der Gegner habe auf das Territorium der Republik 37 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 6. August bis 0:00 Uhr am 7. August (Ortszeit) hätten 13 zivile Einwohner Verletzungen erlitten. 

    Zu Schaden seien außerdem zwei Wohnhäuser, mehrere Pkw und Lkw, ein Bus und zwei Objekte ziviler Infrastruktur gekommen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.