Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Kiewer Kräfte geraten bei Orechow unter Druck

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

13.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Artillerie legt gegnerische Stellungen in der DVR auseinander (Video)

Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands West haben gegnerische Stützpunkte in der Volksrepublik Donezk (DVR) unter Einsatz der Schleppkanonen vom Typ Giazint-B zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Diplomat: Kiewer Kräfte greifen Zivilisten an – aus Angst, die Wahrheit könnte ans Licht kommen

Ukrainische Kämpfer behindern die Evakuierung von Zivilisten aus umkämpften Ortschaften, erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Die Einwohner würden schikaniert und angegriffen, da die Kiewer Kräfte befürchteten, die Einwohner könnten die Wahrheit über ihre Gewalttaten enthüllen.

Die ukrainischen Truppen greifen die ukrainischen Bürger an, während russische Einheiten als Retter fungieren, sagte der Diplomat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Westi.

Kiew biete keinerlei Möglichkeiten zur Evakuierung der Zivilisten und lasse ihnen keine Wahl, was einen direkten Verstoß gegen die Grundsätze des humanitären Völkerrechts darstelle, erklärte der Sonderbotschafter.

Gebiet Cherson: Kiewer Kräfte verminen Straßen, die Zivilisten für Lebensmitteleinkauf nutzen

Das ukrainische Militär vermint viele Landstraßen, darunter auch die Verbindung zwischen Aljoschki und Radensk, im Raum Cherson rund um die Uhr. Nach Angaben der lokalen Behörden handele es sich um die Strecken, die von Zivilisten genutzt werden, um sich mit Lebensmitteln zu versorgen.

Darüber hinaus würden auf den Straßen sogenannte "lauernde Drohnen" gesichtet, die auf ihre Ziele warteten.

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete kürzlich die humanitäre Lage in Aljoschki als kritisch. Aufgrund von ukrainischem Beschuss und Drohnenangriffen sei es unmöglich, Lebensmittel oder Medikamente dorthin zu liefern, teilte Peskow mit. Er fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte daran arbeiteten, die Krise in der Stadt zu bewältigen.

Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben tagsüber am Dienstag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in fünf Gemeindebezirken des Gebiets Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab bekannt gibt, wurden dabei vier Zivilisten, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher, verletzt.

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an elf Eigenheimen, sechs zivilen Fahrzeugen, drei Infrastruktureinrichtungen und einem Geschäftsraum.

Russische Luftstreitkräfte werfen tonnenschwere Bomben auf gegnerische Anlagen ab (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Luftstreitkräfte Ansammlungen der ukrainischen Einheiten mit Drei-Tonnen-Bomben angreifen.

Dabei wurden folgende Ziele getroffen:

  • eine Drohnenleitstelle in der Volksrepublik Donezk
  • ein temporärer Truppenstandort im Gebiet Saporoschje
  • temporäre Truppenstandorte im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 70 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Tula, über der Moskauer Region und der Republik Krim zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Moskau: Immer mehr Mitglieder ausländischer krimineller Organisationen kommen ins Konfliktgebiet in der Ukraine

Russlands Innenminister Wladimir Kolokolzew hat bei einem Treffen in Islamabad mit seinem pakistanischen Amtskollegen Mohsin Raza Naqvi festgestellt, dass die internationale Kriminalität heute "in größerem Umfang, technologisch fortschrittlicher und vielfältiger agiert". Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Es sei eine zunehmende Verflechtung zwischen extremistischen Organisationen, terroristischen Gruppierungen und der organisierten Kriminalität zu beobachten, betonte der russische Minister. Darüber hinaus gebe es Versuche, diese Kräfte zur Destabilisierung einzelner Länder und ganzer Regionen einzusetzen.

Im Zuge der militärischen Spezialoperation in der Ukraine sehen sich russische Truppen und Geheimdienste laut Kolokolzew immer wieder mit Nationalisten und Kämpfern krimineller Organisationen konfrontiert, die in großer Zahl aus dem Ausland ins Kampfgebiet kommen würden. Darunter seien auch Angehörige lateinamerikanischer Drogenkartelle.

Ferner habe Russlands Innenminister darauf hingewiesen, dass die Waffen immer öfter aus Konfliktgebieten ausgeführt würden. So habe sich die Ukraine zu einem Akteur beim Schmuggel von Militärgütern entwickelt, die in die Hände von Kriminellen in beliebigen Ländern gelangen könnten.

Verletzte bei Artilleriebeschuss durch ukrainisches Militär in Energodar

Kiews Kräfte terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung in Energodar im Gebiet Saporoschje. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.

Wie der Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt, führte das ukrainische Militär am Dienstagnachmittag (Ortszeit) vier Artillerieangriffe auf das Gelände in der Nähe des Sport- und Gesundheitskomplexes der nuklearen Anlage durch. 

"Bei dem Beschuss wurden drei Zivilisten verletzt", schreibt der Beamte auf der Plattform Max. Sie hätten Splitterwunden sowie Knochenbrüche erlitten.

Des Weiteren teilt der Bürgermeister mit, dass ukrainische Kämpfer ihre massiven Drohnenangriffe auf die Wohnviertel in der Stadt fortsetzen würden. Nach vorläufigen Angaben sei mindestens ein Wohngebäude in Brand geraten.

Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im russischen Gebiet Kursk ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:

"Eine feindliche Drohne hat den Bezirk Belowski angegriffen. Im Dorf Kamyschnoje wurde ein 47-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein Minen- und Explosionstrauma sowie Splitterverletzungen an der rechten Schulter, am Brustkorb, an beiden Unterarmen, am Bauch und an den Beinen."

Der Verletzte wurde erstversorgt und soll nach Kursk gebracht werden.

Russische Armee greift Drohnenlager und Frachter an

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte am 13. Oktober ein Logistiklager in Mikulitschi im Gebiet Kiew sowie einen Frachter im Bug-Liman angegriffen. In dem Lager seien Kampfdrohnen aufbewahrt worden. Das Frachtschiff habe Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck zum Hafen von Nikolajew transportiert.

Johann Wadephul verspricht Kiew weiterhin Unterstützung

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat der Ukraine eine verlässliche Unterstützung zugesagt. Das Land brauche diese "dringender denn je", sagte Wadephul vor der Abreise zum Sicherheitsforum in Warschau.

"Wir sind verlässliche Unterstützer der Ukraine und stärken unsere gemeinsame Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit in der NATO", so der Außenminister weiter, um zu schließen:

"Europas Verteidigung beginnt mit der Ukraine – aber sie endet dort nicht. Auch wir sind im Fadenkreuz."

Zustimmung der Deutschen zu EU-Beitritt der Ukraine sinkt seit 2022 deutlich

Die Bürger in Deutschland gehen mit Blick auf die EU-Beitrittsambitionen der Ukraine auf Distanz. Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt des osteuropäischen Landes ist unter den Deutschen von ehemals 61 Prozent im März 2022 auf 41 Prozent im Juni 2026 gefallen, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. In der Erhebung wird weiter festgestellt:

"Während die Bürger in der Ukraine ihren nationalen Widerstand auch als Verteidigung der EU sehen und sich eine rasche Mitgliedschaft wünschen, bleibt in der Europäischen Union die Skepsis spürbar."

In der aktuellen Umfrage sprechen sich 53 Prozent der in der EU Befragten dagegen aus, der Ukraine schon bald die volle Mitgliedschaft zu gewähren.

Auch bei den kurzfristigen wirtschaftlichen Belastungen für Anpassungen im Rahmen des Beitrittsprozesses ist die öffentliche Meinung geteilt. Während zwei Drittel der Ukrainer ihre Bereitschaft erklären, höhere Kosten zu schultern, lehnen fast zwei Drittel der EU-Bürger dies ab.

Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert Osteuropa-Expertin Miriam Kosmehl von der Bertelsmann Stiftung mit den Worten:

"Die prekäre Finanzlage der Ukraine ist eine Herausforderung für die gesamte EU, denn die Stabilität in unserem großen europäischen Nachbarland ist in unserem gemeinsamen Interesse."

Allein für den Wiederaufbau werde der Finanzbedarf inzwischen auf über 500 Milliarden Euro geschätzt. Um diesen Bedarf zu decken, sei "ein umfassender Mix" aus einander ergänzenden und verstärkenden Instrumenten erforderlich. Dafür ist entscheidend, die Unterstützung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, so die Expertin.

US-Medien: Trump "tierisch angepisst" - wegen Selenskijs Angriffen auf Russlands Diesel-Raffinerien

Donald Trump soll bereits Selenskijs Ankündigung, russische Erdölraffinerien anzugreifen, sehr missfallen haben – verspricht er sich davon doch Entlastung auf dem US-Treibstoffmarkt. Obwohl Kiew die Angriffe seit Freitag ausgesetzt hat, ließ Trump die Weitergabe von US-Aufklärungsdaten an die Ukraine eine Nacht lang stoppen.

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Bulgarien bittet EU und NATO nach Drohnenangriffen um Hilfe

Eine Woche nach Drohnenangriffen auf zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer hat Bulgarien die EU und die NATO um technische Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Nach Angaben von Regierungschef Rumen Radew ist bislang unklar, ob es sich um die Drohnen aus Russland oder aus der Ukraine gehandelt hat.

Beide angegriffenen Schiffe waren beschädigt worden, eines davon – die "Alfa Watan" – sank innerhalb von etwa drei Minuten. An Bord des unter der Flagge von Togo fahrenden Schiffs waren zwölf Mann Besatzung, die noch immer vermisst werden.

Das zweite Schiff, die "Able", war unter der Flagge von Palau mit Getreide nach Istanbul in der Türkei unterwegs, als es nach einem Drohnenangriff in Brand geriet. Die 18-köpfige Crew wurde gerettet. Auf dem Schiff wurden ersten Ermittlungen zufolge keine Drohnen-Reste entdeckt. Medienberichten zufolge hat die "Able" Bulgariens Gewässer inzwischen wieder verlassen.

Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte geraten bei Orechow zunehmend unter Druck

An der Front bei Orechsow im Gebiet Saporoschje verschlechtert sich die operativ-taktische Lage für das ukrainische Militär täglich. Dies teilte der russische Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Agentur TASS mit.

Russische Soldaten haben laut Marotschko in dem Frontabschnitt nordwestlich von Orechow die Kontrollzone ausgeweitet, die Schwachstellen beseitigt und dem Gegner Vorteile entzogen.

Frankreich: Präsidentschaftskandidat spricht sich für Abschaltung von Starlink in der Ukraine aus

Florian Philippot, Kandidat bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027, hat die Idee unterstützt, der Ukraine den Zugang zum Satelliteninternet Starlink zu sperren. Auf X schrieb Philippot:

"Wenn Selenskij seinen Wahnsinn gegen russische Raffinerien fortsetzt und neue Wahlen in der Ukraine ablehnt, wird man das natürlich tun müssen!"

Zuvor hatte das europäische Medium Politico berichtet, US-Präsident Donald Trump könne der Ukraine amerikanische Aufklärungsdaten entziehen oder Druck auf den Unternehmer Elon Musk ausüben, Starlink abzuschalten. Die ukrainische Armee stützt sich in erheblichem Maße auf den Dienst.

Mehrfachraketenwerfer trifft ukrainischen Truppenstandort an der Front bei Dnjepropetrowsk (Video)

Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte zerstörten bei einem Kampfeinsatz am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk einen Standort der ukrainischen Armee mithilfe des Grad-Mehrfachraketenwerfers. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Moskau: 52 Zivilisten in Russland binnen einer Woche infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen

Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, kamen in der vergangenen Woche in Russland infolge ukrainischer Angriffe 52 Zivilisten ums Leben, darunter fünf Kinder. Weitere 274 Menschen wurden verletzt, unter ihnen elf Minderjährige.

Im selben Zeitraum setzten die ukrainischen Streitkräfte nach seinen Angaben rund 8.500 Munitionseinheiten gegen zivile Objekte auf russischem Gebiet ein.

Volksrepublik Lugansk: Drei Minderjährige bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden die Volksrepublik Lugansk beschossen. Dabei wurden sechs Zivilisten verletzt, unter ihnen drei Minderjährige. Das teilte der Republikchef Leonid Passetschnik in seinem Telegram-Kanal mit.

In der Siedlung Krasny Kut wurden ein sechsjähriges Mädchen und seine Mutter verletzt. In der Stadt Almasnaja erlitten zwei Männer und ein 16-jähriger Jugendlicher Verletzungen. In der Stadt Swatowo wurde ein neunjähriges Mädchen durch eine gegnerische Drohne verletzt.

In mehreren Bezirken wurden infolge der Angriffe Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie Anlagen der Energieversorgung und der zivilen und kommerziellen Infrastruktur beschädigt. Die zuständigen Dienste und die örtlichen Behörden sind dem Republikchef zufolge an der Beseitigung der Folgen beteiligt.

Die Luftabwehr und mobile Feuereinheiten zerstörten über dem Gebiet der Republik rund 40 Luftziele.

WP: USA und Europa erarbeiten Friedensplan für die Ukraine mit vier Punkten

Die USA und Europa bereiten einen Vorschlag zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vor, der aus vier Punkten bestehen soll. Das berichtete der Kolumnist der Zeitung Washington Post, David Ignatius, unter Berufung auf Quellen.

Washington und Brüssel arbeiteten demnach an einem gemeinsamen Friedensvorschlag, der Russland und der Ukraine finanzielle und sicherheitspolitische Vorteile bringen und eine Grundlage für die Klärung territorialer Streitfragen schaffen solle. Einem US-Beamten zufolge sehe der Entwurf vor, Russland Vereinbarungen mit Europa in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft anzubieten, die als Basis für Stabilität in der Region dienen sollten.

Die vier Punkte des Plans lauteten demnach:

  • Wiederaufbau der Ukraine. Die Unterhändler wollten von Kiew dafür eine Kostenschätzung anfordern.
  • Sicherheitsgarantien für die Ukraine und für Russland. Welche Vereinbarungen mit Moskau angestrebt werden, sei bislang unklar.
  • Energieabkommen zwischen Russland, der Ukraine und Europa. Dazu könne der Bau einer Pipeline für Energielieferungen nach Europa gehören, die Einnahmen für Moskau und Kiew bringen würde. Der Punkt umfasse zudem den Zugang Russlands zum europäischen Energiemarkt und Fristen für die Aufhebung von Sanktionen.
  • Waffenruhe entlang der aktuellen Frontlinie.

Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in Schebekino verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod ein Auto mit einer FPV-Drohne angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Wie der Einsatzstab des Gebiets mitteilte, wurde der Mann mit Splitterverletzungen an Händen, Brustkorb und Bauch ins Krankenhaus gebracht.

Außerdem wurden bei ukrainischen Angriffen im Bezirk Schebekino ein Gewerbeobjekt, die Verglasung eines Mehrfamilienhauses, ein Infrastrukturobjekt, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb und ein Lager beschädigt. Im Bezirk Waluiki wurden ein Gewerbeobjekt und ein Mehrfamilienhaus getroffen, im Bezirk Nowy Oskol ein Auto und im Bezirk Belgorod die Fassade einer sozialen Einrichtung. Bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt im Bezirk Jakowlewo wurden eine Straßenlaterne und ein Auto beschädigt.

Kiesewetter: Brüssel sollte Kiew zu Angriffen auf russische Ölraffinerien ermuntern

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter stärkt dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump den Rücken.

"Die Ukraine hat mit den gezielten Angriffen auf russische Ölraffinerien legitime Ziele des Aggressors getroffen und trägt mit den weitreichenden Sanktionen effektiv dazu bei, Russlands Kriegsmaschine zu schwächen", sagte Kiesewetter laut dem Fernsehsender ntv.

"Europa und Deutschland sollten die Ukraine deshalb darin bestärken, weiterhin relevante Ziele in Russland auszuschalten, denn das ist im Sinne der europäischen Sicherheit", so der Politiker weiter.

"Weil ich es sage" – Trump erklärt Waffenruhe trotz Dementis aus Moskau und Kiew für vereinbart

Obwohl die Presse ihn auf jüngste Verstöße aufmerksam machte, beharrte US-Präsident Donald Trump am Montag in Washington D.C. darauf, dass eine Energie-Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland bestehe. 

Eine Pressevertreterin erinnerte den Republikaner daran, dass "beide Seiten behaupten, sie hätten dem Energie-Waffenstillstand nicht zugestimmt". Trump widersprach:

"Wissen Sie, warum? Weil ich gesagt habe: 'Ihr stimmt zu.' Deshalb. Sie haben zugestimmt, weil ich gesagt habe, dass sie zustimmen."

Das Staatsoberhaupt der USA wiederholte mehrmals, dass "dieser Krieg eine Katastrophe" sei, betonte aber auch, dass "Selenskij sich darauf konzentrieren muss, die Einigung zu erzielen, und nicht nur darüber reden".

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen im Gebiet Charkow die Schlinge um die ukrainischen Truppen enger und erweitern die äußere Kontrollzone. Innerhalb des Kessels wird um die Befreiung der Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka und Nefjodowka gekämpft. Die personellen Verluste der eingekesselten ukrainischen Einheiten betrugen binnen 24 Stunden bis zu 60 Soldaten. Zudem wurden ein Fahrzeug und fünf bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt. Bei der Erweiterung des außerhalb des Kessels kontrollierten Gebiets werde um die Ortschaften Prikolotnoje, Kotowka und Gogino gekämpft.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.285 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 92 Fahrzeuge
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • elf Artilleriegeschütze
  • sieben Stationen für elektronische Kampfführung
  • ein Panzer
  • ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und der Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutze, Werkhallen zur Drohnenproduktion und deren Lager sowie Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner an 142 Orten. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden 883 Starrflüglerdrohnen abgefangen.

Russischer Truppenverband Mitte befreit in Dobropolje binnen eines Tages 286 Gebäude

Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte haben in den vergangenen 24 Stunden in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk 286 Gebäude befreit, darunter drei Produktionsanlagen. Bis zu 65 ukrainische Soldaten wurden getötet. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

FSB nimmt Frau fest, die im Auftrag des SBU Drohnenangriff auf russischen Militärflugplatz vorbereitet haben soll

Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Woronesch eine russische Staatsbürgerin festgenommen. Sie soll im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes SBU einen Drohnenangriff auf den russischen Militärflugplatz Baltimor vorbereitet haben. Das teilte die Pressestelle des FSB mit. Ziel des SBU sei es gewesen, die Infrastruktur des Flugplatzes zu zerstören, die Flugzeuge zu treffen und Personal zu töten.

Die Frau sei dem FSB zufolge 2022 während eines Aufenthalts in der Ukraine von einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste angeworben worden. Später sei sie auf Anweisung ihres Betreuers nach Woronesch gereist und habe dort eine Garage gemietet, um darin Drohnen zusammenzubauen und zu starten. Die Steuerung habe über das Internet durch Bediener auf ukrainischem Gebiet erfolgen sollen. Aus zuvor angelegten Verstecken habe die Frau neun Drohnenbausätze mit Sprengsätzen sowie Steuerungstechnik abgeholt und in die Garage gebracht. In jedem Bausatz hätten sich rund 500 Gramm Sprengstoff ausländischer Herkunft befunden.

Der FSB konnte die Frau nach eigenen Angaben rechtzeitig festnehmen und den Anschlag in der Vorbereitungsphase verhindern.

Wegen fehlender Daten: Ukrainische Luftabwehr konnte auf Raketenstarts nicht rechtzeitig reagieren

Die ukrainische Luftabwehr hat gestern nicht rechtzeitig auf Starts russischer ballistischer Raketen reagieren können. Der Grund seien fehlende Daten der westlichen Partner Kiews, sagte Juri Ignat, Leiter des Pressedienstes der ukrainischen Luftstreitkräfte.

Im ukrainischen Fernsehsender Rada führte Ignat den Vorfall auf "technische Umstände" zurück. Es komme vor, dass solche Informationen nicht ankämen, und es sei nicht der erste derartige Fall. Er gehe davon aus, dass ukrainische Fachleute das Problem gemeinsam mit den Partnern lösen würden.

Am Montagabend hatten mehrere ukrainische Medien berichtet, dass die Explosionen in Kiew vor der Auslösung des Luftalarms zu hören waren. Später bestätigten die ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die ballistischen Ziele von Radaranlagen erst während des Angriffs auf Kiew erfasst worden waren.

Rüstungsbetrieb, Lokomotivdepot und Logistikzentrum: Russland trifft Ziele in Kiew und im Gebiet Nikolajew

Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht kombinierte Angriffe mit bodengestützten Präzisionswaffen und Drohnen gegen Betriebe der Rüstungsindustrie, Logistikzentren sowie Anlagen der Eisenbahn- und Hafeninfrastruktur der Ukraine durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, waren auch Schiffe Ziel, die Militärgüter in die Ukraine lieferten.

Dem Ministerium zufolge wurden getroffen:

In Kiew

  • Eine Werkhalle des Unternehmens Pulp Mill Print, in der Raketen und Langstreckendrohnen hergestellt wurden.
  • Das Lokomotivdepot Darniza, das Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an Schienenfahrzeugen durchführt, die für den Transport von Militärgütern und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.

Im Gebiet Nikolajew

  • Das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Ortschaft Ternowka, in dem Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte gelagert wurden.
  • Ein Drohnenlager in der Ortschaft Meschkowo-Pogorelowo.

Im Bug-Liman

  • Ein Frachtschiff, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck in den Hafen Nikolajew lieferte.

Putin und Trump überreichen Selenskij den "schwarzen Fleck"

Der ukrainische Präsident Selenskij kritisierte unmissverständlich die Entscheidung des Weißen Hauses über den Diesel-Deal mit Russland. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Moskau wiederum beobachtet in Kiew zunehmende "Hysterie". Wie ernst ist die Lage für Wladimir Selenskij?

Mehr dazu in dieser Analyse von Rafael Fachrutdinow.

Ukrainische Angriffe verletzen fünf Menschen im Gebiet Kursk

In den vergangenen 24 Stunden sind im Gebiet Kursk bei ukrainischen Angriffen fünf Menschen verletzt worden. Tote gibt es nicht. Das teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

Auf der Landstraße zwischen der Siedlung Kommunar und dem Dorf Beliza im Bezirk Belaja wurden ein Rettungssanitäter, ein Arzt und der Fahrer eines Rettungswagens verletzt. Alle drei wurden ins Gebietskrankenhaus Kursk gebracht. Auf der Landstraße zwischen dem Dorf Dolgije Budy und dem Weiler Tschernezki erlitten eine 37-jährige Frau und ihre zehnjährige Tochter Verletzungen. Sie suchten keine ärztliche Hilfe auf.

Wie der Gouverneur weiter mitteilte, wurden im Laufe des Tages 218 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgeschossen. Zehnmal griffen Drohnen das Gebiet Kursk mit Sprengsätzen an.

Luftabwehr zerstört in einer Nacht 604 ukrainische Drohnen über Russland

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr zwischen 20 Uhr am 12. Oktober und 8 Uhr am 13. Oktober (Moskauer Zeit) 604 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört hat.

Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Orjol, Kaluga, Tula, Kursk, Woronesch, Twer, Lipezk, Rjasan, Rostow und Smolensk, über der Moskauer Region, den Regionen Stawropol und Krasnodar sowie über dem Asowschen Meer abgefangen.

Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet, 16 Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb eines Tages 137-mal angegriffen. Das teilte Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Ihm zufolge beschoss der Gegner das Gebiet siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern und warf 32-mal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Einheiten der russischen Luftabwehr schossen insgesamt 162 Drohnen über dem Gebiet ab.

Bei Drohnenangriffen auf die Bezirke Belgorod und Schebekino kamen zwei Männer ums Leben. 16 weitere Personen wurden in der Stadt Belgorod sowie in den Bezirken Borissowka, Rakitnoje und Schebekino verletzt. Vier von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, einer befindet sich dem Gouverneur zufolge in einem schweren Zustand. Alle Betroffenen erhalten die nötige medizinische Hilfe.

Trump: Putin und Selenskij sollen sich treffen

US-Präsident Donald Trump hält ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij für notwendig, um den Konflikt in der Ukraine beizulegen. Das sagte er gegenüber Journalisten vor seinem Abflug nach Ohio. Beide Seiten wollten nach seiner Einschätzung ein Abkommen, wüssten aber nicht, wie sie es erreichen sollten. Trump sagte weiter, dass die USA dafür sorgen würden, dass eine Einigung erreicht werde.

Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga: Schule und zwei Einfamilienhäuser beschädigt

Die Luftabwehr hat am Abend und in der Nacht 73 Drohnen über dem russischen Gebiet Kaluga zerstört. Das teilt der Gouverneur Wladislaw Schapscha mit. Ihm zufolge wurden bei dem Angriff im Bezirk Mossalsk ein Schulgebäude, zwei Einfamilienhäuser und ein Auto beschädigt. Verletzte gab es keine.

Moskau: 417 Drohnen in einer Nacht Richtung Hauptstadtregion

Auf die Moskauer Region flogen zwischen 20:30 Uhr Moskauer Zeit am 12. Oktober und 7:00 Uhr am 13. Oktober 417 Drohnen zu. Das teilte der Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Der größte Teil wurde ihm zufolge auf den weiten Anflugwegen außer Gefecht gesetzt, 65 Drohnen wurden im Anflug auf Moskau zerstört.

Russische Truppen setzen zwei Drohnenleitstellen der Ukraine bei Druschkowka und Nikolajewka außer Gefecht

Russische Truppen haben in der Volksrepublik Donezk zwei Leitstellen für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Das teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Laut Ministerium befand sich eine Leitstelle samt Drohnenbesatzung und Steuerungstechnik in der Garage auf dem Gelände eines Privathauses in Nikolajewka. Sie wurde durch einen Präzisionstreffer zerstört. Die zweite Leitstelle in Druschkowka war in einem verlassenen Haus untergebracht und wurde mit Haubitzengeschossen vom Typ Giazint-B getroffen.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte entsprechende Videoaufnahme.

Russischer Truppenverband Nord bekämpft gegnerisches Personal und Technik in den Gebieten Charkow und Sumy

Artilleristen des russischen Truppenverbands Nord haben in der Nacht Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy bekämpft. Wie der Truppenverband der russischen Nachrichtenagentur TASS mitteilt, wurden insgesamt 79 gegnerische Soldaten neutralisiert sowie 18 Drohnenstellungen, eine Haubitze und 14 geländegängige Kraftwagen zerstört.

12.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kiew weitet Sanktionen gegen Russland aus: Krypto-Dienste, Unternehmen und zwei Schiffe betroffen

Die Ukraine hat ihre Sanktionsliste gegen Russland erneut erweitert: Betroffen sind zahlreiche Personen und Firmen, darunter Betreiber von Kryptobörsen, sowie zwei Schiffe.

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33 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von zwölf Stunden 33 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Die Drohnen seien am Montag zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Kursk, Orjol und Brjansk vom Himmel geholt worden.

Bild: Kiew befürchtet Zugeständnisse Trumps an Putin

In ukrainischen Regierungskreisen wächst die Sorge, dass US-Präsident Donald Trump seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin entgegenkommen könnte. Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Quellen.

Demnach befürchten ukrainische Regierungsvertreter, Trump könnte Zugeständnisse an Moskau machen, um von anderen Problemen abzulenken oder die Kraftstoffpreise in den USA vor den Zwischenwahlen am 3. November zu senken.

Anlass zur Sorge gibt in Kiew unter anderem Trumps Ankündigung vom 9. Oktober, mit Putin eine Vereinbarung über die Lieferung von Dieselkraftstoff auf die Weltmärkte getroffen zu haben. In der Folge nahm das US-Finanzministerium russische Diesellieferungen bis April 2027 teilweise von den Sanktionen aus. Die russische Regierung teilte ihrerseits mit, das Exportverbot für Dieselkraftstoff ab dem 10. Oktober teilweise gelockert zu haben.

Die Bild weist zugleich darauf hin, dass eine Konfrontation mit Trump, dessen Popularität sinke, für zahlreiche Politiker von Vorteil sein könnte. Dazu zähle auch der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, da eine solche Auseinandersetzung die Unterstützung im eigenen Land stärken könne.

Auch Trumps jüngste Äußerungen zu einer möglichen Friedensvereinbarung dürften die Besorgnis in Kiew verstärken. Der US-Präsident erklärte, Moskau sei an einer Vereinbarung interessiert, während Selenskij diese ablehne. Zugleich forderte er den ukrainischen Präsidenten auf, Wahlen abzuhalten. Selenskij hätte den Krieg schon lange beenden und eine Vereinbarung treffen können, sagte Trump.

Darüber hinaus erklärte Trump, Russland und die Ukraine hätten sich auf eine Energie-Waffenruhe verständigt. Selenskij betonte hingegen, dass alle Schritte zur Deeskalation gegenseitig erfolgen müssten. Wahlen in der Ukraine seien möglich, wenn eine 60-tägige Waffenruhe eingehalten werde.

Das bedeutet Trumps jüngste Kehrtwende wirklich für Russland und die Ukraine

Washingtons Ausnahmeregelung für sanktionierte russische Diesellieferungen lässt die Ukraine außen vor. Wird US-Präsident Donald Trump nun die nachrichtendienstliche Unterstützung für Kiew einschränken, um Druck auf seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij auszuüben?

Mehr dazu in dieser Analyse von Fjodor Lukjanow.

CNN: USA drohen Ukraine wegen Angriffen auf russische Ölobjekte mit Waffen-Lieferstopp

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat sich demnach direkt an ukrainische Regierungsvertreter und hochrangige Militärs gewandt und damit gedroht, Waffenlieferungen und den Austausch von Geheimdienstinformationen einzustellen. Dies berichten CNN und The Kyiv Independent unter Berufung auf Quellen.

Washington forderte Kiew demnach auf, weitere Angriffsversuche auf russische Ölanlagen einzustellen. Sollten die Angriffe fortgesetzt werden, müsse die Ukraine mit Konsequenzen rechnen. The Kyiv Independent zitiert einen ukrainischen Beamten:

"Sie haben alle hochrangigen Militärvertreter angerufen und ihnen gedroht."

Mehrere ukrainische Regierungsvertreter erklärten der Zeitung gegenüber, die ukrainische Führung sei nicht vorab über Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe mit Russland informiert worden. Nach der Erklärung des US-Präsidenten sei Druck auf Kiew ausgeübt worden, die vereinbarte Feuerpause im Energiebereich einzuhalten.

Der Kreml teilte mit, die Kontakte über eine mögliche Energie-Waffenruhe dauerten an. Kremlsprecher Dmitri Peskow ließ jedoch offen, ob bereits eine Vereinbarung erzielt worden sei und welche Bedingungen dafür gelten könnten. Auch die Frage, ob eine mögliche Feuerpause nur Ölraffinerien oder weitere Energieanlagen umfassen würde, beantwortete er nicht.

Die Financial Times hatte zuvor unter Berufung auf europäische Regierungsvertreter berichtet, die Trump-Regierung drohe damit, den Mechanismus für den Waffenkauf zugunsten der Ukraine auszusetzen, um Kiew zur Einstellung der Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zu bewegen. Dem Bericht zufolge drohe Washington zudem, den Austausch von Geheimdienstinformationen einzustellen.

Russland meldet Angriff auf vier Lokomotiven für ukrainische Streitkräfte

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte vier Lokomotiven angegriffen, die zugunsten der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt worden seien.

In der Nähe der Stadt Odessa sowie der Orte Kriwoi Rog und Pjatichatki im Gebiet Dnjepropetrowsk hätten Kamikaze-Drohnen vom Typ "Geran" die Lokomotiven getroffen, teilte das Ministerium mit.

Das russische Verteidigungsministerium betont immer wieder, dass seine Streitkräfte ausschließlich militärische und energetische Einrichtungen der Ukraine sowie die damit verbundene Infrastruktur angreifen.

Peskow: "Europäer sind Kriegspartei, die Ende dieses Krieges verhindern wollen"

Bei seiner Pressekonferenz am Montag unterstrich Kreml-Sprecher Dmitri Peskow einmal mehr, dass Russland kein Interesse an einem Waffenstillstand hat und einen dauerhaften Frieden anstrebt.

Auf die Frage, ob die widersprüchlichen Äußerungen aus Washington und Brüssel eine Spaltung des westlichen Lagers offenbaren – US-Präsident Donald Trump hatte einen Wechsel in Kiew gefordert, woraufhin die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der britische Premier Andy Burnham im Gegenzug betonten, dass sie weiterhin hinter dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem aktuellen Kurs stehen – entgegnete der Sprecher des Präsidenten:

"Die Europäer gehören eindeutig nicht zur Partei des Friedens", sondern seien eher eine "Kriegspartei, die weiterhin alles unternimmt, um ein Ende dieses Krieges zu verhindern".

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

Bei Angriffen der Ukraine auf sieben Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden, vier weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilte die regionale Einsatzzentrale mit.

Der getötete Mann erlitt demnach schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne einen Lastwagen nahe dem Dorf Krutoi Log angriff, hieß es in einer Mitteilung der Einsatzzentrale auf der Plattform Max.

Kirowograd: Bewaffneter wirft Granaten auf Polizisten und eröffnet Feuer

Im Zentrum der ukrainischen Stadt Kirowograd hat ein mit einem Gewehr und Granaten bewaffneter Mann Schüsse abgegeben. Laut dem ukrainischen Fernsehsender TSN waren mindestens sechs Explosionen zu hören.

Nach Angaben des Senders Suspilne warf der Mann während eines Gesprächs mit Polizisten Granaten in Richtung der Beamten und begann anschließend zu schießen.

Die Polizei habe Maßnahmen zu seiner Festnahme eingeleitet. Zudem sei die Sonderoperation "Grom" ausgerufen worden, an der alle erforderlichen Einheiten beteiligt seien. Dies teilte die Sprecherin der Polizei des Gebiets Kirowograd, Oksana Kowtunenko, mit.

Polens Verteidigungsminister fordert schnellere Aufrüstung der NATO

Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz hat die NATO-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, ihre Militärausgaben schneller zu erhöhen. Europa müsse das Ziel erreichen, bis 2030 fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung aufzuwenden, sagte er laut RIA Nowosti.

Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag hatten sich die Mitgliedstaaten 2025 darauf verständigt, ihre Verteidigungsausgaben bis 2035 auf fünf Prozent des BIP zu erhöhen. "Meiner Ansicht nach können wir nicht bis 2035 warten, damit Europa stark wird. Wir müssen dieses Ziel bis 2030 erreichen", erklärte Kosiniak-Kamysz.

Polen investiere mehr und schneller in die Verteidigung als jedes andere Land Europas, betonte der Minister. Dabei gehe es nicht nur um militärische Fähigkeiten, sondern auch um die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft und der Rüstungsindustrie.

Zudem sprach sich Kosiniak-Kamysz dafür aus, Waffen in Europa herzustellen. Eine Verlagerung der Produktion nach Asien, China oder Indien bringe keine Einsparungen, sondern verursache höhere Kosten und schwäche die Unabhängigkeit Europas.

Die Forderung nach einer schnelleren Aufrüstung fällt in eine Phase verstärkter Warnungen vor möglichen militärischen Bedrohungen. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Giuseppe Cavo Dragone, hatte zuvor erklärt, das Bündnis sei auf einen möglichen bewaffneten Konflikt an seiner Ostflanke vorbereitet. Erst am Montag hatte Polen die NATO zudem dazu aufgerufen, sich auf einen möglichen "hybriden Angriff" Russlands vorzubereiten.

Patriotische Demo in Jarosław: "Polen ist wie eine Drehtür für Banderisten"

In der polnischen Stadt Jarosław haben sich Hunderte Demonstranten versammelt, um strengere Einreisekontrollen zu fordern. Dabei haben sie auch die ukrainische Huldigung des ukrainischen Faschisten Stepan Bandera verurteilt. Anlass war die Ermordung eines örtlichen Priesters durch einen ukrainischen Staatsangehörigen am 24. September.

Die Veranstaltung wurde von der rechtskonservativ-patriotischen Partei "Ruch Narodowy" (zu Deutsch: Nationale Bewegung) organisiert. Ein Mitglied und Aktivist dieser Partei, Marcin Kowalski, erklärte vor Ort:

"Wir haben im Prinzip ein Land mit einer Drehtür, durch die praktisch jeder einreisen kann."

Der ukrainische Täter versuchte, vier weitere Menschen zu töten, und verletzte dabei einige von ihnen schwer. Die polnische Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob der ukrainische Messerstecher möglicherweise psychisch krank ist. Dadurch kämen strafmildernde Umstände infrage. Auf der Demo war laut und deutlich zu hören:

"Wir hier in Polen wollen Bandera nicht!"

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Streitkräfte greifen zwei Frachtschiffe und ein Logistikzentrum an

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte zwei Frachtschiffe mit Militärgütern sowie ein Logistikzentrum des ukrainischen Paketdienstes Nowa Poschta im Gebiet Nikolajew angegriffen.

Die beiden Frachtschiffe waren demnach auf dem Seeweg zu den Häfen Nikolajew und Odessa unterwegs. Das Schiff, das nach Nikolajew unterwegs war, habe Militärgüter transportiert, das für Odessa bestimmte Schiff militärische Güter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck, so das russische Verteidigungsministerium.

Zudem sei am Montag ein Logistikzentrum von Nowa Poschta im Ort Ternowka im Gebiet Nikolajew getroffen worden. Die Einrichtung wurde demnach zur Lagerung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt, die zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt waren.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken – Ein Toter und zehn Verletzte

Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden. Neun weitere Menschen wurden verletzt. Zudem erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus nahe Melitopol im Gebiet Saporoschje leichte Verletzungen. Dies berichten die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die regionale Einsatzzentrale und Gouverneur Jewgeni Balizki.

Im Dorf Kupino im Kreis Schebekino griff eine ukrainische Drohne ein Auto an. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Eine Frau erlitt Splitterverletzungen an Augen, Armen und Beinen, ein Mann an Armen und Beinen. Beide werden im Gebietskrankenhaus Belgorod untersucht.

Weitere Verletzte gab es in Schebekino und Rakitino. In Schebekino erlitt ein Mann durch die Zerstörung einer Drohne eine Prellung oberhalb des Schlüsselbeins. Er wird ambulant behandelt. In Rakitino erlitten sechs Zivilisten durch die Detonation einer Drohne ein Knalltrauma. Auch sie werden ambulant behandelt.

Kiew: Student soll Anschlag auf Bus mit ukrainischen Soldaten geplant haben

Ein Student aus Kiew soll versucht haben, einen Bus mit ukrainischen Soldaten in der Stadt Rowno in die Luft zu sprengen. Dies teilte der ukrainische Geheimdienst SBU mit.

Nach Angaben des Geheimdienstes wurde der Student am Busbahnhof in Rowno festgenommen. Er habe eine ganze Einheit der ukrainischen Streitkräfte sprengen wollen, als diese zu ihrem dauerhaften Stationierungsort aufbrechen sollte.

Dazu habe er eine selbstgebaute Bombe unter dem Bus platziert, in dem die Soldaten transportiert wurden. Auf dem gegenüberliegenden Parkplatz habe er zudem eine getarnte Überwachungskamera mit Fernzugriff installiert, die in einer Saftverpackung versteckt gewesen sei, hieß es in einer Mitteilung des SBU auf Telegram.

Der Sprengsatz sei mit zwei Glasflaschen verstärkt worden, die mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllt waren, um die Wirkung der Explosion zu erhöhen, erklärte der Geheimdienst. Dem Festgenommenen wird ein vollendeter Versuch eines Terroranschlags vorgeworfen. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Haft sowie die Einziehung seines Vermögens.

LVR: Drei Verletzte bei Drohnenangriff auf Bus in Sewerodonezk

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Stadtbus in Sewerodonezk sind am Montagmorgen drei Menschen schwer verletzt worden. Dies teilte das LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:

"Zum Zeitpunkt des Einschlags befanden sich etwa zehn Menschen an Bord. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen: ein älteres Ehepaar und eine 65-jährige Frau."

Innerhalb von 24 Stunden seien insgesamt neun Gemeinden der Republik unter Beschuss geraten. Dabei wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie Energieanlagen und Einrichtungen der zivilen und kommerziellen Infrastruktur beschädigt. Die zuständigen Dienste und örtlichen Behörden sind mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt.

Rücksichtslose Kallas: Eine verbitterte Diplomatin treibt die EU auf Kriegskurs gegen Russland

Viele Europäer fragen sich, warum Brüssel weiterhin der Eskalation den Vorzug vor Diplomatie und den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen gibt. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas denkt jedenfalls nicht daran, ihre konfrontative Haltung gegenüber Russland aufzugeben.

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Selenskij: USA sollten "Dieselabkommen" mit Ukraine schließen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist der Ansicht, dass die USA ein "Dieselabkommen" mit der Ukraine schließen sollten. Schließlich entscheide Kiew darüber, welche russischen Raffinerien in Betrieb seien und welche Schiffe mit russischem Öl auf See fahren könnten.

Dies sagte Selenskij am Montag auf dem Warschauer Sicherheitsforum, als er Fragen beantwortete, berichtet Jewropeiskaja Prawda.

Selenskij äußerte Zweifel daran, dass die von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffene Vereinbarung über russische Diesellieferungen Auswirkungen auf den Weltmarkt haben werde. Das vereinbarte Volumen sei seiner Ansicht nach gering.

"Wenn jemand anders denkt, soll er eben so denken. Ich glaube, dass hinter dieser Entscheidung andere Motive stehen. Wenn dem so ist, warum schließt Amerika dann kein Abkommen mit der Ukraine über die Lieferung von Dieselkraftstoff? Wir beeinflussen, ob diese Schiffe fahren. Wir bestimmen, ob die Raffinerien in Betrieb sind. Lassen Sie uns das tun."

Zudem kam er auf die Frage einer Energie-Waffenruhe zurück und betonte, dass für die Ukraine eine unterbrechungsfreie Stromversorgung von entscheidender Bedeutung sei.

"Wenn sie den Schutz unseres Energienetzes garantieren können, werden wir ihre Diesel-Infrastruktur nicht antasten. Für uns bedeutet die Stromversorgung vor allem Hilfe für die Menschen. Sie ist aber auch eine Hilfe für Europa, denn jeder weiß, dass unser Netz mit dem europäischen Verbund verbunden ist. Wenn unsere Energieinfrastruktur nicht angegriffen wird, können wir anderen Ländern helfen."

Peskow: Kontakte zwischen Moskau und Kiew bezüglich einer möglichen Energiewaffenruhe dauern an

Die Kontakte bezüglich eines möglichen Energiewaffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine, den US‑Präsident Donald Trump angekündigt hatte, würden andauern. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit Journalisten.

Peskow präzisiert nicht, ob eine Einigung erzielt worden sei und unter welchen Bedingungen diese gelten könne. Er äußert sich auch nicht dazu, ob sich ein solcher Waffenstillstand nur auf Ölraffinerien oder auch auf andere Energieanlagen erstrecken würde.

Peskow sagt nur, dass Moskau weitere Informationen später bekannt geben werde.

"Sobald wir etwas zu diesem Thema zu sagen haben, werden wir Sie umgehend informieren."

Frontbericht: Kiew verliert an einem Tag mehr als 1.300 Kämpfer

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.355 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 295 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und ein Feldartilleriegeschütz. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich setzten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 195 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 330 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Station für elektronische Aufklärung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und zwölf elf Autos.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten für Drohnen und deren Startplätze sowie Objekte der Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 149 Bezirken ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte schossen fünf gelenkte Bomben und 646 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 259.820 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.202 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.701 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.309 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Russische Armee befreit zwei Ortschaften  

In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch entschlossene Handlungen die Ortschaft Lidino in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Wie es heißt, habe die Einnahme dieser Siedlung den Soldaten des Verbands ermöglicht, ihre Position an der Kontaktlinie zu verbessern und Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in Richtung der Stadt Dobropolje zu schaffen.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Nikolskoje im Gebiet Saporoschje eingenommen, teilt die Militärbehörde weiter mit. Dadurch sei es dem russischen Militär gelungen, einen Verteidigungsabschnitt des Gegners mit einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern unter seine Kontrolle zu bringen. Im Zuge der Gefechte habe der Gegner bis zu einer Kompanie Soldaten sowie 19 Autos, 29 Bodenrobotersysteme und 48 Hexacopter vom Typ R-18 eingebüßt.

Russlands Jet-Drohnen bringen es an die Spitze im weltweiten Wettlauf

Die russische Satellitenkonstellation Rasswet könnte Moskau einen erheblichen Vorteil in den Bereichen Kommunikation und Zielerfassung verschaffen, meint Google-Ex-Chef Eric Schmidt. Außerdem würdigt er die Erfolge Russlands bei der Entwicklung von Drohnen.

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Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

Im Laufe der Woche hätten sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen belaufen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.135 ukrainische Kämpfer und Söldner – 180 mehr als im vorherigen Berichtszeitraum. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden an Personal zugefügt." 

Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 7.300 ukrainische Drohnen, 15 Seeschiffe, einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 39 Feldartilleriegeschütze, 36 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 730 verschiedene Kampffahrzeuge zerstört habe.

Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Feuerpause in der Ukraine am Wahltag möglich

Der russische Präsident Wladimir Putin sei bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag in der Ukraine keine Angriffe zu führen, sollte Kiew sich für die Durchführung der Wahlen entscheiden. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

"Der Präsident hat bereits darüber gesprochen, aber ich kann in diesem Fall in seinem Namen mit voller Verantwortung sagen: Wenn man dort in Kiew tatsächlich Wahlen abhalten will, dann ist der Präsident der Russischen Föderation, der Oberste Befehlshaber, bereit, die Anweisung zu erteilen, am Wahltag keine Angriffe auf die Ukraine durchzuführen. Genau am Wahltag!"

Die von Wladimir Selenskij geforderte 60-tägige Waffenruhe benötige er jedoch nicht für die Durchführung von Wahlen, sondern dazu, "Kräfte zu sammeln, Wunden zu heilen und den Krieg fortzusetzen", merkt Peskow gleichzeitig an.

"Wir brauchen keinen Waffenstillstand, wir brauchen dauerhaften Frieden für viele kommende Generationen." 

Puschilin: Russische Armee setzt Kampfhandlungen zur Befreiung der DVR fort

Die russischen Streitkräfte hätten die Kämpfe zur Befreiung von Städten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit. 

"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten ihre Positionen entlang der gesamten Kontaktlinie weiter verbessert."

Wie es heißt, dauern die Kämpfe um Druschkowka an. Obwohl die ukrainische Armee Widerstand leiste und die mehrgeschossige Bebauung sowie Industrieanlagen dafür nutze, werde die Stadt "Schritt für Schritt" befreit. Auch die Handlungen zur Umkreisung von Druschkowka trügen zu deren Befreiung bei, merkt Puschilin an. 

In der Stadt Krasny Liman und ihrer Umgebung versuche das ukrainische Militär, Gegenangriffe mittels einer großen Anzahl von Drohnen zu führen. 

"Die Aufgabe unserer Soldaten besteht hier darin, den Gegner daran zu hindern, vorzurücken und sich festzusetzen."

Was den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk angeht, so dauere die Offensive auch in dieser Richtung an, sagt der DVR-Chef. Das russische Militär setze Kampfhandlungen fort, um die Ortschaften "von mehreren Seiten" umzukreisen.

Gebiet Cherson: Mehrere Opfer nach Angriffen auf Bezirk Aljoschki

In der vergangenen Woche hat der Gegner seine Attacken auf die Zivilbevölkerung des Grenzbezirks Aljoschki im Gebiet Cherson fortgesetzt. 

Nach Angaben des Leiters des Bezirks, Ruslan Chomenko, sind dabei drei Zivilisten ums Leben gekommen. Ein Mann sei seinen Verletzungen bei einem Angriff auf ein Auto erlegen. Die Einschläge in Wohnhäuser hätten das Leben von zwei weiteren Zivilisten gefordert.

Acht weitere Personen hätten Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten.

"Zivilisten wurden verletzt, während sie sich auf der Straße, in Innenhöfen, in der Nähe von Geschäften oder am Steuer befanden […] Der Feind führt Krieg gegen die Zivilbevölkerung." 

Die Zerstörungen hätten vor allem Wohnhäuser betroffen, so Chomenko. Zudem seien weitere zivile Objekte unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte geraten, darunter ein Kindergarten, eine orthodoxe Kirche, ein Schönheitssalon, ein Geschäft, Energieobjekte sowie Kommunikations- und Wasserversorgungsanlagen.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und sechs Verletzte

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sei ein ziviler Einwohner infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Sechs weitere, darunter zwei Minderjährige, hätten Verletzungen erlitten. Zwei der Verwundeten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Insgesamt seien elf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet viermal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen.

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 92 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Peskow kommentiert Trumps Aufruf zur Ablösung von Selenskij

US-Präsident Donald Trump habe die Ukrainer dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu wählen, da der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij keinen politischen Willen zur Beendigung des Konflikts zeige. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber RIA Nowosti.

"Trump hat gesagt, er sei der Ansicht, dass die Zeit für einen neuen Präsidenten gekommen sei. Warum? Weil der Präsident der Ukraine sehr verantwortungsvolle und sehr schwierige Entscheidungen treffen muss, um diesen Krieg zu beenden. Entweder übernimmt Selenskij diese Verantwortung und zeigt den entsprechenden politischen Willen, oder er tut es nicht."

Der Kreml-Sprecher merkt an, dass Selenskij dies bislang nicht tun wolle.

Medien: Witkoff und Kushner verschieben ihren Besuch in Moskau 

Angesichts der Krise mit der Ukraine hätten die Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff und Jared Kushner, ihre geplante Reise nach Moskau vorerst auf Eis gelegt, bis klar sein werde, ob die Ukraine und die Europäer bereit seien, "einem neuen, gemeinsamen Vorschlag für den russischen Präsidenten Wladimir Putin zuzustimmen", schreibt Axios.

Ein ukrainischer Regierungsvertreter teilt Axios mit, dass Witkoff und Kushner während eines Treffens mit US-Unterhändlern in der vergangenen Woche in Miami damit gedroht hätten, Trump könne die Weitergabe von US-Geheimdienstinformationen an Kiew einstellen, sollte die Ukraine seine Forderungen weiterhin ignorieren.

Ein US-Vertreter habe jedoch diese Information dementiert und erklärt, Witkoff und Kushner hätten den Ukrainern gegenüber betont, dass die USA ein starker Partner seien, der Munition und Geheimdienstinformationen liefere. Daher solle die Ukraine keine Maßnahmen ergreifen, die US-Verbrauchern schaden würden.

Russische Armee setzt Angriffe auf gegnerische Hafeninfrastruktur fort

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe mittels Drohnen auf Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operieren. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Infolge einer Attacke sei ein Frachtschiff auf See getroffen worden, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 151 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Medien: Trump verärgert über Kiew und will Ende der Ölraffinerie-Angriffe

Donald Trumps Ankündigung am Sonntag bezüglich eines Energie-Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine soll sich auf eine mögliche Vereinbarung beziehen, die einen beiderseitigen Verzicht auf Angriffe gegen Ölraffinerien vorsieht. Trump erwarte von Wladimir Selenskij, dass er sich daran halten werde. Dies erklärt Axios unter Berufung auf einen Vertreter des Weißen Hauses.

Die Quelle habe weiter präzisiert, dass nach einer Einstellung der Angriffe auf Ölraffinerien, als nächster Schritt eine Vereinbarung folgen könne, nach der auch Kraftwerke und Energienetze von Angriffen auszunehmen seien.

Der Vorschlag "Raffinerie gegen Raffinerie" sei unausgewogen, sagt ein ukrainischer Vertreter gegenüber Axios. Ihm zufolge verfüge das Land nur über eine einzige Ölraffinerie, die nach Attacken nicht voll funktionsfähig sei. Russland hingegen besitze ein riesiges Netz an Raffinerien.

Vertreter des Weißen Hauses warnten, dass die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien die Beziehungen zwischen Trump und Selenskij stärker belasten könnten, als sie Russland selbst schadeten. Eine Quelle sagt:

"Trump ist wirklich verärgert. Er hat das Gefühl, dass Selenskij die USA als selbstverständlich betrachtet."

Truppenverband Nord neutralisiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit. Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien zwei Mörser, eine Haubitze vom Typ D-30, zehn Drohnenleitstellen, 66 Soldaten sowie elf geländegängige Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte neutralisiert worden, hieß es.

Im Zuge der Durchführung von Kampfeinsätzen hätten die Drohnenbesatzungen die Bewegung von Feuergruppen und die Standorte von Drohnenleitstellen in den Gebieten Charkow und Sumy aufgedeckt. Ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ UAT-Tisa, zwei Feuergruppen, 22 Oktokopter vom Typ R-18 sowie elf Drohnen der Streitkräfte der Ukraine seien dabei zerstört worden.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands in der Nacht insgesamt 189 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

11.10.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij zu Trumps Waffenruhe-Ankündigung: Armee hat Befehle bekommen

Nach der Ankündigung eines "energetischen Waffenstillstands" in der Ukraine durch US-Präsident Donald Trump erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einer Videobotschaft, die Streitkräfte seines Landes hätten "alle entsprechenden Befehle" erhalten. 

Um welche Befehle es sich handelt, präzisierte Selenskij nicht. Er betonte jedoch, dass die Ukraine jedes reale und verlässliche Format einer Waffenruhe und Beilegung unterstützen werde.

