Europa

Schießerei im polnischen Krakau: Laut Medien bisher fünf Tote

Im polnischen Krakau hat sich am Sonnabend ein Anschlag ereignet, bei dem mindestens fünf Menschen getötet und zahlreiche verletzt wurden. Mindestens ein Attentäter schoss aus einem fahrenden Auto auf Passanten im Herzen der Stadt. Politiker haben die Tat bereits als Terrorakt qualifiziert.

Polnische Medien berichten unter Berufung auf die Polizei von fünf Toten in Krakau. Zehn Menschen, darunter zwei Polizisten, wurden verletzt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat die Tat in einem Tweet auf der Plattform X als Terroranschlag bezeichnet.

Nach vorliegenden Informationen fuhr gegen 15 Uhr Ortszeit ein Mann auf den Hauptplatz der Stadt und eröffnete aus seinem Auto das Feuer auf Passanten. Nach anderen Angaben sollen es mindestens zwei Attentäter gewesen sein.

Auf Videoaufnahmen, die polnische Medien verbreiten, sind Schüsse zu hören.

Auf dem Platz ist später ein Rettungshubschrauber gelandet, außerdem sind Rettungskräfte an der Marienbasilika im Einsatz.

Ein Verdächtiger konnte gefasst werden, als er versuchte, zu flüchten. Dabei sei er angeschossen worden und befinde sich aktuell im Krankenhaus, wo er operiert wird. Er habe Militärkleidung getragen und ein Gewehr bei sich gehabt, zitiert der Sender TVN24 das Polizeipräsidium von Krakau. Seine Identität ist noch unbekannt. Die Polizei ließ lediglich verlautbaren, dass es sich um einen polnischen Staatsangehörigen handeln soll.

In den sozialen Netzwerken wird ein Video der angeblichen Festnahme geteilt, seine Echtheit ist offiziell noch nicht bestätigt. 

Auf weiteren inzwischen veröffentlichten Aufnahmen sieht man einen uniformierten Mann, bei dem es sich um den oder einen der Attentäter handeln soll, regungslos auf dem Boden liegen.  

Lokale Medien melden inzwischen, dass ein zweiter Verdächtiger festgenommen wurde. Es soll sich dabei um den Komplizen des Schützen handeln. Die Polizei hat zwischenzeitliche Informationen über einen Komplizen wieder dementiert.

Die Hintergründe des Anschlags sind bislang unklar.

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