US-Sanktionen gegen Kuba: Havanna versinkt in Finsternis

In Havanna ist es am Mittwoch zu großflächigen Stromausfällen gekommen. Aufgrund der durch die verschärften US-Sanktionen verursachten gravierenden Treibstoffknappheit kann die kubanische Energiewirtschaft den Strombedarf des Landes nicht decken.

Eine Einwohnerin der kubanischen Hauptstadt schilderte, dass sie "manchmal mehr als 20 Stunden lang keinen Strom haben" und dieser für "nur anderthalb Stunden, manchmal drei Stunden, und heute waren es, wie es scheint, nur 20 Minuten" eingeschaltet wird. Frische Lebensmittel können demnach nicht gekühlt werden, sondern müssen "praktisch täglich eingekauft werden", so die kubanische Bürgerin.

Das im Jahr 1960 verhängte Wirtschafts- und Handelsembargo der USA gegen den Inselstaat – eines der längsten und umfassendsten Wirtschaftsembargos der Geschichte – wurde im Januar 2026 von US-Präsident Trump verschärft.
Seitdem hat Kuba wegen der daraus resultierenden Blockade von Öl- und Brennstofflieferungen mit größer werdenden Defiziten bei der Stromerzeugung zu kämpfen.

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