EU stellt der Ukraine weitere Finanzierung für Drohnen und Raketen bereit

Die Europäische Union will der Ukraine in der kommenden Woche zusätzliche Mittel für den Erwerb von Drohnen und Raketen bereitstellen. Dies teilt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X (Twitter) nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij mit. Zum genauen Umfang der neuen Tranche, den Finanzierungsquellen sowie dem Zeitplan macht von der Leyen keine näheren Angaben.

Flugabwehr schießt mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland ab

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 112 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands vom Himmel geholt.

Bessent bezeichnet europäische Position zu Diesel-Deal als Heuchelei

US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die europäische Kritik am Diesel-Deal mit Russland als Heuchelei.

In einem Kommentar für den Sender Fox News macht er darauf aufmerksam, dass Europa selbst russische Energie kaufe und Russland damit mehr Geld als der Ukraine bereitstelle. Bessent betont:

"Ihre Erklärungen, dass wir keine Pause bei den Dieselpreisen bekommen dürfen, sind daher totale Heuchelei."

Dem Minister zufolge sind russische Diesel-Lieferungen für die USA vorteilhaft. Die Sanktionen gegen Russland hemmen das Abkommen nicht.

Russische Truppen treffen ein Logistikzentrum und einen Frachter

Die russischen Streitkräfte haben ein Logistikzentrum im Ort Ternowka des Gebietes Nikolajew getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Anlage für die Lagerung von Militärausrüstung und Dual-Use-Gütern verwendet.

Außerdem griff Russland einen Frachter auf dem Weg in den Hafen von Tschernomorsk an. Das Schiff war mit militärischen Gütern beladen.

Finanzministerium in Kiew legt die Summe der Zahlungen an IWF und Weltbank bis 2061 offen

Zwischen 2026 und 2061 muss die Ukraine im Rahmen des Schuldendienstes 32,95 Milliarden US-Dollar an den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank zahlen, heißt es in einem Bericht des ukrainischen Finanzministeriums.

Gleichzeitig muss Kiew 67,86 Milliarden US-Dollar, 22,52 Milliarden US-Dollar sowie 11,51 Milliarden Sonderziehungsrechte (SZR) als Tilgung der Kapitalschuld zurückzahlen. Der Wechselkurs der SZR liegt bei etwa 1,35 US-Dollar pro SZR.

Die Gesamtsumme der ukrainischen Zahlungen an den IWF und die Weltbank bis 2061 beläuft sich auf fast 138,9 Milliarden US-Dollar.

Fico: Bald werden Europäer teuren US-Diesel russischen Ursprungs tanken

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico kritisiert die EU für ihre Sanktions- und Energiepolitik. Während die USA und Russland ihre eigenen nationalen Interessen verfolgten, verhänge die EU Sanktionen und Embargos, die zu hohen Dieselpreisen und Versorgungsengpässen führten. Fico warnt "unsere proamerikanischen und russophoben Politiker", dass Europa künftig möglicherweise teuren amerikanischen Diesel russischen Ursprungs tanken müsse:

"Nur in der Europäischen Union kann so etwas geschehen. Sie ist besessen von Hass und unfähig, die Realität zu begreifen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Bericht: Beziehungen zwischen Trump und Selenskij auf tiefstem Stand seit Treffen im Februar

Die Beziehungen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij sind in der schlechtesten Verfassung seit dem berüchtigten Treffen im Februar 2025 im Weißen Haus, erklärt das Wall Street Journal.

Demnach droht die Welle der Kritik gegen Selenskij, die europäischen Bemühungen zunichtezumachen. Während der vergangenen 18 Monate hat Europa die USA davon abgehalten, ihre Unterstützung für die Ukraine einzustellen.

Trump kündigt Waffenruhe im Energiebereich an – Selenskij überrascht

Russland und die Ukraine haben einen "energetischen Waffenstillstand" vereinbart. Dies verkündete Donald Trump in einem Beitrag auf Truth Social. Laut dem US-Präsidenten trete die Maßnahme sofort in Kraft. Zudem warnt Trump die beiden Parteien davor, die Waffenruhe zu brechen.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärte gegenüber Axios, dass ihn die Ankündigung überrasche. Sollte Russland dem Waffenstillstand im Energiebereich aber zustimmen, werde die Ukraine ihn akzeptieren.

Moskau kommentierte Trumps Erklärung bislang nicht.

LVR meldet Tote und Verletzte nach nächtlichen Angriffen der Ukraine

In der Nacht zum Sonntag haben Einheiten der Flugabwehr etwa 180 Flugziele über der Lugansker Volksrepublik (LVR) abgeschossen, erklärt der Chef der Region, Leonid Passetschnik. Im Ergebnis der ukrainischen Angriffe kamen zwei Zivilisten ums Leben, 13 weitere wurden verletzt.

Der Gegner nahm unter anderem Objekte der Energieinfrastruktur unter Beschuss, führt Passetschnik aus. In mehreren Ortschaften kam es zu Strom- und Wasserausfällen.

Selenskij: "Gebt uns Waffenruhe für 60 Tage, und wir organisieren Wahlen"

Die Ukraine wird Präsidentenwahlen veranstalten, wenn Russland einem 60-tägigen Waffenstillstand zustimmt, erklärt Staatsoberhaupt Wladimir Selenskij. Im Interview mit dem Sender ABC News äußert er sich wörtlich:

"Also sagt ihr bitte [dem russischen Präsidenten Wladimir] Putin, gebt uns zwei Monate, 60 Tage Zeit. Eine vollständige Waffenruhe für 60 Tage, und wir werden Wahlen organisieren. Natürlich sind wir bereit für jede Entscheidung unseres Volkes, des ukrainischen Volkes."

Wird die Ukraine die Wirtschaftskrise überstehen?

Die Krise, die die Ukraine erfasst hat, ist kein vorübergehendes, sondern ein systemisches Problem. Die Metallindustrie im Land existiert praktisch nicht mehr. Der Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist eingebrochen. Es gibt drei mögliche Szenarien für den weiteren Verlauf der Ereignisse.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin auf unserer Website.

Selenskij: Deeskalation beruht auf Gegenseitigkeit

Nach Trumps Kritik hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erneut allein Russland für den Krieg verantwortlich gemacht. Auf der Plattform X schrieb der Politiker, es sei zwar schon heute möglich, Angriffe auf Energieinfrastruktur zu stoppen, der russische Staatschef Wladimir Putin wolle dies aber nicht. Selenskij betonte dabei:

"Die Ukraine ist bereit, Angriffe auf russische Ölanlagen einzustellen, wenn Russland aufhört, unsere Energieinfrastruktur anzugreifen."

Jede Deeskalationsmaßnahme müsse gegenseitig sein und durch echte Garantien untermauert werden, forderte der ukrainische Präsident.

Außerdem teilte Selenskij mit, er werde die Gespräche mit europäischen Staats- und Regierungschefs am Sonntag fortsetzen, und es fänden täglich Gespräche über zusätzliche Hilfspakete mit Abfangraketen und Munition statt.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Führungswechsel in der Ukraine sowie ein Ende der ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien verlangt.

Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und Selenskij

Angesichts des Streits zwischen Washington und Kiew hat Bundesaußenminister Johann Wadephul dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij weitere Unterstützung zugesagt. Vor den Beratungen des CDU-Präsidiums in Berlin sagte der CDU-Politiker mit Blick auf den russischen Staatschef Wladimir Putin:

"Wir brauchen weiter Konsequenz und Klarheit an der Seite der Ukraine. Wir brauchen nicht weniger, wir brauchen mehr Druck auf Putin, dass er bereit ist, zu verhandeln."

Europa brauche Stabilität, und das bedeute, "dass wir ganz klar weiter an der Seite der Ukraine stehen, übrigens auch an der Seite der Regierung stehen, und den Präsidenten bei der Ausübung seines schweren Amtes voll unterstützen", erklärte Wadephul.

Zugleich stellte Wadephul fest, es sei in dieser Zeit klar, dass man Verhandlungen brauche. Gerade in der letzten Woche seien viele Zivilisten ums Leben gekommen.

Sachsen-Anhalt: AfD und BSW drängen auf diplomatische Lösung des Ukraine-Krieges

Das BSW und die AfD wollen im Landtag von Sachsen-Anhalt gemeinsam einen Kurswechsel in der deutschen Russland- und Ukrainepolitik anstoßen. Ein von beiden Fraktionen eingebrachter Antrag fordert die Einstellung der Waffenlieferungen und finanziellen Hilfen für die Ukraine, die Aufhebung der Russland-Sanktionen sowie verstärkte diplomatische Bemühungen. Über die Initiative soll in einer Sondersitzung des Landtags beraten werden.

Der Co-Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Oliver Kirchner, erklärte im Interview, der Antrag solle eine Debatte über die Beendigung des Ukraine-Krieges auslösen. Die Sanktionen schadeten vor allem der Bevölkerung beider Länder.

Auch die stellvertretende BSW-Fraktionsvorsitzende Dr. Claudia Wittig kritisierte den bisherigen außenpolitischen Kurs. Mit dem Antrag wolle das BSW seine im Wahlkampf angekündigte Friedenspolitik vorantreiben.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ein Toter und zwei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Grenzgebiet Brjansk

Gouverneur Jegor Kowaltschuk wirft den ukrainischen Streitkräften weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung des russischen Grenzgebiets Brjansk vor. Auf der Plattform Telegram berichtet er über eine tödliche Attacke auf das Dorf Slutschok. Ein Einwohner habe beim Angriff einer ukrainischen Kamikaze-Drohne schwere Verletzungen erlitten, denen er später im Krankenhaus erlegen sei. Kowaltschuk spricht der Familie des Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus und sagt den Angehörigen alle erforderliche Unterstützung zu.

Zudem meldet der Politiker zwei Verletzte in der Siedlung Klimowo. Bei ihnen handele es sich um zwei Einwohnerinnen, die bei einer Drohnenattacke zu Schaden gekommen seien.

Nach Angaben von Kowaltschuk soll die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über dem Gebiet Brjansk 45 gegnerische Drohnen zerstört haben.

Medwedew dämpft Erwartungen nach Trumps Rüge gegen Selenskij: Nur Soldaten und Waffen bringen Russlands Sieg näher

Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat auf der Plattform MAX die akute Krise in den Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine kommentiert. Der frühere russische Staatschef freute sich darüber, dass US-Präsident Donald Trump in seiner Kritik gegen seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij "endlich ungeniert die Wahrheit gesagt" habe. Mit Blick auf Selenskij erklärte Medwedew:

"Der blutrünstige Clown will nur Krieg und muss möglichst schnell verschwinden."

Zugleich warnte der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrats davor, übertriebene Erwartungen zu hegen. Offenbar mit Sarkasmus schrieb er:     

"Trump? Der ändert ja nie seinen Standpunkt. Darüber wissen wir Bescheid."

Deswegen würden die jüngsten Erklärungen Trumps keine Konsequenzen für die Ukraine haben. Selenskij, den Medwedew erneut als Bastard bezeichnete, werde weiterhin die Europäer um Geld und Waffen anpumpen. In diesem Zusammenhang stellte Medwedew fest:

"Nur unsere Jungs, ballistische Raketen und Geran-Drohnen bringen den Sieg näher."

Nach dem Diesel-Deal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hatte Trump vor Journalisten erklärt, dass die Ukraine einen neuen Staatschef brauche. Selenskij habe schon mehrmals die Chance gehabt, den Konflikt beizulegen. Die Gelegenheit habe er aber nicht genutzt. Diese Worte lösten in der Ukraine Unmut aus.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Weitere vier Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. So habe das russische Militär im Kessel die Ortschaften Resnikowo und Kupino unter seine Kontrolle gebracht. Momentan werde dort um die Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka, Nefjodowka und Tschornoje gekämpft. Der Gegner habe allein in diesem Kessel mehr als 65 Soldaten verloren. Bei der Erweiterung des außerhalb des Kessels kontrollierten Gebiets werde um die Ortschaften Prikolotnoje, Kotowka und Gogino gekämpft.

Ukrainische Einheiten seien zudem nahe den Ortschaften Timofejewka, Chotomlja, Isbizkoje, Dergatschi, Gorjanoje, Rewoljuzionnoje und Weliki Burluk getroffen worden. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Woroschba, Welikaja Rybiza, Wakalowschtschina, Barilowka und Choten getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 270 Soldaten verloren. Zehn Autos und eine Radaraufklärungsanlage seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Peski-Radkowskije, Gruschewka, Nowonikolajewka, Woltschi Jar und Kapitolowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Druschkowka, Nowossjolowka, Belokusminowka, Semjonowka, Kramatorsk, Wyssokoiwanowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 160 Armeeangehörige. Der Gegner habe außerdem 21 Autos und ein Geschütz verloren.

Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaften Nowotroizkoje und Petrowskoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowojawlenka, Roganskoje, Swjatogorowka, Belosjorskoje und Wessjolaja Gora in der DVR sowie Demurino und Tarassowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Das russische Militär setze außerdem seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es in den letzten 24 Stunden in dieser Stadt 137 Gebäude befreit und bis zu 30 ukrainische Soldaten neutralisiert habe. Der Gegner habe insgesamt bis zu 495 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Autos und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung seien dabei zerstört worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Orestopol, Iwanowka, Welikomichailowka, Skotowatoje und Meditschnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wolnjanka und Miroljubowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt dabei die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 230 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Preobraschenka und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Zudem habe das russische Militär 23 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrs- und Energieinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutze, Drohnenwerke und -startplätze sowie 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden zwei Lenkbomben und 909 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 259.174 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.190 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.691 Geschütze und Mörser verloren.

16 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 77 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 77 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 320 Drohnen eingesetzt, von denen 193 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei Drohnenattacken auf Mehrfamilienhäuser in den Ortschaften Oktjabrski und Wessjolaja Lopan seien ein Mann und eine Frau verletzt worden. Ein Einwohner der Siedlung Maiski habe bei der Detonation eines unbemannten Luftfahrzeugs eine Unterschenkelverletzung erlitten. In der Siedlung Gladkowo seien zwei Männer zu Schaden gekommen, als eine Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Einwohner der Stadt Waluiki Verletzungen erlitten. Eine Frau sei zu Schaden gekommen, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Nähe der Siedlung Foschtschewatowo ihr Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Nähe der Siedlung Kirowski sei ein Mann verletzt worden. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Fahrzeug angegriffen habe. In der Stadt Schebekino seien sechs Einwohner verletzt worden. Bei der Explosion einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Neschegol zu Schaden gekommen. Darüber hinaus hätten zwei Menschen eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie in der Nacht zum 9. Oktober in der Siedlung Rasumnoje Barotraumata des Ohres erlitten hätten.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 21 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, ein Geschäft, ein Verwaltungsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, drei Lkw, ein Kleintransporter und 39 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Zwei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 10. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 11. Oktober 188 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 91-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über zwei Verletzte und Sachschäden. Bei den Opfern handele es sich um einen 40 Jahre alten Einwohner der Siedlung Belaja und einen 23 Jahre alten Einwohner der Siedlung Pachonok. In der Siedlung Belaja seien zudem das Haus der Kultur und zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Ein weiteres Wohnhaus, eine Garage und zwei Autos seien in der Siedlung Maloje Soldatskoje beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 25 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. Oktober 13 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 4,
  • Nowaja Kachowka — 3,
  • Dnjeprjany — 2,
  • Korsunka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Nowaja Kachowka und Staraja Sburjewka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet 23 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 23 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 44 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. Oktober bis 0 Uhr am 11. Oktober (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben, zwei Menschen erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen fünf Wohnhäuser, 13 zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus sowie mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 14 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden vier Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden 17 Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 479 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 479 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Tula, Rjasan, Orjol, Lipezk, Woronesch, Tambow, Nischni Nowgorod, Wladimir, Saratow, Samara, Pensa, Wolgograd und Rostow, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

US-Journalist begrüßt Diesel-Deal: "Konkrete Geste des guten Willens"

Nach einem Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin haben beide Seiten umfangreiche russische Diesellieferungen angekündigt. Trump erwartet dadurch sinkende Energiepreise.

Das US-Finanzministerium genehmigte dafür eine vorübergehende Lockerung der Russland-Sanktionen bis April 2027. Der US-Journalist John Varoli begrüßte den Diesel-Deal im Interview ausdrücklich. Er bezeichnete die Vereinbarung als konkrete Geste des guten Willens gegenüber Moskau und als möglichen Ausgangspunkt für eine Normalisierung der russisch-amerikanischen Beziehungen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohnen greifen Sotschi an: Wrackteile stürzen auf Flughafen und Hotel herab

Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf der Plattform Telegram über einen ukrainischen Drohnenangriff auf die beliebte Urlaubsstadt Sotschi an der Küste des Schwarzen Meeres. Bei der Attacke seien Wrackteile auf das Gelände des örtlichen Flughafens herabgestürzt. Ein Verwaltungsgebäude habe Feuer gefangen. Der Brand sei umgehend gelöscht worden, heißt es.

Weitere Drohnenteile seien in einem Wohnviertel und auf dem Gelände eines Hotels entdeckt worden, schreibt der Krisenstab. Das Dach eines Hauses sei zu Schaden gekommen. In einem anderen Haus sei ein Brand ausgebrochen, der schnell gelöscht worden sei.

Die Behörden der Region Krasnodar melden weder Todesopfer noch Verletzte.

Großbritannien bestätigt weitere Sanktionen gegen Russland

Der neue britische Premierminister ​Andy Burnham hat der Ukraine strengere Sanktionen gegen Russland zugesagt. Dies solle die russische Kriegsmaschinerie weiter einschränken, sagte Burnham in einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Der Premierminister forderte darüber hinaus einen Energie-Waffenstillstand.

Nach Angaben der Regierung in London verständigten sich die beiden Politiker auf ein zeitnahes persönliches Treffen und betonten die Notwendigkeit, den Druck auf die Führung in Moskau aufrechtzuerhalten. Russland müsse seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur sowie auf die Schifffahrt im Schwarzen Meer beenden, hieß es.

Russland greift Rechenzentrum und Schiff in Südukraine an

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere erfolgreiche Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Militärbehörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Nacht zum Sonntag das Rechenzentrum "Tenet" in der Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa getroffen worden. Das ukrainische Militär habe es benutzt, um seine Daten zu speichern, zu bearbeiten und weiterzuteilen. Zudem berichtet das russische Ministerium über die Attacke auf ein Frachtschiff, das in den ukrainischen Hafen Tschernomorsk Militärgüter befördert habe. Für diese Schläge habe das russische Militär Kampfdrohnen eingesetzt, heißt es.

Russland hebt nach Diesel-Deal mit USA Exportverbot teilweise auf

Nach der Diesel-Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin hat die Regierung in Moskau das Exportverbot für Dieselkraftstoff teilweise aufgehoben. Der Beschluss ermögliche es, zunächst 500.000 Tonnen auf den Weltmarkt zu bringen, so eine Mitteilung der russischen Regierung. Die russischen Ölkonzerne seien angewiesen worden, zur Umsetzung des Beschlusses "unverzüglich damit zu beginnen, Verträge über die Lieferung von Dieselkraftstoff mit ausländischen Vertragspartnern abzuschließen".

Russland hatte den Export von Diesel verboten, um den eigenen Markt bedienen zu können. Ukrainische Drohnenangriffe gegen Raffinerien in verschiedenen Städten des Landes hatten zeitweise für einen Engpass auf dem heimischen Markt gesorgt.

Ukrainische Drohnen beschädigen Yandex-Rechenzentrum in Wladimir

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht das russische Gebiet Wladimir mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Awdejew soll die Attacke einem Infrastrukturobjekt in einem Vorort der Gebietshauptstadt Wladimir gegolten haben. Auf der Plattform Telegram teilt der Politiker mit, dass es zu einem Brand gekommen sei. Zwei Umspannwerke, die rund 5.000 Menschen mit Strom versorgten, seien abgeschaltet worden. Aus den anliegenden Häusern würden die Bewohner evakuiert.

Awdejew meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei der Attacke seien keine Wohnhäuser beschädigt worden, heißt es. Der Politiker präzisiert dabei nicht, was für ein Infrastrukturobjekt beschädigt worden ist.

Der größte russische IT-Konzern Yandex teilt allerdings mit, dass infolge der Attacke auf Wladimir sein Rechenzentrum lahmgelegt worden sei. Der Betrieb der Anlage sei vollständig ausgesetzt worden. Auch Yandex meldet keine Opfer. Der Konzern warnt die Nutzer vor einer instabilen Arbeit seiner Services.

Es ist bereits der dritte Angriff auf Yandex-Infrastruktur binnen einer Woche. Das Unternehmen gilt als "Russlands Google". Neben der beliebtesten Suchmaschine des Landes betreibt es unter anderem eine Taxi-App und einen Service für Essensbestellungen, die von Millionen Menschen genutzt werden.

10.10.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij telefoniert mit britischem Premierminister

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gibt auf X an, ein Telefonat mit dem Premierminister des Vereinigten Königreichs Andy Burnham geführt zu haben. In seinem Beitrag bezeichnet Selenskij das Gespräch als "gut und rechtzeitig". Nach einem Verweis auf die Schwierigkeiten der Ukraine und die angebliche Notwendigkeit, die Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten, kündigte Selenskij ein Treffen mit Burnham an.

Zuvor hatte am heutigen Samstag US-Präsident Donald Trump Selenskij vorgeworfen, mehrere Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts versäumt zu haben, und vorgeschlagen, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten wählen sollte.

Medien: Bürgermeister von Dnjepropetrowsk geflohen

Boris Filatow, Bürgermeister der viertgrößten ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk (ukrainisch "Dnipro") hat das Land überstürzt verlassen, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Insider UA. Der Meldung zufolge soll das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) ein Verfahren gegen Filatow vorbereitet haben. Insider UA berichtet:

"Nach öffentlichen Ausfällen gegen den NABU-Detektiv Alexei Geiko verließ Filatow gestern das Land."

Zuvor hatte das NABU Ermittlungen gegen eine große verbrecherische Organisation angekündigt, die vom ukrainischen Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko angeführt werden und in die Tätigkeit von betrügerischen Callcentern verwickelt sein soll.

Russland greift Datenzentrum und Frachtschiff in der Ukraine an

Russlands Streitkräfte haben am heutigen Samstag weiterhin Drohnenangriffe gegen Objekte der ukrainischen Infrastruktur durchgeführt, die im Interesse des Militärs genutzt werden. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde dabei ein Datenzentrum getroffen, das zur Speicherung und Verarbeitung von Aufklärungsdaten genutzt wird. Zudem wurde ein Frachtschiff angegriffen, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.

Fehlende Abfangwaffen – Ukraine verliert Flugzeuge gegen russische Düsendrohnen

Die ukrainische Luftwaffe soll einige Flugezeuge verloren haben beim Versuch, russische Düsendrohnen mit veralteten Raketen abzuschießen, berichtet Taras Tschmut, Leiter der Stiftung zur Unterstützung des ukrainischen Militärs "Komm lebend zurück". In einem Interview an die Deutsche Welle sagt er, dass Kiew wegen Waffenmangel gezwungen sei, die in der Sowjetunion entwickelten Raketen der Typen R-73 und noch ältere R-60 einzusetzen:

"Das ist eine alte sowjetische Rakete aus den 1960er Jahren, die beim Abfeuern explodieren kann. Und solche Fälle gab es."

Tschmut fügte hinzu, dass es trotz des Risikos für Fehlzündungen gegenwärtig keine Alternative für den Einsatz dieser Raketen gebe.

Energodar: Wärmekraftwerk und Sanitätsstelle unter ukrainischem Beschuss

Das ukrainische Militär hat die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mit Artillerie und Drohnen angegriffen. Maxim Puchow, Bürgermeister der Stadt, berichtet dazu:

"Das Gelände des Wärmekraftwerks Saporoschje wurde unter Beschuss genommen. Mindestens vier Geschosseinschläge wurden erfasst. Zuvor wurde das Gelände der Sanitätsstelle Nr. 145 angegriffen."

Puchow erklärte, dass bei den Angriffen keine Menschen zu Schaden gekommen seien.

Trump: Ukraine braucht einen neuen Präsidenten

US-Präsident Donald Trump wirft dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij vor, "Probleme für die USA und die ganze Welt" zu schaffen. In einem Gespräch mit Journalisten behauptet er, dass Selenskij zahlreiche Möglichkeiten gehabt habe, den Konflikt zu lösen:

"Er hatte viele, viele Male die Möglichkeit, diesen Krieg beizulegen, doch er entschied sich, es nicht zu tun."

Anschließend sprach sich Trump für Neuwahlen des Präsidenten in der Ukraine aus:

"Ich denke, die Ukraine sollte einen neuen Präsidenten wählen."

EU-Haushaltsentwurf: Kürzungen bei weiterer Ukraine-Finanzierung

Die Europäische Union plant, in den Jahren 2028 bis 2034 die Finanzierung der Ukraine unverändert beizubehalten, wobei der gesamte Haushalt gekürzt werden soll. In einem am heutigen Samstag veröffentlichten Dokument des EU-Rats heißt es dazu:

"Die Europäische Union wird die Ukraine im Prozess ihres Beitritts zur EU und des langfristigen Wiederaufbaus weiter unterstützen. Für den Zeitraum 2028–2034 sieht die Reserve für die Ukraine Unterstützung in Höhe von bis zu 88,869 Milliarden Euro vor."

Gleichzeitig schlug Irland, das gegenwärtig den EU-Vorsitz führt, vor, die Gesamtausgaben der Union von ursprünglich vorgesehenen 1,985 Billionen auf 1,826 Billionen Euro zu reduzieren, was rund acht Prozent entspricht. Die größten Kürzungen betreffen dabei Programme zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, auswärtige Hilfe und administrative Ausgaben für EU-Institutionen.

Dabei fordert unter anderem Deutschland eine Reduzierung von Ausgaben, während die Länder Süd- und Osteuropas für eine Beibehaltung der bestehenden Finanzierungsprogramme eintreten.

Über die Verabschiedung des neuen Haushalts soll beim EU-Gipfel am 15. und 16. Oktober verhandelt werden.

Peskow: "Keine diplomatische Lösung in Sicht"

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat bestätigt, dass es keinerlei Voraussetzungen für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts gebe. Das sagte er, nachdem US-Außenminister Marco Rubio auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hatte, man befände sich mit Russland in einer diplomatischen Sackgasse.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Behörden sehen weiterhin Risiken für AKW Saporoschje: Schwierigkeiten bei Logistik

Jewgenija Jaschina, Sprecherin des AKW Saporoschje, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS über andauernde Risiken für das größte Kernkraftwerk in Europa berichtet. Die Situation um die Atomanlage bezeichnete sie als schwierig. Jaschina zeigte sich insbesondere wegen Problemen mit der Logistik besorgt.

"Die Zufahrtsstraßen werden nach wie vor beschossen und mit Drohnen attackiert. Es besteht eine Gefahr für Fahrzeuge und Menschen, die die Zulieferung nötiger Güter gewährleisten."

Dabei verwies die AKW-Sprecherin auf den Tod eines Fahrers. Er sei ums Leben gekommen, als er eine Ladung für das AKW befördert habe.

In diesem Zusammenhang hatte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi, am 9. Oktober Angriffe auf Atomanlagen und deren Personal als inakzeptabel kritisiert. Der Argentinier äußerte zudem Besorgnis wegen der Dieselkraftstoffvorräte im AKW Saporoschje. Demnach habe es seit März keine Diesellieferungen mehr gegeben. Es sei daher unerlässlich, die Dieselvorräte vor dem kommenden Winter aufzustocken, da die Verfügbarkeit von Diesel im Kernkraftwerk für die nukleare Sicherheit von entscheidender Bedeutung sei.

Ukrainischer Oligarch fordert Selenskijs Rücktritt und Verhandlungen

Wadim Nowinski, ein ukrainischer Oligarch und ehemaliger Abgeordneter der ukrainischen Werchowna Rada, fordert eine Absetzung des Staatschefs Wladimir Selenskij und eine Übernahme der Regierungsgeschäfte durch das Parlament. In einem Beitrag anlässlich des Treffens zwischen Wladimir Putin und Donald Trump und des gescheiterten Besuchs der ukrainischen Delegation in Miami schreibt er:

"Das ukrainische Parlament, an dessen Legitimität niemand zweifelt, soll seiner Verantwortung vor dem Volk bewusst werden, die Macht übernehmen und eine Arbeitsgruppe für Verhandlungen mit der Russischen Föderation über eine Beendigung des Krieges und Friedensbedingungen bilden – ohne Mittelsmänner, ohne Vorbedingungen und diplomatisches Diktat vonseiten sogenannter 'Partner'."

Nowinski betonte, dass Selenskij sein Wahlversprechen, einen Frieden im Donbass-Konflikt zu erreichen, gebrochen habe und dass der gegenwärtige Krieg im Interesse der westlichen Staaten und nicht der Ukraine geführt werde. Er erklärte:

"Heute sollen echte Patrioten zwei Dinge verstehen. Erstens: Wladimir Selenskij wird einer Beendigung des Krieges nie zustimmen, sein Verbleiben an der Macht garantiert eine Fortsetzung des Krieges. Zweitens: Die Fortsetzung des Krieges wird zum völligen Verlust der ukrainischen Staatlichkeit und einer Katastrophe für die Bevölkerung führen."

Nowinski, der zu den reichsten Personen der Ukraine zählte, war von 2012 bis 2022 Abgeordneter der Werchowna Rada und verließ das Land im Februar 2022.

100 Milliarden Euro Ukraine-Hilfe – nicht einmal die Hälfte kam dort an

Nach Angaben des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sind von den rund 100 Milliarden Euro, die die Bundesregierung als Ukraine-Hilfe ausweist, lediglich etwa 41 Milliarden Euro direkt in die Ukraine geflossen. Rund 36 Milliarden Euro wurden demnach innerhalb Deutschlands ausgegeben, unter anderem für die Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Das Institut kritisiert die Darstellung der Gesamtsumme als bilaterale Ukraine-Hilfe als irreführend.

Der sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, kritisierte im Interview die milliardenschwere Unterstützung der Ukraine. Das Geld hätte seiner Ansicht nach besser in die deutsche Infrastruktur, das Bildungssystem und die Renten investiert werden sollen. Auch der Berliner AfD-Abgeordnete Gunnar Lindemann forderte, sämtliche deutschen Zahlungen an die Ukraine einzustellen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohnen beschädigen Eisenbahnbrücke im russischen Grenzgebiet Brjansk

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff ist im russischen Grenzgebiet Brjansk der Zugverkehr behindert. Wie Gouverneur Jegor Kowaltschuk auf Telegram schreibt, sei die Strecke Brjansk – Unetscha – Gomel (Weißrussland) betroffen. In der Nacht hätten ukrainische Drohnen eine Eisenbahnbrücke angegriffen und dabei die Gleise getroffen. Der Politiker meldet jedoch keine Opfer. Um die Verkehrsverbindung zwischen den Ortschaften aufrechtzuerhalten, habe man Fahrgästen zusätzliche Busse bereitgestellt. Ein Zug aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk an den beliebten russischen Schwarzmeer-Urlaubsort Adler sei umgeleitet worden. Nach Angaben des Gouverneurs habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über dem Gebiet Brjansk 164 ukrainische Drohnen zerstört.

Ukrainische Drohnen beschädigen Umspannwerk im Gebiet Orjol

Gouverneur Andrei Klytschkow wirft den ukrainischen Streitkräften vor, gezielt Einrichtungen der zivilen Infrastruktur im Gebiet Orjol angegriffen zu haben. Dem Politiker zufolge habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 13 ukrainische Drohnen abgefangen.

"Schon wieder greift der Gegner die Zivilbevölkerung und zivile Objekte an. Im Bezirk Snamenskoje ist ein Umspannwerk beschädigt worden."

Mehrere Haushalte in etlichen Ortschaften seien ohne Stromversorgung geblieben. Die Reparaturarbeiten seien bereits im Gange. Klytschkow macht außerdem darauf aufmerksam, dass Wrackteile der abgeschossenen ukrainischen Drohnen in der Nähe einer Kirche und eines Krankenhauses herabgestürzt seien. Glücklicherweise gebe es keine Opfer, so der Gouverneur.

Debatte um Babyn Jar: AfD warnt vor "Heldengedenken" für Nazi-Kollaborateure in Ukraine

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag über einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zum Thema "85 Jahre Massaker von Babyn Jar" beraten. Dabei wurde an eines der schwersten deutschen Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs erinnert. In der Debatte betonten Vertreter von Regierung und Koalition – darunter Bildungsministerin Karin Prien (CDU) – die historische Pflicht Deutschlands, die Ukraine dauerhaft zu unterstützen.

Demgegenüber forderte der AfD-Abgeordnete Rainer Rothfuß Verhandlungen statt Waffenlieferungen. Er verwies auf eine historische Mitverantwortung ukrainischer Kollaborateure – konkret lokaler Milizen und Einheiten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), insbesondere der Fraktion um Andrei Melnyk, die 1941 logistische Hilfsdienste beim Zusammentreiben der Opfer geleistet hatten. Rothfuß verlangte eine kritische Aufarbeitung dieser Aspekte mit den heutigen ukrainischen Partnern und kritisierte, dass in der Ukraine ein "Pantheon zum Heldengedenken an nationalistische Kräfte errichtet" werde, die damals mitgewirkt hätten.

Die Linken-Abgeordnete Maren Kaminski mahnte die Lehren aus dem Nationalsozialismus an und warf der AfD vor, die alleinige deutsche Hauptverantwortung für das Verbrechen relativieren zu wollen. Dies führte zu einem direkten Wortgefecht mit der AfD-Abgeordneten Anna Rathert, die sich persönlich gegen die Vorwürfe verwahrte, Gräueltaten des NS-Regimes zu unterstützen.

Ende September 1941 hatten Einheiten der SS, der Wehrmacht und der Polizei innerhalb von zwei Tagen 33.771 Juden in einer Schlucht nahe Kiew ermordet. Bis 1943 fielen dem Terror an diesem Ort bis zu 100.000 Menschen zum Opfer. An dem Massaker waren auch einheimische ukrainische Nationalisten beteiligt.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ein Toter und 13 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 54 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 54 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 223 Drohnen eingesetzt, von denen 117 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Jasnyje Sori sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto angegriffen habe. Drei weitere Männer seien verletzt worden, einer von ihnen habe schwerste Verletzungen erlitten und werde auf der Intensivstation behandelt. In der Siedlung Oktjabrski seien eine Frau und ein Mann zu Schaden gekommen. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Wessjolaja Lopan Verletzungen erlitten. Bei einem ähnlichen Vorfall sei auch eine Einwohnerin der Stadt Waluiki verletzt worden. In der Siedlung Tuljanka habe eine FPV-Drohne drei Insassen eines Autos verletzt. In der Siedlung Wolokonowka seien drei Männer zu Schaden gekommen. Am Freitag sei zudem bekannt geworden, dass eine ukrainische Drohne in der Stadt Schebekino eine Frau getötet habe. Zudem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch in der Nacht zum 9. Oktober ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 17 Einfamilienhäuser, drei Betriebe, drei soziale Einrichtungen, ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur, ein Verwaltungsgebäude und vier Geschäfte zerstört oder beschädigt worden. Auch eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, vier Lkw, zwei Busse und 34 Autos seien zerstört oder beschädigt worden.

Drei Wohnhäuser bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk beschädigt

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 9. Oktober bis 8 Uhr am 10. Oktober (MESZ) 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 71-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Dorf Beliza zwei Wohnhäuser beschädigt worden. Ein weiteres Wohnhaus sei im Dorf Birjukowka zu Schaden gekommen. In der Siedlung Koljatschek sei ein Auto beschädigt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär außerhalb des Kessels kontrollierte Gebiet. Das russische Militär habe in diesem Kessel die Siedlungen Lukaschowo und Lobanowka unter seine Kontrolle genommen. Derzeit werde dort um die Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka, Resnikowo, Nefjodowka und Tschornoje gekämpft. Der Gegner habe allein in diesem Kessel bis zu 45 Soldaten verloren. Außerhalb des Kessels werde um die Ortschaften Prikolotnoje und Kotowka gekämpft.

Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slatino, Berjosowka, Samulowka, Martowoje, Wodjanoje, Zirkuny, Russkaja Losowaja und Tscherkasskaja Losowaja getroffen worden. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Studenok, Iwolschanskoje, Jastrebinoje, Topolja, Stezkowka und Ossojewka getroffen. Der Gegner habe im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord insgesamt bis zu 270 Armeeangehörige verloren. Elf Autos und eine Selbstfahrlafette seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Glubokaja Makaticha, Jazkowka und Karpowka in der DVR getroffen. Dabei seien bis zu 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Krasny Molotschar, Kramatorsk, Belenkoje, Slawjansk und Semjonowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 150 Kämpfer. Der Gegner habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 28 Autos und fünf Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Staroraiskoje, Roganskoje, Belosjorskoje, Sergejewka und Wessjolaja Gora in der DVR getroffen. Das russische Militär setze darüber hinaus seinen Vormarsch im Nordwesten und im Zentrum der Ortschaft Dobropolje fort. In den letzten 24 Stunden habe es in dieser Stadt 82 Gebäude befreit und mehr als 35 ukrainische Kämpfer neutralisiert. Der Gegner habe im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte insgesamt bis zu 525 Armeeangehörige verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, fünf Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien dabei zerstört worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nikolskoje, Nikolai-Pole, Wolnjanka und Saliwnoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 275 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kuschugum und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien mehr als 15 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwölf Autos und zwei Geschütze zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieobjekte, Drohnenwerke und -lager sowie 151 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden zwei HIMARS-Raketen und 725 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 258.265 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.183 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.686 Geschütze und Mörser verloren.

Ex-Premier: "Putin wird Bulgarien nicht angreifen – das kann ich garantieren"

Der ehemalige bulgarische Premierminister Bojko Borissow hat brisante Geheimdienstinformationen über die gezielten Angriffe auf bulgarische Schiffe im Schwarzen Meer enthüllt. Er äußerte den schweren Verdacht, dass auf dieser Route unter dem Deckmantel von Weizenlieferungen heimlich Truppen oder Personen in die Ukraine transportiert worden sein könnten. Gleichzeitig betonte Borissow, dass die von ihm vorangetriebene Gaspipeline Balkan Stream als absoluter Garant dafür diene, dass Präsident Putin Bulgarien niemals angreifen werde.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Großbritannien bekräftigt Sanktionen nach US-Russland-Deal

Die britische Regierung will nach dem angekündigten Dieselgeschäft der USA mit Russland eigene Strafmaßnahmen gegenüber Moskau weiterhin nicht aufweichen. Ein Regierungssprecher sagte:

"Die Haltung Großbritanniens könnte nicht klarer sein. Wir werden den Druck auf Russland durch das härteste Sanktionsregime aufrechterhalten, das Großbritannien je verhängt hat."

Großbritannien wolle darüber hinaus weiterhin eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ukraine die militärische und finanzielle Unterstützung erhalte, die sie zur Selbstverteidigung brauche.

Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Kirche in Golaja Pristan zerstört

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. Oktober 15 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Nowaja Kachowka — 3,
  • Golaja Pristan — 2,
  • Solonzy — 3,
  • Proletarka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Nowaja Majatschka und Proletarka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor. Infolge einer Artillerieattacke sei in der Stadt Golaja Pristan die Heilig-Geist-Kirche komplett ausgebrannt, teilt die Diözese Skadowsk mit. Das sei die wichtigste Kirche des Bezirks Golaja Pristan gewesen, die sogar die Zerstörung des Kachowka-Staudamms überstanden habe. Das Feuer habe nun alle liturgischen Bücher und die gesamte Kirchenausstattung vernichtet. Es sei unmöglich, das Gotteshaus in absehbarer Zeit wiederaufzubauen. Die Diözese hebt hervor, dass der Kirchenvorsteher die örtliche Gemeinde aktiv unterstützt habe – sowohl geistlich als auch materiell.

DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 14 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Oktober bis 0 Uhr am 10. Oktober (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen 17 Wohnhäuser, sechs Einrichtungen der zivilen Infrastruktur sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 31 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden acht Wohnhäuser, neun Einrichtungen der zivilen Infrastruktur sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Busse und Autos.

"Sie haben den Bären noch nicht mal erlegt" – AfD kritisiert Schadensersatzkommission für Ukraine

Der Deutsche Bundestag hat in erster Lesung den Gesetzentwurf zum Übereinkommen zur Einrichtung einer Internationalen Schadensersatzkommission für die Ukraine beraten. Der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier hatte hierfür nichts als Kritik übrig. Während der CDU-Abgeordnete Carl-Philipp Sassenrath die Ratifizierung als notwendiges Signal der "Stärke" für die Ukraine sah und haltlose Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen gegen Russland richtete, übte der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier scharfe Kritik daran. Er bezeichnete das Vorhaben vor einem Kriegsende als verfrüht, warnte vor einer finanziellen Mehrbelastung der deutschen Steuerzahler und forderte stattdessen eine Fokussierung auf nationale Interessen sowie tragfähige Verhandlungslösungen.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 560 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen.

Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am 9. Oktober bis 7 Uhr am 10. Oktober (MESZ) 560 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow und Tula, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

US-Gesandter Witkoff berichtet von "konstruktiven Gesprächen" mit der Ukraine

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat die Verhandlungen mit ukrainischen Unterhändlern als konstruktiv bezeichnet. Bei dem Austausch in Miami im US-Bundesstaat Florida sei es unter anderem um "kurzfristige Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter" in der Ukraine wie die Stärkung der Energieinfrastruktur und Getreideexporte gegangen, teilte Witkoff im Onlinedienst X mit. Auch Sicherheitsgarantien und "langfristige Vorkehrungen für die Sicherheit der Ukraine und Europas" seien demnach Thema gewesen.

Auf US-Seite waren außer Witkoff der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sowie Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats und des US-Finanzministeriums an den Gesprächen beteiligt. Aus Europa hatten die USA die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens eingeladen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatten ihre Kabinettschefs nach Miami geschickt.

Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: Sechs Verletzte und viele Schäden

Gouverneur Juri Sljussar berichtet über eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in der vergangenen Nacht über der Region mehr als 100 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgefangen worden. Der Gouverneur meldet dabei mehrere Verletzte und viele Sachschäden.

Nach Angaben von Sljussar seien infolge der massiven Drohnenattacke sechs Zivilisten verletzt worden. Zwei von ihnen würden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. In der Gebietshauptstadt Rostow am Don seien etliche Mehr- und Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Außerdem sei eine Eisenbahnbrücke getroffen worden. Man habe den Zugverkehr umgehend wiederhergestellt. In der Stadt Bataisk sei ein noch im Bau befindliches Hochhaus beschädigt worden. Zudem hätten ukrainische Drohnen zwei Schiffe in der Hafenstadt Asow getroffen. Die Feuerwehr lösche darüber hinaus ein brennendes Lagerhaus. Details über dieses Feuer gibt der Gouverneur allerdings nicht bekannt.

Selenskij: Sanktionslockerung für Russland ohne Deeskalationsvereinbarung ist Schwäche

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat sich gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland geäußert. Ihm zufolge brächten solche "Geschenke an Putin" weder Frieden noch irgendeinen Nutzen für die zivilisierte Welt, da sich Russland dafür mit weiterem Terror und Niederträchtigkeiten "bedanken" werde. Selenskij schrieb auf Telegram:

"Jede Lockerung der Sanktionen gegen Russland ohne eine klare und dauerhafte Deeskalationsvereinbarung mit Russland ist offensichtliche Schwäche. Das spielt Russland in die Hände: Es wird mehr töten, länger Krieg führen, Amerika noch weniger respektieren und der Welt noch mehr Verluste und Schäden zufügen."

Zudem betonte Selenskij, die Ukraine sei zu spiegelbildlichen Deeskalationsschritten bereit, und das amerikanische Team kenne diese Position. Die Ukraine werde die russische Erdölverarbeitung nicht mehr treffen, wenn Russland aufhöre, die ukrainische Energieversorgung zu zerstören. Kiew schlage den USA genau eine solche Vereinbarung vor und sei überzeugt, dass die Stärke der Vereinigten Staaten ausreiche, um einen solchen Kompromiss zu erreichen.

Russland greift Schiff mit Militärgütern im Schwarzen Meer an

Russlands Verteidigungsministerium bestätigt einen weiteren erfolgreichen Angriff auf die Logistikketten der ukrainischen Streitkräfte. Wie die Militärbehörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Nacht zum Samstag ein weiteres Frachtschiff getroffen worden, das zur Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer unterwegs gewesen sei. Der Frachter habe Militärgüter an Bord gehabt, erklärt das Ministerium in Moskau. Für die Attacke habe das russische Militär unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt. Weitere Einzelheiten gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

Putin im Gespräch mit Trump: Kiew machte mit Terrorangriffen Friedensgespräche zunichte

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Führung in Kiew für den aktuellen Stillstand bei den trilateralen Friedensgesprächen verantwortlich gemacht. Nach Angaben des außenpolitischen Beraters des russischen Staatschefs, Juri Uschakow, berichtete Putin seinem US-Amtskollegen ausführlich über Russlands Reaktion auf die jüngsten Terrorangriffe aus der Ukraine. Der Kremlchef bezeichnete diese Attacken als "aussichtslos" und hob hervor:

"Unsere Truppen besitzen die Initiative und sind auf dem Vormarsch. Unsere Aufgaben sind unabänderlich – auch in Bezug auf eine mögliche politisch-diplomatische Regelung. Während im vorigen Gespräch von einer Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen vor den Wahlen die Rede war, ist die Situation jetzt anders. Mit seinen Angriffen auf Wahllokale und zivile Objekte hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichtegemacht, und wir werden uns jetzt überlegen, wann wir die Gespräche wiederaufnehmen wollen."

Trump und seine Frau Melania gratulierten Putin im Telefonat zum 74. Geburtstag, den der Kremlchef am 7. Oktober gefeiert hatte. Das war bereits das sechste Gespräch zwischen den Politikern in diesem Jahr und dauerte eineinhalb Stunden. Weder Putin noch Trump hätten als Erster auflegen wollen, so Uschakow.

9.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Luftabwehr fängt tagsüber 62 ukrainische Drohnen ab

Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die diensthabenden Luftabwehrkräfte im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit am 9. Oktober 62 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört haben. Dies geschah über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula und Jaroslawl, über den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Komi und Krim sowie über dem Schwarzen Meer.

"Auch die Mächtigen sollten an die Front": Deutsche Moderatorin kritisiert Klitschko

Moderatorin Nena Brockhaus hat sich mit heftiger Kritik gegen den Bürgermeister von Kiew Vitali Klitschko gewandt. In der Welt-Talksendung Meinungsfreiheit sprach sie über die deutsche Unterstützung für die Ukraine und den Kriegsangst. Plötzlich ging es um Klitschko und seine Familie.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod getötet

Im Gebiet Belgorod sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Dorf Jasnyje Sori zwei Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Ein Verletzter hat eine Splitterverletzung am Unterschenkel erlitten, der andere Splitterverletzungen und Verbrennungen an Kopf, Gesicht und Brustkorb. Sie werden medizinisch versorgt. Das Auto brannte aus.

Mann mit HIV und Syphilis in der Ukraine zum Militärdienst eingezogen

Ein Einwohner von Kramatorsk gibt an, trotz fünf bestätigter chronischer Erkrankungen, darunter HIV und Syphilis, für wehrdiensttauglich erklärt und in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden zu sein. Das berichtet das Nachrichtenportal Strana.ua.

Nach eigenen Angaben wurde der Mann in Kramatorsk und Kiew mehrfach von Mitarbeitern der Einberufungsbehörden angehalten, aber nach Vorlage seiner ärztlichen Bescheinigungen wieder freigelassen. Bei einer erneuten Kontrolle wurde er schließlich zweimal für wehrdiensttauglich erklärt.

Er wurde zu einem Verteilungspunkt gebracht, konnte jedoch erst beim dritten Versuch einer Militäreinheit zugeteilt werden, da mehrere Brigaden, darunter Sturmbrigaden, ihn wegen seiner HIV-Infektion ablehnten. Später wurde er in eine Ausbildungseinheit verlegt. Dort begann er nach zwei Wochen körperlicher Belastung, das Bewusstsein zu verlieren, und stürzte während des Schießtrainings, wie Strana.ua berichtet.

Kurz darauf wurde der Mann in ein Militärkrankenhaus gebracht. Dort erreichte er seine Entlassung aus der Ausbildungseinheit, wurde anschließend jedoch zu seiner Einheit zurückgeschickt, die sich bereits seit drei Monaten mit seinem Fall befasst, berichtet das Portal.

Derzeit werde er in einem Krankenhaus behandelt. Er befürchte, nach seiner Entlassung in die Einheit zurückkehren zu müssen.

Frontabschnitt Kupjansk: Russische Truppen führen Raketenschlag auf Oskol-Brücke durch

Russische Truppen haben am Frontabschnitt Kupjansk einen Raketenschlag gegen eine Brücke über den Fluss Oskol nahe der Ortschaft Petrowka durchgeführt. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.

Die Behörde veröffentlichte eine entsprechende Videoaufnahme.

Belgorod erneut unter Beschuss: Drei Zivilisten verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben das russische Gebiet Belgorod erneut angegriffen. Das teilt der Einsatzstab des Gebiets mit. Infolge des Angriffs auf ein Auto wurden im Bezirk Waluiki drei Menschen verletzt.

Im Bezirk Belgorod wurden zwei Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung und ein Gewerbeobjekt beschädigt. Im Bezirk Schebekino geriet ein Gebäude eines Unternehmens in Brand. Das Feuer wurde gelöscht. Im Bezirk Krasnaja Jaruga wurden bei einem Drohnenangriff die Fensterscheiben eines Einfamilienhauses beschädigt.

Ukrainischer Energieexperte fordert Ausnahmezustand in Kiew wegen Energiekrise

Der ukrainische Energieexperte Juri Koroltschuk hat die Behörden aufgefordert, wegen der Lage im Energiesektor der ukrainischen Hauptstadt den Ausnahmezustand in Kiew und im Gebiet Kiew auszurufen. Er sagte:

"Alles, was die Regierung jetzt tun kann, ist, den Ausnahmezustand in Kiew und im Gebiet Kiew zu verhängen. Das ermöglicht es sowohl den Kiewer als auch den zentralen Behörden, die Bereitstellung der verbliebenen Reservemittel, der Reserveausrüstung und der personellen Reserven zu organisieren."

Das Energiesystem der Hauptstadt sei stark beschädigt, so der Experte. Das schwächste Glied seien die Umspannwerke des Energieunternehmens Ukrenergo. Das Unternehmen habe bei der zügigen Reparatur der Umspannwerke versagt, da die Arbeiten nur "mit halber Kraft" ausgeführt worden seien.

Russische Streitkräfte greifen Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur der Ukraine an

Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die russischen Streitkräfte heute ihre Drohnenangriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe fortgesetzt haben, die Militärgüter für die Ukraine transportierten.

Nach Angaben des Ministeriums wurde im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff getroffen, das Güter mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte. Zudem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter zum Hafen von Odessa bringen sollte.

Finnland übergibt der Ukraine ein 35. Militärhilfepaket im Wert von einer Million Euro 

Finnland wird sein 35. Paket mit Materialhilfe an Kiew liefern. Dies meldet am Freitag das Verteidigungsministerium des Landes.

Das Paket im Wert von rund einer Million Euro umfasse Verteidigungsgüter aus den Beständen der finnischen Streitkräfte. Die Behörde hat keine genaueren Angaben zum Inhalt der Hilfe, zur Art der Lieferung oder zum Zeitplan offengelegt.

Der Gesamtwert des von Finnland an die Ukraine gelieferten Verteidigungsmaterials habe inzwischen 3,6 Milliarden Euro erreicht, fügt das Ministerium hinzu.

Angriffe auf Fahrzeuge in der LVR fordern zwei Menschenleben

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Volksrepublik Lugansk beschossen. Infolge der Angriffe wurden binnen eines Tages zwei Zivilisten getötet, 16 weitere verletzt. Dies teilt der Republikchef Leonid Passetschnik mit. Insgesamt wurden über der Republik rund 110 Luftziele durch russische Luftabwehr und mobile Feuergruppen abgeschossen.

Auf Straßen im Bezirk Staniza Luganskaja griffen ukrainische Kräfte mehrfach Lastwagen und Pkw an: Ein Mensch kam dabei ums Leben, sechs wurden verletzt. Im Bezirk Kremennaja wurde ein Lastwagen auf der Strecke Astrachan–Starobelsk getroffen, wobei ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt wurde.

Vier weitere Menschen wurden bei Angriffen auf Fahrzeuge in den Bezirken Troizkoje und Nowoaidar, auf der Strecke Solotoje–Perwomaisk und in der Stadt Stschastje verletzt. In Lugansk suchten nach dem gestrigen Angriff auf einen Linienbus zwei weitere junge Männer im Alter von 17 und 25 Jahren ärztliche Hilfe, die Zahl der Verletzten stieg damit auf fünf.

Im Gebiet Jaroslawl erstmals Aufklärungsballons aus der Ukraine abgeschossen

In dem russischen Gebiet Jaroslawl sind erstmals kleine Aufklärungsballons abgeschossen worden, die von ukrainischem Territorium aus gestartet wurden. Dies teilt das Ministerium für regionale Sicherheit des Gebiets mit. 

Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Rettungswagen bei Evakuierung eines Verletzten

Ukrainische Streitkräfte haben die Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein Einwohner verletzt. Wie das Gesundheitsministerium des Gebiets mitteilt, folgte während seiner Evakuierung ein zweiter Drohnenangriff, dieses Mal auf den Rettungswagen, der dabei beschädigt wurde. Das Rettungsteam blieb unverletzt. Der Verletzte wurde trotz der Gefahr ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt.

DVR: Drohnenangriff auf Wärmekraftwerke abgewehrt

Die Luftverteidigungskräfte haben einen nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur der Volksrepublik Donezk abgewehrt.

Wie der Verteidigungsstab der Republik mitteilt, habe der Gegner einen Versuch unternommen, kritische Energieanlagen anzugreifen. Es handelt sich um die Wärmekraftwerke Starobeschewskaja und Sujewskaja sowie das Umspannwerk Tschaikino.

Das Abwehrsystem "Kuppel von Donbass", die Anti-Terror-Einheit "Gorynytsch" und mobile Feuergruppen hätten insgesamt 15 ukrainische Starrflüglerdrohnen der Typen Maja, Anubis und Borodawotschnik abgeschossen.

Ukrainische Stationierungsorte in Gebieten Charkow und Saporoschje zerstört

Im Zuge der Aufklärungsmaßnahmen habe das russische Militär einen Sammelraum des gegnerischen Personals in den Gebieten Charkow und Saporoschje lokalisiert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Wie es heißt, seien temporäre Stationierungsorte von ukrainischen Einheiten nahe der Ortschaft Prikolotnoje im Gebiet Charkow mittels vier hochpräzisen Gleitbomben zerstört worden.

Im Gebiet Saporoschje hätten die Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumkräfte nahe Orechow weitere vorübergehende Stationierungsorte des Gegners mit zwei FAB-3000-Fliegerbomben eliminiert, hieß es. Zudem sei ein anderer Stützpunkt nahe der Ortschaft Kuschugum durch Luftraketenangriff getroffen worden.

Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 7.000 Drohnen ab

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 3. Oktober bis 9. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und sieben kombinierte Schläge durch. 

Folgende Objekte wurden dabei getroffen:

  • Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
  • Logistik- und Telekommunikationszentren sowie Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt werden,
  • Militärflugplätze,
  • Produktions- und Lagerstätten für Drohnen,
  • Lager für Munition, Treibstoff und militärtechnisches Gerät.

Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Darüber hinaus hat das russische Militär mehrere Infrastrukturobjekte ukrainischer Häfen außer Gefecht gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern sowie von Brenn- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt waren.

Im Laufe der Woche wurden 14 Frachtschiffe und ein Tanker getroffen, die für die Lieferung westlicher Waffen, Militärtechnik und Brennstoff an die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.850 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 134 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.565 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 93 Autos, neun Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS aus US-Produktion und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.215 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 162 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 3.415 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.845 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 67 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 245 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 127 Autos, zwei Artilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 31 gelenkte Bomben, neun Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, 17 Flamingo-Marschflugkörper und 7.389 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 257.540 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.174 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.786 Mehrfachraketenwerfer, 36.670 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 74.063 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Selenskij räumt erhebliche Schäden am ukrainischen Energiesystem ein

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass das Energiesystem des Landes erheblich beschädigt wurde. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Leider gibt es viele Schäden am Stromnetz und an Objekten der Stromübertragung."

Zudem warf Selenskij den Kiewer Behörden, darunter Bürgermeister und Chef der Stadtverwaltung Witali Klitschko, vor, die nötigen Maßnahmen im Rahmen der Resilienzpläne gegen Winter und Schäden an der Energieinfrastruktur fast gar nicht umgesetzt zu haben. Er schrieb:

"Es gab einen Bericht zu den Fristen für die Umsetzung der Resilienzpläne, insbesondere im Gebiet Kiew und in anderen Regionen. […] Gesondert wurden Aufgaben für Kiew festgelegt, da die Stadtverwaltung die notwendigen Schritte fast gar nicht umgesetzt hat."

Kiew verliert seit Beginn der Einkesselung im Gebiet Charkow mehr als 1.300 Kämpfer 

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben in den vergangenen sieben Tagen den Einkreisungsring um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht. Alle Versuche des Gegners, aus dem Kessel auszubrechen, seien vereitelt worden. 

Die Verluste der blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich im Laufe der Woche auf mehr als 275 Soldaten. Zudem habe der Gegner drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Autos und drei bodengestützte Robotersysteme verloren.

Ferner teilt die Militärbehörde mit, dass seit Beginn der Einkesselung der ukrainischen Verbände insgesamt 414 Quadratkilometer Territorium und 20 Ortschaften befreit worden seien. Die russische Armee habe dabei mehr als 1.360 ukrainische Kämpfer, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, 18 Quads sowie 34 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt.

39 Personen wegen im Auftrag Kiews verübter Brandstiftungen und vorbereiteter Sabotageakte verurteilt

Russische Gerichte haben langjährige Haftstrafen gegen 39 Personen im Alter von 15 bis 30 Jahren verhängt. Sie seien wegen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste verübter Brandstiftungen an Flugzeugtechnik sowie Verkehrs- und Kommunikationseinrichtungen und wegen der Vorbereitung von Sabotageakten im Bahnnetz verurteilt worden. Dies teilt die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit. Die Gerichte hätten Freiheitsstrafen von 10 bis 26 Jahren verhängt.

Es sei festgestellt worden, dass alle Täter in Telegram-Gruppen für schnelle Verdienstmöglichkeiten durch die ukrainische Seite angeworben worden waren.

"Während sie Kontakt zu dem feindlichen Geheimdienst hielten, hofften sie auf 'leichtes Geld'. Nach der Ausführung der Aufträge blockierten die Kontaktpersonen jedoch die Benutzerprofile der 'Auftragnehmer' oder zahlten weniger als versprochen."

Alle Gehilfen der ukrainischen Geheimdienste konnten innerhalb kurzer Zeit identifiziert und festgenommen werden, hieß es. Gegen sie seien unter anderem Strafverfahren wegen Hochverrats, Terroranschlags, Sabotage, Absolvierung einer Ausbildung zur Durchführung von Sabotageakten sowie Geldwäsche eingeleitet worden.

Milliyet: Ankara schlägt zwei Sicherheitskorridore für Schiffe im Schwarzen Meer vor

Nach Angaben der Zeitung Milliyet habe die Türkei einen Plan ausgearbeitet, der ein Moratorium zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt für zivile Schiffe im Schwarzen Meer vorsehe. Das Dokument sei den Konfliktparteien – Russland und der Ukraine – bereits vorgelegt worden. Unter der Vermittlung Ankaras dauerten die Beratungen zwischen Moskau und Kiew über dieses Dokument an.

Wie es heißt, schlage der Plan für ukrainische Schiffe eine Route vor, die entlang der Küsten von Rumänien und Bulgarien zum Bosporus führe. Für russische Schiffe sei die Einrichtung einer sicheren Route entlang der Küsten von Georgien und der Türkei geplant.

Gebiet Cherson: Binnen einer Woche sechs Zivilisten getötet und 25 weitere verletzt

Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gibt am Freitag bekannt, dass die ukrainischen Angriffe im Laufe der Woche zu sechs Todesopfern unter der Zivilbevölkerung geführt hätten. 25 weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt worden.

Der Gegner hat seine Attacken auf zivile Objekte fortgesetzt. Zu Schaden seien 19 Wohnhäuser und 32 Fahrzeuge, darunter ein Krankenwagen, gekommen, so Saldo weiter. Ferner seien ein Krankenhaus, eine Schule, ein Kindergarten, eine Zahnarztpraxis, zwei Verwaltungsgebäude, ein Getreidespeicher, eine Mühle, ein Friseursalon und ein Lebensmittelgeschäft getroffen worden.

Russische Armee befreit zwei Ortschaften und bringt drei weitere unter Kontrolle  

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe das russische Militär im Laufe der Woche die Siedlungen Samoilowka und Golubkowo im Gebiet Saporoschje befreit.

Zudem habe die russische Armee drei Ortschaften in zwei Gebieten unter ihre Kontrolle gebracht:

  • Annopolje und Nowaja Kasatschja im Gebiet Charkow,
  • Kijaniza im Gebiet Sumy.

Frachtschiff mit Militärgütern im Hafen von Nikolajew getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe mittels Drohnen auf Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur sowie auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Infolge einer Attacke auf den Hafen von Nikolajew sei ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Güter angeliefert hatte.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte 

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 86 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 259 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zwölfmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei ums Leben gekommen, drei weitere Zivilisten hätten Verletzungen erlitten.

Infolge von Angriffen sei die Stromversorgung in mehreren Häusern unterbrochen worden.

Zudem seien ein Mehrfamilienhaus, fünf Privathäuser, ein Schulgebäude, ein Verwaltungsgebäude, vier Autos, ein Bus sowie ein Mobilfunkmast zu Schaden gekommen. 

Yandex meldet Schäden am Rechenzentrum in Kaluga durch Drohnenangriff

Ein Teil der Infrastruktur eines Rechenzentrums des russischen IT-Unternehmens Yandex in Kaluga sei bei einem Drohnenangriff beschädigt worden. Dies berichtet RBC unter Berufung auf eine Stellungnahme des Unternehmens.

"Mehrere Module des Rechenzentrums wurden vollständig außer Betrieb gesetzt."

Aufgrund der Beschädigungen könne es bei einigen Servern zu Störungen kommen, so Yandex. Einsatzkräfte und Spezialisten des Unternehmens seien vor Ort. Derzeit werde das Ausmaß der Schäden bewertet, heißt es.

"Es gibt keine Verletzten. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität."

Am Morgen teilte der Gouverneur des Gebiets Kaluga, Wladislaw Schapscha, mit, dass in der Nacht 26 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden seien. 

Am Donnerstag brach in dem anderen Yandex-Rechenzentrum in der Stadt Sassowo (Gebiet Rjasan) infolge eines Drohnenangriffs ein Feuer aus. Der Betrieb des Objekts wurde eingestellt. Wie der Pressedienst von Yandex am Abend mitteilte, bewerte das Unternehmen nun die Folgen. Es sei noch unklar, ob die Ausrüstung wieder instand gesetzt werden könne.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Tote und zwölf Verletzte

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien vier Zivilisten infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Zwölf weitere hätten Verletzungen erlitten. Sechs der Verwundeten setzten ihre Behandlung im Krankenhaus fort.

Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet fünfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen.

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 205 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 505 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Kaluga, Brjansk, Nischni Nowgorod, Belgorod, Kursk, Orjol, Woronesch, Lipezk, Tula, Twer, Tambow, Smolensk, Rjasan, Uljanowsk, Rostow, Astrachan, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Tatarstan und Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Gebiet Belgorod: Mehrere Opfer infolge des nächtlichen Beschusses durch ukrainische Armee

In der vergangenen Nacht wurde das Grenzgebiet Belgorod von den ukrainischen Streitkräften beschossen. 

Wie der Operativstab der Region am Morgen mitteilt, sei ein Ehepaar ums Leben gekommen, nachdem ein Geschoss in ihr Privathaus eingeschlagen war.

Vier Zivilisten, darunter ein zehnjähriger Junge, hätten unterschiedliche Verletzungen erlitten. Drei der Verwundeten seien ins Krankenhaus stationär aufgenommen worden.

Ein Haus sei infolge des Beschusses vollständig zerstört und ein weiteres beschädigt worden. 

Medien: Witkoff und Kushner könnten im Oktober nach Moskau reisen

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner planten noch in diesem Monat einen Besuch in Moskau, um über eine Regelung des Ukraine-Konflikts zu beraten. Dies berichtet das Portal Axios unter Berufung auf die Quellen in Washington und Kiew.

Dem Bericht zufolge hoffe Washington noch vor den Zwischenwahlen zum Kongress am 3. November sowie vor Einbruch des Winters, einen diplomatischen Durchbruch in den Verhandlungen zu erzielen.

Am Donnerstag hätten Witkoff und Kushner dem US-Präsidenten Donald Trump ihre Vorschläge zur Konfliktlösung vorgelegt – im Vorfeld der Gespräche mit der ukrainischen Delegation in Miami am Freitag.

Laut Axios würden Witkoff und Kushner "neue Ideen und Vorschläge" mit den Ukrainern erörtern. Eine der Ideen sehe einen teilweisen Waffenstillstand vor, der Angriffe auf die Energieinfrastruktur und Getreidetransporte stoppen soll. 

Nach Angaben des Portals gehörten dem ukrainischen Verhandlungsteam der Leiter von Selenskijs Büro, Kiril Budanow, der Rada-Abgeordnete Dawid Arachamija, Budanows Stellvertreter Sergei Kisliza sowie der Leiter des Auslandsnachrichtendienstes, Rustem Umerow, an.

Mehrere Zivilisten verletzt nach Drohnenangriffen auf Gebiet Kaluga

In der vergangenen Nacht habe der Gegner das Gebiet Kaluga mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs Wladislaw Schapscha seien 26 ukrainische Drohnen durch die Luftabwehr abgeschossen worden. 

Infolge der Attacken hätten neun Personen Verletzungen erlitten, fünf von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zudem seien mehrere Privathäuser in zwei Bezirken beschädigt worden.

8.10.2026 22:30 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Peskow stimmt Rubio zu: Keine Aussicht auf diplomatische Lösung

Moskau stimmt mit US-Außenminister Marco Rubio in der Ansicht überein, dass derzeit keine Aussicht auf eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts besteht, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

Ihm zufolge zeugen die konfrontativen Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij davon, dass die Ukraine nicht zum Frieden bereit sei.

Flugabwehr schießt mehr als 110 ukrainische Drohnen ab

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 113 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über elf Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Schmygal: Für Kiew wichtige Energieanlage beschädigt

Eine für Kiew wichtige Energieanlage ist zu Schaden gekommen, woraufhin es in der Stadt zu Stromausfällen kommt, erklärt Energieminister Denis Schmygal. Energietechniker tun alles Mögliche, um die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Schmygal präzisiert nicht, welche Anlage angegriffen wurde und wie viele Verbraucher ohne Strom sind.

Klitschko: Kiew wechselt in "Überlebensmodus"

Angesichts der verstärkten russischen Angriffe auf Brücken und Energieanlagen wechselt Kiew vor dem Winter in den "Überlebensmodus". Bürgermeister Vitali Klitschko erklärt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP:

"Heute geht es ums Überleben."

Einwohner mit Freunden oder Verwandten außerhalb Kiews könnten vorübergehend einen Ortswechsel in Erwägung ziehen, erklärt Klitschko. Eine vollständige Evakuierung der Hauptstadt schließt er aus.

UN-Kommissar für Menschenrechte ruft zu Untersuchung ukrainischer Angriffe gegen Zivilisten auf

Volker Türk, Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, ruft zu einer Untersuchung ukrainischer Angriffe gegen Russland auf. Laut einer Pressemitteilung sei Türk zutiefst besorgt über die Berichte über ukrainische Attacken, bei denen Zivilisten auf russischem Gebiet getötet oder verletzt worden seien. Mutmaßliche Verstöße sollten untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

"Keine Halbmitgliedschaft": Kiew stellt Bedingungen für EU-Beitritt

Die EU diskutiert ein Modell, bei dem neue Mitglieder zunächst mit Einschränkungen bei Marktzugang und finanzieller Unterstützung rechnen müssten. Die Ukraine will keine abgespeckte EU-Mitgliedschaft akzeptieren und fordert uneingeschränkten Zugang zum europäischen Markt.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Schwarzes Meer: Russland attackiert Frachter mit Militärgütern für ukrainische Truppen

Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages einen Frachter im Schwarzen Meer getroffen, erklärt das Verteidigungsministerium in Moskau. Das Schiff transportierte Güter für ukrainische Truppen in den Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa.

Russische "Geran"-Drohnen treffen Ziele tief auf ukrainischem Gebiet

Russische Truppen haben die Gebäude eines Logistikzentrums und Umspannwerke tief im ukrainischen Hinterland getroffen, meldet die 50. Brigade für unbemannte Systeme "Warjag". Zudem wurde die mobile Startvorrichtung eines Flugabwehrraketensystems attackiert. Für die Angriffe wurden unbemannte Flugzeuge des Typs "Geran" eingesetzt.

Das Verteidigungsministerium in Moskau betonte wiederholt, dass die russische Armee ausschließlich militärische und energetische Einrichtungen der Ukraine sowie die damit verbundene Infrastruktur angreift.

Bericht: Deutschland gibt Großteil ziviler Ukraine-Hilfe im Inland aus

Weniger als die Hälfte der zugesagten deutschen Hilfe ist in die Ukraine gegangen. Dies erklärt das Kiel Institut für Weltwirtschaft in einem neuen Bericht des Ukraine Support Trackers.

Demnach bezifferte die Bundesregierung im August ihre Ukraine-Hilfe auf rund 100 Milliarden Euro. In diese Summe flossen 43,3 Milliarden Euro an ziviler und 57,6 Milliarden Euro an militärischer Unterstützung ein. Die Finanzmittel wurden als bereits geleistet oder für die kommenden Jahre vorgesehen ausgewiesen.

Laut den Schätzungen des Instituts entfallen von der Gesamtsumme rund 41,7 Milliarden Euro auf Hilfen, die tatsächlich in der Ukraine ankommen.

Von der zugesagten zivilen Unterstützung wurden etwa 80 Prozent oder 35,9 Milliarden Euro in Deutschland ausgegeben, größtenteils für ukrainische Flüchtlinge, aber auch für Export- und Investitionsgarantien an deutsche Unternehmen, die in der Ukraine tätig sind. Christoph Trebesch, der Leiter des Ukraine Support Trackers, betont diesbezüglich:

"Der Großteil dessen, was die Bundesregierung als zivile Unterstützung für die Ukraine verbucht, wird tatsächlich in Deutschland ausgegeben – für Ukrainer, die hier leben."

Unmittelbar der Ukraine wurden zivile Hilfsgelder in Höhe von 7,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

"Ukrainischer Kanzler" – Moskau wirft Merz Verstrickung in Korruptionsgeschäfte vor

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat Bundeskanzler Merz im Zusammenhang mit seinem Kiew-Besuch schwere Korruption vorgeworfen.

Das angekündigte Militärhilfepaket in Höhe von einer Milliarde Euro dient laut Sacharowa in erster Linie dazu, Gelder durch das Kiewer Regime zu schleusen. Sie warf Merz und der ukrainischen Führung vor, tief in gemeinsame Korruptionsgeschäfte verwickelt zu sein. Die Reise nach Kiew sei demnach kein Zeichen der Solidarität, sondern diene lediglich dazu, die Verteilung dieser immensen Summen zu koordinieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

U-Bahn-Verkehr in Kiew wegen Stromausfalls eingestellt

Der Zugverkehr auf allen drei Linien der Kiewer U-Bahn ist aufgrund eines Stromausfalls vorübergehend eingestellt worden, teilte die städtische Verwaltung mit. Auch die Rolltreppen standen still. Nach der U-Bahn kam der Straßenbahn- und Oberleitungsbusverkehr zum Erliegen.

Ferner erklärte die Stadtverwaltung, dass der Zugverkehr auf zwei Linien schrittweise wieder aufgenommen wurde, allerdings in größeren Abständen.

Ein Toter und ein Verletzter nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

Die ukrainische Armee greift weiterhin das Gebiet Belgorod an. Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine FPV-Drohne in ein Auto auf einer Straße im Kreis Waluiki ein. Ein Mann kam ums Leben.

Eine weitere Drohne traf ein Auto nahe dem Ort Borki im Kreis Waluiki. Ein Mann erlitt Verletzungen im Gesicht und an einem Auge. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert.

"Stopft Russland den Mund": Selenskij fordert Washington zu härteren Maßnahmen auf

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reagiert auf die Aussage des US-Außenministers Marco Rubio über eine Sackgasse im Ukraine-Konflikt.

Während einer Pressekonferenz in der Stadt Priluki meint der Staatschef, die USA sollten keine zukünftigen Wirtschaftsprojekte mit Russland anstreben und gleichzeitig über eine diplomatische Sackgasse sprechen. Weiter zitieren ukrainische Medien Selenskij mit den Worten:

"Macht ihm [dem russischen Präsidenten Wladimir Putin] die gesamte Wirtschaft lahm. Stopft Russland den Mund. Versorgt sie nicht mit euren Verkäufen. Verhängt einfach Sanktionen gegen ihre Waffen. Macht Starlink für uns, für die Ukraine, zugänglich."

Am Donnerstag erklärte Rubio, er sehe derzeit keine Aussichten auf eine Beilegung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine durch Verhandlungen.

Kiews Truppen nehmen Lugansk unter Beschuss – Kind unter Verletzten

Ukrainische Truppen haben am Nachmittag einen Linienbus in der Stadt Lugansk angegriffen. Wie der Chef der Volksrepublik Lugansk Leonid Passetschnik betonte, geriet zudem ein vorbeifahrender Lkw unter Beschuss.

Nach vorläufigen Angaben wurden drei Zivilisten verletzt, unter ihnen ein Kind. Es wurde in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe, fügte Passetschnik hinzu.

In sozialen Medien kursieren Videoaufnahmen, auf denen die Folgen des Angriffs zu sehen sind.

Ukrainisches Militär greift Lagerhaus des Roten Kreuzes an

Kiews Truppen haben in Donezk ein Lager mit humanitärer Hilfe des Roten Kreuzes vorsätzlich angegriffen, berichtet der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik. Auf seinem Telegram-Kanal teilt er Bilder vom Ort des Vorfalls und berichtet, dass das Lager am 6. Oktober mit Drohnen bombardiert wurde. Dadurch wurden drei Lkws sowie Baumaterialien, die sich im Lager befanden, beschädigt. Miroschnik betont:

"Das Territorium des Lagers des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz war in vollem Einklang mit den Forderungen des Völkerrechts mit Emblemen des Roten Kreuzes markiert. Darüber hinaus erhielt die ukrainische Seite die notwendigen Benachrichtigungen über die Lage und den Betrieb des Lagerhauses. Dem Kiewer Regime sollte bekannt sein, dass dort Lebensmittel, Medizin und Baumaterialien für die geschädigten Bewohner des Donbass gelagert werden."

Der Diplomat hebt hervor, dass der Angriff damit die Missachtung der internationalen Normen durch Kiew zeige. Er fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Attacke zu verurteilen.

Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Zivilist getötet

Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Moskau ums Leben gekommen. Laut Angaben des Gouverneurs des Gebiets, Andrei Worobjow, starb der 57-Jährige im Bezirk Klimowsk der Stadt Podolsk. Ebenda habe eine 37-jährige Frau Verletzungen erlitten, nachdem drei Autos bei dem Angriff in Brand geraten waren.

Worobjow fügte hinzu, dass zudem ein Wohnblock beschädigt wurde. Der Gouverneur sprach den Hinterbliebenen des Toten sein Beileid aus und sicherte den Geschädigten Unterstützung zu.

Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Ein Bewohner des Gebiets Kursk wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. Wie der Gouverneur der Region, Alexandr Chinstein, berichtet, griff eine ukrainische Drohne ein Einfamilienhaus im Dorf Ilek des Kreises Belaja an. Dabei kam ein 53-jähriger Mann ums Leben, das Haus wurde zerstört.

Rada-Abgeordnete: Mobilmachung von Frauen eine "Frage der Zeit"

Die Mobilisierung von Frauen ins ukrainische Militär könne nicht in nächster Zukunft stattfinden, sei aber insgesamt nur eine Frage der Zeit, vermutet die Rada Abgeordnete Marjana Besuglaja.

Zuvor war im August auf der Webseite der ukrainischen Regierung eine Petition erschienen, wonach sich die Wehrpflicht auf kinderlose Frauen erstrecken sollte. In einem Interview gegenüber dem YouTube-Kanal Apostrof.TV kommentierte Besuglaja dies wie folgt:

"Ich bin dafür, doch ich denke nicht, dass wir jetzt dazu kommen, Frauen für das Militär im Hinterland zu rekrutieren. Ich denke, es ist eine Frage der Zeit. Nicht in diesem, im nächsten oder im übernächsten Jahr, doch mit der Veränderung der Welt wird auch das passieren."

"Russland trägt die volle Verantwortung" – Alle NATO-Staaten schicken Militärvertreter nach Kiew

Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Giuseppe Cavo Dragone, hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sein Gremium, bestehend aus Vertretern aller 32 NATO-Staaten, in Kiew eingetroffen ist. Acht Jahre sind seit dem letzten Kiew-Besuch dieser Art vergangen. Dragone versicherte: "Wir sind in voller Stärke hier und haben eine klare Botschaft: Die Bindung zwischen der NATO und der Ukraine wird immer stärker."

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Umfrage: Mehrheit der Ukrainer für Verhandlungen und Gebietsabritte

Über die Hälfte der Ukrainer ist der Ansicht, dass ihr Land im Konflikt gegen Russland verhandeln und territoriale Zugeständnisse im Gegenzug für Sicherheitsgarantien machen sollte. Dies geht aus einer Umfrage des ukrainischen Meinungsforschungsinstituts Rating Group hervor.

Laut der Statistik befürworten insgesamt 83 Prozent der Befragten Verhandlungen mit Russland, wobei sich 57 Prozent für Vermittlung durch andere Länder, und 26 Prozent für direkte Verhandlungen aussprachen. Zudem wären 56 Prozent der Befragten zu Abtretungen von Gebieten bereit, falls die Ukraine dafür westliche Sicherheitsgarantien erhalten sollte.

Rund 35 Prozent lehnen Gebietsabtretungen vonseiten der Ukraine ab. Für eine Fortsetzung der Kampfhandlungen bis zu einer Rückeroberung des Donbass und der Krim sprachen sich nur 21 Prozent aus.

Die repräsentative Umfrage wurde nach Angaben von Rating Group zwischen dem 3. und dem 5. Oktober unter 1.000 Personen im Alter von über 18 Jahren telefonisch durchgeführt. Die Fehlerquote betrage 3,1 Prozent.

Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Brjansk und Saporoschje

Drei Zivilisten haben durch ukrainische Angriffe auf das russische Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Jegor Kowaltschuk, verwundete eine Kamikazedrohne einen Radfahrer im Dorf Woronok. Zwei weitere Menschen wurden bei Drohnenangriffen auf Fahrzeuge an der Straße von Brjansk nach Nowosybkow verletzt.

Parallel dazu berichtet Jewgeni Balizki, Gouverneur des Gebiets Saporoschje, dass ebenfalls drei Menschen durch ukrainische Drohnen in seiner Region verwundet wurden. Zudem seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. Demnach verlor Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 280 Soldaten. Zudem wurden 19 Autos, zwei Geschütze und drei Eloka-Anlagen zerstört.

Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre Stellungen, wobei das ukrainische Militär einen Verlust von bis zu 210 Kämpfern hinnehmen musste. Die Materialverluste beliefen sich auf einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, ein gepanzertes Fahrzeug aus britischer Produktion, eine Panzerhaubitze vom Typ Gwosdika, zwölf Autos sowie eine Eloka-Anlage.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste die Ukraine über 160 Soldaten einbüßen. Überdies wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 34 Autos und ein Artillerieaufklärungsradar neutralisiert.

Einheiten des Truppenverbands Mitte brachten im Rahmen der Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik 103 Gebäude unter Kontrolle, wobei ukrainische Truppen in der Stadt einen Verlust von über 25 Soldaten hinnehmen mussten. Die gesamten ukrainischen Verluste am entsprechenden Frontabschnitt betrugen bis zu 535 Soldaten, vier gepanzerte Fahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz sowie eine Radaranlage.

Auch der Truppenverband Ost rückte weiter vor, wobei Kiews Militär bis zu 295 Soldaten verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze wurden ausgeschaltet.

Am Frontabschnitt des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine über 30 Soldaten. Zudem wurden 20 Autos, eine M777-Haubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss sowie 1.062 Drohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte zudem eine ukrainische Seedrohne.

Russische Geländegewinne im Gebiet Charkow – Ort Annopolje befreit

Einheiten des russischen Truppenverbands Nord führen ihre Offensive im Gebiet Charkow fort, wobei sie die eingeschlossenen ukrainischen Truppen enger einkesseln und den Außenring des Kessels ausweiten. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Während des vergangenen Tages wurde nach Angaben der Behörde die Ortschaft Annopolje befreit. Zudem werden die Orte Nikolajewka, Warwarowka, Lukaschowo, Resnikowo, Lobanowka und Nefjodowka im inneren sowie Prikolotnoje und Kotowka im äußeren Ring des Kessels umkämpft.

Kiews Truppen verloren im Kessel in den vergangenen 24 Stunden bis zu 40 Soldaten und ein Artilleriegeschütz.

Südkorea ruft Botschafter aus Ukraine zurück

Südkorea hat seinen Botschafter aus der Ukraine zurückgerufen, gibt das südkoreanische Außenministerium in einer Pressemitteilung bekannt. Dabei werde Seoul weiterhin Beratungen mit Kiew fortsetzen, um die bestehenden Streitfragen zu lösen, so die Meldung weiter.

Zuvor war es zwischen der Ukraine und Südkorea zu einem Eklat gekommen, nachdem der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij eine Übergabe von zwei Kriegsgefangenen aus der DVRK an Südkorea öffentlich angekündigt. Anschließend wies Kiew Seouls Vorwürfe des Bruchs einer Vertraulichkeitsvereinbarung in diesem Zusammenhang zurück.

Mehr zum Thema – Streit um DVRK-Kriegsgefangene: Seoul droht Kiew mit Konsequenzen

Rubio: Keine Aussichten auf diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts

Eine diplomatische Regulierung des Ukraine-Konflikts erscheint zum jetzigen Zeitpunkt wenig wahrscheinlich, sagt der US-Außenminister Marco Rubio. In einem Interview an die griechische Zeitung Kathimerini erklärt er:

"Momentan scheint es keine Aussichten auf eine Verhandlungslösung zu geben."

Rubio behauptete weiter, dass Washington bereit sei, eine Vermittlerfunktion wahrzunehmen:

"Bisher ist uns eine diplomatische Lösung entglitten, doch wir sind bereit, eine konstruktive Rolle zu spielen, damit das passiert."

Parallel dazu warnte der Minister vor den Risiken einer Eskalation durch die Zunahme von ukrainischen und russischen Angriffen, die sich nach seiner Ansicht zu einem "breiteren Konflikt" ausweiten könnten.

Massive Strom- und Wasserausfälle in Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt wird erneut der Strom bis auf Weiteres notabgeschaltet, berichtet das ukrainische Energieunternehmen DTEK. Weitere Stromabschaltungen werden zudem in den Kreisen Browary, Butscha, Wyschgorod und Borispol des Gebiets Kiew eingeführt.

Parallel dazu meldet Kiews städtisches Wasserwerk Probleme mit der Wasserversorgung. Wegen der ausbleibenden Stromversorgung von Pumpstationen könnte es in zahlreichen Stadtbezirken zum Fehlen von Leitungswasser kommen, so die Meldung.

Zuvor hatte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko auch am vergangenen Tag vor Strom- und Wasserausfällen gewarnt.

Brand am Yandex-Datenzentrum nach ukrainischem Drohnenangriff

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat einen Brand an einem Datenzentrum des russischen IT-Giganten Yandex in der Ortschaft Sassowo im Gebiet Rjasan verursacht. Wie der Pressedienst des Unternehmens berichtet, seien beim Angriff keine Personen zu Schaden gekommen. Beschädigungen vor Ort werden beseitigt, allerdings musste das Datenzentrum den Betrieb einstellen, wodurch ein Teil der Dienstleistungen von Yandex vorübergehend nicht verfügbar sein könnte, so die Meldung weiter.

Gebiet Belgorod: Elfjähriges Mädchen durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

Bei den ukrainischen Angriffen gegen das russische Gebiet Belgorod ist ein Kind ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Leider ist beim Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Waluiki ein elfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Ich spreche den Hinterbliebenen vom ganzen Herzen mein aufrichtiges Beileid aus."

Schuwajew fügte hinzu, dass außerdem neun Personen, darunter ein weiteres Mädchen ebenfalls im Alter von elf Jahren, in den Kreisen Belgorod, Waluiki, Graiworon und Rakitnoje verletzt wurden. Insgesamt haben ukrainische Truppen nach Angaben des Gouverneurs während des vergangenen Tages das Gebiet 117 Mal unter Einsatz von Drohnen, Artillerie und Mehrfachraketenwerfern angegriffen.

Russische Luftabwehr schießt in der Nacht 399 Drohnen ab

Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 399 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 20:00 und 08:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Orenburg, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Uljanowsk, Moskau, über den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

TASS: Kiews Truppen töten russische Gefangene mit verminten Halsbändern

Ukrainische Truppen missbrauchen russische Kriegsgefangene als Kamikazen, um Stellungen der russischen Streitkräfte aufzudecken, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In der entsprechenden Meldung heißt es unter Verweis auf russische militärische Quellen, dass die Gefangenen mit verminten GPS‑Halsbändern ausgestattet und gezwungen werden, zu eigenen Positionen zu gehen. Die Koordination erfolgt dabei über eine Drohne und ein Funkgerät.

Im Fall einer Weigerung wird die Sprengladung am Halsband detoniert. Werden die Anweisungen befolgt, bringen ukrainische Militärs das Halsband ebenfalls zur Detonation und greifen anschließend die russischen Stellungen mit Artillerie an. TASS veröffentlicht ein Video, das einen russischen Gefangenen mit einem solchen Halsband zeigt.

Die Quelle der Nachrichtenagentur gab bekannt, dass solche Misshandlungen von Gefangenen unter anderem durch die Terrormiliz Asow, die 36. separate Brigade der Marineinfanterie und die 79. Luftsturmbrigade angewandt werden.

7.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow: Moskau weiter zu Gesprächen über die Ukraine bereit

Die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt bleiben im Fokus. Russlands Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte nach einem Treffen der GUS-Außenminister in Turkmenistan erneut Moskaus Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und der Ukraine.

Zugleich erklärte Lawrow, Russland wolle zunächst wissen, mit welchen Vorschlägen Kiew in mögliche Verhandlungen gehe.

Lawrow warf der Ukraine zudem Angriffe auf zivile Ziele während der russischen Parlamentswahlen vor und betonte, frühere Gesprächsformate seien nicht auf Initiative Moskaus beendet worden. Auch Europa machte er für das Scheitern früherer Verständigungsversuche mitverantwortlich.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

14-Jähriger bei Drohnenexplosion im Gebiet Belgorod verletzt

Im Gebiet Belgorod ist ein 14-Jähriger bei der Explosion einer Drohne verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Ort Rasumnoje im Stadtbezirk Belgorod, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Jugendliche erlitt ein Knalltrauma und suchte das regionale Kinderkrankenhaus auf. Dort wurde er medizinisch versorgt. Die weitere Behandlung soll ambulant erfolgen.

Russische Armee trifft Frachter mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und auf Schiffe fortgesetzt, die am Transport von Militärgütern beteiligt sind.

"Infolge der Angriffe wurde auf See ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte."

59 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Flugabwehr am Mittwoch innerhalb von zwölf Stunden 59 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer und Tula sowie über dem Schwarzen Meer und der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

Gebiet Cherson: Vater von 13 Kindern und seine Tochter bei Drohnenangriff getötet

Im Gebiet Cherson sind ein Vater von 13 Kindern und seine 15-jährige Tochter durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf ihr Auto getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit:

"Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne bei Rykowo im Bezirk Genitschesk einen Pkw angegriffen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Dabei kamen Alexander Kolotun und seine 15-jährige Tochter Anna ums Leben. Alexander zog gemeinsam mit seiner Frau Tatjana 13 Kinder groß. Tatjana erwartet derzeit ihr 14. Kind."

Saldo kündigte an, dass die Familie die notwendige Unterstützung erhalten werde. Die Familie Kolotun betreibt demnach eine kleine Bäckerei und versorgt die Bewohner der umliegenden Dörfer mit Brot.

Der Gouverneur betonte, dass sich die Tragödie 120 Kilometer von der Frontlinie entfernt ereignet habe. Zudem erinnerte er daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin Tatjana im Juni persönlich den Orden "Mutterheldin" verliehen habe.

DVR: Zwei Tote bei Drohnenangriff – Mann im Gebiet Belgorod verletzt

In Spartak, einem Dorf im Stadtbezirk Donezk, sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein 1967 geborener Mann und eine 1970 geborene Frau getötet worden. Zudem wurde ein Privathaus zerstört, wie Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mitteilte.

Im Gebiet Belgorod wurde ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Pkw verletzt. Der Angriff ereignete sich am Morgen im Ort Rakitnoje, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Mann erlitt ein Knalltrauma und suchte das Städtische Krankenhaus in Belgorod auf.

Gebiet Cherson: 68 Menschen seit Jahresbeginn bei Angriffen getötet

Bei ukrainischen Angriffen auf den Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson sind seit Jahresbeginn zahlreiche Zivilisten getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo bei einem Briefing zur Lage in der Stadt mit:

"Im gesamten Bezirk Aljoschki, der vollständig in der Frontzone liegt, sind seit Jahresbeginn 68 Menschen getötet worden. Davon allein 29 in Aljoschki. Mehr als 130 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

Saldo fügte hinzu, dass in dieser Statistik Menschen nicht erfasst seien, die wegen ihrer Verletzungen keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben.

Rjabkow: Derzeit keine Pläne für Dreiergespräche zwischen Russland, USA und Ukraine

Derzeit gibt es keine konkreten Pläne für neue Kontakte im Format Russland–USA–Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. Zugleich betonte er, Russland sei weiterhin für solche Gespräche offen:

"Kontakte in diesem Format gab es in der Vergangenheit. Sie wurden von Kiew abgebrochen, da man dort darauf vertraute, dass die Drahtzieher und Sponsoren den von Kiew gewünschten Kurs sicherstellen würden. In Wirklichkeit führte dies jedoch zu einer Verschärfung terroristischer und krimineller Aktivitäten in seiner Politik. Wie es weitergeht, hängt nicht von uns ab."

Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

In Kiew ist es zu Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung gekommen. Aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung seien Wasserpumpstationen ausgefallen, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Am rechten Dnjepr-Ufer kommt es zu Unterbrechungen der Wasserversorgung.

Das ukrainische Portal Telegraf berichtete unterdessen, dass in Kiew nach einer Explosion Strom und Wasser ausgefallen seien. Ukrainische Medien hatten zuvor am Mittwoch mehrfach über Explosionen in der Stadt berichtet.

Der ukrainische Energieexperte Stanislaw Ignatjew warnte die Bevölkerung vor möglichen plötzlichen Stromausfällen und riet davon ab, nach 15 Uhr Aufzüge zu benutzen.

"Wir müssen uns daran gewöhnen, in den nächsten drei bis fünf Jahren oder vielleicht sogar noch länger in einem 'Land der Generatoren' zu leben."

Bereits am Dienstag hatte der ukrainische Energieversorger Ukrenergo mitgeteilt, dass in mehreren Regionen Stromabschaltungen für Privat- und Industrieverbraucher geplant seien. Zugleich kam es in Kiew zu großflächigen Stromausfällen, weshalb Bewohner und Unternehmer auf Benzingeneratoren zurückgreifen mussten.

DVR: Drei Zivilisten bei Drohnenangriffen in Gorlowka verletzt

In Gorlowka in der DVR sind drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt worden. Zwei Menschen wurden im Zentral-Stadtbezirk verletzt, ein weiterer im Nikitowski-Stadtbezirk. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

Gebiet Kursk: 40-jähriger Traktorfahrer bei Drohnenangriff getötet

Im Bezirk Bolschesoldatski im Gebiet Kursk ist ein 40-jähriger Traktorfahrer bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden. Das teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die FPV-Drohne vom Typ Quadrokopter griff am Vortag einen Traktor an, der zwischen den Dörfern Bolschoje Soldatskoje und Kosyrewka auf einem Feld im Einsatz war.

Ungarn macht Weg für EU-Beitrittsgespräche mit Ukraine frei

Ungarn hat sein Veto gegen die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen für die Ukraine und Moldawien aufgehoben. Dies berichtet das Portal Rapporteur unter Berufung auf Diplomaten.

"Die EU-Botschafter in Brüssel haben am Mittwoch den Weg für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit der Ukraine und Moldawien freigemacht."

Demnach signalisierte Budapest in dieser Woche, seine Einwände zurückzunehmen, wenn das ukrainische Parlament ein Abkommen zum Schutz der Rechte der ungarischen Minderheit billige. Die Abstimmung in der Werchowna Rada ist für kommenden Montag vorgesehen. Bereits am Dienstag wollen sich die EU-Minister in Luxemburg treffen, wo Diplomaten mit der Einberufung einer Regierungskonferenz rechnen.

Drohnenangriff auf Wohnhaus in Melitopol: Zwei Verletzte, Haus zerstört

Bei einem nächtlichen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnhaus in Melitopol sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilen Rettungsdienste im Gebiet Saporoschje gegenüber TASS mit. Die Drohne, deren Typ noch nicht bestimmt wurde, griff das Haus gegen 23 Uhr Moskauer Zeit an. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich dort eine vierköpfige Familie, darunter ein kleines Kind. Nach Angaben eines TASS-Korrespondenten brach infolge des Angriffs ein Feuer aus, bei dem das Haus vollständig zerstört wurde.

Wagenknecht: Deutschland muss Kontakte zu Russland wiederherstellen

Die Gründerin des Bündnisses Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft (BSW), Sahra Wagenknecht, erklärte im sozialen Netzwerk X, Deutschland müsse wieder Kontakte zu Russland aufnehmen.

"Deutschland braucht eine Bundesregierung, die sich endlich wieder um Dialog mit Moskau bemüht, statt eine Eskalation voranzutreiben, die irgendwann im Krieg enden wird. Am vergangenen Wochenende reiste der Bundeskanzler wieder einmal mit dem Geldkoffer nach Kiew. Friedrich Merz überreicht morgens in der Ukraine Milliardenschecks und kürzt abends im eigenen Land bei Rente, Pflege und Gesundheit."

Zudem rief die Politikerin die Deutschen dazu auf, eine "Politik gegen die eigenen Bürger" zu beenden.

Russische Truppen treffen Brücke in Saporoschje – Verkehr eingestellt

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Kampfflugzeuge eine Brücke in Saporoschje mit Gleitbomben angegriffen:

"Die Operatoren der Brigade 'Warjag' korrigierten die Luftangriffe und filmten die objektive Kontrolle des Einsatzes von Fliegerbomben durch die Besatzungen der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte gegen ein wichtiges Logistikobjekt auf ukrainischem Territorium. Der Luftangriff führte zu erheblichen Schäden an der Schrägseilbrücke, welche das linke Dnjepr-Ufer mit der Insel Chortiza im Stadtgebiet von Saporoschje verbindet und von den ukrainischen Streitkräften aktiv zur Verlegung von Militärgütern und Personal genutzt wurde. Nach dem präzisen Treffer wurde der Verkehr über die Brücke eingestellt."

Drohnenangriff auf Betriebsgelände: Mann im Gebiet Belgorod verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gelände eines Unternehmens im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Der Angriff ereignete sich im Weiler Massytschewo im Stadtkreis Graiworon, wie der regionale Einsatzstab mitteilte:

"Mit einer Splitterverletzung am Bein wandte sich der Mann an das Zentrale Bezirkskrankenhaus von Borissow. Nach der medizinischen Versorgung wird der Patient in das Städtische Krankenhaus in Belgorod gebracht."

Bei weiteren ukrainischen Angriffen wurden zudem Stromleitungen in Dobro-Iwanowka sowie mehrere Wohn- und Geschäftsgebäude in den Landkreisen Graiworon, Belgorod, Krasnaja Jaruga und Waluiki beschädigt.

Erdogan bietet Putin Hilfe bei direkten Kontakten zwischen Russland und der Ukraine an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin die Bereitschaft Ankaras zugesichert, direkte Kontakte zwischen Russland und der Ukraine zu fördern. Dies teilte die türkische Präsidialkanzlei nach einem Telefonat der beiden Präsidenten mit.

Erdoğan betonte demnach zudem, dass die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer von größter Bedeutung sei. Darüber hinaus gratulierte er Putin zum Geburtstag und der Partei "Einiges Russland" zu ihrem Erfolg bei der Wahl zur Staatsduma.

Lawrow: Russland trägt keine Schuld am Scheitern der Alaska-Vereinbarungen

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, Moskau habe die im August 2025 von Washington vorgelegten Vorschläge vollständig angenommen. Zugleich kritisierte er den Einfluss europäischer Staaten auf die US-Position. Er sagte auf einer Pressekonferenz in Turkmenistan:

"Unser Gewissen ist rein. Ganz zu schweigen davon, dass wir die Vorschläge der USA, die im August 2025 während des Gipfeltreffens von Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump in Alaska unterbreitet wurden, vollständig angenommen haben. Es ist nicht unsere Schuld, dass die Amerikaner dem beispiellosen und unverschämten Druck Europas nicht standhalten konnten, das später stolz erklärte, es habe 'Anchorage begraben'."

Zugleich erklärte der Minister, Washington habe die Position Moskaus zu einem möglichen trilateralen Treffen über die Ukraine zur Kenntnis genommen und Verständnis für die russischen Argumente gezeigt.

Panik in Kiew: Russland wendet in der Ukraine eine neue Taktik an

"Russland setzt eine neue Taktik ein" – westliche Medien greifen Selenskijs Warnungen auf. Doch war diese Entwicklung wirklich eine russische Überraschung? Werfen wir einmal einen Blick auf die widersprüchlichen Aussagen Kiews, Putins Ankündigungen und die Frage, wer mit der Eskalation tatsächlich die "Büchse der Pandora" geöffnet hat.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Wladimir Kornilow.

Russische Armee eliminiert den Gegner im Kessel im Gebiet Charkow

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten im Laufe des Tages den Einkreisungsring um den Gegner im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Innerhalb des Einkesselungsrings fänden Kämpfe um die Befreiung der Ortschaften Nikolajewka, Warwarowka, Resnikowo, Nefedowka und Lobanowka statt.

Im Zuge der Ausweitung der äußeren Kontrollzone kämpfe die russische Armee aktiv um die Ortschaften Annopolje, Prikolotnoje und Kotowka, hieß es.

Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte innerhalb des Kessels beliefen sich binnen 24 Stunden auf bis zu 30 Soldaten. Zudem habe der Gegner ein bodengestütztes Robotersystem und zwei Drohnenleitstellen verloren.

Frontbericht: Kiew verliert an einem Tag mehr als 1.400 Kämpfer

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 260 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Tisa, 19 Autos, ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana und eine Station für elektronische Kampfführung. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ HMMWV aus US-Produktion, ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana, 15 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 155 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 23 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung neutralisiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 520 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 255 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze vom Typ Paladin aus US-Produktion.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 30 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 22 Autos und eine Haubitze vom Typ M777 zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten für Drohnen und deren Lagerorte sowie Munitions- und Kriegsmateriallager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 146 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben und 764 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 255.428 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.150 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.784 Mehrfachraketenwerfer, 36.651 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 73.859 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

LVR: Eine Tote und sechs Verletzte nach Drohnenangriffen auf zivile Fahrzeuge

Das Kiewer Regime verübt weiterhin Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Lugansk. Wie LVR-Chef Leonid Passetschnik mitteilt, sei eine Frau ihren Verletzungen infolge einer Drohnenattacke auf einen Pkw erlegen. Drei Männer und eine weitere Frau, die sich in dem Fahrzeug befanden, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.

Zwei weitere Männer seien ebenfalls bei Drohnenangriffen auf zivile Lkw verletzt worden.

Binnen 24 Stunden habe der Gegner insgesamt elf Bezirke der Republik beschossen, so Passetschnik weiter. Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur seien dabei beschädigt worden.

Luftabwehrsysteme und mobile Feuergruppen hätten rund 80 Luftziele über dem Gebiet der Republik abgeschossen.

Rada-Abgeordneter an Selenskij: Es wurde kein einziger neuer Luftschutzbunker gebaut

Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Artjom Dmitruk, kritisiert das Kiewer Regime dafür, dass während der Jahre des Konflikts kein einziger neuer Luftschutzbunker im Land gebaut worden sei. Stattdessen habe man Geld veruntreut. Auf Telegram schreibt Dmitruk:

"Zehntausende von Millionen wurden gestohlen. Mit diesem Geld wurden weltweit Villen gekauft und gebaut. Heute ist die noch von den 'verfluchten Sowjets' erbaute U-Bahn der einzige Ort, an dem Tausende Menschen vor Raketen und Drohnen Schutz suchen können. So bezahlen die Menschen für die Herrschaft Selenskijs."

Ferner ruft der ukrainische Abgeordnete zu Friedensverhandlungen auf. Die Ukraine müsse aufhören, "auf den Knien vor dem Westen zu liegen" und stattdessen das Gespräch mit Minsk und Moskau aufnehmen.

"Die einzig richtige Lösung ist ein offener, direkter Dialog."

Gebiet Saporoschje: Ukrainische Armee greift Linienbus an

Ukrainische Truppen haben im Gebiet Saporoschje einen Linienbus mit einer Drohne angegriffen. Verletzt wurde niemand, teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit:

"Ziel eines feindlichen Drohnenangriffs war ein Linienbus auf der Strecke Melitopol–Michailowka. Glücklicherweise gab es keine Opfer: Der Fahrer blieb unverletzt, und zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich keine Fahrgäste mehr im Bus."

Experte: Anti-Drohnen-Netze können Brücken in Kiew nicht vor Geran-Drohnen schützen

Die Anti-Drohnen-Netze, deren Installation an den Brücken über den Dnjepr in Kiew begonnen hat, seien nicht in der Lage, diese Objekte gegen russische Jet-Drohnen der Typen Geran-4 und Geran-5 zu schützen. Dies erklärt Dmitri Dorofejew, Leiter des Unternehmens "Systeme für mechanischen Schutz", gegenüber RIA Nowosti. Die Firma ist einer der führenden Entwickler von Anti-Drohnen-Netzen in Russland.

"Die Materialfestigkeit der ukrainischen Netze reicht aus, um Hechte oder bestenfalls FPV-Drohnen mit einer Masse von bis zu zehn Kilogramm und einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde aufzufangen."

Er merkt an, dass eine Düsen-Drohne der Typen Geran-4 und Geran-5 mit einer Geschwindigkeit von 300 bis 400 Kilometern pro Stunde ein solches Netz durchbrechen würde, ohne dabei praktisch an Geschwindigkeit oder Kurs zu verlieren.

Medien: Türkei liefert Korkut-Luftabwehrsysteme an Ukraine

Nach Angaben von "Middle East Eye" hat Ankara der Ukraine eigenproduzierte Korkut-Luftverteidigungssysteme bereitgestellt. Laut Kiew hätten sich diese Anti-Drohnen-Systeme gegen russische Angriffe als wirksam erwiesen, aber weitere Anschaffungen würden vom Preis abhängen.

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Gebiet Kursk: Mehr als 70 Geschosse aus Ukraine abgefeuert 

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 72 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 160 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreizehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. 

Zu Schaden seien sechs Privathäuser und zwei Autos gekommen. 

Ausbruchsversuch ukrainischer Einheiten aus Kessel bei Dobropolje unterbunden

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien die Soldaten des Truppenverbands Mitte im Laufe des Tages in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter vorgerückt. Das russische Militär habe zwei Produktionsanlagen auf dem Gelände des Dobropolje-Bergwerks unter seine Kontrolle gebracht. 

Ein Versuch von ukrainischen Einheiten, unter Einsatz von gepanzerten Fahrzeugen die eingekesselten Kamedaren zu entsetzen, sei abgewehrt worden.

Innerhalb von 24 Stunden seien 82 Gebäude vom Gegner befreit sowie mehr als 25 ukrainische Soldaten, ein gepanzertes Fahrzeug und ein Pick-up eliminiert worden.

Raketenbeschuss des Gebiets Belgorod: ein Kind getötet und ein weiteres verletzt

Am Mittwoch haben die ukrainischen Kämpfer ihre Attacken auf zivile Einwohner des Gebiets Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region sei ein elfjähriges Mädchen bei einem Raketenbeschuss getötet worden.

Zudem seien dabei vier Zivilisten verletzt worden, darunter ein weiteres Kind. Ein elfjähriges Mädchen sei mit einem Thoraxtrauma ins Zentralkrankenhaus der Stadt Walujki gebracht worden. Zwei Frauen sowie ein Mann hätten Splitterverletzungen an Beinen, Armen und Schultern erlitten und seien ebenfalls im Zentralkrankenhaus von Walujki stationär aufgenommen worden.

Darüber hinaus seien infolge der Drohnenangriffe drei Privathäuser, ein Betrieb und zwei Pkw zu Schaden gekommen.

Brand auf Öltanker nahe Sotschi nach Angriff durch unbemannte Boote gelöscht

Der offene Brand auf dem Tanker Aframax Rio, der zuvor im Schwarzen Meer vor der Küste der russischen Stadt Sotschi angegriffen worden war, ist vollständig gelöscht. Dies teilt der Pressedienst des russischen Verkehrsministeriums mit.

"Der offene Brand ist gelöscht. Rettungsschiffe bleiben vor Ort. Es gibt keine Verschmutzung des Gewässers durch die Ölfracht."

Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker Aframax Rio wurde am Dienstag vor der Schwarzmeerküste von unbemannten Booten angegriffen. Alle 23 Besatzungsmitglieder – indische Staatsangehörige – wurden evakuiert. Es gab keine Verletzten.

