Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär trifft Metallurgiebetriebe für Rüstungsproduktion

12.09.2026 15:04 Uhr
15:04 Uhr
LVR: Binnen 24 Stunden vier Zivilisten verletzt
Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, erlitten im Laufe des Tages vier Personen Verletzungen bei ukrainischen Drohnenangriffen auf zivile Fahrzeuge. Alle Verletzten hätten die erforderliche medizinische Hilfe erhalten.
Insgesamt seien zehn Bezirke angegriffen worden, so Passetschnik weiter. Mehrere Fahrzeuge, Wohnhäuser und zivile Infrastrukturobjekte seien dabei beschädigt worden. Infolge von Einschlägen und herabfallenden Drohnentrümmern seien Brände ausgebrochen.
Binnen 24 Stunden hätten die Luftabwehrkräfte und die mobilen Feuergruppen rund 130 Luftziele über dem Gebiet der Republik abgeschossen.
14:30 Uhr
Medienbericht: "Versprengte Banden" ohne Kontakt zu ihren Kommandeuren in Einkesselung bei Woltschansk
Die Kommunikation zwischen den nahe Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselten ukrainischen Einheiten und deren Kommandeuren ist abgebrochen, sodass eine militärische Führung nicht mehr möglich ist. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Der Verlust einer einheitlichen Führung habe das ukrainische Militär in "versprengte Banden" verwandelt, heißt es im Bericht. Es sei unwahrscheinlich, dass die Versuche, die Verbindung wiederherzustellen, in der gegenwärtigen Situation erfolgreich sein würden.
Laut der Quelle der Agentur TASS habe der eingeschlossene Verband der ukrainischen Streitkräfte aufgehört, "ein einheitlicher Kampforganismus" zu sein, da die russische Armee die Kommandostellen zerstört und den Nachschub gekappt habe.
13:58 Uhr
Zehn Bataillone der ukrainischen Armee im Gebiet Charkow eingekesselt
Die kampfstärksten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt seien in den Kessel geraten. Dies erklärt Roman Schkroba, Kommandeur der 71. Garde-motorisierten Schützendivision der russischen Armee, in einem Interview mit Wladimir Solowjow. Ihm zufolge seien insgesamt zehn ukrainische Bataillone im Gebiet Charkow eingekreist worden.
Die Fläche des Kessels im Gebiet Charkow betrage mehr als 400 Quadratkilometer – es sei der flächenmäßig größte Kessel seit Beginn der militärischen Sonderoperation.
Seit Monatsbeginn habe das russische Militär in dem Kessel 305 ukrainische Kämpfer, zwölf gepanzerte Fahrzeuge, acht Pick-ups, 13 Quads und 20 Bodenroboter außer Gefecht gesetzt, so Schkroba weiter.
Bei der Befreiung der Grenzortschaften Aniskino, Wodjanoje und Olchowatka hätten die russischen Soldaten 57 Zivilisten evakuiert, fügte er hinzu.
13:25 Uhr
Russische Drohnen setzen Kiewer Kräfte weiterhin unter Druck (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten an der Front bei Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit Kamikazedrohnen vom Typ Geran ein Logistikzentrum, in dem Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte gelagert war.
12:44 Uhr
Tucker Carlson: Ignoranz des Westens brachte die Welt an den Rand eines Atomkriegs
Die Menschen im Westen haben keine Vorstellung davon, was in der Ukraine geschieht. Sie glauben dem, was die Fernsehsender BBC und NBC News berichten. US-Journalist Tucker Carlson erklärte das im Gespräch mit dem RT-Journalisten Afshin Rattansi.
"Vor drei Tagen nahm ich in Großbritannien an einem Abendessen im Kreis kluger, welterfahrener Menschen teil, die über umfassende Erfahrung und eine hervorragende, erstklassige Bildung verfügen", sagte Carlson.
Und weiter:
"Sie wussten überhaupt nichts. Sie stellten sich die Ukraine ernsthaft als eine Handvoll tapferer Freiheitskämpfer vor. Sie wissen einfach nicht, was los ist, sie haben keine Ahnung. Es herrscht ein Informationsvakuum."
