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Liveticker Ukraine-Krieg – Melania Trump: Feuerpause in Aljoschki gilt auch außerhalb der Stadt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Melania Trump: Feuerpause in Aljoschki gilt auch außerhalb der Stadt© Urheberrechtlich geschützt
  • 27.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:45 Uhr

    FT: Nicht-EU-Verbündete der Ukraine sagen für 2027 fünfmal weniger Hilfe zu

    Die Verbündeten der Ukraine, die nicht der EU angehören, haben für das Jahr 2027 deutlich weniger Mittel zur Unterstützung des Landes zugesagt als für 2026. Das berichtet die britische Zeitung Financial Times (FT) unter Berufung auf eine Prognose der Europäischen Kommission.

    Demnach haben die Partner Kiews außerhalb der EU für 2027 lediglich vier Milliarden Euro in Aussicht gestellt, nach 19 Milliarden Euro im Jahr 2026. Die Mittel sind somit fast fünfmal geringer. Deshalb würden Beamte der Kommission andere Unterstützungsoptionen prüfen, darunter die gemeinsame Ausgabe von Schuldtiteln. Zudem übe Brüssel Druck unter anderem auf London, Tokio und Ottawa aus, um Gelder für die Ukraine zu mobilisieren, so die FT.

  • 20:30 Uhr

    Russische Luftabwehr fängt binnen zwölf Stunden 71 gegnerische Drohnen ab

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben heute zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 71 gegnerische Drohnen abgefangen und zerstört. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula sowie über dem Großraum Moskau abgefangen.

  • 20:14 Uhr

    Kreml garantiert Selenskijs Sicherheit bei möglichem Besuch in Moskau

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij kann auf Wunsch zu Verhandlungen nach Moskau kommen. Ihm werden hier alle Bedingungen einschließlich Sicherheit garantiert. Das erklärte der russische Präsidentenberater, Juri Uschakow, dem Nachrichtenportal Westi nach einem Gespräch von Russlands Präsident Wladimir Putin mit Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und Finnlands Präsident Alexander Stubb.

    Laut Uschakow übermittelten Putins Gesprächspartner dem russischen Präsidenten das "aktive Interesse Wladimir Selenskijs, direkt mit ihm zu verhandeln". Im Gespräch sei aber betont worden, ein Kontakt auf Führungsebene zwischen der Ukraine und Russland habe nach Abschluss des Verhandlungsprozesses den größten Sinn, nämlich zur Unterzeichnung der Abschlussdokumente, so Uschakow weiter.

  • 19:56 Uhr

    Französischer Präsidentschaftskandidat nennt Ukraine eine Diktatur

    Der Vorsitzende der Partei "Les Patriotes" (Die Patrioten) und Kandidat für das französische Präsidentenamt, Florian Philippot, hat die Ukraine als Diktatur bezeichnet. Damit reagierte er auf den Beschluss der Obersten Rada, das Kriegsrecht bis zum 29. Januar 2027 zu verlängern. Philippot schrieb auf X:

    "Was für eine Schande! Und wir unterstützen, bewaffnen und finanzieren weiterhin diese niederträchtige DIKTATUR!"

    Philippot forderte zudem ein Ende der Hilfe für Kiew. "Es reicht. Kein Euro mehr, keine Waffe mehr für die Ukraine!", schrieb er.

  • 19:33 Uhr

    Lawrow wirft europäischen Politikern "politischen Masochismus" vor

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat europäische Politiker als politische Masochisten bezeichnet. Sie wollten alles opfern, damit die Ukraine Russland besiegen könnte, obwohl dieser Kurs ihren eigenen Ländern schade. Bei einem Treffen mit Chefredakteuren afrikanischer Medien erklärte Lawrow:

    "Der Westen versucht, seine öffentliche Meinung auf der Position zu halten, dass man alles opfern muss: Gehälter, Arbeitsplätze, den Umfang medizinischer Leistungen und grundsätzlich soziale Leistungen, damit die Ukraine Russland besiegt. Das hat in letzter Zeit unter anderem Kanzler Merz erklärt […] Das sind solche Masochisten, wenn Sie so wollen, politische."

    Lawrow kommentierte zudem das Telefonat von Präsident Wladimir Putin mit den Staats- und Regierungschefs von Norwegen und Finnland. Er sagte, die europäischen Länder versuchten zwar, sich in den Verhandlungsprozess zur Ukraine zu drängen, änderten ihren Ansatz bislang aber nicht.

  • 19:15 Uhr

    Ukraine setzt Angriffe auf Zivilisten in Russland fort: Verletzte in den Gebieten Brjansk und Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Zivilisten in Russland fort: Die Gebiete Brjansk und Kursk stehen erneut unter Beschuss.

    Wie der Gouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, mitteilt, habe ein 53-jähriger Mann im Bezirk Klimowo infolge des ukrainischen Angriffs mit einem Mehrfachraketenwerfer Verletzungen erlitten. Zudem habe eine ukrainische Drohne einen Bus angegriffen, wobei der Fahrer verwundet worden sei.

    Auch im Gebiet Kursk gab es Verletzte. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Chinstein habe eine ukrainische Drohne ein Dorf im Bezirk Belaja getroffen, ein 49-jähriger Mann sei verletzt worden. In Lgow sei noch ein Mann des Jahrgangs 1981 verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Reifenservice getroffen habe.

  • 18:56 Uhr

    Bislang acht südkoreanische Diplomaten aus Ukraine abgezogen

    Südkorea hat bislang acht Botschaftsmitarbeiter aus der Ukraine abgezogen, erklärt Außenminister Cho Hyun. Grund dafür war Kiews Entscheidung, Informationen über die Übergabe von nordkoreanischen Kriegsgefangenen an Seoul offenzulegen. Der Schritt war unvermeidlich, da die Ukraine die Angelegenheit nicht angemessen regeln konnte, fügt Cho hinzu.

  • 18:34 Uhr

    Melania Trump: Feuerpause in Aljoschki gilt auch außerhalb der Stadt

    Die Feuerpause in Aljoschki im Gebiet Cherson wurde über die Stadtgrenzen hinaus ausgeweitet. Dies schreibt die First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, auf X. Damit solle der sichere Durchgang humanitärer Konvois gewährleistet werden. Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, Waleri Gerassimow, habe dies bestätigt, so Trump.

    Zudem erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa, dass die Feuerpause bis 22:59 Uhr Moskauer Zeit am 1. November gelten soll.

  • 18:17 Uhr

    Behandlungsverweigerung für Russischsprachige in der Ukraine: Duma-Abgeordneter spricht von Rassismus

    Die Weigerung von Ärzten in der Ukraine, russischsprachigen Patienten medizinische Hilfe zu leisten, sehe nach Rassismus in Reinform aus. Das erklärte der erste stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der russischen Staatsduma, Andrei Klimow. Dem russischen Nachrichtenportal Lenta.ru sagte Klimow:

    "Wenn auf dem Gebiet eines Staates 100 Prozent der Bevölkerung Russisch versteht und spricht, dann sieht das natürlich wie Rassismus in Reinform aus. Mehr noch: Selbst aus Sicht der ukrainischen Gesetzgebung ist es übrigens eine Straftat, wenn ein medizinischer Mitarbeiter einem Menschen, der gesundheitlich in eine schwierige Lebenslage geraten ist, die medizinische Hilfe verweigert."

    Zuvor hatte die ukrainische Sprachenbeauftragte Jelena Iwanowskaja gesagt, dass einige Ärzte in der Ukraine nicht bereit seien, russischsprachige Patienten zu behandeln. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.