Betriebe für Herstellung und Lagerung von Flamigo-Raketen in Ukraine getroffen

Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten zum nächtlichen Schlag mit Präzisionswaffen gegen militärische Ziele in der Ukraine bekannt. Das russische Militär habe mehrere Betriebe für Herstellung und Lagerung von Raketen, Drohnen und deren Komponenten getroffen:

Kiew und Umgebung:

  • ein Industriebetrieb Umnyje bojepripassy für die Montage und Lagerung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie von operativ-taktischen Raketen des Typs FP-9 und deren Komponenten,
  • eine Montagehalle und Lagerstätte Fanplit, wo Komponenten für Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo sowie für Lang- und Mittelstrecken-Drohnen der Typen FP-1 und FP-2 hergestellt werden,
  • ein Werk Kiewer Karton- und Papierkombinat, wo die Produktion und Lagerung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie deren Komponenten organisiert wurde,

Gebiet Tschernigow:

  • ein Industriebetrieb Plastmass-Priluki für die Herstellung und Lagerung von Komponenten für Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo,

Gebiet Kirowograd:

  • eine Werkhalle der Gruppe der Industrieunternehmen Alexandrija für die Herstellung von Komponenten für Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite,

Gebiet Dnjepropetrowsk:

  • ein Betrieb der Raketen- und Raumfahrtindustrie, der für die Produktion, Lagerung und Lieferung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie von Drohnen der Typen FP-1 und FP-2 eingesetzt wurde,

Gebiet Poltawa:

  • ein Produktionsbetrieb Awtokras, der auf die Herstellung und Lagerung von Spezialfahrgestellen für Startvorrichtungen der Marschflugkörper des Typs FP-5 Flamingo spezialisiert ist,
  • die Tabakfabrik Ukraine, in der die Produktion von Munition für Handfeuerwaffen eingerichtet wurde,

Gebiet Charkow:

  • ein Maschinenbauwerk, in dem die Montage und Lagerung von Marschflugkörpern des Typs FP-5 Flamingo sowie der dazugehörigen Komponenten durchgeführt wurde,

Gebiet Odessa:

  • das Werk Dunaj Sudoremont im Hafen von Ismajil, das unbemannte Boote sowie deren Komponenten herstellt und lagert,
  • ein Trockenfrachtschiff im Hafen von Odessa, das Militärgüter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte transportierte.

Dutzende Drohnen über Gebiet Woronesch abgeschossen

In der Nacht hätten die Luftverteidigungskräfte insgesamt  64 Drohnen über neun Bezirken und zwei Stadtkreisen des Gebiets Woronesch zerstört, berichtet der Gouverneur der Region, Alexander Gussew, am Morgen auf Telegram. Nach vorläufigen Angaben gebe es keine Verletzten. 

Im Süden der Region sei durch herabfallende Trümmerteile eine Stromleitung beschädigt worden. Mehrere Ortschaften seien vorübergehend ohne Strom, so Gussew.

DVR meldet 30 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden 

Nach Angaben der Behörden der Volksrepublik Donezk seien im Laufe des Tages 35 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert worden. Der Gegner habe auf das Territorium der Republik 37 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 6. August bis 0:00 Uhr am 7. August (Ortszeit) hätten 13 zivile Einwohner Verletzungen erlitten. 

Zu Schaden seien außerdem zwei Wohnhäuser, mehrere Pkw und Lkw, ein Bus und zwei Objekte ziviler Infrastruktur gekommen.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden sieben Zivilisten verletzt

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, hätten im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe sieben Personen Verletzungen erlitten. Einer der Verwundeten sei mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Insgesamt seien 16 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner zehnmal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen.

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 147 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 311 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Tula, Orjol, Lipezk, Woronesch, Smolensk, Tambow, Kaluga, Saratow, Samara, Pensa, Rostow, Wolgograd, der Region Perm, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Ukrainische Produktionsstätten für Flamingo-Raketen und Drohnen getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär einen massiven Schlag mit hochpräzisen luft-, boden- und seegestützten Waffen sowie Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Dabei seien ukrainische Militärbetriebe getroffen worden, die für das Rüstungsunternehmen Fire Point Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite hergestellt und gelagert hätten. Es handele sich um Objekte in Kiew sowie in den Gebieten Kiew, Tschernigow, Kirowohrad, Dnjepropetrowsk, Poltawa und Charkow, hieß es.

Zudem habe die russische Armee Hafen- und Schiffsreparaturanlagen im Gebiet Odessa sowie für die ukrainischen Streitkräfte genutzte Seeschiffe beschädigt.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana, ein Stützpunkt, zehn Drohnenleitstellen, 64 Soldaten sowie neun Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

Im Zuge der Durchführung von Kampfeinsätzen hätten die Drohnenbesatzungen die Bewegung von Feuergruppen und die Standorte von Drohnenleitstellen in den Gebieten Charkow und Sumy aufgedeckt. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana, fünf Pick-ups, sieben Feuergruppen und eine Drohnenleitstelle seien zerstört worden.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands insgesamt 314 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

6.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

G7 übergibt der Ukraine fast 50 Milliarden Dollar aus russischen Vermögenswerten

Die G7-Staaten haben der Ukraine Kredite in Höhe von rund 50 Milliarden US-Dollar gewährt – finanziert aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte. Moskau reagierte mit eigenen Gegenmaßnahmen.

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110 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, haben russische Luftabwehrkräfte zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 110 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Tula, Rjasan, Orjol, Lipezk, Rostow, Moskau sowie der Teilrepublik Krim abgefangen und zerstört.

Experte: Kiew ist gegen russische Luftangriffe machtlos

Die ukrainische Luftabwehr sei nicht in der Lage, russische Angriffe abzuwehren, erklärte der Politologe und ehemalige Berater des ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma, Oleg Soskin, auf seinem YouTube-Kanal:

"Die russischen Streitkräfte greifen weiter an. Keine Luftabwehr kann sie praktisch stoppen. […] Charkow wurde sehr schwer getroffen. In etwa dasselbe Bild zeigt sich auch in Kiew und anderen Städten. Nichts wird mehr sicher sein. Im Gegenteil, die gesamte Situation wird sich weiter verschlechtern, insbesondere für Selenskij und sein Team. Die Ukraine kann nichts tun, sie ist nicht in der Lage, ihren Luftraum zu schließen."

Gebiet Brjansk: Mann bei Explosion eines Sprengkörpers getötet

Im Gebiet Brjansk ist ein 47-jähriger Mann bei der Detonation eines Sprengkörpers ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich in einem Wald nahe dem Dorf Weleja im Bezirk Schukowski, wie Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte.

"An den erlittenen Verletzungen starb er noch am Ort des Geschehens."

Ein weiterer Einwohner des Gebiets Brjansk war bereits im August auf ein explosives Gerät getreten und ums Leben gekommen. Einsatzkräfte der Nationalgarde fanden damals vor Ort weitere 15 explosive Vorrichtungen und machten sie unschädlich.

Lawrow zu NATO-Kriegsplan: Moskau in höchster Alarmbereitschaft

Russland reagiert mit erhöhter Wachsamkeit auf Berichte über einen angeblichen NATO-Kriegsplan gegen das Land. Außenminister Sergei Lawrow betont, Moskau konzentriere sich auf die Erfüllung seiner militärischen Aufgaben, um Bedrohungen durch westliche Nachbarn abzuwehren.

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Pentagon plant Wartungszentrum für ukrainische Patriot-Systeme

Das Pentagon will den US-Rüstungskonzern Raytheon mit der Lieferung von Ausrüstung und Wartungsleistungen für ukrainische Patriot-Flugabwehrsysteme beauftragen. Dies geht aus Unterlagen auf dem US-Regierungsportal für öffentliche Aufträge hervor, die RIA Nowosti einsehen konnte.

Demnach soll die Ausrüstung unter anderem Prüfstände für die Wartung, Montageausrüstung, Schulungen, elektronische Komponenten, Simulatoren und einen fünfjährigen Ersatzteilvorrat umfassen.

Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Sollte der Vertrag noch 2026 geschlossen werden, soll die geplante Anlage Ende 2030 in Betrieb gehen. Raytheon soll den Auftrag den Unterlagen zufolge ohne Ausschreibung als einziger Anbieter erhalten.

Der genaue Standort wird nicht genannt. Aus den Dokumenten geht jedoch hervor, dass die Anlage auf ukrainischem Gebiet errichtet werden könnte.

DVR: Russische Truppen zerstören Volvo mit Munition und Drohnen

In Druschkowka in der DVR ist nach Angaben eines russischen Drohnenoperators ein Volvo-Lkw mit Munition und Drohnen für ukrainische Truppen zerstört worden. Der Kämpfer mit dem Rufnamen "Altai" sagte gegenüber RIA Nowosti, das Fahrzeug sei von Schweden geliefert worden.

"Wir überwachen ihre Logistikrouten sowohl mit Drohnen als auch im freien Suchflug. Vor kurzem wurde ein Volvo-Lkw verbrannt, den Schweden ihnen geliefert hatte. Ich halte es für ein vorrangiges und lohnendes Ziel, einen Lastwagen zu zerstören, der den gegnerischen Verband in Druschkowka mit Drohnen und Munition versorgt."

Laut "Altai" werden solche Fahrzeuge von den ukrainischen Truppen mit zusätzlichem Schutz ausgestattet, um die Wirkung russischer Drohnen mit Sprengladungen zu verringern. Dadurch sind auch Transporter, die als zivile Fahrzeuge getarnt sind, als für militärische Zwecke bestimmte Fahrzeuge erkennbar. Er fügte hinzu:

"Manchmal fahren irgendwelche Kleinbusse in ihrer Nähe herum, die eine für Militärfahrzeuge ungewöhnliche Farbe haben. Aber man sieht, dass sie für militärische Zwecke bestimmt sind. Auch die brennen wir ab."

Cherson: Mitarbeiter der Gebietsverwaltung bei FPV-Drohnenangriff getötet

Bei Dolmatowka im Gebiet Cherson war eine Kommission der Verwaltung von Golaja Pristan im Einsatz, um Schäden an Wohnhäusern in frontnahen Ortschaften zu dokumentieren, als eine ukrainische Drohne ihr Fahrzeug angriff. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit:

"Heute hat eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte bei Dolmatowka ein Fahrzeug der Verwaltung von Golaja Pristan angegriffen. Im Wagen befanden sich Mitarbeiter einer Kommission, die in frontnahen Ortschaften zerstörten Wohnraum begutachtet hatten. Ein Mitarbeiter der Verwaltung kam ums Leben. Ein weiterer erlitt nach vorläufigen Angaben eine Gehirnerschütterung, zwei blieben unverletzt."

Politischer Gefangener stirbt in ukrainischer Haft

Die Geschichte der politischen Verfolgung und Folter in der Ukraine ist im Westen weitgehend unbekannt – ihr sind bereits hunderte politisch Andersdenkende zum Opfer gefallen. Am Montag wurde bekannt, dass bereits im Juni ein 77 Jahre alter Menschenrechtsaktivist aus Lwow an den Folgen der Haftbedingungen verstorben ist.

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Gebiet Odessa: Russische Armee trifft Militärtransporte und Tanker

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehrere Ziele im Gebiet Odessa angegriffen. Dabei wurden Fahrzeuge mit Militärgütern sowie ein Tanker getroffen:

"Infolge der Angriffe wurde im Hafen Juschny ein Tankschiff getroffen, das Treib- und Schmierstoffe zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte. Außerdem wurden auf einem Parkplatz im Raum Majaki Lastwagen getroffen, die Militärgüter in die Ukraine geliefert hatten."

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

In Gorlowka in der DVR ist ein Zivilist bei einem Drohnenangriff der Ukraine verletzt worden. Die Attacke traf den Nikitowski-Stadtbezirk, wie Bürgermeister Iwan Prichodko mitteilte.

Im Gebiet Belgorod wurden nach Angaben des regionalen Einsatzstabs zwei weitere Zivilisten verletzt. Beide erlitten Knalltraumata. Einer der Männer wurde bei einem FPV-Drohnenangriff auf Landtechnik im Dorf Beljanka im Stadtkreis Schebekino verletzt. Der andere wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto in Schebekino verletzt.

Drohnenterror des Kiewer Regimes: Tote und Verletzte

Russlands Landesinnere wurde in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober 2026 erneut vom ukrainischen Militär mit Langstrecken-Kamikazedrohnen angegriffen. Die meisten wurden abgewehrt – doch was durchgedrungen ist, sorgte für Opfer unter der Zivilbevölkerung.

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Kiew streicht wegen Haushaltsdefizit mehr als 4.000 Stellen

In den zentralen Exekutivbehörden der Ukraine sollen aufgrund des Haushaltsdefizits mehr als 4.000 unbesetzte Stellen gestrichen werden. Dies gab Ministerpräsident Sergei Korezki auf Telegram bekannt. Zudem soll die Zahl der stellvertretenden Minister um rund 20 Prozent und die der stellvertretenden Leiter anderer zentraler Exekutivbehörden um knapp 18 Prozent sinken. Korezki hatte zuvor erklärt, die Haushaltslage der Ukraine nähere sich einem kritischen Punkt. Der Staatshaushalt für dieses Jahr wurde mit einem Defizit von 1,9 Billionen Griwna (45 Milliarden US-Dollar) verabschiedet.

Schweden stationiert Patriot-Flugabwehrsystem in Polen

Um die Verteidigung der östlichen NATO-Flanke zu verstärken, wird Schweden nach Angaben der schwedischen Streitkräfte ein Patriot-Flugabwehrsystem in Polen stationieren. Rund 100 schwedische Soldaten sollen ebenfalls nach Polen entsandt werden. Sie sollen für den Schutz eines Logistikzentrums zuständig sein, über das Militärhilfe für die Ukraine geliefert wird.

Zuvor hatten die schwedischen Streitkräfte bereits angekündigt, für zwei Monate Gripen-Kampfjets nach Polen zu entsenden. Diese sollen im Rahmen einer NATO-Mission den Luftraum überwachen und ebenfalls zum Schutz des Logistikzentrums beitragen.

Gebiet Cherson: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

In der Stadt Tawrijsk im Gebiet Cherson ist nach Angaben des amtierenden Verwaltungschefs des Bezirks Nowaja Kachowka, Wladimir Oganessow, ein Zivilist durch einen ukrainischen Drohnenangriff getötet worden. Im Ort Dnjeprjany wurden demnach durch ukrainische Drohnenangriffe zwei Wohnhäuser beschädigt. Ein weiteres Wohnhaus geriet in Brand.

Wegen Anschlagsplanung im Auftrag der Ukraine: Drei Russen vom FSB festgenommen

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat am Montag, dem 5. Oktober 2026, Material veröffentlicht, das die Verhöre von drei russischen Staatsbürgern zeigt, die Anschläge im Auftrag der Ukraine geplant haben sollen. Einer der Verdächtigen, der in Perm festgenommen wurde, erklärte:

"Ich nahm über den Messenger Telegram Kontakt zu einem Mitarbeiter des SBU auf. Anschließend überwies mir mein Kontaktmann Geld auf mein Bankkonto. Auf seine Bitte und Initiative hin nahm ich eine Stelle in einem Unternehmen der Rüstungsindustrie in der Region Perm an." 

Er fügte hinzu, dass die letzte Phase des Auftrags darin bestanden habe, mithilfe eines improvisierten Sprengsatzes einen Sabotageakt in der Anlage vorzubereiten. Der Verdächtige erklärte weiter:

"Nach Abschluss der Operation versprach mir mein Kontaktmann Bezahlung, eine sichere Ausreise in die Ukraine sowie eine Unterbringung in einem europäischen Land."

Ein weiterer Verdächtiger, der in der Region Belgorod festgenommen wurde, sagte, er sei über einen betrügerischen Telefonanruf angeworben worden. Der Festgenommene sagte:

"Ich führte Aufträge aus, die hauptsächlich darin bestanden, in verschiedene Städte Russlands zu reisen und dort Geld von Personen abzuholen, um das sie betrogen worden sind. Wie man mir erklärte, handelte es sich dabei um Menschen, die durch ukrainische Betrugsmaschen getäuscht worden waren."

Der dritte Verdächtige soll den Anschlag auf eine Ölraffinerie im Gebiet Samara vorbereitet haben. Der Verdächtige gestand:

"Mir wurde angeboten, nach Russland zu fahren und mir eine Stelle in einem sensiblen Betrieb, genauer gesagt in einer Ölraffinerie, zu suchen. Da ich Elektriker bin, sollte ich dort Beobachtungen anstellen und Informationen sammeln."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ex-Premier: Kiewer Friedensdemo zeigt schwindende Angst vor der Regierung

Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow wertet eine Friedensdemonstration auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew als Zeichen dafür, dass die Ukrainer zunehmend ihre Angst vor der Regierung verlieren. Er schrieb in seinem Telegram-Kanal:

"Unter den Bedingungen eines repressiven Regimes ist dies ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen verstehen, dass eine Fortsetzung des Konflikts zu einem weiteren starken Rückgang des Lebensstandards und zum Verlust von Produktionskapazitäten führen wird."

Mendel warnt: Ukraine gehen die Lokomotiven aus

Die ehemalige Sprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, warnt vor den Folgen der Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Der Mangel an Lokomotiven beeinträchtige nach ihren Angaben bereits die Ernte und den Erzabbau und lasse die Einnahmen des Staates weiter sinken. Sie schrieb im sozialen Netzwerk X:

"In der Ukraine gibt es fast keine Eisenbahnlokomotiven mehr. Die Reparatur einer ausgebrannten Lokomotive dauert Monate. Gewöhnliche europäische Züge sind für die ukrainischen Gleise nicht geeignet und von den alten sowjetischen Zügen mit der entsprechenden Spurweite sind zu wenige übrig, um sie ausleihen zu können." 

Rada-Abgeordneter Gontscharenko nach Aufruf zum Dialog mit Moskau aus Fraktion ausgeschlossen

Die Partei "Europäische Solidarität" hat den Abgeordneten Alexei Gontscharenko wegen seiner Aufrufe zu Friedensverhandlungen aus ihrer Fraktion in der Werchowna Rada ausgeschlossen. Der Politiker hat vorgeschlagen, den Dialog mit Moskau aufzunehmen und solche Fragen wie den neutralen Status der Ukraine und die Aufhebung antirussischer Sanktionen zu erörtern.

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Türkei schweigt zu angeblichen Korkut-Lieferungen an die Ukraine

Die türkische Präsidialverwaltung hat Berichte über angebliche Lieferungen von Flugabwehrsystemen an die Ukraine nicht kommentiert und verwies auf das türkische Verteidigungsministerium. Die Präsidialverwaltung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte gegenüber RIA Nowosti:

"Wir kommentieren Berichte zu diesem Thema nicht. Für Informationen dazu wenden Sie sich bitte an das Verteidigungsministerium."

Das Portal Middle East Eye hatte zuvor unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, das türkische Unternehmen Aselsan habe der Ukraine mehrere Flugabwehrsysteme des Typs Korkut mit kurzer Reichweite geliefert.

Russische Artillerie stoppt ukrainische Vorstöße am Stausee in der DVR

Laut dem russischen Verteidigungsministerium vereiteln russische Artilleristen alle Versuche der ukrainischen Truppen, die Verteidigung am Krasnooskolskoje-Stausee in der DVR zu durchbrechen. Die ukrainische Seite operiert demnach in kleinen Gruppen, deren Bewegungen mithilfe von Drohnen aufgespürt werden. Anschließend werden die Ziele mit Artillerie und anderen Waffen bekämpft, darunter die Selbstfahrlafette 2S19 "Msta-S".

Der stellvertretende Kommandeur eines Artilleriebataillons mit dem Rufnamen "Solotoi" erklärte dazu:

"Die Artillerie beweist erneut ihre hundertprozentige Effektivität. Alle Versuche, unsere Verteidigung zu durchbrechen, vereiteln wir. Der Gegner hat keine Chance."

Russische Armee trifft Nordbrücke in Kiew (Video)

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen des Angriffs auf die Nordbrücke in Kiew veröffentlicht. Laut dem Ministerium diente die Brücke der Verlegung von Truppen und der Logistik für die Lieferung von Militärgütern an die ukrainischen Streitkräfte.

In dem Video ist demnach der Einsatz von Besatzungen der Kampfdrohnen der separaten Brigade "Warjag" der Truppen für unbemannte Systeme zu sehen.

Zuvor waren bereits zahlreiche Aufnahmen der Folgen des Angriffs von Augenzeugen veröffentlicht worden. Die ukrainischen Behörden erklärten, die Fahrbahn sei zerstört und eine Fernwärmeleitung erheblich beschädigt worden.

DVR: Mann bei Drohnenangriff in Donezk verletzt

In Donezk ist im Petrowski-Stadtbezirk ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Alexei Kulemzin mit. Bei dem Angriff wurden zudem die Verglasung und das Dach eines Mehrfamilienhauses beschädigt.

Rubio dämpft NATO-Perspektive für die Ukraine

US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Washington konzentriere sich derzeit auf eine Beilegung des Ukraine-Konflikts. Eine mögliche NATO-Mitgliedschaft der Ukraine sei dabei nicht Gegenstand der aktuellen Gespräche:

"Auf diese Frage gibt es keine Antwort mit 'Ja' oder 'Nein'. Derzeit steht eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine nicht auf der Tagesordnung, weil zunächst daran gearbeitet werden muss, einen Konsens herzustellen, damit es eine gemeinsame Position gibt. Was die Ukraine betrifft, konzentrieren wir uns derzeit einfach darauf, diesen Konflikt zu beenden, wenn das möglich ist."

Die USA wollten dabei eine "konstruktive Rolle" spielen, fügte der Außenminister hinzu. Mit Blick auf eine Beilegung des Konflikts sagte er:

"Wir beobachten natürlich die Entwicklung und sehen, dass es derzeit nicht in diese Richtung geht."

Kollaps auf den Straßen: Kiew versinkt in massiven Staus

In Kiew kommt es laut ukrainischen Medienberichten zu massiven Staus, besonders auf den Brücken. Technische Probleme legen zudem Teile der U-Bahn lahm, weshalb die Züge überfüllt fahren. Der Verkehrskollaps folgt auf jüngste russische Angriffe auf Brücken der Stadt, die für Militärtransporte genutzt werden.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Massive Drohnenattacke auf LVR: Vier Tote und drei Verletzte

Die Volksrepublik Lugansk (LVR) wird täglich mit Drohnenattacken aus der Ukraine konfrontiert. Das ukrainische Militär nimmt oft zivile Fahrzeuge unter Beschuss. Das Oberhaupt der Republik, Leonid Passetschnik, berichtet auf Telegram über eine Reihe von Attacken auf die Region, bei denen vier Zivile getötet und drei weitere verletzt worden seien. Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Insassen eines Autos und zwei Lkw-Fahrer.

Darüber hinaus berichtet der Politiker über einen ukrainischen Angriff auf einen Linienbus auf der Strecke Faschtschewka – Krasny Lutsch. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. Der Gegner habe außerdem gezielt ein Krankenhaus in der Stadt Lissitschansk attackiert. Die Fassade und mehrere parkende Fahrzeuge seien zu Schaden gekommen. Als Feuerwehrleute am Ort eingetroffen seien, habe der Gegner erneut zugeschlagen. Passetschnik meldet allerdings keine Opfer.

Nach Angaben des LVR-Chefs habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zwölf Bezirke der Republik unter Beschuss genommen. Die Luftabwehr habe in diesem Zeitraum mehr als 70 Luftziele abgefangen.

AKW Saporoschje sorgt sich um Sicherheit seiner Mitarbeiter

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, über die Schwierigkeiten gesprochen, mit denen das nun außer Betrieb stehende größte Kernkraftwerk Europas durch Angriffe aus der Ukraine konfrontiert wird. Das größte Problem seien derzeit die Sicherheit der Mitarbeiter, die Anfälligkeit der externen Stromversorgung und die komplizierte Logistik. Jaschina betonte dabei:

"Unsere höchste Priorität ist die Sicherheit des Kernkraftwerks und der Menschen, die es bedienen."

Obwohl das ukrainische Militär unter anderem die AKW-Stadt Energodar ständig unter Beschuss nehme und Zufahrtsstraßen mit Drohnen vermine, setze das AKW-Personal seine Arbeit fort.

Am Montag rief das russische Außenministerium die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zum Eingreifen auf. Die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa warf der Führung in Kiew vor, "gezielt die Gefahr eines schweren Atomunfalls" zu schaffen.

"Wir fordern die Leitung der IAEA auf, die kriminellen Handlungen Kiews und seiner Unterstützer entschieden zu verurteilen."

Fünf Tote und fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden weitere tödliche Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf die Region. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet in zwei Einträgen auf der Plattform Telegram über fünf Tote und fünf Verletzte. Ein friedlicher Einwohner sei in der Nähe der Siedlung Kirpitschnoje ums Leben gekommen. In der Siedlung Krasnaja Gorka habe eine ukrainische Drohne eine 57-jährige Frau getötet. Ein Mann des Jahrgangs 1963 habe Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann des Jahrgangs 2000 sei zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne nahe der Ortschaft Berdjanskoje einen Lkw attackiert habe.

Darüber hinaus wirft Balizki dem ukrainischen Militär einen gezielten Angriff auf einen zivilen Kleinbus vor. Das Fahrzeug sei demnach am Dienstag in der Siedlung Bassan attackiert worden. Der Fahrer und zwei weitere Insassen seien ums Leben gekommen, drei weitere Fahrgäste seien verletzt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Golubkowo im Gebiet Saporoschje befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. Momentan werde um die Ortschaften Warwarowka, Lobanowka, Nikolajewka, Resnikowo, Annopolje, Kotowka und Prikolotnoje gekämpft. Nahe den Ortschaften Kupino und Tschornoje würden ukrainische Brigaden eliminiert. Der Gegner habe allein in diesem Kessel bis zu 35 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem einen Versuch des Gegners verhindert, einen Kessel im Raum der Ortschaft Kurgannoje zu durchbrechen. Ukrainische Einheiten seien darüber hinaus in der Nähe der Ortschaften Belaschi, Slatino, Zirkuny, Tscherkasskaja Losowaja und Tschugujew getroffen worden. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gniliza, Grusskoje, Krolewez und Marjino getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 250 Kämpfer verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 17 Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Majaki in der DVR und Blagodatowka, Isjum und Tscherwony Oskol im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 235 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz und 15 Autos zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassilewskaja Pustosch, Kramatorsk, Slawjansk, Krasny Molotschar und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 195 Armeeangehörige. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 27 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Beloserskoje, Marjewka, Roganskoje und Swjatogorowka in der DVR getroffen habe. Das russische Militär setze außerdem seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es in den vergangenen 24 Stunden in dieser Stadt 52 Gebäude befreit und bis zu 20 ukrainische Soldaten eliminiert habe. Der Gegner musste  einen Verlust von mehr als 535 Soldaten hinnehmen. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwölf Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien dabei neutralisiert worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Golubkowo im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Ferner seien ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wolnjanka und Obschtscheje im Gebiet Saporoschje sowie Dibrowa und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt dabei die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 240 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kuschugum, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Bis zu 35 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 19 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Überdies meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnen- und Munitionslager sowie 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden zwei Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, 17 Flamingo-Marschflugkörper und 1.750 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 254.664 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.138 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.784 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.640 Geschütze und Mörser verloren.

Elf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 92 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 92 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 322 Drohnen eingesetzt, von denen 185 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Schwedunowka habe eine Einwohnerin Verletzungen erlitten. Bei der Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto seien in der Siedlung Samostje zwei Männer verletzt worden. In der Siedlung Dmitrijewka seien ebenfalls zwei Zivilisten verletzt worden, als eine Drohne ein Auto angegriffen habe. Bei ähnlichen Angriffen nahe der Siedlung Rakitnoje seien drei Männer zu Schaden gekommen. In der Stadt Schebekino seien drei Einwohner verletzt worden. Außerdem hätten drei Zivilisten ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem sie am Wochenende bei ukrainischen Angriffen Verletzungen erlitten hätten.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 34 Einfamilienhäuser, fünf soziale Einrichtungen, eine Farm, ein Betrieb, zwei Geschäfte und eine Garage zerstört oder beschädigt worden. Zudem seien fünf Lkw, fünf Busse, ein Kleintransporter und 50 Autos zu Schaden gekommen.

RT DE-Exklusiv: "Kasper" – Mit nur 26 Jahren zum Oberstleutnant befördert

Ein hoher Dienstgrad und rund ein Dutzend Auszeichnungen – und das alles noch vor dem 30. Lebensjahr. Das hat der russische Oberstleutnant mit dem Kampfnamen "Kasper" geschafft. Er ist Kommandeur des Sturmbataillons des 155. Marineinfanterieregiments des Truppenverbands "Ost".

RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit dem Helden der neuen Zeit über seinen militärischen Werdegang und sein ziviles Leben gesprochen. Das Interview gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

13 Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 5. Oktober bis 8 Uhr am 6. Oktober (MESZ) 260 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 39-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 20 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über 13 Verletzte, sechs davon in der Gebietshauptstadt Kursk. Infolge der Attacken seien im Gebiet insgesamt vier Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, fünf Einfamilienhäuser, eine Schule, ein Lkw, ein Linienbus und fünf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 5. Oktober 18 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Malokachowka — 3,
  • Aljoschki — 5,
  • Nowaja Kachowka — 4,
  • Krynki — 3,
  • Kasatschji Lageri — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Wassilewka, Golaja Pristan, Dnjeprjany, Sawodowka, Kairy und Ljubimowka seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Russland greift weiterhin ukrainische Logistikzentren im Gebiet Odessa an

Russlands Verteidigungsministerium setzt seine Angriffe auf ukrainische Häfen, Schiffe und Logistikzentren fort. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien in der Nacht zum Dienstag mehrere Ziele im Gebiet Odessa angegriffen worden, die der Gegner zu militärischen Zwecken benutzt habe. Das russische Militär habe für die Angriffe Langstreckendrohnen eingesetzt.

Unter den getroffenen Zielen nennt das Ministerium in Moskau ein Waffenlager in der Siedlung Iljitschowka, einen Trockenfrachter im Hafen Tschernomorsk, der in die Ukraine Güter mit doppeltem Verwendungszweck geliefert habe, und mehrere Anlegeplätze im Hafen Ismail. Weitere Details gibt das Verteidigungsministerium nicht bekannt.

Zahl der Opfer nach Drohnenattacke auf Gebiet Moskau steigt an: Zwei Tote und neun Verletzte

Nach einer der massivsten ukrainischen Drohnenattacken auf das Gebiet Moskau haben die örtlichen Behörden die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Gouverneur Andrei Worobjow berichtet nun von zwei Todesopfern. Bei den Getöteten handele es sich um einen 20-jährigen Einwohner der Siedlung Radumlja und einen 71-jährigen Einwohner der Siedlung Barybino. Die Leiche des älteren Mannes sei unter den Trümmern eines zerstörten Einfamilienhauses entdeckt worden. Der Politiker sprach den Angehörigen der Todesopfer sein aufrichtiges Beileid aus. Worobjow meldet zudem neun Verletzte, nachdem er in seinem vorigen Eintrag auf der Plattform Telegram noch von sechs Verletzten gesprochen hat.

Nach Angaben des Gouverneurs seien in sieben Bezirken der Region um die russische Hauptstadt Moskau insgesamt 47 Einfamilienhäuser beschädigt worden. In der Siedlung Lobanowo seien vier Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. In einem angrenzenden Kesselhaus seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Im Dorf Litwinowo habe ein Lagerhaus Feuer gefangen. Der Brand sei inzwischen gelöscht worden. Im Gebiet Moskau seien darüber hinaus drei Autos beschädigt worden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 868 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am 5. Oktober bis 8 Uhr am 6. Oktober (MESZ) 868 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR meldet 18 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 18 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 5. Oktober bis 0 Uhr am 6. Oktober (Ortszeit) wurden drei Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen 21 Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwölf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Beschädigt wurden zwei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte.

Selenskij erwartet Verhandlungen noch im Oktober

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hofft trotz der verstärkten russischen Angriffe auf sein Land auf eine baldige Wiederaufnahme von Gesprächen über eine Beendigung des Kriegs. In einem am Montagabend auf X veröffentlichten Video sagt der Politiker:

"Ich gehe davon aus, dass es der amerikanischen Seite im Oktober gelingen wird, ein Dreiertreffen zu organisieren."

Das ukrainische Verhandlungsteam stehe bereit. Die Bereitschaft müsse nun auch von Russland kommen, so Selenskij. Eine wichtige Aufgabe der USA und aller starken Partner der Ukraine sei es, Russland zur Diplomatie zu bewegen, "zu konkreten Schritten statt zu Tötungen".

Ukrainische Drohnen beschädigen Haus im Gebiet Smolensk: Bewohner verletzt

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch das westrussische Gebiet Smolensk an der Grenze zu Weißrussland angegriffen. Wie Gouverneur Wassili Anochin auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr über der Region 19 Drohnen abgeschossen. Der Politiker gibt dabei bekannt, dass infolge der Attacke ein Einfamilienhaus zu Schaden gekommen sei. Ein Bewohner sei leicht verletzt worden.

Anochin ruft seine Landsleute dazu auf, die Sicherheitsvorkehrungen zu befolgen. So sollte man sich beim Luftalarm von Fenstern fernhalten. Beim Fund von Drohnenteilen sollte man den Katastrophenschutz benachrichtigen. Der Politiker erinnert außerdem die Bevölkerung an das Verbot, Anlagen der Luftabwehr im Einsatz aufzunehmen.

Massive Drohnenattacke auf Gebiet Moskau: Schäden und Opfer

In der vergangenen Nacht hat der Großraum Moskau eine massive ukrainische Drohnenattacke erlebt. Andrei Worobjow, Gouverneur des Gebiets Moskau, teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über der Region 185 gegnerische Drohnen abgefangen habe. Der Politiker meldet dabei mehrere Opfer. Demnach sei in der Siedlung Radumlja ein 20-jähriger Mann ums Leben gekommen. Worobjow spricht seiner Familie sein aufrichtiges Beileid aus. Es gebe außerdem sechs Verletzte. Bei ihnen handele es sich um Einwohner der Ortschaften Gorki, Jadrominо und Ljachowo.

Worobjow berichtet zudem über mehrere Schäden in der Region. So seien in den Ortschaften Safontjewo, Torlopowo, Gorki und Jadromino zehn Einfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden. Im Dorf Pokrowskoje sei ein Einfamilienhaus zu Schaden gekommen. In der Siedlung Lobanowo habe ein Einfamilienhaus Feuer gefangen. Ein weiteres Einfamilienhaus sei in der Ortschaft Barybino zerstört worden.   

Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass das ukrainische Militär versucht habe, die Region mit 650 unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Die meisten seien von der Luftabwehr aus großer Entfernung unschädlich gemacht worden. 105 Drohnen seien bei ihrem Anflug auf die Hauptstadt zerstört worden. Sobjanin meldet weder Schäden noch Opfer.

5.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

343 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Flugabwehr binnen zwölf Stunden 343 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört. Die Drohnen wurden demnach zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Moskau und Tula, den Regionen Krasnodar und Stawropol sowie der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

Trump macht Ukraine für steigende Benzinpreise in den USA verantwortlich

Die Angriffe der Ukraine auf russische Ölraffinerien treiben laut US-Präsident Donald Trump die Benzinpreise in den USA in die Höhe. Das schrieb Trump im sozialen Netzwerk Truth Social:

"Der Grund für den Anstieg der Benzinpreise ist nicht mehr die Straße von Hormus, da von dort fast täglich Rekordmengen an Öl abtransportiert werden. Es sind vielmehr die Raffinerien: Russische Anlagen werden von der Ukraine angegriffen. Unsere hingegen werden in 'blauen' Staaten wie Kalifornien von den Demokraten geschlossen."

US-Energieminister Chris Wright hatte zuvor eingeräumt, dass in den USA Dieselkraftstoff weiterhin knapp ist. Seiner Darstellung zufolge ist der Mangel unter anderem auf den Wegfall russischer Diesel-Exporte sowie auf Lieferengpässe aus dem Nahen Osten und China zurückzuführen.

Türkei liefert Ukraine Korkut-Flugabwehrsysteme

In diesem Jahr hat die Türkei der Ukraine Flugabwehrsysteme des Typs Korkut zur Abwehr von Drohnen geliefert. Dies berichtet das Portal Middle East Eye (MEE) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen. In dem Bericht heißt es:

"Die Türkei hat der Ukraine Flugabwehrsysteme gegen Drohnen geliefert und Kiew damit die Möglichkeit gegeben, neue Systeme zu testen und seine Fähigkeiten zu verbessern."

Demnach importierte die Ukraine eine kleine Anzahl dieser Systeme. Wie viele Korkut-Einheiten genau geliefert wurden und wie viele davon bereits im Einsatz sind, ist nicht bekannt.

Eine Korkut-Batterie besteht laut MEE aus drei Flugabwehrkanonen und einem Führungsfahrzeug. Das System ist mit automatischen Kanonen ausgerüstet und kann unter anderem Drohnen und Marschflugkörper bekämpfen. Bereits 2021 hatte der türkische Rüstungskonzern Aselsan Kiew den Kauf des Systems angeboten.

Ukraine errichtet Verteidigungsanlagen im Norden des Gebiets Kiew

Im Norden des Gebiets Kiew haben ukrainische Soldaten mit dem Bau umfangreicher Verteidigungsanlagen begonnen. Dies berichtet der Telegram-Kanal Insider UA. In dem Beitrag heißt es:

"Im Gebiet Kiew werden nahe Tschernobyl umfangreiche Verteidigungslinien für den Fall einer neuen russischen Offensive aus dem Norden vorbereitet."

An einigen Abschnitten sollen bis zu 35 Reihen Stacheldraht errichtet werden. Der Kommandeur der ukrainischen Nationalgarde, Alexander Piwnenko, hatte zuvor erklärt, Russland könne eine Offensive an der Nordgrenze der Ukraine starten, um eine bis zu zehn Kilometer tiefe Pufferzone zu schaffen. Diese Einschätzung wird auch von der ukrainischen Militärführung geteilt.

Klaus Ernst: Merz zieht Deutschland in einen Krieg mit Russland

Der deutsche Politiker und ehemalige Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst hat den unangekündigten Kiew-Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz scharf kritisiert. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

"An Heuchelei ist das kaum noch zu überbieten! Wieder ne Milliarde, die ihm nicht gehört für das Sterben, während er Deutschland ruiniert und uns immer mehr in einen Krieg hineinzieht. Die Regierung ruiniert die Rentner, kürzt bei der Pflege, schleift das Gesundheitswesen und die Menschen sollen länger arbeiten. Wen wundert da der Niedergang von SPD und CDU? Auch wenn sie keine alternative ist, der beste Wahlkämpfer für die AfD ist Merz!"

Polen will seine Diplomaten in Kiew nicht evakuieren

Trotz Warnungen sollen polnische Diplomaten weiterhin in Kiew und anderen polnischen Vertretungen in der Ukraine arbeiten. Dies erklärte ein Sprecher des polnischen Außenministeriums gegenüber RIA Nowosti:

"Wir haben nicht die Absicht, sie zu evakuieren."

Zuvor hatte das russische Außenministerium gewarnt, dass ausländische Staatsbürger und Diplomaten, die Kiew nicht verlassen haben, ihr Leben bewusst einer tödlichen Gefahr aussetzen.

Söder: Ukrainische Männer sollen an die Front statt hier ins Bürgergeld

Am Sonntag hat der CSU-Chef Markus Söder im bayerischen Mödlareuth seinen Ton gegenüber ukrainischen Männern, die in Deutschland Sozialleistungen beziehen, deutlich verschärft. Söder stellte klar:

"Junge ukrainische Männer können nicht Bezieher von Bürgergeld bleiben, wenn sie auf der anderen Seite die Chance hätten, ihr eigenes Land daheim zu verteidigen."

Der bayerische Regierungschef veröffentlichte am Montag diesen Ausschnitt auch auf seinem X-Konto, woraufhin die Kritik nicht lange auf sich warten ließ. Ein Nutzer schrieb:

"Um das richtig zu verstehen: Ihr helft aktiv, diesen Krieg zu verlängern, und wollt die jungen Männer dann zurückschicken, damit sie als Drohnenfutter verheizt werden – und das dann demnächst auch mit unseren Leuten machen?"

"Also schieben wir jetzt doch in Kriegsgebiete ab?", fragte ein anderer Nutzer und spielte damit auf die deutsche Debatte über die Abschiebung von Syrern an, die nun in ihr Land zurückkehren können, da dort eine dem Westen genehme Regierung platziert wurde.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russland greift Frachter mit Versorgungsgütern für ukrainische Truppen an

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums den Hafen Juschny im Gebiet Odessa mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein Frachter getroffen. Das Ministerium teilte mit:

"Heute haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen auf die Hafeninfrastruktur der Ukraine und auf Schiffe, die an der Lieferung von Militärgütern in die Ukraine beteiligt sind, fortgesetzt. Dabei wurde im Hafen Juschny ein Frachtschiff getroffen, das Güter für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte transportierte."

DVR: Frau in Gorlowka verletzt

In Gorlowka ist im Zentral-Stadtbezirk eine Zivilistin durch einen Drohnenangriff der Ukraine verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

Acht Menschen im Gebiet Kursk verletzt

Im Gebiet Kursk sind bei zwei unterschiedlichen Vorfällen insgesamt sieben Menschen verletzt worden. Im Bezirk Chomutowski wurden zwei Männer durch eine Mine verletzt. Ein 22-Jähriger verlor dabei beide Beine. Ein 34-Jähriger erlitt Splitterverletzungen im Brustbereich.

In Kursk stieg die Zahl der Verletzten nach dem Absturz von Trümmern einer ukrainischen Drohne auf einen Elektrobus auf sechs. Unter ihnen sind ein 13-Jähriger mit einem Knalltrauma und eine 54-jährige Frau mit einer Kopfverletzung und ebenfalls einem Knalltrauma. Alle Verletzten wurden in das Gebietskrankenhaus von Kursk gebracht.

Politblogger Röper: Merz verfolgt in Kiew vor allem außenpolitische Ziele

Bundeskanzler Friedrich Merz ist überraschend nach Kiew gereist und hat der Ukraine weitere Militär- und Energiehilfen in Milliardenhöhe zugesagt. Gleichzeitig fallen seine Zustimmungswerte in Deutschland auf ein Rekordtief.

Im Beitrag kritisiert Politblogger Thomas Röper die Prioritätensetzung der Bundesregierung und sieht hinter der Reise vor allem außenpolitische Interessen sowie den Versuch, Kiew zu weiteren Zugeständnissen gegenüber der EU zu bewegen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Dieselimporte in die Ukraine geraten ins Stocken

Laut dem ukrainischen Fachportal Enkorr erschweren russische Angriffe auf Lokomotiven und die Eisenbahninfrastruktur den Import von Diesel in die Ukraine erheblich. Das Angebot sei zuletzt deutlich zurückgegangen und an einigen Orten bereits aus den Angeboten großer Importeure verschwunden. Ein Händler sagte dem Portal:

"Der Kraftstoff ist da, aber es gibt keine Möglichkeit, ihn ins Land zu bringen." 

Auch an der rumänischen Grenze sei das Angebot begrenzt. Grund dafür seien unter anderem geringere Bahnlieferungen aus Constanța. Aus der Slowakei gebe es ebenfalls nur begrenzte Mengen. Nach einem Zugunglück in Ungarn habe sich der Fahrplan für die Anlieferung verzögert. Größere Mengen slowakischen Diesels würden voraussichtlich erst nach dem 18. Oktober eintreffen.

Zudem würden lange Wartezeiten an der Westgrenze zu Verzögerungen im Straßentransport führen. Laut Enkorr beträgt die Wartezeit derzeit sechs bis sieben Tage. Die Logistik ist damit zum wichtigsten Engpass auf dem Markt geworden.

Donezk: Ukrainische Drohne trifft 24-stöckiges Geschäftszentrum

In Donezk hat eine ukrainische Drohne das Geschäftszentrum "Puschkinski" im Stadtbezirk Woroschilowski angegriffen. Dies berichtet RIA Nowosti. Das Geschäftszentrum befindet sich unweit des zentralen Stadtplatzes.

Der Angriff habe sich demnach in der Nacht ereignet. Die Drohne traf die Stirnseite des Gebäudes, woraufhin es zu einer Explosion kam. Dabei wurden die Fassade und die Verglasung teilweise beschädigt. Auch mehrere in der Nähe geparkte Autos wurden beschädigt.

Bericht: Ukrainische Soldatinnen beklagen sich über Gewalt in den Streitkräften

Die Hackergruppe CyberBerkut hat Daten offengelegt, wonach ukrainische Behörden im ersten Quartal 2026 über 1.500 Meldungen von ukrainischen Soldatinnen über sexuelle Gewalt und vorschriftswidrige Beziehungen registriert hätten. Die Opfer schwiegen häufig unter anderem aus Angst, der Befehlsverweigerung beschuldigt zu werden.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Sobjanin: Fast 10.000 Drohnen flogen binnen eines Monats auf Moskau zu

Vom 1. September bis zum 5. Oktober flogen laut dem Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin 9.994 Drohnen in Richtung der Region Moskau. Er schrieb auf der Plattform Max:

"Der Großteil wurde von der Flugabwehr bereits auf großer Entfernung abgefangen. 862 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört."

In der Nacht zum 5. Oktober meldete das russische Verteidigungsministerium den Abschuss von 199 Drohnen über russischen Regionen und dem Schwarzen Meer. 

Peskow: Ukraine verhindert Ausreise von Einwohnern aus Aljoschki

Die ukrainischen Streitkräfte hindern die Einwohner der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson an der Ausreise und setzen Drohnen ein, um die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser zu unterbinden. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der New York Times. Bereits im September hatte Peskow die humanitäre Lage in der Region als "kritisch" bezeichnet und Kiew für Behinderungen humanitärer Lieferungen verantwortlich gemacht.

Europa beginnt mit der Demontage des Projekts "Ukraine"

Europa erkennt, dass die Ukraine längst zu einem unlösbaren Problem geworden ist, dessen es sich entledigen muss. Doch Brüssel spielt auf Zeit, um sich auf eine neue Konfrontation mit Russland vorbereiten zu können.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Jelena Karajewa.

L'AntiDiplomatico: Selenskij trägt Verantwortung für neue Eskalation

Wladimir Selenskij sei hauptverantwortlich für die neue Eskalation des Konflikts in der Ukraine, da er mit seinem Vorgehen eine härtere Reaktion Russlands provoziere. Das geht aus einem Leitartikel des Portals L'AntiDiplomatico hervor. In dem Beitrag heißt es: 

"Der Krieg verschärft sich weiter, und die Verantwortung für diese jüngste Eskalation liegt bei einer konkreten Person: Wladimir Selenskij. Die verstärkten Angriffe auf russische Raffinerien haben eine neue, harte Antwort des russischen Verteidigungsministeriums ausgelöst. Die Botschaft Moskaus ist unmissverständlich: Je mehr Schläge das Kiewer Regime gegen russisches Territorium führt, desto härter wird die Antwort."

Die Antwort Russlands richte sich laut dem Portal gegen "die Kriegsmaschine der Ukraine". Nach Ansicht der Redaktion sei die Position Moskaus klar: Jeder neue Vorstoß Kiews auf russisches Territorium werde eine immer entschlossenere Antwort provozieren. Die Entscheidung Selenskijs, den Konflikt weiter zu eskalieren, drohe zu einem weiteren qualitativen Sprung im Krieg zu werden.

Junge Welt: Merz versucht wie Johnson, Ukraine-Konflikt in die Länge zu ziehen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat laut der Jungen Welt bei seinem unangekündigten Kiew-Besuch die Rolle des früheren britischen Premierministers Boris Johnson übernommen, um den Ukraine-Konflikt in die Länge zu ziehen. In dem Beitrag heißt es:

"Johnsons Mission im Jahr 2022 bestand darin, das politische Projekt von NATO und EU zu unterstützen, die Ukraine auf einem antirussischen Kurs zu halten und einen möglichen Machtwechsel zu verhindern. Merz’ Aufgabe auf der internationalen Bühne ist es, diese Botschaft zu wiederholen und die Ukraine mit Durchhalteparolen zu unterstützen."

Zugleich müsse Merz laut der Zeitung in Deutschland Entschlossenheit für seinen Kurs demonstrieren, obwohl die Zustimmung zu seiner Partei sinke. Seine Regierung stelle die Militärausgaben in den Mittelpunkt und plane, die stärkste Armee Europas aufzubauen. Der Versuch, eine von der US-Rüstungsindustrie unabhängige Streitmacht zu schaffen, sei jedoch zum Scheitern verurteilt.

"Das Geld ist ja nicht weg" – Merz kontert ARD-Frage zu weiteren Ukraine-Milliarden

In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" vom Sonntag spricht Moderator Markus Preiß mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Merz ist dabei live aus Kiew zugeschaltet, wo er der Ukraine weitere Hilfen in Milliardenhöhe zugesagt hat.

Mit Verweis auf die bereits fließenden Gelder sowie die Ende des Jahres 2025 zugesagten 90 Milliarden Euro der EU fragt Preiß, wie das Geld trotzdem "so schnell in der Ukraine weg" sein könne. Merz entgegnet, das Geld sei nicht weg, sondern werde in die Sicherheit und Energieversorgung des Landes investiert.

In einer Pressekonferenz in Kiew äußerte Merz zudem seine Sorge über einen möglichen Stabilitätsverlust in Berlin und warnte eindringlich vor den "unermesslichen Folgen für ganz Europa", sollte die Bundesregierung "ihren Aufgaben nicht gewachsen" sein.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Belgorod: Vier Menschen bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf das Gebiet Belgorod sind vier Menschen verletzt worden. In Schebekino wurde ein Mann durch die Explosion einer Drohne auf dem Gelände eines Betriebs verwundet. Eine weitere Drohne beschädigte ein Mehrfamilienhaus und drei Autos. Im Bezirk Waluiski wurde eine Frau durch einen Drohnenangriff verletzt.

Im Dorf Samostje im Bezirk Graiworonski griff eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto an. Dabei wurden zwei Männer verletzt. Einer erlitt eine Splitterverletzung im Gesicht, beim anderen wurde vorläufig ein Knalltrauma festgestellt. Beide wurden nach der Erstversorgung zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht. Das Auto brannte aus.

Drohnen treffen zivile Fahrzeuge in LVR: Drei Tote, darunter eine 16-Jährige

Bei ukrainischen Angriffen auf neun Gemeinden der Volksrepublik Lugansk sind binnen eines Tages drei Zivilisten getötet und zwei verletzt worden. Das teilte der Chef der Republik, Leonid Passetschnik, mit.

Nach seinen Angaben beschossen die ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Siedlung Tschernuchino im Gemeindebezirk Perewalsk einen Pkw. Ein 16-jähriges Mädchen kam dabei ums Leben, zwei junge Männer im Alter von 19 und 17 Jahren wurden verletzt. Sie wurden umgehend in eine medizinische Einrichtung gebracht und werden dort versorgt.

Im Gemeindebezirk Nowoajdar griff eine ukrainische Drohne einen Kleinbus an, ein Mann wurde getötet. Im Gemeindebezirk Staniza Luganskaja trafen ukrainische Einheiten einen Lkw, der Fahrer wurde getötet.

Zudem gerieten Wohnhäuser sowie Objekte der Energie- und der zivilen Infrastruktur unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte.

Gebiet Kursk: Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt

Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Kursk sind fünf Zivilisten verletzt worden, teilt der Gouverneur des Gebiets mit.

Zwischen der Stadt Rylsk und dem Dorf Krupez im Bezirk Rylsk traf eine Drohne einen Pkw. Verletzt wurden zwei Frauen im Alter von 63 und 64 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 62 und 65 Jahren. Sie erlitten Splitterverletzungen, zwei von ihnen auch Kopfverletzungen. Die Verletzten werden nach Kursk gebracht.

Zudem wurde im Dorf Birjukowka im Bezirk Bolschoje Soldatskoje ein 45-jähriger Mann verletzt. Er erlitt eine Splitterverletzung an Kopf und Brust und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Peskow: Wer uns angreift, wird den gleichen Preis zahlen wie die Ukraine

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Sonntag in einem Gespräch mit dem russischen Journalisten Pawel Sarubin in Moskau gewarnt, dass diejenigen, die einen – wie er es nannte – "vernichtenden Schlag" gegen Russland planten, "den Preis dafür zahlen würden, so wie es die Ukraine derzeit tut".

Peskow behauptete zudem, die Fortsetzung des Kampfes sei für Moskau der "einzige Weg", seine Interessen durchzusetzen, solange der Westen direkte Gespräche auf Augenhöhe verhindert.

Sarubin behauptete des Weiteren, dass der kollektive Westen eine Verbindung zwischen den Aussagen Wladimir Putins beim Waldai-Forum und der russisch geführten Militärübung "Zentr-2026" herstellen würde. Peskow erwiderte:

"Und das zu Recht, denn all das ist Teil eines Ganzen."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Russlands Schläge sind Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur

Das Vorgehen der russischen Streitkräfte ist Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland. Das erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. Er sagte:

"Ich möchte Sie an die Erklärung von Präsident Wladimir Putin erinnern, dass es die ukrainische Seite, das Kiewer Regime, war, die die Liste der Ziele in der friedlichen Wirtschaft Russlands erweitert hat. Und was unsere Streitkräfte jetzt tun, nennt man Vergeltung dafür. Die Ukraine muss und wird unbedingt einen Preis für diese Handlungen zahlen."