Diese Ignoranz habe die Welt an einen Punkt gebracht, "an dem wir alle bald umkommen könnten", betonte der US-Journalist.
"Wir stehen nun am Rande eines Atomkriegs."
12:06 Uhr
Russisches Militär trifft Metallurgiebetriebe für Rüstungsproduktion

Das Hüttenkombinat Saporoschstal in der Stadt SaporoschjeAlexey Tolmachov / Gettyimages.ru In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag gegen Betriebe der ukrainischen Metallindustrie geführt, die Rüstungsgüter herstellen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Infolge von Angriffen mit Präzisionswaffen und Kampfdrohnen habe das russische Militär folgende Ziele getroffen:
- das Hüttenkombinat Saporoschstal in der Stadt Saporoschje, einen der Hauptlieferanten von Stahlblechen für Schutzkonstruktionen und Panzerungen für Militärtechnik sowie für Schutzwesten;
- das Hüttenkombinat in der Stadt Kriwoi Rog im Gebiet Dnjepropetrowsk, das Hüttenerzeugnisse für die Produktion von Rüstungsgütern und Militärtechnik herstellt;
- die Bergbau- und Aufbereitungskombinate Sewerny und Nowokriworoschski in der Stadt Kriwoi Rog, die Eisenerz abbauen und aufbereiten. Die daraus gewonnenen Erzeugnisse würden in der Rüstungsproduktion verwendet;
- den innovativen Elektroschmelzkomplex des Metallurgiewerks Interpipe Steel in der Stadt Dnjepropetrowsk, dem größten ukrainischen Hersteller und Lieferanten von Walzerzeugnissen für die Produktion militärischer Güter.
Darüber hinaus seien mehrere Ziele im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa beschädigt worden:
- Objekte der Hafeninfrastruktur, die für das Entladen und die Lagerung von Militärgütern genutzt werden,
- zwei Frachtschiffe, die Waffen und Militärtechnik für die Streitkräfte der Ukraine geliefert haben,
- ein Hafenschlepper.
11:49 Uhr
Truppenverband Ost schießt Dutzende Drohnen im Gebiet Saporoschje ab
Die Drohneneinheiten des Truppenverbands Ost haben im Luftraum des Gebiets Saporoschje mehr als 30 gegnerische Starrflüglerdrohnen zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
Nach Angaben der Militärbehörde seien Drohnen der Typen Hornet, Bliskawka, Darts, Domacha, Shark, Tor und Tschaklun abgefangen worden.
Die Aktionen der russischen Drohnenpiloten ermöglichten es, die Luftaufklärung des Gegners zu vereiteln, die Stellungen der Einheiten des Truppenverbands Ost zu schützen und Schäden an der zivilen Infrastruktur zu verhindern.
11:25 Uhr
Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR
Im Zuge des entschlossenen Handelns von Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte sei die Ortschaft Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk befreit worden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag mit.
10:54 Uhr
Putin: Entsendung europäischer Truppen in Ukraine bedeutet Krieg mit Moskau
Sollten die Europäer ihre Truppen in die Ukraine entsenden, würde dies zum Krieg mit Russland führen. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin gegenüber Journalisten während seines Besuchs in Indien, wie der Pressedienst des Kremls mitteilt.
"Wohin treiben sie [die europäischen Eliten] derzeit ihre Völker, ihre Länder? In einen Krieg mit der Russischen Föderation? Derzeit sprechen sie davon, dass sie darüber nachdenken, wie sie Truppen auf das Territorium der Ukraine entsenden könnten. Das bedeutet Krieg mit Russland."
Putin merkte an, dass die europäischen Politiker ihre eigene Bevölkerung mit einer vermeintlichen Bedrohung durch Russland erschrecken, die "nicht existiert und nie existiert hat".
10:12 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 90 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 50 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 92 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 22 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Infolge eines Drohnenangriffs sei ein Mann ums Leben gekommen, so Chinstein weiter.
Zu Schaden gekommen seien drei Privathäuser und fünf Pkw.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