Samoilowka befreit: Mehr als 400 Gebäude geräumt

Russische Truppen haben bei der Befreiung von Samoilowka im Gebiet Saporoschje mehr als 400 Gebäude geräumt. Das teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Nach Angaben der Behörde brachen die Soldaten in intensiven und langwierigen Kämpfen den Widerstand der ukrainischen Kämpfer und nahmen einen großen Verteidigungsabschnitt einschließlich der Ortschaft selbst unter ihre Kontrolle. Nahezu eine Kompanie ukrainischer Soldaten wurde bei der Befreiung getötet, und es wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, sieben Einheiten Motortechnik, elf bodengestützte Robotersysteme und mehr als 30 schwere Hexakopter vom Typ Baba Jaga zerstört oder getroffen.

Zudem veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium entsprechende Aufnahmen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag, dem 5. Oktober, über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbandes Ost haben die Ortschaft Samoilowka im Gebiet Saporoschje befreit.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.435 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 90 Fahrzeuge
  • acht gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sechs Geschütze
  • drei Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • drei Anlagen zur Gegenbatteriebekämpfung
  • ein Panzer

Außerdem fing die russische Luftabwehr vier Lenkbomben, ein HIMARS-Geschoss und 861 Starrflüglerdrohnen ab.

Die operativ-taktischen Luftstreitkräfte, Angriffsdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der Truppenverbände der russischen Streitkräfte haben Lagerstätten für Drohnen sowie vorübergehende Standorte ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner in 148 Bezirken getroffen.

Militäranalyst: Potenzial der ukrainischen Luftabwehr weitgehend erschöpft

Nach Angaben des Militäranalysten Igor Korottschenko sei das Potenzial der ukrainischen Luftabwehr weitgehend erschöpft, die ukrainischen Streitkräfte könnten russische Schläge nicht abwehren. Der Analyst sagte:

"Russische Möglichkeiten sind durch den Einsatz neuer Waffen jetzt deutlich effektiver, denn die vorhandenen Kräfte und Mittel der ukrainischen Luftabwehr können unsere Schläge nicht in vollem Umfang abwehren und ballistische Raketen überhaupt nicht abfangen, weil es dafür bislang keine entsprechenden Systeme gibt."

Dobropolje: 51 Gebäude binnen eines Tages befreit

Einheiten des Truppenverbands Mitte sind in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter vorgerückt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Stoßtrupps der 51. Armee rückten im südlichen und zentralen Teil der Stadt vor. Einheiten der Marineinfanterie griffen im Norden an und drängten den Gegner weiter vom Gelände der Zeche Dobropolje zurück. Binnen eines Tages wurden 51 Gebäude befreit, mehr als 20 ukrainische Soldaten wurden getötet.

Russische Einheiten erweitern Kontrollzone um eingekesselte ukrainische Truppen bei Charkow

Einheiten des russischen Truppenverbands Nord ziehen den Ring um ukrainische Einheiten im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitern die äußere Kontrollzone. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Zudem wurde die Räumung des kleinen Kessels nördlich der Ortschaft Rublenoje im Gebiet Charkow abgeschlossen.

Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Absperrung betrugen binnen eines Tages mehr als 35 Soldaten, ein Gefechtsfahrzeug, zwei Autos und zwei bodengestützte Robotersysteme.

Puschilin: Heftige Gefechte um Krasny Liman im Gange

Die ukrainischen Streitkräfte würden sich mit aller Kraft an die Stadt Krasny Liman klammern; dort werde erbittert gekämpft. Das erklärte der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin.

"In Krasny Liman und seiner Umgebung sind heftigste Gefechte im Gange. Russische Soldaten wehren weiter Gegenangriffe gegnerischer Einheiten ab. Dabei sind die ukrainischen Einheiten hier befestigt. Bislang sehen wir noch weitere Verlegungen. Und der Gegner krallt sich regelrecht fest, denn er hat sehr laut erklärt, viele Erfolge zu haben. Jetzt versucht er, das auch zu demonstrieren. Aber hier trifft er natürlich auf die Stellungen russischer Kämpfer."

Militärexperte: Schläge auf ukrainisches Hinterland wirken sich zunehmend auf die Kampflinie aus

Nach Einschätzung des Militärexperten Andrei Marotschko wirken sich die russischen Schläge auf das ukrainische Hinterland zunehmend auf die Kampflinie aus. Auf seiner Seite im sozialen Netzwerk VKontakte schrieb er nach einer Auswertung von Angaben des russischen Verteidigungsministeriums:

"Die Lage bei Waffen, Militärtechnik, Munition, Treib- und Schmierstoffen und anderen materiell-technischen Mitteln für die ukrainischen Verbände an der Kontaktlinie verschlechtert sich. In den Einheiten wird das Spektrum der Limits erweitert, die Kontroll- und Revisionsmaßnahmen werden verstärkt."

Die russischen Schläge auf die Kiewer Brücken hätten zudem sowohl bei der Führung in Kiew als auch bei der Bevölkerung einen Schock ausgelöst, so der Experte.

Schäden an Energieinfrastruktur: Kiew im Oktober potenziell bis zu 16 Stunden ohne Strom

Stromausfälle von 14 bis 16 Stunden täglich könnte es in Kiew schon im Oktober geben. Das erklärte der Chef des ukrainischen Verbands der Verbraucher von Kommunaldienstleistungen, Oleg Popenko.

In einem Interview sagte Popenko, die Objekte seien nicht geschützt. Neue Explosionen könnten dazu führen, dass die Kiewer "schon im Oktober mit Abschaltplänen von 14 bis 16 Stunden ohne Strom" leben müssen. Beschädigt wurden laut Popenko bereits das Wärmekraftwerk Tripolje im Gebiet Kiew und das Heizkraftwerk 5 in Kiew.

In der Ukraine gebe es der russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge seit Ende 2025 Probleme mit der Stromversorgung, ausgelöst durch starke Kälte und umfangreiche Schäden an der Energieinfrastruktur. Im Energiesektor wurde der Notstand ausgerufen. In vielen Regionen gelten bis heute täglich mehrstündige Abschaltpläne.

Russische Drohnen treffen Energie- und Hafeninfrastruktur in den Gebieten Charkow und Odessa

Russische Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht und am Vorabend ihre Drohnenschläge gegen Objekte der ukrainischen Energie- und Hafeninfrastruktur sowie gegen Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, fortgesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Im Gebiet Charkow wurde das Umspannwerk Kotschetok getroffen. Im Gebiet Odessa nahmen die Drohnen den Hafenpunkt Wilkowo ins Visier, die für den Transport von Militärgütern genutzt wurde, sowie Lager für Treib- und Schmierstoffe im Hafen Tschernomorsk, die der Versorgung der ukrainischen Streitkräfte dienten. Dort wurde zudem ein Frachter mit Militärgerät außer Gefecht gesetzt. Außerdem wurde südlich der Stadt Odessa ein weiterer Frachter getroffen, der auf See Militärgüter für die ukrainischen Streitkräfte transportierte.

Rosatom-Chef: Ukrainische Streitkräfte beschießen seit zwei Wochen Wärmekraftwerk in Energodar

Die ukrainischen Streitkräfte beschießen seit zwei Wochen systematisch das Wärmekraftwerk Saporoschje in Energodar. Das erklärte der Generaldirektor der russischen Staatskorporation für Atomenergie Rosatom, Alexei Lichatschow. Von der Funktionsfähigkeit der dortigen Anlagen, die den Strom zum Kernkraftwerk Saporoschje weiterleiten, hänge ihm zufolge direkt dessen Sicherheit ab.

Durch den Beschuss wurde vor zwei Wochen ein Transformator beschädigt, der diese Anlagen speist. Seither werden sie über Notstromdiesel versorgt. Die Reparatur sei jedoch unter diesen Bedingungen mit direkter Lebensgefahr für die Instandsetzungsteams verbunden. Am 30. September informierte Rosatom die IAEO über die Notwendigkeit von Reparaturarbeiten und einer zeitweiligen Waffenruhe.

Über die Lage im Kernkraftwerk Saporoschje sagte Lichatschow:

"Auf der Station selbst war es in der Nacht unruhig. Gleich zwei Objekte wurden angegriffen: das Laborgebäude, das rund 200 Meter von den Blöcken 4 und 5 entfernt liegt, und das Gebäude zur Verarbeitung radioaktiver Abfälle. In beiden Fällen wurde das Dach beschädigt, eine Gefahr für die nukleare Sicherheit besteht nicht."

Wie Lichatschow weiter mitteilte, wurde am Sonntag ein Mitarbeiter des Kraftwerks getötet, als ein Kleintransporter mit Lebensmitteln für das Personal von einer ukrainischen Drohne angegriffen wurde.

Auch die Stadt Energodar steht unter Beschuss: Dort wurden laut Lichatschow durch Artillerie und Drohnen rund 70 Objekte der kommunalen, sozialen und Handelsinfrastruktur zerstört, etwa 50 weitere beschädigt.

Gebiet Kursk: Ein Mann bei ukrainischem Angriff getötet

Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinschtein, teilt mit, dass zwischen 9.00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Oktober und 9.00 Uhr am 5. Oktober über dem Gebiet Kursk 217 ukrainische Drohnen verschiedener Typen abgeschossen wurden. Die ukrainischen Streitkräfte setzten 85 Mal Artillerie ein. In 20 Fällen griffen Drohnen mit Sprengsätzen an.

Bei einem ukrainischen Angriff auf das Dorf Swannoje im Bezirk Gluschkowo wurde ein 64-jähriger Mann getötet. Zwei weitere Menschen wurden verletzt: ein 71-Jähriger im Bezirk Belaja und eine 68-jährige Frau im Bezirk Rylsk.

Ein Toter und sechs Verletzte: Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod 153 Mal an

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod binnen eines Tages 153 Mal angegriffen. Das teilt der Gouverneur des Gebiets, Alexander Schuwajew, mit. Elf Angriffe erfolgten ihm zufolge mit Flugzeugen, Artillerie und Mehrfachraketenwerfern, in zwölf Fällen wurden Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. Zudem wurden über dem Gebiet 150 ukrainische Drohnen abgeschossen und elektronisch unterdrückt.

Infolge des Angriffs wurde im Bezirk Schebekino ein Zivilist getötet. In den Bezirken Belgorod, Graiworon, Rakitnoje und Schebekino wurden insgesamt sechs Menschen verletzt, einer von ihnen schwer. Die Verletzten erhalten medizinische Hilfe.

Russische Luftabwehr fängt über Nacht 199 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht zwischen 20.00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Oktober und 8.00 Uhr am 5. Oktober 199 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Das teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula und Rostow, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen.

Gebiet Rostow: Fahrer eines Tankwagens nach Drohnenangriff schwer verletzt

Im Gebiet Rostow ist bei einem Drohnenangriff im Bezirk Krasny Sulin der Fahrer eines Tankwagens verletzt worden. Wie der Gouverneur des Gebiets, Juri Sljussar, mitteilte, erlitt der Mann mehrfache Verbrennungen. Er wurde in schwerem Zustand auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Sljussar wies an, den Verletzten bei Bedarf in das regionale Verbrennungszentrum zu verlegen.

Außerdem wurden laut dem Gouverneur bei der Abwehr des Luftangriffs fünf Drohnen zerstört. Die Luftabwehr wehrt den Angriff weiter ab, im Gebiet besteht weiterhin Drohnengefahr.

Gebiet Saporoschje: Truppenverband Ost vereitelt Rotation des Gegners

Besatzungen von Lancet-Loitering-Munition und Angriffsdrohnen des russischen Truppenverbands Ost haben die Rotation ukrainischer Einheiten im Gebiet Saporoschje vereitelt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Aufklärungsdrohnen hatten demnach Bewegungen gepanzerter Fahrzeuge entdeckt, die für die Rotation und die Verlegung von Reserven an vorderste Stellungen eingesetzt wurden. Die Fahrzeuge fuhren entlang von Waldstreifen, einige waren mit zusätzlichen Schutzgittern ausgestattet.

Die Gefechtsfahrzeuge wurden sowohl auf den Marschrouten als auch an Orten kurzer Halte und Deckungen getroffen. Laut Ministerium wurden dadurch die Rotation und die Verlegung gegnerischer Reserven zu den vorderen Stellungen gestört.

4.10.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Außenminister: Indien beteiligt sich verstärkt an den Ukraine-Verhandlungen

Der indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar erklärte im Rahmen einer Auswärtssitzung der Münchner Sicherheitskonferenz, dass Indien sich in den vergangenen Monaten verstärkt am Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts beteiligt habe. Er betonte:

"In den letzten Monaten haben wir uns etwas aktiver an diesem Prozess beteiligt und sind über bloße Appelle hinausgegangen. Wir führen Verhandlungen sowohl mit Russland als auch mit der Ukraine und versuchen, einen Beitrag zu leisten."

Kiew: Nördliche Straßenbrücke angegriffen

Die nördliche Straßenbrücke über den Dnjepr in Kiew, die den Truppentransport und die Logistik für militärische Fracht gewährleistet, wurde heute durch russische Angriffe getroffen. Darüber berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Zuvor hatte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko, über Schäden an der Fahrbahn der Brücke berichtet. Wie Klitschko mitteilte, wurde nach dem Angriff der Verkehr vom linken zum rechten Ufer gesperrt.

Frachtschiffe der ukrainischen Armee im Hafen von Tschernomorsk zerstört

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben die russischen Truppen mit Drohnen vom Typ "Geran-4 Seeker" vier Frachtschiffe mit Ausrüstung der ukrainischen Armee im Hafen von Tschernomorsk sowie im Gebiet des Bug-Limans und des Schwarzen Meeres getroffen. Wie in der Mitteilung des Ministeriums außerdem betont wird, wurden die Schiffe für den Transport von militärischem Frachtgut im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt.

Einwohner von Cherson berichten von Plünderungen durch ukrainische Soldaten

Auf der rechten Uferseite von Cherson wurde ein weiterer Fall von massiven Plünderungen durch ukrainische Einheiten festgestellt. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, unter Berufung auf Quellen. Der Regionalchef wies darauf hin, dass Plünderungen an der Zivilbevölkerung in den von Kiew kontrollierten Gebieten mittlerweile an der Tagesordnung seien und dass auch er selbst einst Opfer von Plünderern geworden sei. Er erklärte außerdem, dass die Einwohner der Stadt von zahlreichen Fällen von Diebstählen aus Häusern und Wohnungen berichten, doch laut ihren Angaben führen Anzeigen bei der Polizei zu nichts. Saldo betonte:

"Die Zahl der geplünderten Häuser und Wohnungen in Cherson geht bereits in die Hunderte. Vor einiger Zeit haben sie es sogar bis zu meinem Haus geschafft. Die Menschen wenden sich an die Polizei, doch ohne Erfolg."

Tag der deutschen Einheit: "Merz und Wadephul dürfen an die Front"

Am Samstag, dem Tag der deutschen Einheit, hat in Dresden ein Friedensprotest stattgefunden. Unter dem Motto "Diplomaten statt Granaten!" forderten die Teilnehmer unter anderem Frieden mit Russland und ein Ende deutscher Waffenlieferungen.

Ein Demonstrant verwies auf die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg und warnte, die Stadt könne erneut zum Schauplatz eines Krieges werden. Ein weiterer Demonstrant kritisierte die deutschen Politiker scharf und erklärte, sie sollten selbst an die Front gehen, um zu erfahren, was Krieg und Tod bedeuten.

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Gebiet Kursk: Ein Zivilist stirbt bei Drohnenattacke auf ein Motorrad

Wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mitteilte, kam ein Mann bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf das Dorf Swannoje in dem Gebiet Kursk ums Leben. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Chinschtein:

"Eine Tragödie im Bezirk Gluschkowo. Nach vorläufigen Informationen griff eine feindliche Drohne einen Mann auf einem Motorrad im Dorf Swannoe in der Nähe des Flusses Seim an. Durch den Angriff kam ein 64-jähriger Dorfbewohner ums Leben."

Experte: Kraftstoffkrise in der Ukraine durch Lieferausfälle über Ismail verursacht

Wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärte, habe der Wegfall der Lieferungen über den Hafen von Ismail zu einer Kraftstoffkrise in der Ukraine geführt. Im Gespräch mit der Agentur merkte er an:

"Was den Hafen von Ismail betrifft – das ist noch ein Erbe aus Sowjetzeiten, dort gibt es sehr viel Hafeninfrastruktur, die für das Be- und Entladen aller Arten von Fracht ausgelegt ist […] Natürlich führt der Verlust dieser Möglichkeit in der Ukraine zu einer Kraftstoffkrise, die derzeit bereits in einer Reihe von Regionen zu beobachten ist und zudem die Lage für die ukrainischen Militärs verschärft."

Dabei habe die Ukraine nach den Angriffen auf den Hafen von Ismail insgesamt mehr als 80 Prozent ihrer über Odessa abgewickelten Exporte verloren, betonte der Experte weiter.

Merz aus Kiew an Putin: "Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen"

Bundeskanzler Friedrich Merz reiste am Sonntag überraschend nach Kiew. Von dort und in Begleitung von Wladimir Selenskij schickte er eine Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf. (…) Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen."

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Time: IT-Giganten verwandeln Ukraine in militärisches KI-Testlabor

Tech-Giganten haben die Ukraine in ein militärisches Testlabor für künstliche Intelligenz verwandelt, schreibt das US-Magazin Time. Das Unternehmen Palantir sowie eine Reihe weiterer Firmen stellten Kiew kostenlos Software für die Kriegsführung zur Verfügung. Dennoch gelang es Kiew nicht, auf dem Schlachtfeld Erfolge zu erzielen. In dem Artikel des Magazins heißt es:

"Die neue Generation der Kriegsführung unter Einsatz von KI befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Einige US-Beamte bezweifeln jedoch, dass sie der Ukraine zu einem militärischen Sieg verhelfen wird. Der Konflikt dauert bereits das dritte Jahr an, und die ukrainische Gegenoffensive kommt weiterhin nur schleppend voran."

Deutsche Botschaft bleibt in Kiew trotz Warnung aus Moskau

Nach einer wiederholten russischen Warnung haben die Botschafter Deutschlands und der Europäischen Union demonstrativ verkündet, die ukrainische Hauptstadt Kiew nicht zu verlassen. Der deutsche Botschafter Boris Ruge schrieb auf der Plattform X: "Amen ‒ wir bleiben." Damit antwortete er auf einen X-Eintrag der EU-Botschafterin Katarína Mathernová. Diese hatte ebenso bekräftigt, trotz der Gefahr in der Dreimillionenstadt bleiben zu wollen. Die Diplomatin schrieb:

"Drohungen werden die Unterstützung Europas für die Ukraine nicht aufhalten. Sie erinnern uns nur daran, warum diese Unterstützung so wichtig ist!"

Am Samstag hatte das russische Außenministerium eine Warnung vom Mai an ausländische Staatsbürger und Diplomaten erneuert und sie aufgefordert, Kiew zu verlassen und nicht mehr in die Ukraine zu reisen. Zuletzt hat das russische Militär seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt verstärkt. Trotzdem kam Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntagmorgen überraschend nach Kiew.

Bericht: Russische Angriffe auf Kiewer Brücken machen die Stadt unbewohnbar

Russische Angriffe auf strategisch wichtige Brücken über den Dnjepr haben Kiew in zwei Hälften geteilt, schreibt die US-Zeitung The Washington Post. Moskaus Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt werden immer intensiver und gefährden angesichts des bevorstehenden Winters die Lebensfähigkeit der Stadt. In dem Zeitungsartikel wird betont:

"Die jüngsten Versuche Russlands, Brücken außer Betrieb zu setzen oder zu zerstören, sind Teil einer sich stetig verschärfenden Kampagne […] Die Kiewer spüren bereits die Unerbittlichkeit der russischen Angriffe. Viele geben zu, Angst zu haben – die Winterkälte und die Dunkelheit, die sie erwarten, könnten früher eintreten als gedacht."

Staatssekretär der ungarischen Regierung in Datenbank "Mirotworez" aufgenommen

Der parlamentarische Staatssekretär im Kabinett des ungarischen Ministerpräsidenten, Balázs Hidvéghi, wurde in die Datenbank der umstrittenen ukrainischen Webseite "Mirotworez" aufgenommen. Dies berichtet die Agentur RIA Nowosti nach Einsicht in die Daten der Webseite. Die Agentur schreibt dazu:

"Mirotworez wirft Hidvéghi vor, angeblich gesellschaftlich relevante Informationen manipuliert und das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung geleugnet zu haben. Anlass für seine Aufnahme in die Datenbank waren Äußerungen, wonach die Ukraine den Konflikt nicht gewinnen könne."

Rache der Panzer? Russland testet abstandsaktives Schutzsystem – neue Version schießt Drohnen ab

Könnten Kampfpanzer bald eine Renaissance auf dem Schlachtfeld des modernen, von Kamikazedrohnen dominierten Krieges feiern? Möglich scheint es – den Trend könnte ein russisches abstandsaktives Schutzsystem (APS) einläuten, das für die Abwehr solcher Drohnen erweitert wurde.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel auf unserer Website.

Bericht: Das Gebäude von "Ukrtelecom" brennt in Dnjepropetrowsk

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, ist im Gebäude des Unternehmens "Ukrtelecom" in Dnjepropetrowsk in der Ukraine ein Brand ausgebrochen. Berichten zufolge brennen die oberen Stockwerke des Gebäudes. Laut ukrainischen Quellen brach das Feuer nach Explosionen in der Stadt aus. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Alexander Ganscha, teilte auf seinem Telegram-Kanal mit, dass "die Räumlichkeiten des Telekommunikationsunternehmens in Dnjepropetrowsk angegriffen wurden". Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall nannte er nicht.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. Derzeit werde um die Ortschaften Warwarowka, Nikolajewka, Lobanowka, Resnikowo, Prikolotnoje und Annopolje gekämpft. In der Nähe der Ortschaften Rublenoje, Nefjodowka, Kupino und Tschornoje würden ukrainische Brigaden eliminiert. Der Gegner habe in diesem Kessel mehr als 35 Soldaten verloren.

Das russische Militär habe außerdem ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Bereschnoje, Podsredneje, Kurgannoje, Maly Burluk, Sosnowka, Kupino, Pioner und Odnorobowka getroffen. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kijaniza, Wakalowschtschina und Luschki getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 235 Armeeangehörige verloren. Ein Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos, eine Radaranlage und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka und Studenok im Gebiet Charkow sowie Raigorodok, Karpowka, Krestischtsche und Woltschi Jar in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 225 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Semjonowka, Nikolajewka, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch, Krasny Molotschar, Kramatorsk und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 180 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos und zwei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Nowoandrejewka, Swjatogorowka, Roganskoje, Kalinino, Beloserskoje, Marjewka, Nowofjodorowka und Werowka in der DVR sowie Tschugujewo, Nowopawlowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Das russische Militär setze außerdem seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es in den vergangenen 24 Stunden in dieser Stadt 53 Gebäude befreit und bis zu 20 ukrainische Soldaten eliminiert habe. Der Gegner habe insgesamt mehr als 435 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien dabei zerstört worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wassinowka, Dubowy Gai, Obschtscheje und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja, Katerinowka, Schewtschenko, Orestopol, Iwanowka und Dibrowa im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 290 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und fünf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Preobraschenka, Orechow, Kamyschewacha, Dimitrow und Sapasnoje im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Bis zu 30 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 18 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf eine Radaranlage, Lager mit Militärzubehör, militärisch relevante Verkehrsanlagen, Drohnenlager und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden vier Lenkbomben, drei HIMARS-Raketen und 1.222 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 252.053 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.121 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.784 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.241 Geschütze und Mörser verloren.

RT DE-Exklusiv: Häuserkampf, Drohnen, Minen – Russische Soldaten im Training

Auf einem Truppenübungsplatz im Donbass bereiten sich russische Soldaten intensiv auf Einsätze unter Frontbedingungen vor. Trainiert werden unter anderem der Umgang mit Drohnen und Minen, der Häuserkampf und das koordinierte Vorgehen in kleinen Gruppen.

Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat die Ausbildung einer Brigade begleitet und zeigt, wie die Übungen laufend an die veränderten Bedingungen an der Front angepasst werden. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Merz fordert von Putin: "Hören Sie diesen Krieg auf!"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin von Kiew aus zu einem Ende der Angriffe und zu Friedensgesprächen aufgefordert. Der CDU-Politiker sagte an der bei einem Drohnenangriff getroffenen Akademie der Wissenschaften in Kiew:

"Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf! Wir sind bereit zu Gesprächen, wir sind bereit, miteinander zu sprechen über das Ende dieses Krieges. Aber diese barbarischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung der Ukraine müssen aufhören."

Den Angriff auf die Akademie der Wissenschaften wenige Hundert Meter von der deutschen Botschaft entfernt und den heutigen Luftalarm in Kiew bezeichnete Merz als "tägliche Kriegsverbrechen, die hier verübt werden". Es gebe tägliche Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine, während sich das Land auf den Winter vorbereite.

"Ich appelliere noch einmal an die russische Führung, an den russischen Staatspräsidenten: Hören Sie diesen Krieg auf! Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen, und die Waffen müssen schweigen."

Russlands Militär antwortet auf Selenskijs Drohung: Angriffe werden zunehmen

Das russische Verteidigungsministerium hat noch mehr Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine angekündigt. In einer auf der Plattform Telegram veröffentlichten Mitteilung reagierte die Militärbehörde in Moskau damit auf die Äußerungen des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij, wonach die Ukraine nach den jüngsten russischen Attacken jetzt verstärkt Erdölraffinerien in Russland ins Fadenkreuz nehmen werde. In seiner Erklärung machte das russische Militär darauf aufmerksam, dass es nur Rüstungsunternehmen in Kiew und Infrastrukturobjekte angreife, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Russland nehme Kiew und andere Regionen des Landes als Reaktion auf die Handlungen des Kiewer Regimes unter Beschuss.

Unter anderem warf das Ministerium in Moskau Wladimir Selenskij vor, dieser habe durch seine Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland versucht, die Parlamentswahl vor zwei Wochen zum Scheitern zu bringen. Infolge von Attacken auf lokale Wahlkommissionen seien sechs Zivilisten ums Leben gekommen. Die Führung in Kiew habe zudem versucht, im Zeitraum vom 19. bis zum 20. September mit mehr als 1.600 Kampfdrohnen zivile Objekte in Moskau anzugreifen. Zuvor habe der Gegner im Juni 2026 versucht, das Sankt Petersburger Internationale Wirtschaftsforum (SPIEF) mit Drohnenattacken zum Scheitern zu bringen.

"In der vergangenen Nacht hat das Kiewer Regime gezielt einen Terrorschlag gegen Wohnviertel der Stadt Belgorod durchgeführt, wo es keine Militärobjekte gibt. Als Folge dieses Angriffs gibt es tote und verletzte Zivilisten. Beschädigt sind etliche Mehr- und Einfamilienhäuser sowie Pkw."

In diesem Zusammenhang werde Russland seine Angriffe auf Militärobjekte und Rüstungswerke in Kiew und anderen Gebieten der Ukraine weiter verschärfen. Die Bevölkerung des Nachbarlandes müsse nun diese Entwicklung einzig und allein dem "Anführer des Kiewer Regimes" vorwerfen. Es sei Selenskij, der die volle persönliche und politische Verantwortung dafür trage, hieß es.

Ukrainische Drohnen greifen Zivilisten im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Zwei Verletzte

Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet über Verletzte im russischen Grenzgebiet Brjansk, nachdem ukrainische Drohnen dort Zivilisten angegriffen haben. Wie der Politiker mitteilt, sei nahe der Ortschaft Mamai ein Minibus attackiert worden. Ein Mensch habe dabei Splitterverletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei verletzt worden, als eine Drohne in der Nähe der Ortschaft Roschtscha Potschepskowo eine Granate abgeworfen habe. Die Verletzten seien ärztlich versorgt worden.

Darüber hinaus teilt Kowaltschuk mit, dass die russische Luftabwehr am Samstag über dem Gebiet Brjansk 143 gegnerische Drohnen zerstört habe.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 3. Oktober bis 8 Uhr am 4. Oktober (MESZ) 216 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 78-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden. So seien in der Siedlung Beliza eine Scheune und drei Mähdrescher beschädigt worden. In der Siedlung Gluschkowo sei ein Einfamilienhaus zu Schaden gekommen.

Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 3. Oktober 17 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Dnjeprjany — 5,
  • Kachowka — 4,
  • Nowaja Kachowka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Golaja Pristan, Gornostajewka, Dnjeprjany und Knjase-Grigorowka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Zwei Tote und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 78 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 78 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 42 Geschosse abgefeuert und 320 Drohnen eingesetzt, von denen 182 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Infolge einer massiven Attacke auf die Gebietshauptstadt Belgorod sei eine Frau ums Leben gekommen, sieben weitere Einwohner, darunter drei Kinder, seien verletzt worden. Ein Einwohner der Siedlung Smorodino sei getötet worden, als in seiner Nähe eine FPV-Drohne detoniert sei. In der Stadt Graiworon seien drei Menschen zu Schaden gekommen. In der Stadt Schebekino habe ein Fahrer Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne seinen Kleintransporter attackiert habe. Bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Krasnaja Poljana habe ein elfjähriges Kind Verletzungen erlitten. Außerdem sei in einem Krankenhaus ein Mann seinen schweren Verletzungen erlegen, die er noch am 16. September bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Krasnaja Jaruga erlitten habe.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 135 Wohnungen in sieben Mehrfamilienhäusern und 73 Einfamilienhäuser zerstört oder beschädigt worden. Schäden habe es außerdem an zwei Betrieben, vier sozialen Einrichtungen, drei Geschäften, einem Verwaltungsgebäude und vier Infrastrukturobjekten sowie an zwei Stromleitungen gegeben. Zudem seien fünf Lkw, ein Traktor und 79 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Drohnenangriff auf Brücke in Kiew bei Merz-Besuch

Während des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz soll eine russische Drohne die Nordbrücke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erneut angegriffen haben. In den sozialen Medien kursiert ein Video, das den Einschlag eines unbemannten Luftfahrzeugs auf die Fahrbahn zeigt. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigt die Attacke auf Telegram. Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor.

Die wichtige Brücke über den Fluss Dnjepr wurde bereits am frühen Samstag angegriffen. Zuvor hatten die russischen Streitkräfte auch die Südbrücke mit Drohnen getroffen. Wegen der Attacken wurde der Autoverkehr über die Brücken vorübergehend eingestellt, was zu Verkehrschaos führte. Die russische Militärbehörde begründete die Attacken damit, dass der Gegner die Brücken für den Transport von Truppen und Militärgütern nutze.

Russland greift nahe Odessa Frachtschiff mit Militärzubehör an

Russlands Verteidigungsministerium setzt nach eigenen Angaben seine Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden sein sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, hätten russische Drohnen in der vergangenen Nacht östlich der Hafenstadt Odessa einen Frachter getroffen, der Militärzubehör für die ukrainischen Streitkräfte befördert habe. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 559 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Samstag bis 7 Uhr am Sonntag (MESZ) 559 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk und Tula, über dem Großraum Moskau, den Teilrepubliken Adygeja und Krim, der Region Krasnodar sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Ukrainische Drohnen beschädigen Gewächshäuser im südrussischen Gebiet Rostow

Das südrussische Gebiet Rostow hat in der zurückliegenden Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr über zwölf Bezirken der Region ungefähr 100 Drohnen abgefangen. Der Politiker meldet keine Opfer, berichtet aber über Schäden. So seien in einem Agrarunternehmen im Bezirk Tarassowski mehrere Gewächshäuser beschädigt worden, wobei dort Fensterscheiben zu Bruch gegangen seien. An zwei Orten habe zudem trockenes Gras Feuer gefangen. Die Brände seien inzwischen gelöscht worden.

DVR meldet 47 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 47 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 55 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. Oktober bis 0 Uhr am 4. Oktober (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben, neun Menschen erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Löschfahrzeuge, Busse, Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 25 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden 15 zivile Einwohner, darunter acht Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes, verletzt. Zu Schaden kamen 14 Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Löschfahrzeuge und Autos.

Selenskij kündigt mehr Angriffe auf russische Ölraffinerien an

Die Ukraine will nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien verstärken. Dies sei eine Reaktion auf eine neue russische Taktik, Einwohner Kiews und anderer Städte durch Angriffe auf die Infrastruktur zur Flucht zu bewegen, sagte der Politiker der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview. Auf russische Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung müsse die Ukraine mit Angriffen auf die russische Energieinfrastruktur reagieren, sagte er. Vor allem Ölraffinerien seien ein Ziel, weil sie Russland Einnahmen für den Krieg verschafften.

Selenskij sagte zudem, ukrainischen Geheimdiensten lägen Dokumente über eine "neue Doktrin" des russischen Präsidenten Wladimir Putin vor. Diese erlaube demnach Angriffe auf Infrastruktur wie Straßen, Schulen und Krankenhäuser, um die Bevölkerung unter Druck zu setzen und zur Flucht aus der Hauptstadt und anderen Städten zu bewegen.

Russlands Verteidigungsministerium beharrt stets darauf, dass es nur militärische Ziele in der Ukraine angreift.

Bundeskanzler Merz trifft überraschend in Kiew ein

Bundeskanzler Friedrich Merz ist zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen, um dem Land weitere Hilfen zuzusagen – vor allem Abfangdrohnen und weitreichende Waffen. Bei seiner Ankunft mit einem Sonderzug in Kiew sagte der CDU-Chef:

"Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns."

Merz wird von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und zehn Unternehmern aus den Bereichen Rüstung und Energie begleitet. Nach Angaben aus Regierungskreisen will Merz den ukrainischen Streitkräften in Kiew die baldige Auslieferung Tausender Abfangdrohnen zusichern, mit denen die besonders schnellen und daher auch besonders gefährlichen russischen Kampfdrohnen mit Düsenantrieb bekämpft werden können.

Zudem soll die Produktion weitreichender Waffen vorangetrieben werden, mit denen Nachschublinien hinter der Front in Russland angegriffen werden können. Insgesamt sollen dafür eine Milliarde Euro aus bereits bewilligten Haushaltsmitteln freigegeben werden – und weitere 350 Millionen Euro für die Reparatur und den Wiederaufbau zerstörter Kraftwerke.

Erst am Samstagnachmittag hat das russische Außenministerium ausländische Bürger und Diplomaten vor einem Aufenthalt in Kiew gewarnt. Sie sollten die Stadt verlassen und sich vor allem nicht in der Nähe von militärischen Objekten und Regierungsgebäuden aufhalten, hieß es in einer Mitteilung. Als Grund nannte das Ministerium, dass das russische Militär als Antwort auf Terrorakte der ukrainischen Streitkräfte gegen die zivile Bevölkerung und Infrastruktur Russlands konsequent Militärziele in Kiew und in anderen Städten angreife.

3.10.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Spanische Polizei ermittelt gegen oppositionellen ukrainischen Journalisten

Der ukrainische Journalist Anatoli Scharij und seine Ehefrau Olga Bondarenko werden von spanischen Behörden der Steuerhinterziehung verdächtigt. Wie das spanische Nachrichtenportal ElDiario berichtet, prüfen Ermittler den Ursprung des Vermögens und der Einkünfte Scharijs und Bondarenkos. Laut Berechnungen von beteiligten Steuerexperten könnte der Abgaberückstand für das Jahr 2018 rund 151.000 Euro und für das Jahr 2022 knapp 388.000 Euro betragen. Zusätzlich werden mögliche angebliche Verbindungen Scharijs zu russischen Geheimdiensten geprüft, so die Meldung weiter.

Die Ermittlungen gegen Scharij sollen im Jahr 2024 auf eine Anfrage der ukrainischen Seite hin eingeleitet worden sein. Im Juli dieses Jahres wurden bei einer Durchsuchung des Hauses von Scharij unter anderem eine Pistole, rund 800.000 Euro in Kryptowährung, 20 Goldbarren und weitere Luxusgegenstände beschlagnahmt. Offizielle Anklagen wurden bisher nicht erhoben.

Scharij und Bondarenko weisen den Verdacht zurück und behaupten, dass der Ursprung ihres Vermögens legal sei. Der seit mehreren Jahren in Spanien wohnhafte Scharij behauptet, dass er wegen seiner Kritik am Kiewer Regime verfolgt wird.

Militärexperte rechnet mit Zermürbungsschlacht um Slawjansk und Kramatorsk

Russlands Streitkräfte werden bei der Befreiung der letzten vom ukrainischen Militär besetzten großen Städte in der Volksrepublik Donezk – Slawjansk, Kramatorsk und Druschkowka – mutmaßlich auf eine Zermürbungstaktik zurückgreifen, erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko. Laut Angaben der Nachrichtenagentur TASS berichtet er, dass Kiew in diese Städte zusätzliches Personal und Kriegsgerät verlege, und führt aus:

"Der bedeutendste Frontabschnitt ist natürlich der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk-Druschkowka. Ihre Befreiung wird einige Monate in Anspruch nehmen, denn jede dieser Städte ist befestigt. Und ich denke, dass Frontalangriffe hier nutzlos sein werden. Wahrscheinlich kommt die gleiche Taktik wie bei anderen Siedlungen zum Einsatz. Sie werden eingeschlossen, die gegnerischen Kräfte zermürbt und erst dann eingenommen."

Selenskij: Ukrainisches Haushaltsdefizit gesichert, neue Rakete kurz vor Fertigstellung

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters behauptet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij, dass es der Ukraine gelingen werde, das Defizit im Staatshaushalt bis Ende des Jahres zu decken. Dazu führt er aus:

"Wir haben noch einige Fragen, an denen wir arbeiten müssen, doch wir werden das Defizit decken. Ich denke, dass es ein großer Erfolg für unser Land, unser Team und die EU ist."

Zuvor hat die Zeitung Financial Times am 2. Oktober berichtet, dass die EU Kiews Anfrage über die Bewilligung zusätzlicher Gelder im laufenden Jahr abgewiesen habe. Die Ukraine bezifferte den zusätzlichen Bedarf im Militärhaushalt auf 27 Milliarden US-Dollar und bat Brüssel, Teile des für die Jahre 2026 und 2027 bewilligten Kredits in Höhe von 90 Milliarden US-Dollar sofort zu bewilligen. Laut der FT hat Kiew im laufenden Jahr lediglich 15,7 Milliarden Dollar erhalten, was auf eine zögerliche Umsetzung der von Brüssel geforderten Reformen zurückzuführen sei.

Parallel dazu droht Selenskij, die Angriffe auf russische Ölraffinerien zu verstärken. Der ukrainische Staatschef behauptet, dass die Entwicklung des ukrainischen Marschflugkörpers FP-9 kurz vor dem Abschluss steht. Die Rakete, deren Fertigungsbeginn ursprünglich für den Sommer vorgesehen war, soll über eine Reichweite von 850 Kilometern verfügen und damit in der Lage sein, Moskau zu erreichen.

New York Times: Kiew wegen russischer Angriffe auf Brücken vor "logistischem Alptraum"

Russlands Angriffe auf Brücken in Kiew können einen "logistischen Alptraum" für die ukrainische Hauptstadt und das gesamte Land herbeiführen, schreibt die New York Times. Das Blatt merkt an, dass Treffer die Tragfähigkeit der Brücken beeinträchtigen und zu ihrer Sperrung führen könnten. Dabei mangele es Kiew an alternativen Übergängen über den Dnjepr. Die Nutzung weiter südlich gelegener Brücken würde große Umwege erfordern.

Der ukrainische Infrastrukturminister Nikolai Kalaschnik kündigte am 3. Oktober nach Angaben der Nachrichtenagentur UNIAN an, dass in der kommenden Woche der Bau von Reserveübergängen über den Dnjepr begonnen werden solle. Dabei handele es sich um Dämme und Pontonbrücken.

Zuvor hatten Russlands Streitkräfte mehrere Brücken in Kiew angegriffen, die unter anderem vom ukrainischen Militär zur Verlegung von Truppen und Kriegsgerät in den Donbass genutzt worden waren.

Mehr zum Thema – Neue Geran-Drohnen unterbrechen strategische Brückenverbindung über Dnjepr

Wegen Internetausfällen: Kiewer suchen nach neuen Möglichkeiten, vor Rekrutierern zu warnen

Vor dem Hintergrund von Internetproblemen in Kiew suchen Bewohner der ukrainischen Hauptstadt nach alternativen Möglichkeiten, sich gegenseitig vor Hinterhalten der Rekrutierungsbehörden (TZK) zu warnen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine russische militärische Quelle. Die Gesprächspartnerin der Agentur erklärte, dass Menschen wegen zahlreicher Misshandlungen der Wehrpflichtigen durch TZK-Mitarbeiter zahlreiche Telegramkanäle unterhalten, die von deren Bewegungsrouten berichten sowie Videoaufnahmen der Entführungen teilen.

Seit Mitte September greifen Russlands Streitkräfte ukrainische Kommunikations- und Datenzentren an. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ermöglichen diese Objekte die Kommunikation und Verarbeitung von Aufklärungsdaten beim ukrainischen Militär. Am 23. September meldeten mehrere große Internetprovider massive Störungen des Betriebs ihrer Netze in Kiew.

Friedensproteste auf dem Maidan in Kiew

Anhänger des Angehörigen der ukrainischen 41. Brigade Alexandr Todorow haben auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew eine Kundgebung mit Forderungen nach einem schnellstmöglichen Friedensabschluss veranstaltet. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.

Zuvor hatte der aus Odessa stammende Todorow, der vor seiner Einberufung als Journalist und Menschenrechtsaktivist tätig war, im September seine Mitbürger zu einer Protestaktion gegen die Regierung von Wladimir Selenskij aufgerufen und dieser vorgeworfen, "das eigene Volk zu vernichten". Der ausgewanderte Rada-Abgeordnete Artjom Dmitruk meldete am 19. September, dass Todorow vom Sicherheitsdienst der Ukraine verhaftet wurde.

Wie Strana berichtet, handele es sich bei der gegenwärtigen Aktion bereits um die zweite Kundgebung, die im Gegensatz zur vergangenen am 10. September mehr Menschen versammelt hat. Eine der Hauptforderungen der Protestierenden ist eine Beendigung des Krieges. So hält auf einem von Strana veröffentlichten Foto eine Frau ein Plakat mit der Aufschrift "Stoppt den Krieg! Nur Frieden" hoch.

Rada-Abgeordneter: Kein EU-Beitritt in den nächsten zehn Jahren

Die Ukraine wird in den nächsten Jahren nicht der Europäischen Union beitreten können, sagt der Abgeordnete der Werchowna Rada Maxim Buschanski. In einem Interview auf dem YouTube-Kanal Politeka Online kündigte er an:

"Niemand nimmt uns dort jetzt an. Es wird keinen EU-Beitritt geben, es wird keinen erwartbar baldigen EU-Beitritt geben."

Buschanski führte aus, dass ein Beitritt der Ukraine zur Union frühestens in zehn Jahren in Frage komme.

Zuvor hatte Albaniens Ministerpräsident Edi Rama in einem Interview gegenüber Welt am Sonntag am 2. Oktober die Versprechen einer Aufnahme der Ukraine in die EU als Lüge bezeichnet und erklärt, dass das Land nach dem Regelverfahren nicht in die Europäische Union aufgenommen werden könne.

Weiterer Frachter mit Militärgütern für Ukraine getroffen

Ein weiteres Schiff, das Militärgüter in die Ukraine transportierte, ist bei einem russischen Drohnenangriff getroffen worden. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde im Hafen von Odessa ein Trockenfrachter angegriffen.

Russlands Verteidigungsministerium zeigt Aufnahmen der Befreiung von Nowaja Kasatschja

Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen der Befreiung der Ortschaft Nowaja Kasatschja im Gebiet Charkow. Zuvor hatte die Behörde am heutigen Samstag bekannt gegeben, dass die Siedlung im Rahmen eines Vorstoßes der Einheiten des Truppenverbands Nord befreit wurde.

Macron warnt vor sozialen Medien: "So einfach ist es", die Ukraine-Unterstützung zu schwächen

Bei seinem jüngsten Staatsbesuch in Madrid hat Emmanuel Macron vor Manipulationen in den sozialen Netzwerken gewarnt. Er erklärte, dass Fake-Accounts gezielt negative Emotionen schürten. Das Ziel dahinter sei es, die Stimmung in Frankreich und Spanien zu manipulieren und unter anderem die Unterstützung für die Ukraine systematisch zu schwächen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russisches Außenministerium rät ausländischen Diplomaten zu Ausreise aus Kiew: Angriffe werden andauern

Russlands Außenministerium hat ausländische Bürger und Diplomaten erneut dazu aufgerufen, die ukrainische Hauptstadt Kiew zu verlassen. In einer entsprechenden Mitteilung vom Samstagnachmittag heißt es zur Begründung, dass das russische Militär als Antwort auf Terrorakte der ukrainischen Streitkräfte gegen die zivile Bevölkerung und Infrastruktur Russlands konsequent Militärziele in Kiew und in anderen Städten angreife. Die diplomatische Behörde verweist außerdem auf ihre vorherigen Warnungen vom 25. und 27. Mai dieses Jahres.

"Die russische Seite rief im Voraus alle sich in Kiew aufhaltenden ausländischen Bürger und Diplomaten auf, die Stadt zu verlassen und auf Reisen in die Ukraine zu verzichten. Die Bürger dieses Landes wurden aufgerufen, sich von Militärobjekten und Verwaltungsinfrastrukturen fernzuhalten."

Die russischen Diplomaten betonen außerdem, dass mehrere Länder, darunter die USA, Großbritannien, EU-Länder, Norwegen und die Schweiz, im August dieses Jahres ihren Bürgern ebenfalls empfohlen haben, nicht in die Ukraine zu reisen.

"Wir stellen allerdings fest, dass nicht alle diesen Warnungen Gehör geschenkt haben. Somit setzten sie ihr Leben bewusst einer tödlichen Gefahr aus."

In diesem Zusammenhang warne das russische Außenministerium ausländische Bürger, darunter Diplomaten, erneut davor, in die Ukraine zu reisen und sich dort aufzuhalten. Wer diese Warnung ignoriere, trage allein die Verantwortung für mögliche negative Folgen, heißt es in der Mitteilung.

"Die Streitkräfte der Russischen Föderation werden weiterhin massive Vergeltungsschläge durchführen."

Ukrainische Drohne greift Krankenwagen im Gebiet Saporoschje an

Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften gezielte Angriffe auf zivile Einwohner des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje vor. In den vergangenen 24 Stunden sei infolge der gegnerischen Attacken eine Person ums Leben gekommen. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Einwohner der Ortschaft Insowka. Zehn Menschen seien verletzt worden. Allein bei einer Drohnenattacke auf einen Krankenwagen seien vier Menschen zu Schaden gekommen. Der Angriff habe sich auf der Straße Dnjeprorudnoje – Wessjoloje ereignet. Es sei zu einem Brand gekommen.

IAEA fordert Ende von Attacken auf AKW Saporoschje

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) ist nach eigenen Angaben über eine Reihe von Drohnenangriffen informiert worden, die die nukleare Sicherheit des Kernkraftwerks Saporoschje bedroht haben sollen. Auf der Plattform X teilt die IAEA mit, dass am 19., 20. und 27. September ein in der Nähe des AKW liegendes Wärmekraftwerk und Umspannwerke zu Schaden gekommen seien. Diese Anlagen seien von entscheidender Bedeutung für die Versorgung des größten AKW in Europa mit Strom. Ein weiterer Angriff habe am 22. September eine Strahlungsüberwachungsstation außer Betrieb gesetzt. Die IAEA erwähnt auch Angriffe auf die in der Nähe liegende Stadt Energodar, wo viele AKW-Mitarbeiter leben. Eine Person soll dabei getötet worden sein.

Um notwendige Reparaturen zu ermöglichen, verhandelt der IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi mit den Konfliktseiten über einen neuen lokalen Waffenstillstand. Es wäre bereits die achte von der IAEA vermittelte Waffenruhe dieser Art, um die externe Stromversorgung für das AKW zu sichern.

IAEA-Generaldirektor Grossi bezeichnet derartige Angriffe als absolut inakzeptabel und fordert deren sofortige Einstellung.

"Um das Risiko eines nuklearen Unfalls während des Konflikts zu verhindern, müssen alle Seiten höchste militärische Zurückhaltung in der Nähe von Atomeinrichtungen und deren Strominfrastruktur walten lassen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Nowaja Kasatschja im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. Derzeit werde um die Ortschaften Warwarowka, Lobanowka, Resnikowo, Sosnowy Bor und Prikolotnoje gekämpft. Nahe den Ortschaften Nikolajewka, Nefjodowka, Tschornoje und Kupino würden ukrainische Brigaden eliminiert. Der Gegner habe allein in diesem Kessel bis zu 35 Armeeangehörige verloren.

Das russische Militär habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Slatino, Sosnowka, Weliki Burluk, Metallowka, Russkije Tischki, Besruki, Fjodorowka und Chatneje im Gebiet Charkow getroffen und darüber hinaus die Ortschaft Nowaja Kasatschja unter seine Kontrolle gebracht. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Doroschowka, Rudnewka, Choten, Iwolschanskoje, Bitiza und Lipnjak getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 250 Kämpfer verloren. Dabei seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Tscherwony Oskol, Sobolewka, Gruschewka und Andrejewka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 14 Autos zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka und Wassilewskaja Pustosch in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Soldaten. Der Gegner habe darüber hinaus eine Panzerhaubitze und 18 Autos verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Swjatogorowka, Beloserskoje, Werowka, Blagodat, Druschkowka und Roganskoje in der DVR getroffen habe. Das russische Militär setze außerdem seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es im Nordwesten, Osten und im Zentrum der Stadt in den letzten 24 Stunden 70 Gebäude befreit und mehr als 20 ukrainische Soldaten eliminiert habe. Der Gegner habe insgesamt bis zu 385 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Autos, eine Selbstfahrlafette und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Miroljubowka, Kolomijzy und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 240 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und vier Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Dnjepr habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Wesseljanka und Kuschugum im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Mehr als 35 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwölf Autos zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenlager sowie 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sechs Lenkbomben und 680 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 250.831 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.106 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.784 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.614 Geschütze und Mörser verloren.

Drei Verletzte bei ukrainischer Drohnenattacke auf Donezk

Die Behörden der Volksrepublik Donezk (DVR) melden weitere zivile Opfer infolge anhaltender Attacken aus der Ukraine. Der Bürgermeister der DVR-Hauptstadt, Alexei Kulemsin, teilt auf der Plattform MAX mit, dass das ukrainische Militär Donezk in der Nacht mit Drohnen attackiert habe. Dabei seien drei Einwohner verletzt worden. Bei ihnen handele es sich um zwei Männer im Alter von 40 und 69 Jahren und eine Frau im Alter von 67 Jahren. Der Politiker berichtet zudem über ein beschädigtes Auto.

Tod der ukrainischen Logistik? Russlands neue billige Lenkwaffe zerstört Brücken und Strommasten

Wer im Abnutzungskrieg siegen will, braucht Waffen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis unter Gewährleistung nötiger Zielwirkung – und muss die Logistik des Gegners torpedieren. Experten der ukrainischen Seite beziehungsweise westliche Experten berichten vom Auftauchen eines neuen, sogenannten Hohlladungs-Schneid-Gefechtskopfs bei den Streitkräften der Russischen Föderation – nämlich für die strahlgetriebenen "Geran"-Kamikazedrohnen. Er wird auch bereits eingesetzt – und zwar bisher vorwiegend zum Zerstören von Stromleitungsmasten.

Mehr dazu in dieser Analyse auf unserer Website.

Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 2. Oktober bis 8 Uhr am 3. Oktober (MESZ) 206 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 30 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So seien in der Siedlung Schedenowka eine Garage und ein Auto beschädigt worden. In der Siedlung Maloje Soldatskoje seien ein Zaun und ein Auto zu Schaden gekommen.

Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: 25 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 2. Oktober 13 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 3,
  • Aljoschki — 4,
  • Nowaja Kachowka — 4,
  • Dnjeprjany — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Golaja Pristan, Nowaja Kachowka und Nowaja Majatschka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Wadephul drängt auf Waffenruhe im Schwarzen Meer

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat weitere diplomatische Bemühungen zur Aufhebung der Blockade von Getreideexporten über das Schwarze Meer angemahnt. Im Vatikan sagte der CDU-Politiker nach einem Gespräch mit dem Chefdiplomaten des Heiligen Stuhls, Paul Richard Gallagher, Europa müsse hier "lauter werden".

"Wir dürfen eben nicht immer noch mehr Hunger, Not und Konflikt in der Welt riskieren, nur durch diesen schrecklichen Krieg Russlands gegen die Ukraine."

Zumindest für das Schwarze Meer müsse jetzt ein Waffenstillstand erreicht werden, um wieder zivile Schiffstransporte zu ermöglichen, forderte der Bundesaußenminister.

"Die Zeit drängt, der Hunger naht. Und es droht natürlich, dass dieses Getreide verfällt, dass es verdirbt."

Falls dies geschehe, wäre dies "eine weitere völlig unnötige Katastrophe", betonte Wadephul.

Moskau bestätigt Angriffe auf Nordbrücke und Logistikzentrum in Kiew

Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Infrastrukturobjekte berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden sein sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken in der vergangenen Nacht Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe sei in der ukrainischen Hauptstadt Kiew die Nordbrücke über den Fluss Dnjepr getroffen worden. Die russische Militärbehörde begründete die Attacke damit, dass der Gegner über die Brücke seine Truppen und Militärgüter befördere. Im Gebiet Kiew sei darüber hinaus ein Logistikzentrum mit Militärzubehör getroffen worden.

Außerdem meldete das Ministerium in Moskau einen Angriff auf ein Schiff im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres. Der Trockenfrachter sei auf dem Weg in den Hafen von Odessa gewesen und habe Güter mit doppeltem Verwendungszweck an Bord gehabt, hieß es.

Weitere Einzelheiten gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.

Ein Toter und zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 64 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 64 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 56 Geschosse abgefeuert und 265 Drohnen eingesetzt, von denen 130 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Stepnoje sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Tomarowka habe ein zwei Jahre altes Kind Verletzungen erlitten. In der Stadt Schebekino sei ein Mann zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne einen Lkw attackiert habe. Darüber hinaus habe ein Mann ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 1. Oktober ein Barotrauma erlitten habe, als sein Auto in der Nähe der Siedlung Dmitrijewka von einer Drohne angegriffen worden sei.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, 21 Einfamilienhäuser, ein Betrieb, zwei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, zwei Infrastrukturobjekte, ein Geschäft, eine Gasleitung, ein Landwirtschaftsfahrzeug, ein Traktor, drei Lkw, zwei Minibusse und 24 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukrainische Drohnen treffen Mehrfamilienhäuser in Kaluga: Opfer und Schäden

In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem das russische Gebiet Kaluga mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert. Wie Gouverneur Wladislaw Schapscha auf der Plattform Telegram mitteilt, seien über dem Gebiet 13 Drohnen abgefangen worden. Infolge der Attacke seien in der Stadt Kaluga etliche Mehr- und Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Mehrere Einwohner hätten geringfügige Verletzungen durch Glassplitter erlitten. Sie seien inzwischen ärztlich versorgt worden. Weitere Einzelheiten gibt der Politiker nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 218 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 218 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk und Tula, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR meldet 25 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 25 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 29 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen im Zeitraum von 0 Uhr am 2. Oktober bis 0 Uhr am 3. Oktober (Ortszeit) wurden 15 zivile Personen, darunter acht Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes, verletzt. Durch den Beschuss kamen 14 Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie Löschfahrzeuge und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 14 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus, ein Minibus sowie mehrere Lkw und Autos.

Klitschko: Russische Drohnen treffen Nordbrücke in Kiew

Ukrainische Medien berichten, dass russische Drohnen nun auch die Nordbrücke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getroffen haben. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigt den Treffer auf seinem Telegram-Kanal. Der Politiker gibt dabei bekannt:

"Auf der Nordbrücke sind die Fahrbahn und das Oberleitungsnetz beschädigt. Der Verkehr über die Brücke vom linken zum rechten Ufer ist derzeit gesperrt."

In den sozialen Medien kursieren Aufnahmen, die den Moment der Attacke zeigen sollen.

Am Donnerstag hatte das russische Militär die Südbrücke über den Fluss Dnjepr mit Drohnen getroffen. Am Freitag wurde sie wiederholt getroffen und vollständig gesperrt, was zu Chaos im Stadtverkehr führte.

Für Kiew sind die Brücken von entscheidender Bedeutung für Verkehr und Logistik. Insgesamt sieben Brücken für den U-Bahn-, Eisenbahn- und Straßenverkehr verbinden den Ost- und den Westteil der ukrainischen Hauptstadt.

2.10.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Belgorod: Zweijähriger Junge durch ukrainische Drohne verletzt 

Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne ist ein zweijähriger Junge verletzt worden, teilt der regionale Krisenstab mit. Demnach ereignete sich der Unfall im Ort Tomarowka im Gebiet Belgorod. Der Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Peskow: "Kiewer Regime zeigt keinerlei Bereitschaft zu umfassenden Vereinbarungen"

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die russische Position zu Verhandlungen und der Lage im Schwarzen Meer präzisiert. Er betonte, dass Moskau punktuelle Teilabkommen ablehne und stattdessen militärische Versorgungslinien der Ukraine auf dem Seeweg vollständig unterbinden wolle. Anstelle eines bloßen Waffenstillstands fordere Russland eine umfassende Friedenslösung.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russland führt Militärübung "Zentr-2026" durch – mit Erfahrungen aus Sonderoperation

Am Freitag hat in Russland die Hauptphase der strategischen Kommandostabsübung "Zentr-2026" angefangen.

Auf dem Übungsplatz Tschebarkul im Gebiet Tscheljabinsk sind laut dem Verteidigungsminister Andrei Beloussow außer Einheiten der russischen Armee auch Vertreter aus fast 60 Ländern der Welt präsent.

Insgesamt nehmen rund 6.000 Soldaten teil. Etwa 700 Fahrzeuge, mehr als 600 unbemannte Flugzeuge verschiedener Typen und 60 Robotersysteme werden eingesetzt. Das Manöver wird unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der militärischen Sonderoperation durchgeführt.

Das Verteidigungsministerium veröffentlicht in den sozialen Medien Videoaufnahmen, auf denen der Lauf der Übung zu sehen ist.

Peskow: Russland bereit für Dialog über Sicherheit im Schwarzen Meer für alle Länder

Russland ist offen für den Dialog über die Sicherheit im Schwarzen Meer, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Der Pressesprecher antwortet damit auf die Frage, ob Moskau bilaterale Vereinbarungen mit anderen Ländern, wie etwa Indien, der Türkei oder Ägypten, erwägt. RIA Nowosti zitiert:

"Wir sind offen für den Dialog, für alle Länder, aber konkrete Verhandlungen werden derzeit nicht geführt."

Flugabwehr zerstört mehr als 200 Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 209 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über 14 Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Medien: Westliche Länder arbeiten an Plänen zur Evakuierung von Botschaften aus Kiew

Westliche Länder erarbeiten hinter den Kulissen Notfallpläne für die Verlegung ihrer Botschaften von Kiew in die Westukraine oder nach Polen, berichtet The Guardian.

Laut der Zeitung erklären westliche Diplomaten öffentlich, dass sie in der ukrainischen Hauptstadt bleiben werden. Damit möchten sie den Eindruck vermeiden, dass die Verbündeten die Ukraine im Stich lassen. The Guardian betont unter Berufung auf Quellen unter Diplomaten:

"Hinter den Kulissen werden jedoch Notfallpläne für die Verlegung der Botschaften nach Lwow oder nach Ostpolen ausgearbeitet."

Russische Truppen treffen ein Rechenzentrum in Nikolajew

Russische Truppen haben ein Rechenzentrum RX-Name in Nikolajew angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach diente die Anlage der Datenverarbeitung und dem Hosting von Websites für die ukrainischen Streitkräfte.

Außerdem attackierte Russland einen Frachter, der militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.

Ungarn will keine Waffen und kein Personal in die Ukraine entsenden

Die neue ungarische Regierung plant keine Waffenlieferungen oder Truppenverlegungen in die Ukraine, erklärt der stellvertretende Außenminister György Velkey ​​im Interview mit Bloomberg. Die Publikation zitiert ihn mit den Worten:

"Weder Soldaten noch Waffen. Es liegt in unserem Interesse, den Frieden in Ungarn zu gewährleisten. Das ist für uns von entscheidender Bedeutung."

Im Juli hatte der ungarische Premierminister Péter Magyar erklärt, Budapest werde keine Waffen an die Ukraine liefern und kein Militärpersonal dorthin entsenden. Gleichzeitig gebe Ungarn humanitäre Hilfe nicht auf.

Milliarden für Kiew: Brüssel macht die Tür vorerst zu

Kiew drängt angesichts steigender Kriegskosten auf eine vorzeitige Auszahlung von EU-Kreditmitteln. Laut "Bloomberg" lehnt die EU dies ab. Brüssel zweifelt an den ukrainischen Berechnungen und verweist auf Reformen sowie die Beteiligung weiterer internationaler Partner.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Miroschnik weist Vorwürfe gegen Russland im UN-Bericht zur Gewalt in Ukraine zurück

Vorwürfe der sexuellen Gewalt im Ukraine-Konflikt gegenüber Russland, die im Bericht des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, enthalten sind, sind unbewiesene Falschmeldungen, sagt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Im Rahmen der Diskussion zum entsprechenden Bericht erklärte er:

"Der heute vorgelegte Bericht ist ein deutlicher Beleg für die Krise des internationalen Systems für Menschenrechtsschutz. Wir stellen mit Bedauern fest, dass die Plattform des UN-Rats für Menschenrechte erneut zur Verbreitung offensichtlicher Falschmeldungen in respektablem Umschlag instrumentalisiert wird."

Miroschnik verwies darauf, dass sich die Thesen des Berichts auf unverifizierbare Quellen berufen, und führte aus:

"Die Anschuldigungen werden aufgrund von Interviews von Geschädigten erhoben, deren Existenz nicht belegt werden kann. Dabei ist das eigentliche Ziel des Berichts offensichtlich, Russland zu dämonisieren und zu dehumanisieren, indem russische Militärangehörige ohne Beweise beschuldigt werden."

Der Diplomat verwies darauf, dass der Bericht ukrainische Vergewaltigungen und Morde an Zivilistinnen im Dorf Russkoje Poretschnoje im Gebiet Kursk sowie in Selidowo in der Donezker Volksrepublik ignoriere, die von Russlands Ermittlungskomitee dokumentiert und untersucht werden.

Gebiet Belgorod: Kiew nutzt mit Wolframkugeln bestückte Munition für Angriffe auf Zivilisten

Das ukrainische Militär setze mit Wolframkugeln bestückte Munition für Attacken auf das Gebiet Belgorod ein und füge dadurch den Zivilisten schwere Verletzungen zu. Dies erklärt Olga Mewscha, Abgeordnete der Regionalduma und Chefärztin des Stadtkrankenhauses Nr. 2 in Belgorod.

"Die Art der verursachten Verletzungen hat sich tatsächlich verändert. Früher haben wir sehr viele Splitterverletzungen gesehen – vorwiegend an den unteren Extremitäten. Jetzt sehen wir immer häufiger Wolframkugeln. Es handelt sich also um eine Waffe, die darauf abzielt, dem menschlichen Körper sehr schwere Verletzungen zuzufügen."

Die zwei bis drei Millimeter großen Kugeln drängen durch den gesamten Körper und verletzten Darm, Harnleiter, Harnblase und Zwerchfell, präzisiert die Ärztin.

Ausländer, der für Kiew Söldner rekrutierte, bei Einreiseversuch nach Russland festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ausländischen Staatsbürger, der an der Rekrutierung von Personen für ukrainische bewaffnete Verbände beteiligt gewesen sei, beim Einreiseversuch nach Russland festgenommen. Dies teilt die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, mit.

"Im August dieses Jahres wurde der ausländische Staatsbürger Alimordon Chudikow beim Versuch der Einreise nach Russland festgenommen. Es bestätigten sich Informationen über seine Beteiligung an der Rekrutierung ausländischer Staatsbürger für den Eintritt in ukrainische bewaffnete Formationen gegen eine finanzielle Belohnung. Zudem wurde festgestellt, dass er selbst die Absicht hatte, sich den ukrainischen bewaffneten Formationen anzuschließen."

Nowak: Durch Kiews Angriffe auf Ölraffinerien verursachte Schäden deutlich zurückgegangen

Russische Ölunternehmen haben gelernt, Erdölraffinerien nach ukrainischen Angriffen schneller wieder in Betrieb zu nehmen, erklärt der russische Vizepremier Alexander Nowak. Dies sei durch die Arbeit der Ölunternehmen und verschiedener Behörden gelungen, zu der unter anderem Maßnahmen zum Schutz der Anlagen gehörten, sagt er.

"Unsere Unternehmen sowie das Energieministerium und das Verteidigungsministerium haben enorme Anstrengungen unternommen, um den Schutz zu verstärken. Wir beobachten in jüngster Zeit, dass die Schäden durch die ständigen Angriffe auf die Anlagen deutlich zurückgegangen sind. Es wurden passive Schutzmaßnahmen ergriffen, die an die jeweiligen Bedrohungsszenarien angepasst wurden. Zudem wurden aktive Schutzmaßnahmen durch Luftabwehrsysteme verstärkt."

Kiew hält nach Angriffen auf Brücken Dringlichkeitssitzung ab

Angesichts der Lage mit den Brücken wird der Verteidigungsrat von Kiew eine Dringlichkeitssitzung abhalten, berichten ukrainische Medien mit Verweis auf die Sprecherin der städtischen Militärverwaltung.

Laut der Pressemitteilung wurden nach mehreren Angriffen auf die Südbrücke ein Pfeiler, die Schutzplanke sowie die Fahrbahn und die schützende Betonkonstruktion für die U-Bahn beschädigt.

Zuvor hatte Bürgermeister Vitali Klitschko erklärt, dass der Verkehr auf drei Brücken über den Dnjepr eingeschränkt worden sei.

Das russische Verteidigungsministerium gab nächtliche Angriffe auf die Straßen- und Eisenbahnbrücke in Kiew an, über die Truppenverlegungen und Lieferungen von Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte erfolgten.

Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 26. September bis 2. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und sieben kombinierte Schläge durch. 

Folgende Objekte wurden dabei getroffen:

  • Logistik- und Telekommunikationszentren, Anlagen zur Stromerzeugung sowie Objekte der Verkehrs- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine genutzt wurden,
  • Militärflugplätze,
  • Produktions- und Lagerstätten für Drohnen,
  • Munitionslager,
  • Lager für Flamingo-Marschflugkörper,
  • Lager für Treibstoff und militärische Ausrüstung.

Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Darüber hinaus hat das russische Militär mehrere Infrastruktureinrichtungen ukrainischer Häfen außer Gefecht gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern sowie von Brenn- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt waren.

Im Laufe der Woche wurden 17 Frachtschiffe getroffen, die für die Lieferung westlicher Waffen, militärischer Ausrüstung und sonstiger Güter an die ukrainischen Streitkräfte eingesetzt waren.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 2.000 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, 144 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer und elf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.510 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.360 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben neun gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos und zehn Feldartilleriegeschütze getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 3.125 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.740 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos und fünf Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 220 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 74 Autos, ein Artilleriegeschütz und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 37 gelenkte Bomben, vier Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, vier Flamingo-Marschflugkörper und 5.031 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 250.151 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.096 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.784 Mehrfachraketenwerfer, 36.607 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 73.407 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Russische Armee vereitelt alle Ausbruchsversuche aus Kessel in Dobropolje

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien die Soldaten des Truppenverbands Mitte im Laufe der Woche in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter vorgerückt. Im Zuge des Vorstoßes hätten sie den Einkreisungsring um den Gegner weiterhin enger gezogen.

Sämtliche Versuche der ukrainischen Verbände, aus der Einkesselung auszubrechen oder eine Truppenrotation durchzuführen, seien verhindert worden.

Seit Beginn der Einkesselung des Gegners in Dobropolje seien mehr als 375 Kämpfer sowie zwei Pick-ups eliminiert worden.

FSB nimmt einen Mann wegen Zusammenarbeit mit SBU fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1992, auf der Krim unter dem Verdacht des Landesverrats festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Freitag mit.

Es sei festgestellt worden, dass der Mann einen Kontakt zu einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe.

Auf Anweisung der ukrainischen Seite soll der Mann die Arbeit von russischen Luftabwehreinheiten fotografiert und gefilmt sowie Koordinaten und Marschrouten der Militärfahrzeugkolonne an den Gegner übermittelt haben. Zudem habe der Festgenommene Daten über die Stationierung von Objekten der russischen Streitkräfte auf der Halbinsel übergeben, so der FSB.

Bei ihm seien Videoüberwachungsausrüstung, Tarnausrüstung und Kommunikationsmittel mit Schriftverkehr mit einem Kontaktmann aus den ukrainischen Geheimdiensten beschlagnahmt worden.

Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden. 

Russische Armee befreit drei Ortschaften und bringt 14 weitere unter Kontrolle  

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe das russische Militär im Laufe der Woche insgesamt 14 Ortschaften in zwei Gebieten unter seine Kontrolle gebracht:

  • Petropawlowka, Losowaja, Chripuny, Krejdjanka, Schabelnoje, Nesternoje, Rublenoje, Gratschowka, Serdobino und Wysokaja Jaruga im Gebiet Charkow,
  • Marjino, Ulanowo, Tolstodubowo und Malaja Rybiza im Gebiet Sumy. 

Zudem habe die russische Armee in den vergangenen sieben Tagen drei Siedlungen in zwei Gebieten befreit:

  • Nowowodjanoje und Wesseloje Pole in der Volksrepublik Donezk,
  • Jegorowka im Gebiet Saporoschje.

Mehr als 260 ukrainische Kämpfer im Kessel im Gebiet Charkow eliminiert 

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord haben in den vergangenen sieben Tagen den Einkreisungsring um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht. Alle Versuche des Gegners, aus dem Kessel auszubrechen, seien vereitelt worden.

Die Verluste der blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich im Laufe der Woche auf mehr als 265 Soldaten. Zudem habe der Gegner neun gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos, fünf Quads und drei bodengestützte Robotersysteme verloren.

Ferner teilt die Militärbehörde mit, dass seit Beginn der Einkesselung der ukrainischen Verbände insgesamt 352 Quadratkilometer Territorium und 20 Ortschaften befreit worden seien. Die russische Armee habe mehr als 1.085 ukrainische Kämpfer, 32 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, 18 Quads sowie 31 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt.

Peskow: Russische Armee unterbindet Waffenlieferungen an Kiew im Schwarzen Meer

Russisches Militär unternehme weiterhin Maßnahmen, um die Belieferungen des Gegners mit Waffen und Treibstoff über das Schwarze Meer zu unterbinden, erklärt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten.

"Wir setzen die militärische Sonderoperation fort. Für uns ist es von großer Bedeutung, die Lieferungen von militärischer Ausrüstung, Munition und Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte auf dem Seeweg vollständig zu unterbinden – was derzeit geschieht und auch weiterhin geschehen wird."

DVR: Mehrere Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums verletzt

Mehrere Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums haben während der Löscharbeiten infolge eines Drohnenangriffs auf Donezk Verletzungen erlitten, berichtet der Pressedienst der Behörde in der Volksrepublik Donezk.

"In Donezk wurden bei einem erneuten Drohnenangriff acht Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums verletzt. Zwei von ihnen werden ärztlich überwacht, sechs weitere befinden sich in ambulanter Behandlung."

Der Angriff ereignete sich während der Löscharbeiten in einem Wohngebiet im Stadtbezirk Kuibyschewski, wo zuvor infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte ein Brand ausgebrochen war. Durch den erneuten Einschlag seien zudem zwei Tanklöschfahrzeuge beschädigt worden, fügt die Behörde hinzu.

Bürgermeister: Drei Brücken über den Dnjepr in Kiew gesperrt

Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko sei der Verkehr auf drei Brücken über den Fluss Dnjepr teilweise eingeschränkt worden. Auf Telegram schrieb er: 

"Hier sind die Informationen der Sicherheitsbehörden zum Verkehr auf den Brücken der Hauptstadt: Die Südbrücke ist in beiden Fahrtrichtungen vollständig für den Verkehr gesperrt. Auf der Metro-Brücke ist der Verkehr in Fahrtrichtung vom linken zum rechten Ufer teilweise auf eine Fahrspur beschränkt. Auf der Paton-Brücke ist der Verkehr in Fahrtrichtung vom rechten zum linken Ufer vollständig eingeschränkt."

Am Freitagmorgen berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau, dass russische Truppen in der Nacht eine Straßen- und Eisenbahnbrücke in Kiew angegriffen hätten, über die militärische Güter in den Donbass transportiert wurden.

USA finanzieren Kiew mit konfiszierten Geldern des russischen Milliardärs Malofejew 

Das russische Ermittlungskomitee hat ein Strafverfahren wegen der Beschlagnahmung von Geldern des russischen Milliardärs Konstantin Malofejew durch US-Behörden eingeleitet, wie die Behörde am Freitag mitteilt. Diese Mittel hätten die USA zur Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte verwendet. Russische Ermittler bezeichnen den Beschluss der US-Behörden, Malofejews Gelder zu beschlagnahmen, als rechtswidrig.

Auf Telegram schreibt Malofejew, dass es sich um zehn Millionen US-Dollar handele, die er vor der Verhängung von Sanktionen in den USA investiert hatte. Von dieser Summe hätten die US-Behörden 5,4 Millionen US-Dollar an die Ukraine weitergeleitet, präzisiert er.

Im Februar 2023 hatte ein US-Gericht die Beschlagnahmung von Malofejew gehörenden 5,4 Millionen US-Dollar genehmigt. Der US-Staatsanwaltschaft zufolge soll der Geschäftsmann im Jahr 2015 versucht haben, das Geld unter Verstoß gegen die gegen ihn verhängten Sanktionen an einen Geschäftspartner zu überweisen. 

Im Mai desselben Jahres genehmigte der US-Generalstaatsanwalt die Übertragung beschlagnahmter Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und fünf Verletzte

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, sei im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe ein Mann ums Leben gekommen. Fünf Menschen hätten Verletzungen erlitten. Einer der Verwundeten sei in kritischem Zustand.

Insgesamt seien 15 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 18 Mal Sprengsätze mittels einer Drohne abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 216 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Energieobjekte auf der Krim bei Drohnenangriffen beschädigt

Die ukrainische Armee habe die Energieinfrastruktur der Teilrepublik Krim mit Drohnen angegriffen, berichtet das staatliche Energieunternehmen Krymenergo. Beschädigungen an den Energieanlagen hätten Stromausfälle verursacht, hieß es.

"Energieanlagen auf der Krim wurden erneut Ziel eines Drohnenangriffs des Gegners. Einige Ortschaften sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Soziale Einrichtungen laufen im Notstrombetrieb. Auf der gesamten Halbinsel gelten Beschränkungen beim Stromverbrauch."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 646 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Kaluga, Tula, Orjol, Rostow, Saratow, Wolgograd, Uljanowsk, Samara, Astrachan, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien eine Station für elektronische Kampfführung vom Typ Damba, elf Drohnenleitstellen, 63 Soldaten sowie 26 Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands insgesamt 184 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

Von ukrainischen Truppen genutzte Brücke über Dnjepr mit Drohnen getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Objekte der Hafen- und Energieinfrastruktur der Ukraine sowie auf Seeschiffe mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:

  • eine Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Dnepr, die für den Truppentransport sowie die logistische Versorgung der ukrainischen Gruppierungen im Donbass eingesetzt wurde,
  • das Umspannwerk Kiewskaja, das die Stromversorgung für Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew und der Region sicherstellt.

Im Gebiet Odessa habe die russische Armee einen Industrie- und Produktionskomplex im Hafen von Ismajil angegriffen, der für die Annahme, Lagerung und den Transport von Militärgütern sowie von Treibstoff für den Bedarf der ukrainischen Armee eingesetzt wurde.

Darüber hinaus sei ein Frachtschiff im Schwarzen Meer beschädigt worden, das militärische Güter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die Streitkräfte der Ukraine zum Hafen von Odessa transportierte.

Mehrfamilienhaus in Wolgograd nach Drohnenangriff in Brand geraten

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Wolgograd mit Drohnen angegriffen. Infolge einer Drohnenattacke auf die Stadt Wolgograd sei ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten, wie der Gouverneur der Region, Andrei Botscharow, mitteilt. Eine Person sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Einsatzkräfte seien vor Ort und beseitigten die Folgen des Angriffs, so Botscharow.

Für die Bewohner des betroffenen Hauses hätten die Behörden eine Notunterkunft eingerichtet.

1.10.2026 22:18 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: "Nicht Russland hat den Konflikt begonnen" – Atomkrieg in der heutigen Welt wahrscheinlicher

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einer Rede auf dem Waldai-Forum und der anschließenden Fragrunde wichtige Aussagen zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg und auf der Welt gemacht. Dabei kam auch die Gefahr eines Atomkriegs zur Rede.

Mehr dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russischer Militärhubschrauber stürzt im Gebiet Woronesch ab

Im Gebiet Woronesch ist nach Angaben der Zeitung Iswestija ein Hubschrauber der russischen Streitkräfte abgestürzt. Die Katastrophe ereignete sich im Kreis Anna rund 80 Kilometer von der Gebietshauptstadt Woronesch entfernt. Meldungen zufolge befanden sich an Bord der Maschine vom Typ Mi-8 drei Besatzungsmitglieder, die alle ums Leben gekommen sind. Die Gründe für den Absturz sind bislang nicht bekannt.

Putin: Frontlage entwickelt sich zugunsten Russlands

Die Lage im Gebiet der Sonderoperation entwickelt sich zugunsten Russlands, das Vormarschtempo der russischen Streitkräfte nimmt zu, erklärt Präsident Wladimir Putin. Bei der Plenarsitzung des internationalen Diskussionsklubs Waldai betont er, dass Russland im September zweieinhalbmal mehr Territorium als in früheren Monaten befreit habe:

"Die Lage an der Front entwickelt sich aktiv. Allein im vergangenen Monat, September, hat Russland 1.301 Quadratkilometer unter Kontrolle gebracht. Das ist zweieinhalbmal mehr als in den vergangenen Monaten."

Über 220 Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

Russlands Luftabwehrkräfte haben im Verlauf des Tages insgesamt 227 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8 und 20 Uhr des heutigen Donnerstags über den Gebieten Kaluga, Brjansk, Kursk, Belgorod, Tula, Woronesch, Tambow, Rostow, Saratow, Samara, Krasnodar, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

Russland greift weiteren Militärtransport für die Ukraine an

Ein weiteres Schiff, das im Interesse des ukrainischen Militärs eingesetzt wurde, ist von Russlands Streitkräften angegriffen worden. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

"Am heutigen Tag wurde im Schwarzen Meer ein Frachtschiff mit militärischen Gütern für die Streitkräfte der Ukraine von einer Drohne getroffen."

Miroschnik: Über 9.000 Zivilisten vom ukrainischen Militär seit 2022 getötet

Die Anzahl von Zivilisten, die seit Februar 2022 bis zum Beginn der vergangenen Woche vom ukrainischen Militär getötet wurden, hat 9.019 Personen erreicht. Dies erklärt der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik bei der Pressekonferenz nach der 63. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats. Über 34.500 Zivilisten wurden laut Miroschniks Angaben seit Februar 2022 durch ukrainische Angriffe verletzt.

Der Diplomat führt weiter aus, dass auch Kinder und Mediziner beziehungsweise Krankenwagen zu Opfern von vorsätzlichen Angriffen werden. So seien seit Jahresbeginn 456 Kinder mit Drohnen angegriffen worden, darunter 70 mit tödlichem Ausgang. Zwischen Februar 2022 und dem 1. Januar 2026 verübten Kiews Truppen Angriffe auf 763 medizinische Objekte. Miroschnik betont:

"Zivile Krankenwagen gelten bei ukrainischen Kämpfern inzwischen als vorrangige Ziele. Jeder dritte Krankenwagen, der zur Rettung von Verletzten an Orten der Angriffe eintrifft, wird wiederholt angegriffen."

Insbesondere verweist der Diplomat darauf, dass ein nachweisbarer quantitativer Zusammenhang zwischen der Steigerung der westlichen Militärhilfe an Kiew und der Zunahme ukrainischer Angriffen auf zivile Ziele bestehe. So habe Russland eine "drei- bis vierfache Zunahme" der ukrainischen Drohnenangriffe verzeichnet, nachdem die EU im Sommer dieses Jahres 15 Milliarden Euro für Anschaffung von Drohnen an Kiew bewilligt hatte. Somit mache sich Europa der Beihilfe zum ukrainischen Terror schuldig, betont Miroschnik:

"Die Ukraine hat eine Drohnenjagd gegen die friedliche Zivilbevölkerung begonnen, und die größten Geldgeber dieser Jagd sind europäische Staaten." 

LVR: Zwei Verletzte nach ukrainischem Angriff

In der Lugansker Volksrepublik sind zwei Zivilisten durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt worden. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der LVR, meldet dazu:

"Auf der Straße von Altschewsk nach Brjanka hat eine gegnerische Drohne einen Lkw angegriffen, der Fahrer wurde verwundet. In Rubeschnoje wurde durch den Angriff in der Nähe eines Möbelladens eine 75-jährige Frau verletzt."

Passetschnik fügte hinzu, dass alle Verwundeten medizinisch versorgt werden. Insgesamt wurden seinen Angaben zufolge im Verlauf des Tages fünf Gemeinden in der LVR angegriffen, wobei mehrere Fahrzeuge und Wohnhäuser beschädigt wurden.

Putin: Auf Angriff auf Kaliningrad würde Einsatz sämtlicher Waffen folgen

Im Fall eines westlichen Angriffs gegen Kaliningrad oder andere russische Gebiete würde Moskau den Einsatz von sämtlichen verfügbaren Waffen in Erwägung ziehen, erklärt Russlands Präsident Wladimir Putin. Im Rahmen der XXIII. jährlichen Sitzung des internationalen Diskussionsklubs Waldai führt er aus:

"In den Ankündigungen des Außenministeriums ist alles richtig: Wenn es zu einem direkten Angriff auf die Russische Föderation kommt – in diesem Fall Kaliningrad, oder vielleicht andere Territorien –, wird unweigerlich und unverzüglich die Frage nach dem Einsatz sämtlicher Waffen, die unserem Land zu Verfügung stellen, auf der Tagesordnung erscheinen. Das ist unweigerlich und hängt nicht vom Familiennamen des Obersten Befehlshabers oder des Präsidenten Russlands ab."

Zuvor hatten mehrere europäische Politiker Vorschläge geäußert, die russische Ostseeexklave Kaliningrad zu blockieren.

Mehr zum Thema – Russland warnt NATO vor Gefahr eines Konflikts im Falle einer Blockade Kaliningrads

Schreibt es den Russen zu: Rutte fordert schnelle Zuordnung bei Drohnen-Vorfällen

Auf einer Pressekonferenz in Brüssel hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte das künftige Vorgehen des Bündnisses bei hybriden Vorfällen umrissen. Er forderte die Mitgliedsstaaten auf, Russland bei Sabotageakten öffentlich als Urheber zu benennen, auch wenn man sich der Täterschaft nur "fast sicher" sei.

Dieser Ansatz legt nahe, dass die NATO bei der Zuweisung von Verantwortung künftig nicht zwingend auf unumstößliche Beweise warten wird. In der Praxis könnte dies bedeuten, dass unidentifizierte Drohnen im europäischen Luftraum nahezu automatisch Moskau zugeschrieben werden.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Putin: Westen sollte Russophobie nicht zur ukrainischen Staatsideologie machen

Der Konflikt in der Ukraine wurde nicht durch Russland, sondern durch die westliche Unterstützung des ukrainischen Nationalismus, des Staatsstreichs in der Ukraine und die Waffenlieferungen an Kiew begonnen, erklärt Russlands Präsident Wladimir Putin. In seiner Rede auf der XXIII. jährlichen Sitzung des internationalen Diskussionsklubs Waldai betont er:

"Man sollte Russophobie, Repressionen und Morde an russischen Menschen sowie die Vernichtung Russlands nicht zur Staatsideologie machen und sich das Ziel der strategischen Niederlage Russlands setzen."

Putin hebt hervor, dass Russland vorsätzlich in eine Lage versetzt wurde, in der es gezwungen war, sich bewaffnet gegen eine Aggression zu verteidigen.

Parallel dazu ruft Russlands Präsident den Westen auf, "in Freundschaft zusammenzuleben". Putin äußert die Zuversicht, dass die Realität der multipolaren Welt von den ehemaligen Hegemonialmächten akzeptiert schließlich akzeptiert werde. Die internationale Lage werde zu einer Stabilität zurückkehren, allerdings sei der entsprechende Prozess kompliziert, vielschichtig und langsam, so Putin weiter.

Videos der Befreiung von drei Orten im Gebiet Charkow veröffentlicht

Russlands Verteidigungsministerium publiziert Videos der Einnahme der Ortschaften Wyssokaja Jaruga, Nesternoje und Rublenoje im Gebiet Charkow, deren Befreiung durch den russischen Truppenverband Nord am heutigen Donnerstag bekannt gegeben wurde.

Die Aufnahmen zeigen den Einsatz von Artillerie und Drohnen gegen ukrainische Befestigungen, Technik und Militärpersonal.

Stromausfälle in Ukraine nach russischen Angriffen

In mehreren ukrainischen Gebieten haben russische Angriffe Stromausfälle verursacht. Wie der Netzbetreiber Ukrenergo mitteilt, seien die Gebiete Charkow, Tschernigow, Sumy, Rowno und Kirowograd betroffen. Das Unternehmen fordert die Menschen auf, "energieintensive Nutzung" auf die Tagesstunden zu verlegen. Wo die Sicherheitslage es zulasse, seien bereits Notfallreparaturen und Wiederherstellungsarbeiten im Gange.

Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat seinerseits Berichte bestätigt, wonach russische Drohnen eine Brücke über den Fluss Dnjepr in der ukrainischen Hauptstadt getroffen haben sollen. Der Verkehr sei eingestellt worden, so Klitschko. Die Brücke verbindet den westlichen und östlichen Teil der Metropole im Süden und wird sowohl von Autos als auch von Zügen der Kiewer U-Bahn befahren.

TASS: Ukraine verlegt kolumbianische Söldner nach Orechow

Das ukrainische Militärkommando versucht, die Breschen in der Verteidigung der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje durch Söldner aus Kolumbien zu schließen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine russische militärische Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärt:

"Nach Angaben unserer Agenten findet sich auf Stellungen bei Orechow oft die Kombination: ein Kolumbianer und ein Ukrainer. Das ist eine erzwungene Maßnahme. Wegen des Personalmangels sollen damit die Breschen an der Frontlinie gestopft werden."

Die Quelle fügte hinzu, dass ausländische Söldner dadurch am Frontabschnitt Orechow höhere Verluste erleiden, und berichtete weiter:

"Ebenso wurden dort Gruppen aus Deutschland und Großbritannien beobachtet. Ende Juli wurde gerade bei Orechow eine solche Gruppe von Ausländern aufgerieben."

Russland stellt Metro-Geschäft unter staatliche Verwaltung

Russland hat das dortige Geschäft des deutschen Handelskonzerns Metro unter die vorübergehende Verwaltung der russischen Managementgesellschaft UK Torg RUS gestellt. Die Metro AG erklärte, weiterhin rechtliche Eigentümerin zu sein, während der Geschäftsbetrieb sowie bestehende Verpflichtungen gegenüber Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern fortgeführt werden sollen.

Deutsche Politiker kritisierten die Maßnahme scharf und warnten vor weiteren Risiken für deutsche Unternehmen in Russland. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte hingegen, es gehe nicht um einen Eigentümerwechsel, sondern um eine externe Verwaltung von Unternehmen mit Verbindungen zu "unfreundlichen Staaten".

Der Politikanalyst Finn Andreen bezeichnete im Interview mit RT DE die Entscheidung als wenig überraschend und verwies auf den europäischen Umgang mit russischen Vermögenswerten.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Polen vereinfacht Regeln zum Abschuss von Luftzielen

Polen führt angesichts russischer Angriffe auf die Ukraine vereinfachte Verfahren zur Identifizierung und zum Abschuss fremder Flugobjekte im polnischen Luftraum ein. Nach Angaben der Zeitung Gazeta Prawna hat Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz am 30. September erklärt, dass das neue Verfahren schon einsatzbereit sei.

Die bisher vorgeschriebene Sichtidentifizierung eines Ziels, die vor dem Abschuss erfolgen muss, wird durch eine sogenannte positive Identifizierung ersetzt. Piloten oder ihre Vorgesetzten können ihre Entscheidung jetzt auf Radar- und andere Sensordaten sowie auf Informationen der ukrainischen Seite stützen. Damit entfällt die Pflicht, sich einem Flugobjekt zur visuellen Erkennung zu nähern.

Der Abschuss auf der Grundlage von Radardaten sei "in der Regel einem Kriegszustand oder dem Kriegsrecht vorbehalten", so Vize-Verteidigungsminister Cezary Tomczyk. Die Änderung sei unter anderem vorgenommen worden, weil das EU- und NATO-Land täglich mit der Möglichkeit konfrontiert sei, dass Drohnen in sein Hoheitsgebiet eindringen könnten.

Estland blockiert Transport von Getreide aus Russland und Weißrussland

Estland hat den Transit von Getreide aus Russland und Weißrussland durch sein Staatsgebiet verboten. Dies teilt Außenminister Margus Tsahkna auf der Plattform X mit. Der Politiker begründet die Entscheidung seines Landes folgendermaßen:

"Russland greift ukrainische Häfen an, blockiert ukrainische Getreideexporte und sucht dann nach neuen Routen für sein eigenes Getreide. Estland wird keine solche Route zur Verfügung stellen."

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf Insider, russische Unternehmen würden inzwischen verstärkt Terminals in Ostsee- und Arktishäfen für den Getreideexport nutzen.

Tsahkna erklärt, Estland werde Russland nicht dabei unterstützen, seinen Handel trotz des Krieges gegen die Ukraine aufrechtzuerhalten. Gemeinsam mit Lettland und Litauen arbeite die Regierung in Tallinn daran, dass die baltischen Häfen nicht zu einer Transitroute für Russland werden.

Russischer Auslandsgeheimdienst: Korruption in Ukraine behindert friedliche Konfliktlösung

Der Auslandsnachrichtendienst der Russischen Föderation (SWR) teilt über seine Pressestelle mit, dass die neue Führung des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU ein weiteres Schema zur Veruntreuung von europäischen Steuergeldern organisiert haben soll. Unter Berufung auf Informationen, die dem SWR vorliegen, heißt es, dass der SBU über ein Netzwerk von Zwischenhändlern in Osteuropa Pistolen aus EU-Ländern kaufe, wobei sich der Preis pro Waffe von 250 auf 750 Euro verdreifache. Eine Schlüsselrolle spiele dabei die polnische Firma Wytwórnia Broni Jacek Popiński. Sie erwerbe die Pistolen unter anderem von einer Tochterfirma des österreichischen Rüstungsunternehmens Glock in Panama und verkaufe diese an die Ukrainer weiter. In seiner Mitteilung behauptet der russische Geheimdienst:

"Bei jeder Lieferung von 5.000 Pistolen werden 625.000 Euro auf die Konten von Vertrauenspersonen der SBU-Führung überwiesen. Dabei werden alle Kosten für den Erwerb der genannten Waffen von den Verteidigungsministerien Belgiens und Deutschlands getragen."

Einen Hinweis für das Ausmaß der Korruption bei der Beschaffung kostspieligerer Waffen durch die Ukraine könnten die Worte von Wladimir Selenskij über eine Lücke von 27 Milliarden US-Dollar im Verteidigungshaushalt der Ukraine liefern, so der russische Geheimdienst. Er wirft der Führung in Kiew vor, sich am Krieg, der für die einfachen Ukrainer verheerend sei, zu bereichern.

NATO hat keine Beweise für russischen Angriff – Litauens Premierminister warnt vor Panikmache

Es gibt keine konkreten Beweise für Angriffspläne Russlands. Das betonte der litauische Ministerpräsident Mindaugas Sinkevičius während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Man müsse bestehende Risiken zwar klar benennen, dürfe jedoch keine Panik schüren.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Drei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. Darüber hinaus werde um die Ortschaften Warwarowka, Gratschowka, Resnikowo, Serdobino und Prikolotnoje gekämpft. In der Nähe der Ortschaften Nefjodowka, Nikolajewka und Chatneje würden ukrainische Brigaden eliminiert. Der Gegner habe allein in diesem Kessel mehr als 30 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Saroschnoje, Slatino, Lipzy, Pitomnik, Sosnowy Bor und Zirkuny im Gebiet Charkow getroffen. Zuletzt seien im Gebiet Charkow die Ortschaften Nesternoje, Rublenoje und Wyssokaja Jaruga befreit worden. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Sumy, Bojaro-Leschatschi, Welikaja Rybiza, Korenek und Nikolskoje getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 250 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, 26 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Gruschewka, Blagodatowka, Isjumskoje, Kowaljowka, Ossinowo und Proletarskoje im Gebiet Charkow sowie Majaki und Prischib in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos und zwei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Belenkoje, Wassilewskaja Pustosch, Druschkowka, Klinowoje, Kramatorsk, Nikolajewka, Semjonowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 205 Soldaten. Der Gegner habe überdies einen Transportpanzer und 16 Autos verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Andrejewka, Beloserskoje, Bokowoje, Gornjak, Lidino, Marjewka, Nowogrigorowka, Sergejewka, Nowojawlenka und Schilowka in der DVR getroffen habe. Das russische Militär setze darüber hinaus seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es im Norden, Nordwesten, Osten und im Zentrum der Stadt in den letzten 24 Stunden 93 Gebäude befreit und mehr als 30 ukrainische Soldaten eliminiert habe. Der Gegner habe insgesamt bis zu 460 Armeeangehörige verloren. Acht Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka, Kolomijzy, Lyssaja Balka und Orly im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Moskowka, Nikolskoje, Swoboda, Obschtscheje und Samoilowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 270 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und zwölf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Dmitrowo, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier Autos neutralisiert.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflugplätze, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Drohnenwerke und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden sieben Lenkbomben und 650 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 248.994 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.085 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.783 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.597 Geschütze und Mörser verloren.

Wadephul fordert Lösung für Getreideexporte im Schwarzen Meer

Bundesaußenminister Johann Wadephul drängt einem Bericht zufolge auf eine Lösung, um wieder mehr Getreideexporte sowohl aus der Ukraine als auch aus Russland zu ermöglichen. Der CDU-Politiker sagte dem Nachrichtenportal Web.de News:

"Die Welt braucht diese Exporte dringend. Werden sie weiter von Russland verhindert, dann drohen Hunger, Destabilisierung und die resultierenden Fluchtbewegungen, auch nach Europa."

Eine partielle Waffenruhe wäre ein erster Schritt. Die Beziehungen zum globalen Süden könne Russland eigentlich nicht aufs Spiel setzen wollen, sagte der Minister.

"Ich glaube daher, das Problem der Getreideexporte kann gelöst werden."

Wadephul äußerte sich auch zu seinem jüngsten Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow. Der Anlass sei ganz konkret gewesen – und zwar der Anschlag am Flughafen Halle/Leipzig. Er habe noch einmal "ein klares Signal aussenden" wollen, dass Deutschland so etwas nicht akzeptiere, betonte der Minister.

Als zusätzlichen Anlass nannte Wadephul die Getreideexporte, die zurzeit durch den Krieg behindert würden. Weitere Gespräche mit Russland schloss der Außenminister nicht aus.

"Auf der russischen Seite müsste aber ein konstruktiver Ansatz zu erkennen sein."

Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Brjansk

Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf der Plattform Telegram über andauernde ukrainische Angriffe auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Infolge der Attacken seien zwei Zivilisten verletzt worden. Ein 16-jähriger Einwohner der Ortschaft Pogar habe eine Wunde erlitten, als eine ukrainische Drohne einen Sprengsatz abgelassen habe. In der Ortschaft Klimowo sei ein Busfahrer verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen fahrenden Bus angegriffen habe.

Der Politiker meldet zudem eine massive Drohnenattacke auf die Agrarholding Miratorg. Infolge des Angriffs seien neun Landwirtschaftsfahrzeuge zerstört und weitere 13 beschädigt worden. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte.

Nach Angaben von Kowaltschuk seien in den vergangenen 24 Stunden über dem Gebiet Brjansk 139 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners zerstört worden.

Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 58 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 58 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 197 Drohnen eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Tuljanka seien zwei Frauen verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Kleintransporter angegriffen habe. Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der Stadt Schebekino seien ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen.

Der Krisenstab meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, 14 Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, eine Gasleitung, zwei Infrastrukturobjekte, ein Lkw, zwei Kleintransporter und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Medien: Brüssel vergleicht Ukraine-Hilfe mit Bewässerung einer Wüste

Die Unterstützung der Ukraine wäre wie Bewässern einer Wüste, erklärt die Zeitung Le Monde unter Berufung auf einen europäischen Diplomaten.

Laut der Publikation trafen sich am 29. September die wichtigsten Geber der Ukraine in Brüssel mit der Delegation aus Kiew, in Anwesenheit des Internationalen Währungsfonds (IWF). Ziel des Treffens sei die Bedarfsanalyse für Kiew, das trotz geplanter Unterstützung zusätzliche Finanzmittel benötige.

Bereits Ende August habe Präsident Wladimir Selenskij die "Koalition der Willigen" mit einem Haushaltsloch von 27 Milliarden Dollar überrascht.

Laut Finanzminister Sergei Martschenko habe Kiew Wege gefunden, diesen Betrag zu reduzieren, doch das Land benötige bis 2027 immer noch rund 69 Milliarden Euro. Ein europäischer Diplomat sagt diesbezüglich gegenüber Le Monde:

"Es fühlt sich an, als bewässerten wir eine Wüste."

Massiver Stromausfall nach ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk: 15.000 Menschen ohne Strom

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 30. September bis 8 Uhr MESZ am 1. Oktober 140 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 43-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 14 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinstein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden. So seien infolge einer Attacke auf eine Energieanlage in der Siedlung Prjamizyno ungefähr 15.000 Einwohner der Bezirke Oktjabrski und Kurtschatow vorübergehend ohne Strom geblieben. Die Stromversorgung sei inzwischen wiederhergestellt worden. Auch in der Siedlung Wyssokonskije dwory sei eine Energieanlage zu Schaden gekommen, ohne dass aber die Stromversorgung gestört worden sei. In anderen Siedlungen der Region seien zudem zwei Betriebe, ein Einfamilienhaus, ein Stromgenerator, ein Auto und ein Anhänger beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. September 18 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Golaja Pristan – vier,
  • Korsunka – drei,
  • Aljoschki – zwei,
  • Netschajewo – drei,
  • Solonzy – zwei,
  • Staraja Sburjewka – zwei,
  • Radensk – zwei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Gornostajewka, Nowaja Kachowka, Nowaja Majatschka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet 19 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 19 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 19 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. September bis 0 Uhr am 1. Oktober (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet, weitere fünf friedliche Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person verletzt. Beschädigt wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Lkw.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 330 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstagmorgen auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Militärbehörde mitteilt, habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Mittwoch bis 7 Uhr MESZ am Donnerstag 330 gegnerische Drohnen abgefangen. Demnach seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Smolensk, Kaluga, Tula, Kursk, Twer, Lipezk, Orjol, Tambow und Astrachan, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR: Hunderte Einwohner bleiben in ukrainischer Gefangenschaft

Etwa 500 Menschen aus der Donezker Volksrepublik (DVR) befinden sich in ukrainischer Gefangenschaft, erklärt Daria Morosowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Region, gegenüber TASS. Momentan liegen den Behörden keine verlässlichen Informationen über ihren Gesundheitszustand vor.

Morosowa zufolge arbeitet das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit den Angehörigen der Gefangenen zusammen. Den IKRK-Mitarbeitern wird aber der Zugang nicht zu allen Gefangenen gestattet. TASS zitiert:

"Es gibt auch sogenannte Schattengefangenschaft, inoffizielle Gefangenschaft – auch dies ist eine sehr komplexe Situation."

Bericht: Ukrainischer Durchbruch im Gebiet Charkow vereitelt

Eingekesselte Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow haben einen erfolglosen Durchbruch versucht, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Vorstoß nahe dem Ort Schewtschenkowo wurde unterbunden, der Gegner musste sich auf die Ausgangspositionen zurückziehen.

Unterdessen konzentriert das ukrainische Kommando weiterhin Panzerfahrzeuge für einen Ausbruchsversuch, führt RIA Nowosti aus.

Russland trifft Ziele in Kiew und Odessa

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut dem Verteidigungsministerium traf Russland ein Transport- und Logistikzentrum in Kiew, in dem eine Werkstatt zur Herstellung unbemannter Boote eingerichtet wurde.

In Odessa und im Gebiet Odessa wurde ein Datenzentrum angegriffen, das der Verarbeitung von Geheim- und Dienstinformationen im Interesse der ukrainischen Streitkräfte diente.

Außerdem geriet im Hafen von Tschernomorsk ein Frachter mit Militär- und Dual-Use-Gütern an Bord unter Beschuss.

30.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Experte: Kiew könnte bis zu fünf Millionen Frauen mobilisieren

Die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) in der Ukraine wären im Falle einer Mobilisierung in der Lage, etwa drei bis fünf Millionen Ukrainerinnen einzuberufen. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Man sollte die Mobilisierung von Frauen nicht unterschätzen, denn sie stellt ein erhebliches Potenzial dar. Theoretisch könnten die Rekrutierungsstellen etwa drei bis fünf Millionen Frauen zu den Waffen rufen, die militärdiensttauglich wären."

Der Experte merkt an, dass einige Frauen, wie die Erfahrung zeige, motivierter und auch grausamer als ukrainische Männer seien.

"Die Ukraine verfügt also über dieses Potenzial."

Podoljaka: Versorgungswege der NATO bei einer Invasion in die Ukraine (und nach Russland)

Der Militäranalyst Juri Podoljaka veröffentlichte am Freitag eine Sonderausgabe zur Frage, wie die russischen Streitkräfte die Versorgung des Kiewer Regimes vom Westen her unterbinden könnten.

Anders, als viele meinten, sei das eben keine leichte Aufgabe. Manche würden anscheinend glauben, dass man bloß die Brücken über die Flüsse zerstören müsse, doch "technisch ist das äußerst schwierig. Wir haben sowohl die Brücke bei Majaki als auch die Brücke bei Satoka bereits so oft angegriffen, dass die Zahl der Schläge kaum noch zu zählen ist. Dennoch erfüllen beide Brücken trotz zeitweiliger Unterbrechungen im Betrieb weiterhin ihre Funktion."

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ministerpräsident Bulgariens verweist auf Personalmangel bei ukrainischer Armee

Kiew fehle es zunehmend an Soldaten, weshalb die EU zur Diplomatie mit Russland übergehen sollte, erklärte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew auf einer Verteidigungs- und Raumfahrtkonferenz in Brüssel. Er sagte:

"Es ist ein Zermürbungskrieg. Entscheidend ist dabei nicht die Munition, sondern die Menschen. Und der Ukraine gehen die Menschen aus."

Radew erinnerte daran, dass US-Präsident Donald Trump Anfang 2025 einen Frieden vorgeschlagen und dabei gewarnt habe, dass die Bedingungen später schlechter würden. Europa habe sich damals für die Strategie "Frieden durch Stärke" entschieden und die Waffenlieferungen an die Ukraine erhöht, das Ergebnis seien anderthalb Jahre später jedoch Hunderttausende Tote und ein zerstörtes Land.

Man müsse aufhören, über Russland zu reden, und stattdessen mit Russland sprechen, so Radew – die Anliegen beider Seiten müssten gehört und Kommunikationskanäle geöffnet werden.

Miroschnik: Ukrainische Drohnen belagern Aljoschki im Gebiet Cherson

Ukrainische Drohnen haben die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson belagert, erklärte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er sagte:

"Ukrainische Drohnen haben die Stadt belagert, verminen Zufahrtswege und greifen jedes zivile Fahrzeug an, das in die leidgeprüfte Ortschaft hinein- oder herausfahren will."

Ihm zufolge betreiben ukrainische Kämpfer seit über zwei Jahren im Auftrag der politischen Führung in Kiew einen Genozid und schaffen unerträgliche Lebensbedingungen für russische Bürger in der Stadt: Sie werde stündlich beschossen, die Energie- und Wasserversorgung werde zerstört, Rettungsdienste angegriffen, zudem sei der städtische Lebensmittelmarkt bombardiert worden, wobei Zivilisten ums Leben gekommen seien.

Miroschnik forderte die Ukraine auf, auf Falschbehauptungen zu verzichten, und rief internationale Menschenrechtsgremien wie den UN-Menschenrechtsrat dazu auf, die Verbrechen Kiews unvoreingenommen zu untersuchen.

DVR: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den Bezirk Nikitowka in Gorlowka in der Volksrepublik Donezk ist ein Zivilist verletzt worden, teilte der Leiter des Stadtbezirks, Iwan Prichodko, mit.

Russische Luftabwehr zerstört binnen eines Tages 123 ukrainische Drohnen

Die russische Luftabwehr hat zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 123 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Orjol, Tjumen und Smolensk, dem Gebiet Moskau und der Region Perm, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod

Im Bezirk Waluiki des Gebiets Belgorod wurden zwei Frauen verletzt, als eine Drohne einen Kleintransporter angriff. Eine erlitt Splitterwunden an Hand und Knie, die andere ein Minenexplosionstrauma, teilte der regionale Einsatzstab mit. In Schebekino wurden zudem ein Mann und eine Frau durch die Detonation eines Sprengsatzes verletzt.

Weitere FPV-Drohnenangriffe beschädigten mehrere Autos, Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude in den Bezirken Waluiki, Schebekino, Krasnaja Jaruga, Belgorod und Graiworon. In mehreren Fällen wurden Dächer, Fenster und Zäune beschädigt. Im Bezirk Borissowka beschädigte eine FPV-Drohne eine Gasleitung.

Schwarzes Meer: Russland greift Frachtschiff mit Militärgütern für die Ukraine an

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Schiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurde heute im Schwarzen Meer ein Frachtschiff mit Militärgütern für ukrainische Einheiten durch einen Drohnenangriff getroffen.

Notstromabschaltungen in Kiew und drei ukrainischen Gebieten wegen beschädigter Energieinfrastruktur

In Teilen Kiews sowie in den Gebieten Kiew, Tschernigow und Schitomir sind wegen erheblicher Schäden an der Energieinfrastruktur Notstromabschaltungen eingeführt worden, teilte das ukrainische Energieministerium mit. Grund sei eine Überlastung der Anlagen infolge der Beschädigungen. In Schitomir seien zudem die Wasserwerke außer Betrieb.

Puschilin: Ukrainische Truppen griffen vor Staatsduma-Wahl 16 Wahlkommissionsgebäude in der DVR an

Während der Vorbereitungen auf die Staatsduma-Wahlen in der Volksrepublik Donezk haben ukrainische Streitkräfte 16 Gebäude angegriffen, in denen Bezirkswahlkommissionen untergebracht waren, teilte Republikchef Denis Puschilin bei einer Bürger-Fragestunde mit. Zudem hätten ukrainische Truppen versucht, während der Wahlen das Energiesystem der Region lahmzulegen, so der Republikchef.

Berater Selenskijs: Die ganze Ukraine könnte durch neue russische Drohnen ohne Strom bleiben

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidentenberaters mit dem Rufnamen "Flesch" erstmals eine strahlgetriebene Drohne mit einem speziellen Gefechtskopf zur Zerstörung von Hochspannungsmasten und Metallbrücken eingesetzt. Der Berater behauptet, Russland plane offenbar, gezielt wichtige Hochspannungsleitungen weiter anzugreifen, wodurch die ganze Ukraine ohne Strom bleiben könnte.

Bloomberg: Kiew verhandelt über Kauf zehntausender Geschosse für F-16-Kampfjets

Nach Informationen von Bloomberg bemüht sich die Ukraine um den Kauf "zehntausender" 20-mm-Geschosse für die Bordkanonen ihrer F-16-Kampfjets. Im Gegensatz zu den Raketen für das Patriot-Luftabwehrsystem sind derartige Geschosse in zahlreichen Ländern verfügbar; Kiew benötigt diese jedoch in "enormen Mengen". Mit welchen konkreten Ländern und Unternehmen verhandelt wird, nennen die Bloomberg-Quellen nicht.

Selenskijs Ex-Sprecherin: Ukraine hat erstmals seit 100 Jahren keinen Stahl produziert

Die Ukraine habe im September erstmals seit 100 Jahren eine ganze Woche lang keinen Stahl produziert, da große Hüttenwerke infolge russischer Attacken stillgestanden hätten. Dies erklärt Julia Mendel, die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij. Auf X schreibt sie: 

"Im September produzierte die Ukraine eine Woche lang überhaupt keinen Stahl – zum ersten Mal seit 100 Jahren. Nach massiven russischen Angriffen stehen die großen Werke still. Hochöfen sind beschädigt. Die Wiederinbetriebnahme eines einzigen Ofens kostet mindestens 50 Millionen Dollar. Der Bau eines neuen kostet rund 500 Millionen Dollar."

Ferner merkt sie an, dass es in der Ukraine an einer staatlichen Strategie für die weitere Arbeit oder die Wiederbelebung der Branche fehle. 

"Sollte dieser Industriezweig verschwinden – was genau bleibt dann noch, um den Staat zu stützen?"

Ukrainische Drohne trifft Kunstschule im Gebiet Saporoschje

Ukrainische Streitkräfte haben mit einer Drohne die Kunstschule in der Siedlung Kuibyschewo im Gebiet Saporoschje getroffen, teilte der Leiter des Bezirks Kuibyschewo, Kirill Below, mit. Beschädigt wurden eine Malklasse und der Lesesaal der Bibliothek. Kinder seien nicht verletzt worden, da der Unterricht erst nachmittags beginne. Below wertete den Angriff als gezielte Tat gegen Kinder, zumal sich gegenüber der Kunstschule eine allgemeinbildende Schule befinde.

Zudem wurden ein Einfamilienhaus und ein landwirtschaftlicher Betrieb schwer beschädigt, zivile Technik wurde zerstört.

Frontbericht: Kiew verliert an einem Tag mehr als 1.500 Kämpfer

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.505 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 340 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge und 25 Autos. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 200 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung vom Typ Anklaw.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte über 195 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 20 Autos und ein Artilleriegeschütz neutralisiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von mehr als 455 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 280 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier Autos.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem wurden sieben Autos zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Lager für Munition, Elektronikausrüstung und Drohnen sowie Objekte der Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 154 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen drei gelenkte Bomben, ein HIMARS-Geschoss aus US-Produktion und 768 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 248.344 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.079 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.783 Mehrfachraketenwerfer, 36.594 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 73.244 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Russische Armee drängt den Gegner weiterhin aus Dobropolje in DVR zurück

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien die Sturmgruppen des russischen Truppenverbands Mitte im Laufe des Tages in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter vorgerückt. Kämpfe fänden in den nordöstlichen, zentralen und südlichen Stadtteilen statt.

Dabei habe das russische Militär 164 Gebäude befreit und etwa 35 ukrainische Kämpfer eliminiert, teilt die Militärbehörde mit.

Zehn Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Cherson verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht das Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen, teilte der Gouverneur des Gebiets, Wladimir Saldo, mit. Luftabwehr- und mobile Einheiten hätten alles Mögliche zum Schutz der Bevölkerung getan, dennoch seien die Folgen nicht vollständig zu verhindern gewesen: Zehn Zivilisten hätten sich in medizinische Behandlung begeben müssen. Zudem seien zivile Objekte beschädigt worden.

Gegner verliert mehr als 30 Soldaten im Kessel im Gebiet Charkow

Der russische Truppenverband Nord habe den Einkreisungsring um die ukrainischen Einheiten im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Im Zuge der weiteren Ausweitung der äußeren Kontrollzone führt das russische Militär weiterhin Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Prikolotnoje.

An einem Tag beliefen sich die Verluste des Gegners innerhalb des Kessels auf mehr als 30 Kämpfer.

LVR: Zivilist getötet bei gezieltem Angriff auf Lkw

Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, habe der Gegner gezielt einen Lkw ins Visier genommen. Leider sei der Fahrer seinen Verletzungen erlegen. 

Innerhalb von 24 Stunden habe die ukrainische Armee Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile, kommunale und industrielle Objekte angegriffen, so Passetschnik.

Unter Einsatz von Luftabwehrsystemen und mobilen Feuergruppen seien rund 100 Luftziele über dem Gebiet der Republik abgeschossen worden.

DVR-Chef Puschilin: Entscheidende Schlacht um Donbass findet gerade statt

An diesem Mittwoch jährt sich die Wiedervereinigung des Donbass mit Russland zum vierten Mal. Die entscheidenden Kämpfe um die Befreiung von Donbass fänden heute bei den Städten Slawjansk, Kramatorsk und Orechow statt, erklärt der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, anlässlich des Jahrestages.

"Genau jetzt findet auf den Feldern bei Slawjansk, Kramatorsk und Orechow die entscheidende Schlacht um den Donbass statt. Im wahrsten Sinne des Wortes – ein Kampf um die Zukunft. Wir werden zweifellos siegen – wir werden unser Land zurückerobern, bis auf den letzten Meter."

Das Oberhaupt der DVR merkt an, dass die Bewohner der Republik "einen langen und beschwerlichen Weg" zurückgelegt hätten – von der Volksabstimmung am 11. Mai 2014 über die staatliche Autonomie bis zur Unterzeichnung des Vertrags über die Aufnahme der DVR in die Russische Föderation am 30. September 2022.

Rada-Abgeordneter: Ukrainer müssen Druck auf Regierung ausüben und Frieden fordern

Die ukrainische Gesellschaft sollte Druck auf die Führung des Landes ausüben und sie dazu bewegen, einen Frieden zu erreichen. Diese Meinung vertritt der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko.

"Ich sehe den Ausweg darin, durch gesellschaftlichen Druck Frieden zu erreichen, gefolgt von Wahlen und radikalen politischen Veränderungen, sobald der Frieden erreicht ist. Ich weiß nicht, wie man sonst etwas ändern kann. Uns fehlen die Mittel. Tatsächlich können wir weder den Präsidenten austauschen noch Wahlen abhalten, solange die Feindseligkeiten andauern."

Ihm zufolge bestehe das Problem darin, dass die ukrainische Gesellschaft gespalten sei. 99,9 Prozent der Bevölkerung litten täglich unter dem Krieg, während zu den restlichen 0,1 Prozent die Menschen gehörten, "die vom Krieg profitieren und ihr Leben in vollen Zügen genießen", so Gontscharenko.

"Das Problem ist, dass genau diese 0,1 Prozent in der Führungsebene sitzen und Entscheidungen treffen." […] Es bedarf eines enormen Drucks seitens dieser 99,9 Prozent, um dringend Frieden zu erreichen und den Krieg zu beenden."

Zu militärischen Zwecken genutzte Energieobjekte der Ukraine beschädigt

In der Nacht hätten die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen gegen militärische Ziele in der Ukraine geführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen. 

Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:

  • das Rechenzentrum De Novo, einer der wichtigsten Knotenpunkte für den Internet-Datenverkehr, der die Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen für die ukrainischen Streitkräfte gewährleistet,
  • das Umspannwerk Kiewskaja, das die Stromversorgung für Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes in Kiew und der Region sicherstellt,
  • das Wasserkraftwerk Kiewskaja, das Objekte der Rüstungsindustrie im nördlichen Teil des Gebiets Kiew versorgt,
  • das Wärmekraftwerk Tripolskaja, das Objekte der Rüstungsindustrie im südlichen Teil des Gebiets Kiew mit Strom versorgt,
  • ein Akkumulatorengebäude, das zur Speicherung von Elektrizität für den ununterbrochenen Betrieb militärischer Objekte in Kiew und der Umgebung genutzt wurde.

Im Gebiet Odessa habe das russische Militär einen Industrie- und Produktionskomplex im Hafen von Ismajil angegriffen, der für die Annahme, Lagerung und den Transport von Militärgütern sowie von Treibstoff für den Bedarf der ukrainischen Armee eingesetzt wurde.

Darüber hinaus sei ein Frachtschiff im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres beschädigt worden, das militärische Güter sowie Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die Streitkräfte der Ukraine zum Hafen von Odessa transportierte.

Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk: Mehrere Verletzte, darunter Studierende

Am Mittwoch hätten die ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf Zivilisten unternommen, wie der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, mitteilt. Die Drohnenattacke erfolgte auf die Stadt Trubtschewsk. 

Zwölf Personen hätten dabei Verletzungen erlitten, darunter sieben Studierende. Einer der jungen Menschen befinde sich in kritischem Zustand, präzisiert Kowaltschuk. 

"Alle Verletzten werden medizinisch versorgt und wurden ins Krankenhaus gebracht."

Weitere Einzelheiten über den Angriff gibt er nicht bekannt.

Russische Armee befreit drei weitere Ortschaften

In den vergangenen 24 Stunden habe das russische Militär drei Orte befreit, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

Im Zuge entschlossener Offensivhandlungen durch die Einheiten des Truppenverbands Nord seien die Siedlungen Schabelnoje im Gebiet Charkow und Tolstodubowo im Gebiet Sumy befreit worden.

Zudem seien die Soldaten des Truppenverbands Ost in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung vorgerückt und hätten die Ortschaft Jegorowka im Gebiet Saporoschje befreit.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 80 ukrainische Drohnen abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 49 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 88 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreimal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. 

Zu Schaden seien zwei Privathäuser, vier Autos und ein Energieobjekt gekommen.

Vorstoß ukrainischer Sturmgruppen im Gebiet Saporoschje vereitelt

Panzerbesatzungen des russischen Truppenverbands Ost hätten vorrückende Sturmgruppen der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje eliminiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

"Piloten von Aufklärungsdrohnen haben die Bewegung von Sturmgruppen der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stellungen von Einheiten des Verbandes Ost entdeckt. Die Kämpfer sind entlang von Waldstreifen vorgerückt und Geländeunebenheiten sowie die Vegetation für eine unbemerkte Annäherung genutzt. Nach der Entdeckung der vorrückenden Gruppen sind die Besatzungen der T-80BVM-Panzer in Feuerstellungen gefahren und dem gegnerischen Personal Verluste durch Beschuss zugefügt. Infolgedessen wurden die Sturmgruppen der ukrainischen Streitkräfte eliminiert."

Das Vorgehen der Panzerbesatzungen habe es ermöglicht, den Angriffsversuch des Gegners zu verhindern und damit die Stellungen des Verbandes zu schützen, merkt die Militärbehörde an.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Verletzte

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier Personen verletzt worden. Eine von ihnen sei in kritischem Zustand.

Insgesamt seien 18 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet fünfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner einen Sprengsatz mittels einer Drohne abgeworfen.

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 119 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 384 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kostroma, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Perm, den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Kommunikationszentrum in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen 

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckenkampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.

Folgende Ziele seien dabei in der Ukraine getroffen worden:

  • ein Kommunikationszentrum in Kiew,
  • Objekte des Energiesystems im Gebiet Kiew, die die Rüstungsproduktion gewährleisten,
  • die Infrastruktur des Hafens von Ismajil.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht mehr als 160 ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien ein Mörser, elf Drohnenleitstellen, 166 ukrainische Soldaten sowie 25 Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 119 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

29.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Tokajew für Einfrieren der Kampfhandlungen in der Ukraine

Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat seine Position zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz erläutert:

"Ich habe von einem Einfrieren der Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine gesprochen, um zu einem Prozess diplomatischer oder wie auch immer gearteter Verhandlungen überzugehen. Das ist unsere Position, unabhängig davon, was auf dem Gebiet der Ukraine geschieht."

Tokajew betonte zugleich, Kasachstan werde sowohl Russland als auch die Ukraine weiterhin als "gute Freunde" betrachten. "Wir respektieren das ukrainische Volk, seine Geschichte, Kultur, Traditionen und natürlich auch die ukrainische Sprache sehr", fügte er hinzu. Einen sofortigen Stopp des Krieges habe er hingegen nicht gefordert, da dies seiner Einschätzung nach unter den gegenwärtigen Bedingungen unrealistisch wäre.

Zugleich dankte Tokajew dem russischen Präsidenten Wladimir Putin dafür, dass dieser seine persönliche Position zur Beilegung des Konflikts "mit großem Verständnis" aufgenommen habe. "Wir alle, die Staatsoberhäupter, treten für die Beendigung der Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine ein, einschließlich des Präsidenten Russlands", erklärte der kasachische Präsident.

Tokajew hält sich zu einem offiziellen Besuch in Deutschland auf. Dort führte er Gespräche mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und traf zuvor mit Vertretern führender deutscher Wirtschaftsverbände und Finanzinstitute zusammen.

Guterres besorgt über steigende Zahl ziviler Opfer in Russland

UN-Generalsekretär António Guterres ist nach Angaben seines Sprechers Stéphane Dujarric über die steigende Zahl ziviler Opfer infolge zunehmender Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russisches Staatsgebiet besorgt.

Dujarric erklärte zudem, Guterres stehe angesichts der Gespräche über ein mögliches trilaterales Treffen unter Beteiligung der USA weiterhin mit Russland und der Ukraine in Kontakt.

Zugleich berichtete der UN-Sprecher, dass am Rande der UN-Generalversammlung mehrere nichtöffentliche Treffen verschiedener Delegationen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stattgefunden hätten. 

Dujarric äußerte die Hoffnung, dass die betroffenen Staaten die Zeit bei den Vereinten Nationen für Verhandlungen und Fortschritte auf dem Weg zu einer Beendigung des Konflikts nutzen würden. Guterres sei in dieser Frage weiterhin "so aktiv wie möglich", fügte der UN-Sprecher hinzu.

Drei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod

Bei einem Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod sind im Dorf Bessonowka drei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Dem Einsatzstab zufolge erlitt einer der Verletzten bei der Detonation einer Drohne eine tiefe Verletzung des Brustkorbs sowie Splitterverletzungen am Bauch, Unterarm und Unterschenkel. Er wurde in schwerem Zustand in das regionale Klinikum eingeliefert. Zwei weitere Männer mit durchdringenden Verletzungen am Bauch, an Armen und Beinen wurden in das Städtische Krankenhaus in Belgorod gebracht.

Abgeordneter: Ukraine hat Auftauchen neuer russischer Drohnen übersehen

Die Ukraine hat das Auftauchen neuer russischer Drohnen mit Strahlantrieb "übersehen". Dies erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Sergei Rachmanin, wie auf dem ukrainischen Nachrichtenportal Strana.ua berichtet wird.

Seinen Angaben zufolge würden die neuen russischen Drohnen der Typen Geran-4 und Geran-5 in einer Höhe von mehr als sieben Kilometern in den Wirkungsbereich der ukrainischen Luftabwehr eindringen. Leichte ukrainische Luftabwehrsysteme könnten hingegen gewöhnliche Drohnen nur in Höhen von bis zu fünf Kilometern abschießen.

Hinzu komme, dass die neuen Drohnen mit einer Geschwindigkeit von 450 bis 600 Kilometern pro Stunde flögen und von ukrainischen Abfangdrohnen nicht eingeholt werden könnten. Der Abgeordnete fügte hinzu:

"Und dann ist es entweder sehr teuer, sie abzuschießen, oder es gibt keine Raketen. Leider wird ein erheblicher Teil der Objekte zerstört werden."

Bereits zuvor hatte die New York Times (NYT) berichtet, dass die neuen russischen Drohnen mit Strahltriebwerken in der Ukraine für erhebliche Besorgnis sorgten. Bei den russischen Angriffen auf Kiew sei eine "neue unheilvolle Besonderheit" in Form solcher Drohnen aufgetreten. Diese "lösen Besorgnis aus, überlasten die Luftabwehr und markieren nach Einschätzung von Analysten und Regierungsvertretern eine gefährliche neue Phase des Krieges", so die NYT.

Babiš: Tschechien will im Fall eines "russischen Angriffs" zwei Brigaden ins Baltikum schicken

Tschechien sei bereit, im Falle eines russischen Angriffs auf die baltischen Staaten zwei mechanisierte Brigaden zu entsenden. Das berichtete das Nachrichtenportal Deník N unter Berufung auf den tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš:

"Wir bereiten uns darauf vor. Wenn Russland die baltischen Staaten angreifen würde, müssten wir gemäß Artikel 5 des Nordatlantikvertrags zwei unserer mechanisierten Brigaden zur Unterstützung des angegriffenen NATO-Mitgliedsstaates entsenden."

Tschechien würde dabei "aktiv handeln", fügte Babiš hinzu.

Am 25. September hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, Russland bereite sich auf keinerlei Kampfhandlungen mit Europa vor.

Zuvor hatte der Abgeordnete des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Andrei Kolesnik, betont, dass Russland Litauen, Lettland und Estland nicht angreifen werde. Seinen Worten zufolge könne eine Bedrohung für die baltischen Staaten lediglich im Falle einer Aggression gegen das Gebiet Kaliningrad entstehen.

Ukraine erhält bis Jahresende drei F-16-Kampfjets von Belgien

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in seinem Telegram-Kanal mitgeteilt, dass Belgien der Ukraine bis zum Ende dieses Jahres drei F-16-Kampfjets übergeben will.

"Wir werden die Übernahme dieser Flugzeuge im beschleunigten Verfahren umsetzen."

Selenskij zufolge hat die Ukraine bereits Munition für die F-16 von Belgien, Spanien und anderen Ländern erhalten.

Im Juni hatte der belgische Verteidigungsminister Theo Francken erklärt, dass Belgien der Ukraine in diesem Jahr sieben F-16-Kampfjets übergeben werde. Drei der Flugzeuge könnten demnach eingesetzt werden, während die übrigen vier als Ersatzteilspender dienen könnten.

Russland als "ewiger Feind" – Auswärtiges Amt weicht Fragen zu Wadephuls früherer Äußerung aus

In der Bundespressekonferenz am Montag wurde unter anderem das ergebnislose Treffen von Außenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow in New York thematisiert.

Der Journalist Florian Warweg von der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung erinnerte dabei daran, dass Wadephul Russland Anfang des Jahres 2025 als dauerhaften Feind bezeichnet hatte – unabhängig vom Kriegsausgang. Damals war Wadephul einem Telefonstreich der russischen Prankster Wowan und Lexus aufgesessen und glaubte, mit dem ukrainischen Präsidialamtschef Andrei Jermak zu sprechen.

Warweg wollte wissen, ob Wadephul mit eben dieser Einstellung in das Gespräch mit Lawrow gegangen sei. Sprecher Josef Hinterseher wies dies zurück: Die Position bleibe unverändert – volle Unterstützung der Ukraine sowie wirtschaftlicher Druck auf Russland. Gleichzeitig sei man bereit, zu einem konstruktiven Verhältnis mit Moskau zurückzukehren. Zu Aussagen aus der Zeit vor dem Regierungsantritt des Außenministers könne er sich nicht äußern.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frau in Gebiet Kursk bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Eine 40-jährige Frau ist im Korenewski-Kreis des Gebiets Kursk verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, auf seinem Kanal auf der Plattform Max mit. Nach seinen Angaben hatte eine ukrainische Drohne am Vortag das Dorf Puschkarnoje angegriffen. Die Bewohnerin sei daraufhin davongelaufen und dabei gestürzt.

Am folgenden Tag habe sie sich an das Kreiskrankenhaus in Rylsk gewandt. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr einen geschlossenen Knochenbruch an der linken Hand mit Verschiebung. Anschließend wurde die Frau mit einem Rettungswagen in das Gebietskrankenhaus Kursk gebracht, wo sie die notwendige Behandlung erhalten soll.

Polen will Abschuss von Drohnen über Ukraine mit NATO abstimmen

Polen hat bislang keine Entscheidung darüber getroffen, Drohnen über dem Gebiet der Ukraine abzuschießen. Eine solche Entscheidung müsse auf NATO-Ebene abgestimmt werden, sagte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Stanisław Wziątek dem Fernsehsender TVP Info.

Wziątek wies zugleich darauf hin, dass Russland ein solches Vorgehen Warschaus als Beteiligung an den Kampfhandlungen auffassen könnte.

Am Vortag hatte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Cezary Tomczyk erklärt, das polnische Militär solle das Recht erhalten, Luftziele, die aus Richtung Russland kommen könnten, auch ohne visuelle Bestätigung abzuschießen.

Bereits am 7. August hatte der polnische Außenminister Radosław Sikorski erklärt, die Frage eines Abfangens russischer Raketen über dem Gebiet der Ukraine müsse ernsthaft erörtert werden, ohne abzuwarten, bis diese sich der polnischen Grenze nähern. Seiner Ansicht nach dürfe das Thema nicht zum Gegenstand innenpolitischer Auseinandersetzungen in Polen werden.

Russland meldet Angriff auf Frachtschiff im Schwarzen Meer

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzen die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Seeschiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. So sei heute Nachmittag im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres bei einem Drohnenangriff ein Frachtschiff mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen worden.

Papst Leo XIV. warnt: "Wir nähern uns immer mehr einem Krieg"

Papst Leo XIV. hat in einem Pressegespräch am Montag gewarnt, dass der Verzicht auf Dialog und Verhandlungen zwischen atomaren Großmächten die Welt immer näher an einen Krieg bringt. Er übte zugleich scharfe Kritik am militärisch-industriellen Komplex.

Nach seinem Frankreich-Besuch hat Papst Leo XIV. in einem Pressegespräch am Montag scharfe Kritik am militärisch-industriellen Komplex geübt. Er erklärte:

"Die fortgesetzte Aufrüstung und die Ausgaben für diese gewaltige Rüstungsindustrie, die es schon seit vielen Jahrzehnten gibt, machen einige wenige sehr reich."

Staatsmächte, die zum großen Teil über Atomarsenale verfügen und Gewalt nutzen, um ihre Macht durchzusetzen, würden zunehmend auf Dialog und Verhandlungen verzichten und "uns immer näher an einen Krieg bringen", warnte das römisch-katholische Kirchenoberhaupt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

The Atlantic: Trump will Beziehungen zu Russland durch Lockerung der Sanktionen verbessern

US-Präsident Donald Trump will nach Angaben des Magazins The Atlantic die Beziehungen zu Moskau verbessern, indem er eine Lockerung der Sanktionen gegen die russische Wirtschaft anstrebt. Demnach sieht der Plan einen gegenseitigen Schritt vor: Der Kreml soll einige politische Gefangene freilassen, während die USA im Gegenzug die Sanktionen gegen die russische Wirtschaft lockern. In dem Bericht heißt es:

"Trump hat diese Initiative gebilligt. Seine Gesandten suchen im Stillen nach Möglichkeiten, die US-Sanktionen zu lockern und Geschäftsbeziehungen zu Moskau aufzubauen."

Der Plan befinde sich jedoch noch in einer frühen Phase, schreibt das Magazin. Er ziele darauf ab, Russland wieder stärker in die Weltwirtschaft einzubinden und den Dialog zwischen Moskau und Washington über den Ukraine-Konflikt hinaus auszuweiten. Zudem solle er Möglichkeiten für aus US-Sicht vorteilhafte Geschäfte mit Russland im Energie- und Rohstoffsektor schaffen.

Den Quellen von The Atlantic zufolge wurde der Plan Trump von seinem Sondergesandten für Osteuropa, John Coale, vorgeschlagen. Dieser habe zuvor bereits einen ähnlichen Ansatz gegenüber Weißrussland verfolgt.

Ukraine investiert 11 Millionen Dollar in Backup-Rechenzentren

Die ukrainische Regierung hat aus dem Reservefonds 518,3 Millionen Griwna (rund 11,5 Millionen US-Dollar) für die Stärkung der Ausfallsicherheit staatlicher Informationssysteme bereitgestellt. Dies teilte der ukrainische Ministerpräsident Sergei Korezki auf seinem Telegram-Kanal mit.

Die Mittel werden für die Einrichtung räumlich voneinander getrennter Backup-Umgebungen und -Standorte, einer Cloud-Infrastruktur sowie für die Anschaffung von Serverausrüstung, Software und Systemen zur Datensicherung und -wiederherstellung verwendet. Damit soll die Wiederherstellung staatlicher digitaler Systeme und Dienste im Falle von Beschädigungen beschleunigt werden.

Hintergrund sind massive Störungen in der ukrainischen Internetinfrastruktur. So meldeten die ukrainischen Internetanbieter UTELS und "Pautina" am 23. September einen großflächigen Ausfall ihrer Netze in Kiew. Laut dem ukrainischen Fernsehsender 5. Kanal waren mindestens elf Internetanbieter und Hosting-Unternehmen in der Ukraine von Störungen und beschädigter Technik betroffen.

Thomas Röper: Europa und die Ukraine zeigen kein Interesse an Diplomatie

Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über einen möglichen Besuch in Moskau haben eine Debatte über die Reaktionen westlicher Medien ausgelöst. Selenskij hatte bei der UN-Generalversammlung erklärt, er werde nicht friedlich in die russische Hauptstadt kommen, und dabei auch auf den Einsatz einer Rakete angespielt.

Der Politblogger Thomas Röper kritisiert die mediale Berichterstattung über die Äußerung. Röper sieht zudem derzeit keine ernsthafte diplomatische Initiative Europas zur Beendigung des Ukraine-Konflikts. Weder die EU noch wichtige europäische Staaten oder die ukrainische Führung seien aus seiner Sicht an einer diplomatischen Lösung interessiert. Auch das jüngste Treffen der Außenminister Johann Wadephul und Sergei Lawrow bewertet Röper nicht als Zeichen einer politischen Annäherung.

Den Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

WSJ: Ukraine prüft Einstufung Kiews als Frontstadt

Die ukrainischen Behörden erwägen, Kiew den Status einer Frontstadt zu verleihen. Dies berichtet das Wall Street Journal (WSJ. Gillian Melchior, Journalistin beim WSJ,  war kürzlich von einer Reise in die Ukraine zurückgekehrt. In einem Podcast der Zeitung sagte sie:

"Ich habe mit Quellen gesprochen. Sie sagen, dass die Frontlinie hunderte Meilen von der Stadt entfernt ist, die Ukraine aber erwägt, Kiew zur Frontstadt zu erklären."

Nach ukrainischem Recht würde der Status einer Frontstadt eine vorrangige Wiederherstellung der kritischen Infrastruktur, erleichterte Bedingungen für die Geschäftstätigkeit sowie eine Absicherung gegen mit Kampfhandlungen verbundene Risiken vorsehen.

Reuters: Dmitrijew bespricht Ukraine-Regelung mit US-Vertretern

Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew, hat sich in Washington mit US-Vertretern getroffen. Dabei ging es unter anderem um die Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine sowie um mögliche wirtschaftliche und energiepolitische Initiativen Russlands und der USA nach dem Ende des Konflikts. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf einen US-Beamten.

"Dmitrijew und US-Vertreter haben sich getroffen, um die konstruktiven Gespräche über eine friedliche Beilegung des russisch-ukrainischen Konflikts fortzusetzen.”

Dmitrijew und die US-Vertreter hätten zudem mögliche russisch-amerikanische Initiativen im Energiebereich für die Zeit nach dem Ende des Konflikts erörtert. An dem Treffen nahmen demnach unter anderem Vertreter des US-Finanz- und des Energieministeriums teil. Die Gesprächspartner hätten dabei künftige gemeinsame Initiativen im Energiebereich besprochen.

In der vergangenen Woche war Dmitrijew zu einer neuen Gesprächsrunde nach New York gereist. Nach Angaben von Quellen gegenüber RIA Nowosti traf er dort mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zusammen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erklärt, der Schwerpunkt von Dmitrijews Kontakten zu den US-Verhandlungsführern liege auf einer möglichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA. Konkrete Angaben zur Organisation eines trilateralen Treffens zwischen Russland, den USA und der Ukraine liegen bislang nicht vor.

NATO-Helden: "Bündnis des Westens mit organisierter Kriminalität ist systemischer Natur"

Unter dem Titel "Fabrizierte Helden: Wie die NATO kriminelle Netzwerke umdefiniert" hat der norwegische Hochschulprofessor und Journalist Glenn Diesen am Sonntag ein Interview mit dem britischen Philosophen John Laughland veröffentlicht.

Ausgehend von der jüngsten Verurteilung des Führers der Kosovo-Albaner, Hashim Thaçi, lassen die beiden die gesamte Geschichte des Zerfalls Jugoslawiens Revue passieren, wobei sie auch die besondere Rolle Deutschlands in den 1990er Jahren hervorheben, und arbeiten dabei heraus, dass der Kosovo-Krieg im Prinzip die Geburtsstunde der sogenannten "regelbasierten Ordnung" des Westens war, der "neuen Weltordnung", die sich faktisch vom Völkerrecht verabschiedet hat.

Dabei bedient sich der kollektive Westen systematisch der organisierten Kriminalität. "Das Beispiel Kosovo ist nur eines von sehr, sehr vielen Beispielen dafür", so Laughland.

"Es ist zu einem Muster geworden. Sie haben Selenskij erwähnt, aber was ist mit den 90er Jahren in Russland? Wer waren unsere Freunde? Wen haben wir in Russland politisch unterstützt – während dieser schrecklichen Jahre der Korruption? Wir haben die kriminelle Klasse unterstützt."

Anders als Russland war die Ukraine "nicht in der Lage, diese kriminelle Klasse zurückzudrängen. Im Gegenteil: Sie ist zur Beute dieser Klasse geworden." Und die westlichen Eliten arbeiten in vollem Bewusstsein mit diesen kriminellen Strukturen zusammen, welche die Macht in Kiew innehaben. Laughland fragt ironisch:

"Wer um Himmels willen soll die Buchführung für all diese verschwundenen Milliarden übernehmen, sollte das Selenskij-Regime stürzen?"

Ihm zufolge haben die Kräfte im Westen mit ihrer Unterstützung der Ukraine alles auf eine Karte gesetzt und seien nun "in einer Logik gefangen, die sie vielleicht so gar nicht vorhergesehen haben."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Bloomberg: Ukraine droht bis 2029 eine Finanzierungslücke von bis zu 54 Milliarden Dollar

Der Ukraine könnte bis 2029 eine Finanzierungslücke von bis zu 54 Milliarden Dollar entstehen. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf vorläufige Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Demnach werde sich die Finanzierungslücke im kommenden Jahr auf 30 bis 35 Milliarden Dollar belaufen, 2028 auf 17 Milliarden Dollar und 2029 auf zwei Milliarden Dollar. Dies berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf mit den Berechnungen des Fonds vertraute Quellen. Die Schätzungen seien vorläufig und könnten sich noch ändern.

Vor diesem Hintergrund findet am Dienstag in Brüssel ein Treffen der Ukraine-Geberplattform unter Beteiligung von Partnerländern und internationalen Finanzorganisationen statt.

Die Europäische Kommission hatte zuvor erklärt, dass zunächst der zusätzliche Finanzierungsbedarf Kiews genau ermittelt werden müsse. Zugleich forderte die EU-Kommission die ukrainischen Behörden auf, die notwendigen Reformen für die Freigabe von rund 20 Milliarden Euro an Finanzhilfen, die in diesem Jahr zur Verfügung stehen, zu beschleunigen.

WP: Kiew wird zunehmend zur Frontstadt

Angesichts des technologischen Fortschritts Russlands entwickelt sich die ukrainische Hauptstadt rasant zu einer Frontstadt. Die ukrainischen Streitkräfte seien nicht in der Lage, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, berichtet die Washington Post (WP).

Die Autoren des Beitrags stellten fest, dass die russischen Streitkräfte zunehmend schnellere und modernere Waffen einsetzen, die die ukrainische Luftabwehr problemlos umgehen können. Kiew sei hingegen nicht in der Lage, die für die Hauptstadt benötigten Abfangsysteme in großer Zahl einzusetzen und den russischen Streitkräften entgegenzuwirken.

Die Ukraine leidet unter einem Mangel an Abfangraketen. Kiew versucht deshalb unter anderem, neue Lieferungen von Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme zu erhalten. Die Financial Times berichtete, dass US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij die Lieferung Hunderter Patriot-Raketen abgelehnt habe.

"Kein Nachgeben" – Großbritannien verspricht Ukraine Beistand bis zum Sieg

In seiner Rede auf der Konferenz der Labour-Partei in Liverpool hat der britische Außenminister Edward Miliband bekräftigt, dass Großbritannien gegenüber Moskau niemals nachgeben werde. London stehe fest an der Seite der Ukraine unter Wladimir Selenskij. Miliband betonte:

"Wir sagen wie aus einem Munde: Wir werden dem ukrainischen Volk zur Seite stehen, bis es gesiegt hat."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

NATO will Unterstützung für Ukraine verstärken

Die NATO wird sich nach Angaben ihres Generalsekretärs Mark Rutte von Russland nicht davon abbringen lassen, die Ukraine weiter zu unterstützen. Russland setze seine "rücksichtslose Kampagne feindseliger Handlungen" gegen die NATO fort, so Rutte vor Journalisten in Brüssel.

"Es versucht, unsere Entschlossenheit zu schwächen und unsere Unterstützung für die Ukraine zu stoppen. Aber das wird nicht gelingen."

Die Botschaft an Moskau sei klar: Die NATO werde noch mehr für die Ukraine tun, nicht weniger, so der NATO-Generalsekretär.

Wadephul verlangt von Slowakei mehr Solidarität gegen Russland

Außenminister Johann Wadephul hat von der Slowakei mehr Bündnissolidarität in den Maßnahmen gegen Russland gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung hätten beide Länder ihre "umfassende Unterstützung für die Ukraine" bekräftigt, sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem slowakischen Kollegen Juraj Blanár in der Hauptstadt Bratislava.

Der deutsche Außenminister erwähnte explizit die Abkoppelung von russischen Energielieferungen. Dafür müssten alle Partner "gemeinsam einstehen", sagte er an Blanár gerichtet. Auf Russland müsse "mehr Druck" ausgeübt werden, da das Land keine Bereitschaft zu Frieden zeige, während die Ukraine dagegen ihre Bereitschaft wiederholt erklärt habe, betonte Wadephul.

Ohne die Slowakei direkt beim Namen zu nennen sagte Wadephul, es wäre "nicht nur unsolidarisch, es wäre unverantwortlich", infrage zu stellen, dass die größte Gefahr für Europa "Putins kriegerischer Imperialismus" sei. Die EU könne sich keine Blockaden durch einzelne Mitgliedstaaten etwa bei Sanktionen leisten.

Zugverkehr nach ukrainischer Attacke auf Gleise im Gebiet Brjansk eingestellt

Im russischen Grenzgebiet Brjansk ist am Dienstag nach einem Angriff aus der Ukraine der Zugverkehr teilweise eingestellt worden. Wie Gouverneur Jegor Kowaltschuk auf Telegram schreibt, habe der Gegner in der vergangenen Nacht die Eisenbahnstrecke Trosna – Rschaniza unter Beschuss genommen. Die Attacke sei zu einem Zeitpunkt erfolgt, als ein Passagierzug aus Smolensk nach Brjansk gerade auf dieser Strecke gefahren sei. Der Politiker meldet keine Opfer. Es seien aber Schäden entstanden. Der Zugverkehr auf dieser Strecke sei eingestellt worden. Man habe mit den Reparaturarbeiten begonnen. Kowaltschuk zufolge seien am vergangenen Tag über dem Gebiet Brjansk 71 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden.

Eine Tote und zwei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet Opfer bei den jüngsten ukrainischen Angriffen auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe es sich um gezielte Angriffe auf friedliche Ortschaften gehandelt. In der Siedlung Kochanoje sei eine im Jahr 1975 geborene Frau ums Leben gekommen, ein Mann des Jahrgangs 1987 habe Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowopoltawka sei ein 60 Jahre alter Mann verletzt worden. Außerdem seien in der Ortschaft zwei Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen.

Balizki teilt darüber hinaus mit, dass über den Ortschaften Michailowka, der Stadt Wassiljewka, der AKW-Stadt Energodar und den Bezirken Tokmak und Kamenka-Dnjeprowskaja zahlreiche ukrainische Drohnen gesichtet worden seien.

Russischer Kompaniechef über Fronteinsatz: "Ich möchte diesen Krieg zu Ende bringen"

Dmitri Konopljow, Kompaniechef eines russischen motorisierten Schützenregiments hat über seine Einsätze im Ukraine-Konflikt und seinen militärischen Werdegang berichtet. Der Soldat wurde für zwei Einsätze mit dem Titel "Held der Russischen Föderation" und dem dazugehörigen Goldenen Stern ausgezeichnet. Als besonders schwierig schilderte er die Verteidigung einer Stellung, bei der seine Einheit wiederholt unter Artillerie- und Panzerbeschuss geraten sei. Wegen der exponierten Lage habe die Versorgung größtenteils mit Drohnen erfolgen müssen.

Das Interview gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. Zuletzt sei die Ortschaft Kreidjanka befreit worden. Darüber hinaus werde um die Ortschaften Nesternoje, Lukaschowo, Gratschowka, Rublenoje, Resnikowo und Prikolotnoje gekämpft. In der Nähe der Ortschaften Chatneje, Iwaschki und Konstantinowka seien mehrere ukrainische Brigaden getroffen worden. Der Gegner habe allein in diesem Kessel mehr als 60 Kämpfer verloren. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Choten, Kijaniza, Welikaja Rybiza und Malaja Rybiza getroffen. Der Gegner habe insgesamt bis zu 315 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe dem Bericht zufolge ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Brussowka, Majaki, Sidorowo und Raigorodok in der DVR sowie Malijewka und Ossinowo im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien mehr als 230 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos und zwei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Belenkoje, Druschkowka, Nikolajewka, Kramatorsk und Semjonowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 205 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 19 Autos und zwei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe seinerseits die Ortschaft Wessjoloje Pole befreit und zudem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Starowarwarowka, Nowojawlenka, Marjewka, Gornjak und Roganskoje in der DVR getroffen. In der Ortschaft Dobropolje seien weitere 72 Gebäude befreit worden. Der Gegner habe bis zu 460 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassilkowka, Fjodorowskoje, Podgawrilowka und Demurino im Gebiet Dnjepropetrowsk und Nowossoljonoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 180 Kämpfer. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr wiederum habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka, Orechow, Kirowo und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 20 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem sechs Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Drohnenlager, Brennstoffdepots und 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sechs Lenkbomben und 287 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 247.576 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.073 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.783 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.587 Geschütze und Mörser verloren.

Ukrainischer Regierungschef beklagt knappe öffentliche Finanzen

Wegen Verzögerungen bei der Auszahlung von Hilfen verschiebt die ukrainische Regierung einige Ausgaben, darunter Wiederaufbauarbeiten. Die Regierung werde diese Projekte zwar letztendlich umsetzen, "aber vorerst müssen alle Ressourcen in wichtige Bereiche fließen", erklärte Regierungschef Sergei Korezki auf Telegram. Priorität seien die Verteidigung und das Sozialwesen. Korezki bezeichnete die Lage der öffentlichen Finanzen als schwierig.

"Ein Teil der geplanten internationalen Finanzmittel ist noch nicht eingegangen, was zum Teil daran liegt, dass es der Ukraine nicht gelungen ist, bestimmte gegenüber internationalen Partnern eingegangene Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen."

Ausgaben, die keine Priorität hätten, würden zurückgestellt. Das gelte für Neubau, Wiederaufbau oder größere Reparaturen, die nicht von entscheidender Bedeutung seien, sowie für Verbesserungen im öffentlichen Raum wie Parks und öffentliche Plätze.

Die ukrainische Regierung hatte zuvor angekündigt, im Jahr 2027 zusätzliche 53 Milliarden Dollar (46,6 Milliarden Euro) an Auslandshilfe unter anderem vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank zu beantragen, um die Finanzlücke zu schließen.

Drohnen über Deutschland – was steckt hinter den Vorwürfen gegen Moskau?

Im Jahr 2025 verzeichnete das Bundeskriminalamt mehr als tausend verdächtige Drohnenflüge über deutschem Hoheitsgebiet. In diesem Zusammenhang richtete sich der Verdacht vornehmlich gegen Russland. Zudem machte die Bundesregierung Moskau für den jüngsten Drohnenvorfall Anfang August am Flughafen Leipzig verantwortlich.

Nach Angaben der Welt soll Russland angeblich seine Provokationen gegenüber den NATO-Staaten verstärken. Doch wie belastbar sind diese Vorwürfe? Gibt es tatsächliche Beweise für eine russische Urheberschaft – oder stützt sich der Verdacht bislang auf politische Zuschreibungen?

Mehr dazu in unserem Beitrag, der hier auf unserer Website zu sehen ist.

Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 28. September bis 8 Uhr MESZ am 29. September insgesamt 162 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 111-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 32 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Ziele im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Starscheje seien ein Einfamilienhaus und eine Energieanlage zu Schaden gekommen. In der Ortschaft sei die Stromversorgung gestört worden. Außerdem berichtet der Gouverneur über Attacken auf die Ortschaften Belaja, Maschkino, Jastrebowka und Sokolje. Dort seien insgesamt vier Wohnhäuser, eine Garage und ein Auto beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. September 18 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 6,
  • Kachowka — 3,
  • Knjase-Grigorowka — 3,
  • Nowaja Kachowka — 4,
  • Tschulakowka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Kachowka, Korsunka, Nowaja Majatschka und Proletarka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 50 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 50 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 33 Geschosse abgefeuert und 210 Drohnen eingesetzt, von denen 96 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Rschewka seien zwei Männer zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto attackiert habe. Die Betroffenen seien in ein Krankenhaus in Belgorod eingeliefert worden. Berichte über Todesopfer liegen nicht vor.  

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 19 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, zwei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, zwei Lkw und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukrainischer Verteidigungsminister sagt Deutschland-Besuch ab

Der ukrainische Verteidigungsminister Jewgeni Chmara hat seinen für heute geplanten Antrittsbesuch bei seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius in Berlin kurzfristig abgesagt. Grund sei die aktuelle Lageentwicklung in der Ukraine, teilte das Verteidigungsministerium mit. Beide Seiten bemühten sich demnach um einen baldigen Ersatztermin.

Bei dem Treffen sollte es um die weitere militärische Unterstützung der Ukraine gehen, die sich für einen weiteren Kriegswinter mit russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur rüstet.

Russland trifft Lager mit Flamingo-Marschflugkörpern in Kiew

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über weitere Angriffe auf Waffenlager, Häfen und Rechenzentren im Großraum Kiew und im Gebiet Odessa, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden sein sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den kombinierten Attacken bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen.

Wie das Ministerium präzisiert, sei in Kiew ein Lokomotivbahnhof getroffen worden, in dem der Gegner ein Lager für Flamingo-Marschflugkörper eingerichtet habe. In der ukrainischen Hauptstadt habe das russische Militär zudem zwei Rechenzentren getroffen, die unter anderem im Interesse der ukrainischen Armee betrieben worden seien. Im Gebiet Kiew sei ein Drohnenlager zerstört worden. Im Gebiet Odessa habe das russische Militär ein Umspannwerk, eine Drohnenfabrik, Einrichtungen zum Umschlag von Militärgütern im Hafen Ismail und ein Frachtschiff im Hafen Odessa getroffen, das Militärgüter in die Ukraine befördert haben soll. Zudem sei ein weiterer Trockenfrachter mit Militärgütern an Bord auf dem Weg nach Odessa getroffen worden. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

Papst fordert Gespräche über Kriegsende in Ukraine

Papst Leo XIV. hat neue internationale Anstrengungen für Gespräche über ein Ende des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine gefordert. Das Oberhaupt der katholischen Kirche sagte auf dem Heimflug von seiner Frankreich-Reise:

"Wir müssen die Staats- und Regierungschefs Russlands, der Ukraine und anderer Länder auffordern, sich zu treffen, sich an einen Tisch zu setzen, miteinander zu sprechen."

Als Ziel nannte er es, "Lösungen für diese Probleme zu finden – anstatt auf Kriege zu bestehen, die keinen Sinn mehr haben".

Vorherige Vermittlungsbemühungen des Vatikans hatten keine Fortschritte gebracht.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 129 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 7 Uhr MESZ am Dienstag 129 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Smolensk, über der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. September bis 0 Uhr am 28. September (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden zwei Häuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 31 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zu Schaden kamen drei Häuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Busse und Autos.

Heftige Explosionen erschüttern Kiew

Das russische Militär setzt seine heftigen Angriffe auf Kiew fort. Die ukrainische Luftwaffe warnte in der Nacht vor einer Bedrohung durch ballistische Raketen in der Region. Laut sozialen Medien waren in der ukrainischen Hauptstadt heftige Explosionen zu hören. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete auf Telegram von Schäden in mehreren Vierteln. Im Stadtteil Solomjanka sei ein Verwaltungsgebäude getroffen worden, zudem seien Raketentrümmer in den Hof eines Wohnhauses gefallen, auch ein Gebäude einer Bildungseinrichtung sei getroffen, behauptete Klitschko. Im zentralen Stadtteil Petschersk sei es in einem dreistöckigen Nichtwohngebäude zu einem Brand gekommen.

Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

28.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Peskow: Ukraine wird für ihre jüngsten Handlungen "einen Preis zahlen"

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Position Moskaus zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Ukraine erläutert. Damit beantwortete er die Frage, was Wladimir Putin damit gemeint habe, dass bei entsprechenden Entscheidungen die nationalen Interessen Russlands berücksichtigt werden müssten. Peskow sagte dazu:

"Ich denke, der Präsident hat unsere Position sehr umfassend dargelegt."

Er fügte hinzu, dass die Ukraine für ihre Handlungen in den vergangenen Monaten "einen Preis zahlen" müsse. Zu den nationalen Interessen Russlands gehöre unter anderem, dass "niemand auf die Idee kommt, Pläne für einen vernichtenden Schlag gegen Russland innerhalb von 40 Tagen anzukündigen, wie dies beispielsweise aus Kiew zu hören war".

Slowakei erhält weitere 105 Millionen Euro für an Ukraine übergebenes Militärgerät

Die Slowakei wird aus der Europäischen Friedensfazilität weitere 105 Millionen Euro für an die Ukraine übergebenes Militärgerät erhalten. Dies gab Robert Bestro, der Generaldirektor der Sektion für Verteidigungspolitik im slowakischen Verteidigungsministerium, auf seiner Facebook-Seite bekannt.

"Wir haben für die Slowakei weitere 105 Millionen Euro aus der Europäischen Friedensfazilität erreicht, die bereits Realität sind. Diese Entscheidung wurde in dieser Woche getroffen."

Laut Bestro hätte die Situation um das an Kiew übergebene Militärgerät für die Slowakei dazu führen können, dass das Land am Ende mit einem Minus dasteht.

"Schließlich haben wir erfahren, dass wir dafür, dass wir der Ukraine Militärgerät geschenkt haben, sozusagen 'beschenkt' werden, indem wir zusätzlich drei Millionen Euro in die Europäische Friedensfazilität einzahlen sollen. Damit wären wir im Minus gewesen. Für uns war das eine inakzeptable Situation."

Zwei Verletzte bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod

Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Dorf Rschewka im Schebekinski-Kreis des Gebiets Belgorod sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Rücken und im Brustbereich, ein weiterer eine Splitterverletzung am Rücken. Mitglieder der Selbstverteidigung brachten die Verletzten ins Kreiskrankenhaus Schebekino, wo sie medizinisch versorgt werden.

Ukrainischer Grenzübergang zu Polen von Drohne getroffen

Der ukrainische Grenzübergang "Jagodin" an der Grenze zu Polen ist von einer Drohne angegriffen worden. Dies teilte der Leiter der Gebietsverwaltung Wolhynien, Roman Romanjuk, auf seinem Telegram-Kanal mit:

"In der Nähe der Grenze zur Republik Polen im Dorf Starowoitowo (Grenzübergang 'Jagodin') im Kreis Kowel wurde ein Ziel getroffen. Durch die Druckwelle wurde ein Gebäude des Grenzübergangs an der Einfahrt zum Terminal beschädigt."

Romanjuk fügte hinzu, dass bislang keine Informationen über Verletzte vorlägen.

Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk und Orjol, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Junge Welt: Treffen von Lawrow und Wadephul zeigt Dilemma Berlins

Das Treffen von Bundesaußenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow habe gezeigt, dass Berlin in eine politische Sackgasse geraten sei, schreibt die Junge Welt. Wadephul habe sich gegenüber führenden deutschen Medien für das Gespräch mit Lawrow rechtfertigen müssen. In dem Beitrag heißt es:

"Dagegen musste sich Wadephul gegenüber deutschen Leitmedien förmlich winden, um schon die Tatsache zu rechtfertigen, sich mit Lawrow an einen Tisch gesetzt zu haben: Es sei vonseiten 'anderer Kollegen' an ihn die Bitte herangetragen worden, das Gespräch mit Lawrow zu suchen."

Zugleich habe Wadephul betont, Europa müsse den Dialog mit Moskau aufrechterhalten, um angesichts der diplomatischen Bemühungen der USA Einfluss auf die Ukraine-Frage zu behalten. Nach Ansicht des Autors dürfte dies jedoch schwierig sein. Durch Sanktionen und sein Eingreifen in einen Konflikt, den Kiew nicht gewinnen könne, habe sich Deutschland selbst der Möglichkeit beraubt, wirksam Einfluss auf die Situation zu nehmen. Der Autor resümiert:

"Wenn eine Katze sich in einer Baumkrone verklettert hat und nicht mehr herunterkommt, erscheint irgendwann die Feuerwehr mit der Drehleiter und holt sie herunter. Das Problem deutscher Außenpolitik und von Merz und Wadephul ist, dass es erstens keine Feuerwehr gibt, die die BRD aus ihrer Baumkrone herunterholen könnte – und dass der Imageverlust der Möchtegerngroßmacht Deutschland genauso groß wäre, wenn sich die BRD beim Herabsteigen von Dritten helfen lassen müsste. Selbst eingebrockt. Für Mitgefühl besteht kein Anlass."

Das Treffen fand am Rande der UN-Generalversammlung auf Initiative Berlins statt und dauerte rund 20 Minuten. Laut dem russischen Außenministerium sprachen die Minister über die Lage in der Ukraine und die bilateralen Beziehungen. Wadephul bekräftigte dabei die öffentliche Position der Bundesregierung. Lawrow erklärte anschließend, er habe bei dem Gespräch nichts Neues gehört.

Putin erhöht Personalstärke der russischen Streitkräfte

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen Erlass zur Aufstockung der russischen Streitkräfte unterzeichnet. In dem Dokument heißt es:

"Die Personalstärke der Streitkräfte der Russischen Föderation wird auf 2.441.630 Stellen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige."

Nach dem vorherigen Erlass vom 27. Juli lag die Zahl der Militärangehörigen bei 1.535.000. Somit wird sie ab dem 1. August um 15.500 aufgestockt.

Russland meldet Angriffe auf Kommunikationszentrum und Frachtschiffe

Das russische Verteidigungsministerium hat eigenen Angaben zufolge Kommunikations- und Logistikobjekte sowie Schiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden.

Bei einem Drohnenangriff in Kiew wurde demnach ein Rechenzentrum des Telekommunikationsunternehmens Ukrtelekom in der Antonowitsch-Straße getroffen. Zudem seien auf See zwei Frachtschiffe getroffen worden, die Militärgüter zum Hafen von Odessa transportiert hätten.

Mehrere Regionen Russlands von ukrainischen Drohnenangriffen betroffen

In der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind bei ukrainischen Drohnenangriffen innerhalb von 24 Stunden ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit.

Demnach griff eine ukrainische Drohne auf der Straße zwischen Lugansk und Altschewsk ein Auto an. Dabei wurde ein 29-jähriger Mann getötet und ein 28-Jähriger verletzt. In Troizkoje und Lissitschansk wurden bei weiteren Drohnenangriffen zudem ein Autofahrer und eine Frau verletzt.

Auch im Gebiet Kursk wurde eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff verletzt. Im Dorf Gluschkowo erlitt eine 61-jährige Frau Splitterverletzungen an der linken Schulter und Hand. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

Ukraine bittet Moldawien um Nutzung von Lagerhallen

Die Ukraine hat Moldawien darum gebeten, Lagerhallen für die Aufbewahrung von Waren nutzen zu dürfen. Dies gab der moldauische Premierminister Vasile Tufan anlässlich der Eröffnung des Forums "Moldova Business Week 2026" bekannt. Um welche Waren es sich handelt, ließ er offen. Tufan sagte:

"Moldawien ist ein Land, das wir als eine Art Tor betrachten sollten. Moldawien als Plattform für Unternehmen, die sich am Wiederaufbau der Ukraine beteiligen wollen. Das ist kein theoretisches Konzept. Wir haben eine klare Anfrage aus der Ukraine, Lagerhallen in Moldawien für die Lagerung von Waren zu nutzen. Die Ukrainer sind bereit, alles zu mieten, was wir hier haben."

Ukrainischer Premier warnt vor möglichem Internetausfall

Die Ukraine müsse sich auf einen möglichen Ausfall des Internets einstellen, so Premierminister Sergei Korezki. Die Risiken für die gesamte Infrastruktur würden bis zum Ende des russisch-ukrainischen Konflikts bestehen, sagte er dem Sender TSN.

"Man muss vom schlimmsten Szenario ausgehen, genau so denken und sich darauf vorbereiten – das ist eine Tatsache."

Polen will Abschuss von Luftzielen ohne Sichtkontakt ermöglichen

Polen will die Einsatzregeln für seine Luftstreitkräfte ändern. Künftig sollen Piloten und Einsatzkommandanten über einen Abschuss potenziell feindlicher Flugobjekte entscheiden können, ohne das Ziel zuvor visuell identifiziert zu haben. Dies teilte der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk der Rzeczpospolita mit.

Anstelle einer visuellen Bestimmung von Typ und Zugehörigkeit soll demnach eine "zuverlässige Identifizierung" anhand mehrerer Datenquellen ausreichen. Dazu könnten Radardaten sowie Informationen der ukrainischen Seite gehören. Auch ein Verstoß gegen eine Flugverbotszone könne als Kriterium herangezogen werden.

"Es wird möglich sein, Waffen aus der Entfernung einzusetzen und dabei die Systeme des Flugzeugs oder Hubschraubers zu nutzen", so Tomczyk. Die neuen Verfahren sollen in den kommenden Tagen eingeführt werden. Bisher wurden solche Möglichkeiten nicht genutzt, da sie normalerweise für Kriegszeiten oder den Ausnahmezustand vorgesehen sind.

Kallas: "Russland plant weitere Sabotage gegen EU-Demokratien"

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat am Montag auf geheimdienstliche Hinweise verwiesen, nach denen Russland "weitere Sabotageakte und Angriffe auf europäische Demokratien" plant, um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. Die EU berät daher über ein neues Notfallprotokoll, um künftig schon im Vorfeld auf solche Warnungen reagieren zu können.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Kallas: Europa konnte sich nicht auf Patriot-Raketen für Kiew einigen

Die Ukraine wartet weiterhin auf konkrete Zusagen aus Europa bezüglich zusätzlicher Patriot-Raketen. Nach dem Treffen der EU-Verteidigungsminister erklärte Kaja Kallas, dass es bislang keine entsprechende Einigung gebe. Zugleich betonte sie, dass die Gespräche darüber weitergehen würden:

"Nein, heute haben wir keine konkreten Entscheidungen getroffen. Es gab jedoch Aufrufe und Gespräche über diese Raketen, und diese werden fortgesetzt. Leider gibt es in dieser Frage heute keinen konkreten Erfolg."

Kreml: Kiew wird für sein Handeln einen Preis zahlen müssen

Das Kiewer Regime werde für seine Handlungen in den vergangenen Monaten einen Preis zahlen müssen, erklärt Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, gegenüber Reportern.

"Die Ukraine wird für die Handlungen der vergangenen Monate einen Preis zahlen müssen. Genau das geschieht derzeit. Unsere Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation fort und schlagen sehr konsequent gegen jene Ziele, die sie für angemessen halten."

Gebiet Cherson: Sieben Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Markt 

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Markt in Weliki Kopani im Gebiet Cherson seien sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der Leiter des Aljoschkinski-Bezirks, Ruslan Chomenko, mit. Die Verletzten erlitten demnach unter anderem Splitterverletzungen an Brust, Kopf und Beinen sowie Prellungen. Chomenko schrieb auf der Plattform Max:

"Es war ein gewöhnlicher Handelstag mit Verkäufern und Käufern. Der Drohnenoperator konnte die Menschen unmöglich nicht sehen. Und wenn die Drohne mit künstlicher Intelligenz gesteuert wurde, war der Angriff auf die Menschenmenge im Voraus programmiert."

Er bezeichnete den Angriff als "Jagd auf Zivilisten". Einwohner von Weliki Kopani hätten den Verletzten dabei geholfen, medizinische Einrichtungen zu erreichen.

Befreiung von Nowowodjanoje ermöglicht weiteres Vorrücken der russischen Armee in DVR

Die Befreiung der Ortschaft Nowowodjanoje in der Volksrepublik Donezk schaffe die Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß russischer Einheiten in Richtung der Stadt Dobropolje. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

"Durch koordinierte Handlungen aller beteiligten Einheiten wurde Nowowodjanoje vollständig von Verbänden der ukrainischen Streitkräfte befreit. Dies ermöglichte es, die Stellungen der Einheiten des Truppenverbands Mitte an der Kontaktlinie zu verbessern. Zudem wurden die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung am Abschnitt Dobropolje im Rahmen der militärischen Sonderoperation geschaffen."

Das russische Verteidigungsministerium meldete am Montag die Befreiung von Nowowodjanoje.

"Er hat einen Text vorgelesen" – Lawrow über das Treffen mit Wadephul

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul bei dem Treffen lediglich die bekannten Positionen der Bundesregierung zum Ukraine-Konflikt wiederholt habe. Neue Vorschläge oder konkrete Impulse habe der deutsche Außenminister nicht eingebracht:

"Ich hatte gehofft, dass er etwas Interessantes, etwas Ungewöhnliches vorbringen würde. Um all das mitzuteilen, hätte er auch einfach anrufen und sagen können: 'Lesen Sie meine Rede.'"

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Einheiten befreien binnen eines Tages 70 Gebäude in Dobropolje

In der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk seien die Sturmgruppen des russischen Truppenverbands Mitte im Laufe des Tages in den nordöstlichen, zentralen und südlichen Stadtteilen vorgerückt. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.

Gleichzeitig hätten die Einheiten der Marineinfanterie im östlichen Teil operiert und einen befestigten Stützpunkt des Gegners zerstört.

Zudem seien 70 Gebäude befreit und etwa 30 ukrainische Kämpfer eliminiert worden.

Frontbericht: Kiew verliert binnen 24 Stunden mehr als 1.300 Kämpfer

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.350 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 285 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte über 190 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad neutralisiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 460 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 180 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Artilleriegeschütze.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 25 Soldaten. Außerdem wurden acht Autos zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 151 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben und 442 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 247.289 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.058 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.783 Mehrfachraketenwerfer, 36.581 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 73.082 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Kärcher-Lager in der Ukraine durch Beschuss "vollständig" zerstört

Der deutsche Reinigungsgeräte-Hersteller Kärcher meldet die vollständige Zerstörung seines Lagers in der Ukraine. Dieses sei durch "feindlichen Beschuss" vernichtet worden. Nun komme es zu Lieferverzögerungen in dem Land.

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Puschilin: Mehr als 70 ukrainische Terrorangriffe auf Volksrepublik Donezk abgewehrt

Innerhalb einer Woche hätten das Luftabwehrsystem  "Kuppel vom Donbass" und mobile Feuergruppen insgesamt 73 Terrorangriffe des Gegners vereitelt, berichtet Denis Puschilin, der Chef der Volksrepublik Donezk. Ukrainische Kämpfer setzten weiterhin ihre Attacken auf Zivilisten und die Infrastruktur der Republik fort.

Der Politiker gibt Einzelheiten zu den Angriffen bekannt. 

In Makejewka hätten die ukrainischen Terroristen versucht, Zivilisten mit einer Baba-Jaga-Drohne anzugreifen, die mit Splitterspreng-Ladungen bestückt worden sei.

Bei Jassinowataja seien in der Nähe eines Eisenbahnknotenpunkts zwei Hornet-Kampfdrohnen mit Splitterspreng-Gefechtsköpfen abgeschossen worden.

In Tores habe die Luftabwehr eine B-2-Drohne nahe dem Lokomotivdepot abgefangen, die mit einer fünf Kilogramm schweren Ladung bestückt worden sei.

Auf einem Straßenabschnitt bei Schdanowka sei eine Hornet-Drohne bei dem Versuch zerstört worden, zivile Fahrzeuge anzugreifen.

Bei Schachtjorsk hätten die Luftverteidigungskräfte eine Wampir-Drohne mit Splitterspreng-Ladungen neutralisiert.

Im Bezirk Wolnowacha habe der Gegner versucht, einen Eisenbahnknotenpunkt mit Maja- und Hornet-Drohnen anzugreifen, die mit vier Kilogramm schweren Splitterspreng-Gefechtsköpfen ausgestattet worden seien.

Russisches Militär eliminiert eingekreiste ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow 

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten die Einkesselung um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht. 

Im Zuge der weiteren Ausweitung der äußeren Kontrollzone führe das russische Militär die Kämpfe um die Ortschaft Prikolotnoje. Innerhalb des Kessels fänden Kämpfe um die Ortschaften Nesternoje, Lukaschowo, Gratschowka und Rublenoje statt, teilt die Militärbehörde mit.

Die Verluste der im Kessel blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich an einem Tag auf bis zu 60 Soldaten. Zudem habe der Gegner zwei Quads und ein bodengestütztes Robotersystem verloren.

Russische Armee befreit eine Ortschaft und bringt eine weitere unter ihre Kontrolle  

In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch aktive Kampfhandlungen die Ortschaft Nowowodjanoje in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

Zudem gelangte die Ortschaft Ulanowo im Gebiet Sumy im Zuge des entschlossenen Handelns des Truppenverbands Nord unter die Kontrolle des russischen Militärs.

Gebiet Cherson: Mehrere Opfer beim Beschuss des Bezirks Aljoschki 

Innerhalb einer Woche wurde der frontnahe Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson erneut zum Ziel ukrainischer Attacken.

Nach Angaben des Bezirksleiters Ruslan Chomenko habe der Gegner 102 Attacken aus Rohr- und Mörserartillerie sowie 154 Drohnenangriffe unternommen. Ein Zivilist sei dabei ums Leben gekommen. Zwanzig weitere zivile Einwohner hätten Verletzungen erlitten, sieben davon infolge eines Abwurfs auf einem Markt. 

Darüber hinaus habe der Gegner gegen zivile Objekte geschlagen, darunter Wohnhäuser, Postgebäude, Transformatoren, ein Umspannwerk und Kommunikationseinrichtungen, so Chomenko.

Zudem seien im Laufe der Woche nicht detonierte Drohnen und ein Blindgänger entdeckt worden.

Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk: Zehn Waggons nach Brückeneinsturz entgleist 

Wie der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, mitteilt, habe der Gegner am Montag gezielte Attacken auf die Eisenbahninfrastruktur durchgeführt.

Infolge eines Drohnenangriffs auf der Bahnstrecke Djatkowo–Ljudinowo sei ein Teil einer Brücke eingestürzt, woraufhin zehn Waggons entgleist seien. 

Im Bezirk Unetscha seien bei einem weiteren Angriff 18 leere offene Güterwagen entgleist. 

Eine weitere Attacke ereignete sich im Bezirk Nawlja. Die Schienengleise seien beschädigt worden. Der Zugverkehr sei jedoch nicht beeinträchtigt worden.

Bei allen Vorfällen seien keine Personen zu Schaden gekommen, präzisiert Kowaltschuk.

Medien: Seit 2022 rund 22.000 ukrainische Soldaten in Frankreich ausgebildet

Seit 2022 seien etwa 22.000 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte von französischen Spezialisten ausgebildet worden, wie der Radiosender Franceinfo unter Berufung auf seine Anfrage an das französische Verteidigungsministerium mitteilt. Das Ministerium hat diese Zahl genannt, lehnte es jedoch ab, genaue Angaben zu den finanziellen Hilfen offenzulegen, die Paris an Kiew geleistet hat.

Nach Schätzungen des Außenministeriums seien rund 160 französische Unternehmen in der Ukraine tätig, was Frankreich zum "größten internationalen Arbeitgeber" in diesem Land mache.

In seinem Beitrag hat der Sender Daten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) angeführt, wonach Paris der Ukraine im Zeitraum von Februar 2022 bis Juni 2026 Hilfen im Wert von 7,91 Milliarden Euro zugesagt habe.

Der Großteil der Hilfe sei militärische Unterstützung im Wert von 6,23 Milliarden Euro. Sie umfasse die Lieferung von Caesar-Haubitzen und Mirage-2000-Kampfjets sowie die Ausbildung ukrainischer Streitkräfte.

Der Umfang der humanitären Hilfe betrage laut dem IfW 876 Millionen Euro. Die finanzielle Unterstützung belaufe sich auf 799 Millionen Euro.

Mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf medizinische Einrichtung in Donezk

In der Nacht war die Stadt Donezk den ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin mitteilt, sei eine medizinische Einrichtung im Bezirk Budjonnowski eines der Ziele gewesen. Infolge der Attacke hätten eine Frau und drei Männer Verletzungen erlitten. Das Gebäude des Krankenhauses selbst sei beschädigt worden.

Gebiet Woronesch: Vier Zivilisten verletzt, darunter drei Kinder

In der vergangenen Nacht und am Montagmorgen seien etwa 20 Drohnen über der Stadt Woronesch und sechs weiteren Bezirken der Region von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört worden. Dies berichtet Alexander Gussew, der Gouverneur des Gebiets Woronesch.

Bei einem Drohnenabsturz hätten vier Personen Verletzungen erlitten, darunter drei Kinder. Zwei von ihnen seien in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Durch herabfallende Drohnenteile seien ein Landhaus und drei Garagen abgebrannt worden, so Gussew weiter. Zudem seien mehrere Mehrfamilien- und Privathäuser sowie Fahrzeuge beschädigt worden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 254 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Smolensk, Kaluga, Tula, Kursk, Woronesch, Lipezk, Tambow, Rjasan, Orjol, Saratow, Rostow, den Regionen Moskau und Krasnodar der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Rechenzentrum für Speicherung von Aufklärungsdaten in Kiew getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Logistik- und Kommunikationszentren, Objekte der Hafeninfrastruktur sowie Seeschiffe mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:

  • ein Rechenzentrum des Unternehmens UkrTelecom, eines der größten Anbieter von Festnetz-, Mobilfunk- und Hochgeschwindigkeitsinternetdiensten für die ukrainische Armee,
  • ein Rechenzentrum des Unternehmens DreamLine, eines der größten Anbieter von Hochgeschwindigkeitsinternetdiensten für die ukrainische Armee, einschließlich der Speicherung von Aufklärungsdaten,
  • Anlagen der Treibstoffinfrastruktur, die für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden,
  • Infrastruktur und Anlagen auf dem Militärflugplatz Wassilkow.

In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

  • das Logistikzentrum von Nowaja Potschta zur Lagerung militärischer Güter,
  • ein Frachtschiff mit Militärgütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainische Armee im Hafen von Tschornomorsk,
  • der Schiffbau- und Schiffsreparaturbetrieb Dunaisudoserwis im Hafen von Ismajil, in dem die Instandsetzung und Modernisierung von Wasserfahrzeugen sowie die Wartung und Umrüstung von Patrouillenbooten durchgeführt werden;
  • ein Stützpunkt einer Einheit des ukrainischen Grenzschutzdienstes auf einem Werksgelände. 

Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht fünf ukrainische Feuergruppen

Drohnenbesatzungen des russischen Truppenverbands Nord setzten fort, Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy zu vernichten. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Bei der Erfüllung von Kampfaufgaben in der vergangenen Nacht hätten russische Drohneneinheiten einen Panzer vom Typ T-72, 24 Oktokopter vom Typ R-18, 13 Drohnenleitstellen, fünf Feuergruppen, einen vorübergehenden Stationierungsort samt Personal, zwei Quads und einen Pick-up der ukrainischen Streitkräfte eliminiert, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 62 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

27.09.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Odessa: Infrastruktur für den Transport von Militärgütern getroffen

Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat das russische Militär bei Angriffen in Odessa das Logistikzentrum von "Nowa Potschta" getroffen, in dem Militärgüter gelagert wurden. Ebenfalls getroffen wurde ein Frachter auf See, der Militärgüter und Güter mit Doppelverwendung zum Hafen von Odessa transportierte und zur Versorgung der ukrainischen Armee diente.

Verteidigungsministerium: Große Armee-Rechenzentren in Kiew getroffen

Bei ihren Tagesangriffen haben die russischen Streitkräfte das Rechenzentrum von "Kyivstar" in Kiew getroffen, einem der größten Anbieter von Mobilfunk- und Hochgeschwindigkeits-Internetdiensten für die ukrainische Armee, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Ebenfalls in Kiew wurde das Rechenzentrum des Unternehmens "Omega Telecom" getroffen, das Hochgeschwindigkeits-Internetdienste für das ukrainische Militär bereitstellt. Das Ministerium fügte hinzu, dass "Omega Telecom" zur Speicherung umfangreicher Datenbanken genutzt wurde.

Sacharowa: Wadeful wollte ein Treffen mit Lawrow, um Umfragewerte von Merz zu retten

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte in einem Interview mit dem Journalisten Wladimir Solowjow, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul ein Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow bei der UNO nur deshalb angefragt habe, um das sinkende Ansehen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zu retten. Sacharowa betonte:

"Ich vermute, dass diese Gespräche, die sie beantragt haben und die nun in diesem Vorlesen eines Textes von einem Zettel endeten, nur dazu dienten, den Deutschen irgendwie eine gewisse Aktivität zu demonstrieren."

Verteidigungsministerium: Gebiet Moskau mit Flamingo-Raketen angegriffen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat eine Besatzung des Flugabwehrraketen- und Geschützsystems "Panzir-S" mit dem Rufnamen "Barnaul" im Zuge eines ukrainischen Angriffs auf Moskau in der Nacht zum 20. September drei Flamingo-Raketen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Der Vorfall wurde erst heute bekannt, nachdem das Ministerium ein Video der Raketenabwehr veröffentlichte. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Die Besatzung handelte, ohne zu zögern: Sie nahm die Raketen ins Visier, identifizierte den Typ der Flugrakete und beseitigte die Luftbedrohung. Es war genau die Besatzung von Barnaul, die drei Flamingo-Raketen abgeschossen hat – dies ist der erste derartige Vorfall in der gesamten Geschichte der feindlichen Luftangriffe auf Moskau!"

EU-Streit um Russland-Kontakte

In der EU wird grundsätzlich über den Umgang mit Russland diskutiert. Auslöser ist unter anderem die Einladung Wladimir Putins zum G20-Gipfel durch die USA. Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnt davor, dass Moskau diese Geste als Ermutigung für seine aggressive Politik verstehen könnte.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Gebiet Belgorod: Eine Zivilistin durch einen Sprengstoffanschlag getötet

Wie die Agentur TASS unter Berufung auf den Einsatzstab der Region berichtet, kam eine Zivilistin infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Dorf Beresowka in dem Gebiet Belgorod ums Leben. Aus dem Stab heißt es insbesondere:

"Im Bezirk Borissow, im Dorf Beresowka, erlitt eine Frau durch die Detonation eines Sprengkörpers auf dem Grundstück eines Wohnhauses schwere Verletzungen. In kritischem Zustand wurde sie ins Zentralkrankenhaus von Borissow gebracht, wo die Ärzte bis zuletzt um ihr Leben kämpften, doch ihre Verletzungen stellten sich als lebensbedrohlich heraus."

"Wird Deutschland bis zum letzten Ukrainer weitermachen?" – Journalisten löchern Wadephul

Erstmals seit Januar 2022 sind am Samstag die Außenminister Russlands und Deutschlands wieder zu direkten Gesprächen zusammengekommen.

Im Anschluss an das Gespräch bemühten sich Journalisten vergeblich um eine Stellungnahme von Bundesaußenminister Johann Wadephul. Nach Angaben der Reporter vor Ort dauerte das Treffen 22 Minuten.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

The Guardian: Kiew wird zu einer Frontstadt

Die anhaltenden, hochpräzisen Angriffe der russischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur und Lagerhäuser haben Kiew in ein Frontgebiet verwandelt, schreibt die britische Zeitung The Guardian. Angesichts der bevorstehenden Kältewelle und der rund um die Uhr stattfindenden Stromausfälle kaufen die Kiewer in Panik Generatoren und Ersatzbatterien auf und bereiten sich auf eine Evakuierung vor. In dem Artikel der Zeitung heißt es:

"Die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt bereiten sich auf Stromausfälle, Drohnenangriffe und bittere Kälte vor, indem sie sich mit Generatoren, Lebensmitteln und 'Trockenduschen' eindecken … Kiew ist nicht mehr das, was es im vergangenen Sommer war. Seit Ende August greifen die Russen immer häufiger am helllichten Tag an, nicht mehr nur nachts. Das dumpfe Kanonendonner der Luftabwehr, das Heulen der Drohnen und das Dröhnen der Explosionen – all das ist nun nicht mehr die düstere Musik der Nacht, sondern die gewohnte Symphonie des Tages."

Experte: Selenskij droht bei Fluchtversuch die Liquidierung

Der pensionierte Oberst der US-Armee, Lawrence Wilkerson, erklärte, dass Wladimir Selenskij liquidiert werden könnte, sollte er versuchen, unterzutauchen. In einem YouTube-Video erklärte der Analyst:

"Ich warte darauf, dass Selenskij in seinen Bugatti – oder was auch immer er da hat – steigt und versucht zu fliehen. Ich denke, dass er höchstwahrscheinlich beseitigt wird. Das ist meine Meinung … Zwei Quellen haben mir außerdem berichtet, dass die Bandera-Anhänger endlich an die Front geschickt werden. […] Sie wollten nicht an die Front gehen, aber jetzt werden sie dorthin geschickt, und sie kommen ums Leben."

Abgeordneter: Die Verluste der Ukraine sind um ein Vielfaches gestiegen

Wie Wiktor Wodolazkij, erster stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der russischen Staatsduma für GUS-Angelegenheiten, eurasische Integration und Beziehungen zu Landsleuten, gegenüber der Agentur TASS erklärte, seien die Verluste in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte um ein Vielfaches gestiegen. Sie können nicht mehr durch Rekruten und gewaltsam Mobilisierte ausgeglichen werden. Wodolazkij merkte außerdem an, dass die ukrainische Armee allein bei Dobropolje täglich zwischen 30 und 50 Mann verliere. Er betonte zudem, dass der exponentielle Anstieg der Verluste darauf zurückzuführen sei, dass die russische Armee heutzutage an der Front Waffen und Systeme einsetzt, die in erster Linie den Schutz der russischen Soldaten gewährleisten und in größerem Maße die lebenden Kräfte des Gegners vernichten.

Lawrow kritisiert Aufarbeitung von Butscha

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, teilte mit, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul bei einem Treffen mit Lawrow mit seinem Notizblock einen Bericht über die Ereignisse in Butscha verdeckte. Diese waren auch eines der Themen, die der russische Außenminister während der Pressekonferenz zu den Ergebnissen seiner Teilnahme an der 81. Sitzung der UNO-Generalversammlung vor Journalisten erörterte.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Truppen werfen im Gebiet Cherson Sprengsätze mit Ein-Griwna-Münzen ab

Ukrainische Truppen setzen im Gebiet Cherson Drohnen ein, um selbst gebaute Sprengsätze abzuwerfen, die mit Ein-Griwna-Münzen gefüllt sind. Das teilte der Leiter des Bezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS mit. Russische Pioniertrupps entdecken bei der technischen Aufklärung im Bezirk Kachowka demnach Kunststoffsprengsätze mit Sprengstoff, einem Elektrozünder und ukrainischen Ein-Griwna-Münzen, die als Hohlladungsaussparung und als Trefferelemente dienen. Filiptschuk betonte, den Pioniertrupps gelinge es, solche Sprengsätze erfolgreich zu entschärfen.

Trump: "Ich beschäftige mich mit der Lösung des Ukraine-Konflikts"

US-Präsident Donald Trump erklärte, er arbeite weiterhin an einer Lösung des Ukraine-Konflikts. Dies teilte der US-Präsident in einem Interview mit dem Journalisten Clay Travis mit. Der US-Präsident bezeichnete den Ukraine-Konflikt als den schwierigsten und betonte:

"Ich habe acht Kriege beigelegt, mit denen ich größtenteils nichts zu tun hatte (…) Ich arbeite an dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der sich als der schwierigste von allen erwiesen hat."

Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte im September rund 45 Prozent der von Russland eingesetzten Jet-Drohnen nicht abschießen oder unterdrücken konnten. Ukrainische Medien zitieren seine Worte:

"Ein erheblicher Teil erreicht seine Ziele."

Energodar: Eine Tote und zwei Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff

Der Bürgermeister der Stadt Energodar, Maxim Puchow, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Energodar mit einer Quadrokopter-Drohne angegriffen haben. Dabei ist eine Frau ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen wurden verletzt und erhalten die notwendige medizinische Hilfe.

Ukrainischer Drohnenhersteller stoppt Produktion nach russischen Schlägen

Der ukrainische Rüstungshersteller Pegasus Arms hat die Fertigung von Drohnen nach russischen Angriffen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Das Unternehmen erklärte, sein Werk sei erheblich beschädigt worden. Ein erster Schlag hatte die Anlage am 2. September getroffen, danach wurde die Produktion an einen neuen Standort verlegt, der jedoch bereits kurz nach der Eröffnung – in der Nacht vom 23. auf den 24. September – ebenfalls getroffen wurde.

Bericht: Bei ukrainischen Soldaten tritt zunehmend "Drohnenphobie" auf

Die französische Zeitung Le Monde berichtet, dass einige ukrainische Soldaten im Zuge der zunehmenden Intensität russischer Angriffe eine anhaltende Angst vor Drohnen entwickeln, die inoffiziell als "Drohnenphobie" bezeichnet wird. Dieser Zustand geht mit Symptomen einher, die denen einer posttraumatischen Belastungsstörung ähneln. Ein Militärpsychiater der ukrainischen Armee erklärte im Gespräch mit Journalisten:

"Diese Angst entsteht aus einem Gefühl völliger Hilflosigkeit. Diese Patienten hatten zwar keine körperlichen Verletzungen, benötigten aber psychologische Unterstützung."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag, den 27. September, über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring im Nordosten des Gebiets Charkow weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Zwei Ausbruchsversuche des Gegners aus der Einkesselung wurden vereitelt. Binnen eines Tages beliefen sich die Verluste der eingekesselten ukrainischen Truppen auf bis zu 60 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Fahrzeug, ein Quad sowie zwei bodengestützte Robotersysteme.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.515 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 98 Fahrzeuge
  • 13 Artilleriegeschütze
  • zehn Stationen für elektronische Kampfführung
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
  • ein gepanzerter Truppentransporter vom Typ М113
  • ein Panzer vom Typ T-72

Zudem hat die Luftabwehr vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion sowie 505 Starrflügeldrohnen abgefangen.

Operativ-taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Truppenverbände haben Objekte der Transport- und Energieinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie Werkstätten zur Produktion von Drohnen und deren Bauteilen getroffen. Betroffen waren zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner – insgesamt in 149 Gebieten.

Russischer Truppenverband Mitte befreit binnen eines Tages 94 Gebäude in Dobropolje

Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass Stoßtrupps der 51. Armee des Truppenverbands Mitte in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk offensive Gefechtsführung betrieben und gemeinsam mit Einheiten der Marineinfanterie die eingekesselten ukrainischen Formationen in den West- und Ostteilen der Stadt weiter bekämpft haben. Dabei wurden 94 Gebäude befreit und mehr als 30 gegnerische Kämpfer getötet.

Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte übernehmen Kontrolle über Chripuny

Einheiten des russischen Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring im Nordosten des Gebiets Charkow weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurde infolge offensiver Gefechtsführung die Kontrolle über den Ort Chripuny im Gebiet Charkow übernommen.

Die Behörde hat entsprechende Aufnahmen auf Telegram veröffentlicht.

Miroschnik: Anstieg ukrainischer Terroranschläge ist Folge von Budgetüberzug

Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, erklärte, die Ukraine habe ihr Budget für das Jahr 2026 erheblich überzogen, was sich an der starken Zunahme ukrainischer Terroranschläge auf Russland zeige. Er sagte:

"Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat, zumindest nach Aussage Selenskijs und seines Umfelds, das Geld überzogen, das für die militärische Umrüstung vorgesehen war. Und das haben wir in Form von Terroranschlägen zu spüren bekommen. Wir haben gesehen, dass sich die Zahl der Drohnen, die auf zivile Ziele, auf Busse, die Eisenbahn, Schulen, Krankenhäuser gerichtet werden, um das Drei- bis Vierfache erhöht hat. Wir haben gespürt, dass dort eine kolossale Menge Geld hingeflossen ist."

Gebiet Brjansk: Ein Zivilist verletzt nach ukrainischem Angriff auf ein Auto

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Bezirk Klinzy im Gebiet Brjansk ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Der Interimsgouverneur des Gebiets, Jegor Kowaltschuk, teilt mit, dass binnen eines Tages 14 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört wurden.

Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 117-mal an

Der Interimsgouverneur des Gebiets Belgorod teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen eines Tages 117-mal angegriffen haben. Der Gegner feuerte zehnmal mit Mehrfachraketenwerfern und Artillerie und warf sechsmal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Luftabwehrkräfte und andere eingesetzte Einheiten haben von 7.00 Uhr am 26. September und 7.00 Uhr Moskauer Zeit am 27. September 106 Drohnen abgeschossen beziehungsweise unterdrückt.

Bei einem gezielten Angriff im Bezirk Graiworon kam ein Zivilist ums Leben. In den Bezirken Borissowka, Graiworon, Prochorowka und Schebekino wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, drei von ihnen werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt.

Luftabwehr fängt in der Nacht 96 ukrainische Drohnen über Gebieten Russlands ab

Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass in der Nacht zwischen 20.00 Uhr am 26. September und 8.00 Uhr Moskauer Zeit am 27. September 96 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem russischen Gebiet abgefangen und zerstört wurden. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk und Kursk, die Teilrepublik Krim sowie das Gebiet über dem Schwarzen Meer.

Offizier: Ukrainische Kämpfer lassen bei Rückzug NATO-Ausrüstung zurück

Der stellvertretende Kommandeur eines Sturmtrupps des russischen Truppenverbands Nord mit dem Rufnamen Agat berichtete, dass ukrainische Kämpfer bei ihrer Flucht aus Stellungen im Frontabschnitt Sumy Waffen und Technik hinterlassen, darunter auch NATO-Ausrüstung. Sobald sich russische Soldaten einem Stützpunkt näherten, gebe der Gegner diesen meist auf und lasse sowohl eigene als auch NATO-Waffen zurück – am häufigsten das US-Gewehr M-16. Zudem nutze die ukrainische Armee im Frontabschnitt Sumy häufig Wohn- und Zivilgebäude als Stützpunkte.

Russische Drohnen treffen gegnerische Logistik- und Hafeninfrastruktur in mehreren Gebieten

In der Nacht zum Sonntag griffen russische Drohnen erneut Logistikzentren sowie Hafen-, Transport- und Kommunikationsinfrastruktur an, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. Getroffen wurden:

  • in Kiew – das Datenzentrum des Unternehmens Vodafone, das unter anderem der Übermittlung von Aufklärungsdaten der ukrainischen Armee diente
  • im Gebiet Kiew – ein Logistikzentrum in Krassilowka, über das westliche Militärhilfe gelagert und verteilt wurde
  • in Nikolajew – zwei Lager für Drohnen und ihre Gefechtsteile
  • im Gebiet Odessa – ein Logistikzentrum in Iljitschowka, in dem FPV-Abfangdrohnen gelagert wurden
  • im Hafen Kilija – der Stab des Marinestützpunkts "Wostok", ein Stützpunkt des ukrainischen Grenzschutzes, vier Lager mit Militärgütern für die ukrainische Armee sowie Objekte der Hafeninfrastruktur

Zudem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck nach Odessa transportierte.

Russische Drohnen neutralisieren gegnerische Verteidigungsknoten am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk

Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte haben am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk einen gegnerischen Verteidigungsknoten aufgeklärt und mit dem Einsatz von Drohnen des Typs Bumerang neutralisiert. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden dabei Stützpunkte samt der darin verschanzten ukrainischen Soldaten sowie Fahrzeuge und leicht gepanzerte Technik außer Gefecht gesetzt. Zudem wurden bodengestützte Robotersysteme und schwere Hexacopter zerstört, mit denen Nachschub an Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an vorderster Front geliefert werden sollte.

26.09.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Cherson: Eine Zivilistin tot nach dem ukrainischen Drohnenangriff

Laut Angaben des Bezirksvorstehers Pawel Filiptschuk gegenüber der AgenturTASS kam bei einem ukrainischen Drohnenangriff eine im Jahr 1942 geborene Bürgerin in der Nähe eines Ladens im Dorf Sofijewka im Bezirk Kachowka im Gebiet Cherson ums Leben. Er betont:

"Die Verletzte wurde in kritischem Zustand auf die Intensivstation eingeliefert. Die Ärzte taten alles in ihrer Macht Stehende, konnten ihr Leben jedoch nicht retten."

Bericht: Wirtschaftsschaden der Ukraine durch russische Angriffe beläuft sich auf Milliarden

Die russischen Angriffe treffen die ukrainische Wirtschaft immer härter, schreibt die Zeitung The New York Times. Die Verluste Kiews aufgrund von Umsatzrückgängen, unterbrochenen Arbeitsabläufen und logistischen Problemen belaufen sich auf mehrere Milliarden US-Dollar. Im Zeitungsartikel heißt es:

"Moskau hat groß angelegte Angriffe gestartet, die auf den ukrainischen Export und die Konsumausgaben abzielen. Nach den Angriffen auf Lagerhäuser sind Teile der Waren aus den Regalen verschwunden. Angriffe auf Häfen, Lokomotiven, Grenzübergänge und Seeschiffe haben den Export eingeschränkt. In den letzten Tagen hat Russland zudem seine Angriffe auf die Internetinfrastruktur ausgeweitet und damit den Internetzugang von etwa hunderttausend Haushalten unterbrochen … Der Chefökonom der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Dimitar Bogov erklärte, dass die Ukraine aufgrund des Arbeitskräftemangels und des verstärkten Beschusses in die 'schwerste Phase des Konflikts' eintrete."

Bei einem Drohnenangriff auf ein Café In Cherson kommen zwei Mädchen ums Leben

Wie der Gouverneur des Gebiets Wladimir Saldo mitteilt, griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Café im Gebiet Cherson an; dabei kamen zwei Mädchen ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. In den sozialen Netzwerken schreibt Saldo:

"Am Abend des 25. September griff eine Drohne des Kiewer Regimes das Café 'Tag-Nacht' in Askanija-Nowa im Bezirk Tschaplinski an. Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Unter den Trümmern fanden Rettungskräfte die Leichen zweier junger Mädchen – geboren in den Jahren 2004 und 2006. Zwei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen: Ein Mann, geboren im Jahr 1993, und ein Mädchen, geboren im Jahr 2007. Beide weisen multiple Splitterverletzungen und eine Gehirnerschütterung auf."

Gebiet Brjansk: Nach der ukrainischen Attacke Eisenbahn-Infrastruktur beschädigt

Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, wurde der Verkehr zweier Güterzüge im Gebiet Brjansk aufgrund von Schäden an den Gleisen nach einer ukrainischen Attacke unterbrochen. Der amtierende Gouverneur des Gebiets Jegor Kowaltschuk schrieb in den sozialen Netzwerken:

"Heute Nacht hat der Feind einen massiven Angriff auf Infrastruktureinrichtungen und Wohnhäuser im Gebiet Brjansk verübt. Im Bezirk Unetscha wurde das Gleis beschädigt. Der Verkehr der beiden Güterzüge Brjansk–Unetscha und Slynka–Brjansk wurde eingestellt, der Nahverkehrszug auf der Strecke Unetscha–Potschep wurde gestrichen. Es kommt zu Verspätungen bei den beiden Personenzügen Nr. 85 Moskau–Nowosybkow und Nr. 489 Anapa–Minsk. Ein weiterer Anschlag richtete sich gegen den Bahnhof in Klinzy. Es gab keine Toten oder Verletzten. Eine auf den Gleisen stehende Lokomotive eines Güterzugs wurde beschädigt."

Rada-Abgeordneter: Verluste der Ukraine sind unumkehrbar

Die Verluste der Ukraine im militärischen Konflikt mit Russland haben bereits einen unumkehrbaren Charakter angenommen. Dies erklärt der Abgeordnete der Werchowna Rada Alexander Dubinski auf seinem Telegram-Kanal. Seinen Angaben zufolge verliert das Land monatlich 25.000 bis 27.000 Menschen durch Tote und Verwundete. Dubinski schreibt unter anderem:

"Die Armee kann nicht mehr bezahlt werden. Ich werde die bekannten strategischen Verluste in der Wirtschaft nicht aufzählen, sie wurden bereits mehrfach beschrieben. Aber der Kern der Sache ist, dass diese Verluste unumkehrbar geworden sind und es keine Quellen gibt, um die Ressourcenlage wieder auszugleichen."

The Guardian: Kiew machtlos gegen neue russische Drohnen

Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, sei die Ukraine nicht in der Lage, den neuen russischen Drohnen etwas entgegenzusetzen. Das Problem werde durch den kritischen Mangel an Patriot-Systemen verschärft, die zum Schutz vor ballistischen Raketen und Marschflugkörpern benötigt würden, so die Zeitung weiter. In dem Artikel dazu heißt es:

"Kiew ist nicht in der Lage, der zunehmenden Welle neuer russischer Düsen-Drohnen, darunter die Geran-5-Drohne, entgegenzuwirken."

Zuvor hatte der ukrainische Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladislaw Wlasjuk, eingeräumt, dass das Land nicht in der Lage sei, Abfangdrohnen für schnelle Ziele herzustellen, und vollständig von westlichen Lieferungen von Flugabwehrraketen abhängig sei, die für den Abfang solcher Drohnen geeignet sind.

LVR: Binnen 24 Stunden vier Tote und fünf Verletzte

Innerhalb von 24 Stunden habe die ukrainische Armee zwölf Bezirke der Volksrepublik Lugansk mit Drohnen angegriffen, teilt der Chef der Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mit.

Der Gegner habe einen Linienbus angegriffen, so Passetschnik. Ein 17-jähriges Mädchen und ihre Mutter seien verwundet worden. Zudem habe eine 74-jährige Frau schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte hätten um ihr Leben gekämpft, hätten sie jedoch nicht retten können. Infolge eines Angriffs auf einen Milchtankwagen sei der Fahrer gestorben.

Drei Zivilisten hätten Verletzungen erlitten, zwei von ihnen infolge eines Drohnenangriffs auf einen Parkplatz.

Bei den Attacken seien Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie die zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt worden.

Die Luftabwehrsysteme und Kräfte der mobilen Feuergruppen hätten rund 50 Luftziele über dem Gebiet der Republik vernichtet, fügt Passetschnik hinzu.

Cherson:Russisches Militär greift Stellungen der "Vögel von Madyar" an

Soldaten der russischen Armee hätten in der Nacht mehr als zehn FAB-500-Flugbomben auf Stellungen der "Vögel von Madyar" der ukrainischen Streitkräfte in Cherson abgeworfen. Dies berichtete gegenüber der Agentur RIA Nowosti ein russischer Kämpfer mit dem Rufnamen "Primorsk". Er erklärte:

"Mehr als ein Zug Soldaten, etwa drei gepanzerte Fahrzeuge und eine große Menge an Ausrüstung zur Steuerung von Drohnen wurden vernichtet."

Mehrere Opfer nach Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod 

Am Samstag hat die ukrainische Armee ihre Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region habe der Gegner einen Sprengsatz auf das Gelände eines Betriebs von einer Drohne abgeworfen. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Zudem seien fünf Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt worden, vier davon bei den Attacken auf zivile Fahrzeuge. Alle seien in Krankenhäuser der Region eingeliefert worden. 

Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, vier Autos und ein Betrieb gekommen.

Russische Armee drängt den Gegner weiterhin aus Dobropolje zurück

In den vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte ihre taktische Lage in der Volksrepublik Donezk verbessert und den gegnerischen Einheiten und deren Militärtechnik Schaden zugefügt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mittteilt.

In der Stadt Dobropolje setzten die Soldaten des Truppenverbands die Eliminierung eingekesselter ukrainischer Verbände in den westlichen und östlichen Stadtteilen fort. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer eliminiert worden.

Im Laufe des Tages habe der Gegner keine Versuche unternommen, aus der Einkesselung auszubrechen, präzisiert die Militärbehörde.

Reuters: USA nehmen keine Raketen für Patriot-Systeme in das Ukraine-Hilfspaket auf

Wie die US-Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe das Weiße Haus trotz entsprechender Bitten aus Kiew keine Abfangraketen für die Patriot-Luftabwehrsysteme in das 400-Millionen-Dollar-Militärhilfspaket für die Ukraine aufgenommen. Es werde jedoch davon ausgegangen, dass Kiew die von der US-amerikanischen Seite genehmigte Hilfe bis Oktober des Jahres 2029 erhalten werde. Das Hilfspaket umfasse Waffen und Ersatzteile für gepanzerte Fahrzeuge, berichtet Reuters weiter.

Russische Armee vereitelt Ausbruchsversuche aus Kessel im Gebiet Charkow

In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord zwei Versuche einer Gruppe von bis zu zehn ukrainischen Kämpfern verhindert, aus dem Kessel nahe der Ortschaft Nefedowka im Gebiet Charkow auszubrechen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht. 

Das russische Militär habe die Einkreisung um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, so die Militärbehörde weiter. Kämpfe um die Befreiung der Ortschaften Chripuny, Gratschowka und Rublenoje würden fortgesetzt.

Die Verluste der im Kessel blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 50 Kämpfer. Zudem habe der Gegner ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Autos, ein Quad und einen Mehrfachraketenwerfer verloren, heißt es in der Meldung des Verteidigungsministeriums.

Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.200 Drohnen abgeschossen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.350 Soldaten verloren habe. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und einen Mehrfachraketenwerfer.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ MaxxPro aus US-Produktion, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 160 Kämpfer ein. Zudem wurden 26 Autos und ein Artilleriegeschütz neutralisiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von etwa 415 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug und 22 Autos zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, zwei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion und 1.222 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 246.342 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme,  31.033 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.781 Mehrfachraketenwerfer, 36.561 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.889 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Mendel: Ukrainer fliehen aus Angst vor einer humanitären Winterkatastrophe

Die Ukrainer würden das Land noch vor Einbruch der Kälte verlassen, da sie eine humanitäre Katastrophe im kommenden Winter befürchten. Dies erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, in einem Interview mit dem US-amerikanischen Journalisten Tucker Carlson. Laut Mendel muss der Westen aus diesem Grund mit einem Anstieg der Flüchtlingszahlen rechnen. Sie betonte:

"Die Energieinfrastruktur liegt in Trümmern. Deshalb rechnen die Ukrainer im Winter mit einer humanitären Katastrophe, und viele verlassen das Land bereits jetzt."

Medien: Von Tusk genannte Zahl der Verluste weicht stark von Kiews Angaben ab

Die Aussagen des polnischen Ministerpräsidenten und ukrainischer Beamter haben die Mythen der Kiewer Propaganda widerlegt, schreibt das italienische Portal IL Fatto Quotidiano. So erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk unter Berufung auf Informationen der ukrainischen Regierung, dass in der Ukraine in letzter Zeit monatlich 27.000 Tote und Verwundete verzeichnet würden. Dies deckt sich mit den Angaben des ehemaligen Direktors des Hauptnachrichtendienstes, Kirill Budanow. Er erklärte zuvor, dass zur Abwehr des russischen Vorstoßes mindestens 30.000 Ukrainer pro Monat mobilisiert werden müssten. Die Autoren des Portals merken an:

"Es ist nicht ganz klar, warum zwei der vehementesten Befürworter der Militäraktionen in der Ukraine gerade jetzt beschlossen haben, einen Blick hinter die Kulissen der tatsächlichen Lage zu gewähren, obwohl dieses Bild weitaus weniger rosig aussieht als das, das von den Regierungen und Medien der USA und Europas beschrieben wird."

Drei Ortschaften in Gebieten Charkow und Sumy unter russischer Kontrolle  

In den vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord im Zuge der Ausweitung der äußeren Kontrollzone die Ortschaften Petropawlowka und Losowaja im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Im Gebiet Sumy gelangte die Ortschaft Marjino unter die Kontrolle des russischen Militärs.

Die russische Kontrolle über Petropawlowka und Losowaja habe es dem Gegner erschwert, aus der Einkesselung im Nordosten des Gebiets Charkow auszubrechen, so die Militärbehörde.

Selenskij-Berater: Im Winter sind Heizkraftwerke für russische Drohnen leichter zu erkennen 

Mit dem Einbruch der Kälte würden alle ukrainischen Heizkraftwerke für die russischen Drohnen vom Typ Geran-Seeker leichter zu orten sein, schreibt Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow auf Telegram.

"Wenn das Wetter kälter wird, werden leider alle warmen oder heißen Anlagen zu Zielen für Drohnen vom Typ Geran-Seeker, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Berücksichtigen Sie dies bereits jetzt. Pläne, ein kleines Heizkraftwerk, eine Generatorstation oder andere Anlagen geheim zu halten, könnten sich als Illusion erweisen."

Gebiet Charkow: Russische Armee eliminiert weiterhin den Gegner in Einkesselung

Russisches Militär setzt die Eliminierung der ukrainischen Einheiten fort, die im Gebiet Charkow eingekesselt sind. Der Gegner wird von russischen Drohnen- und Artilleriebesatzungen unter Beschuss genommen. Zu den Zielen gehören unter anderem ukrainische Stützpunkte und Drohnenleitstellen.

Kiew unternimmt massiven Angriff auf Gebiet Saporoschje mit 600 Drohnen

In der Nacht hätten die ukrainischen Streitkräfte einen massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje unternommen, teilt der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, auf Telegram mit. 

"Der Gegner hat unter Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge zynisch zivile Objekte und die Zivilbevölkerung angegriffen."

Bei einem Angriff auf ein Privathaus sei eine Frau ums Leben gekommen, so Balizki. Noch eine Zivilistin sei infolge einer weiteren Attacke gestorben. Ihre 16-jährige Tochter habe Verletzungen erlitten. Zwei weitere minderjährige Kinder seien unverletzt geblieben. Drei Männer seien bei Drohnenangriffen auf zivile Fahrzeuge und ein Privathaus verwundet worden. 

Die Luftabwehrkräfte hätten insgesamt mehr als 600 gegnerische Drohnen abgeschossen, schrieb Balizki.

Behörden melden Opfer nach Drohnenangriff auf Region Krasnodar

Die ukrainische Armee habe den Bezirk Sewerski in der Region Krasnodar mit Drohnen angegriffen, teilt der Operativstab mit. Durch herabfallende Drohnentrümmer seien drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere erlitten Verletztungen. 

Die Einsatzkräfte haben Brände auf dem Gelände zweier Betriebe gelöscht, hieß es weiter. Etwa 26.000 Einwohner seien ohne Strom. Reparaturarbeiten seien im Gange.

DVR: Elf Zivilisten nach Drohnenangriffen auf Gorlowka verletzt

Im Laufe des Tages seien Wohngebiete der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk Ziel eines massiven Angriffs durch gegnerische Starrflüglerkampfdrohnen gewesen, berichtet die Hauptverwaltung für militärische Ermittlungen des Ermittlungskomitees Russlands. Wie es heißt, seien zwei zivile Einwohner dabei ums Leben gekommen, elf weitere, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.

Binnen 24 Stunden seien 27 Fälle bewaffneter Aggression registriert worden, bei denen der Gegner insgesamt 30 Geschosse verschiedener Art eingesetzt habe.

Durch den Beschuss des Territoriums der DVR seien insgesamt zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, zwei Lkw, vier Pkw und eine Eisenbahnstrecke beschädigt worden.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden zwei Tote und sechs Verletzte 

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe zwei zivile Einwohner ums Leben gekommen, sechs weitere erlitten Verletzungen. Einer der Verletzten sei in kritischem Zustand.

Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 116 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Gebiet Rostow: Fünf Zivilisten bei nächtlichem Drohnenangriff verletzt

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Rostow mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Juri Sljusar, erlitten fünf Personen dabei Verletzungen, darunter ein Kind. Alle Zivilisten seien durch herabfallende Drohnenteile auf Wohnhäuser in den Städten Taganrog und Asow verletzt worden, präzisiert Sljusar.

"Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte leisten die erforderliche medizinische Versorgung."

Bei der Abwehr des Luftangriffs auf die Region seien mehr als 30 Drohnen zerstört worden, so der Gouverneur weiter. Zu Schaden seien Mehrfamilienhäuser, Privathäuser, Industrieanlagen, eine Schule, eine Kultureinrichtung sowie Fahrzeuge gekommen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 645 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen 

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur sowie auf Logistik- und Kommunikationszentren mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Folgende Objekte seien in Kiew getroffen worden:

  • das Rechenzentrum Kosmonowa, das den Betrieb des mobilen Internets sowie die Unterstützung der Starlink-Satellitenkommunikationssysteme für die ukrainischen Streitkräfte sicherstellte.

In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

  • ein Hafenpunkt in der Ortschaft Wilkowo, über den Waffen und Munition aus europäischen Staaten in die Ukraine gelangten,
  • eine Straßenbrücke in der Ortschaft Majaki, die für den Transport militärischer Güter an ukrainische Einheiten genutzt wurde,
  • das Logistikzentrum Nowaja Potschta zur Lagerung der militärischen Güter für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte.

Darüber hinaus sei ein Frachtschiff im Schwarzen Meer beschädigt worden, das militärische Güter transportierte.

Vorstoßversuch ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje verhindert

Piloten von Kampfdrohnen des russischen Truppenverbands Ost haben einen Angriff ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje vereitelt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Die Aufklärer haben die Bewegungsrouten des Gegners verfolgt und diese Daten an die Piloten der Kampfdrohnen übermittelt. Die identifizierten Gruppen wurden entlang der Bewegungsrouten angegriffen, wodurch verhindert wurde, dass sich die Kämpfer den Stellungen des russischen Truppenverbands näherten. Infolgedessen wurden die Sturmverbände der ukrainischen Armee eliminiert, die sich an dem Vorstoßversuch beteiligten."

Das Vorgehen der russischen Soldaten würde es ermöglichen, das Vorrücken der angreifenden ukrainischen Kräfte zu unterbinden und zu verhindern, dass diese den Druck auf die Stellungen des Truppenverbands Ost verstärken, so die Militärbehörde.

25.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Bloomberg: Trump forderte Selenskij zu Treffen mit Putin in Moskau auf

Die Bemühungen der US-Regierung um eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gehen offenbar weiter. Nach Informationen von Bloomberg soll US-Präsident Donald Trump dabei erneut auf ein persönliches Treffen der beiden Staatschefs in Moskau gedrängt haben:

"In dieser Woche forderte Donald Trump Wladimir Selenskij erneut auf, zu einem Treffen mit Wladimir Putin nach Moskau zu reisen – trotz mehrfacher Absagen in der Vergangenheit. Hintergrund sind die Bemühungen der USA, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wiederzubeleben."

Nach Angaben der Nachrichtenagentur habe Selenskij die Aufforderung Trumps verärgert aufgenommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte am Donnerstag erklärt, Russland sei weiterhin bereit, Selenskij in Moskau zu empfangen. Zugleich betonte er, ein Gipfeltreffen sei nicht sinnvoll, solange die notwendige Arbeit auf Expertenebene nicht geleistet worden sei.

Selenskij und Trump hatten sich am Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung in New York getroffen. Bei einem kurzen Gespräch mit Journalisten vor dem nichtöffentlichen Teil des Treffens übernahm der US-Präsident laut RIA Nowosti vollständig die Gesprächsführung und ließ Selenskij keine der Fragen der Journalisten beantworten. Der ukrainische Präsident konnte lediglich der US-Seite für ihre Unterstützung danken und erklären, dass er den Konflikt noch vor dem Winter beenden wolle. Der nichtöffentliche Teil des Treffens dauerte rund 40 Minuten.

Am Mittwoch sprach Selenskij vor der UN-Generalversammlung vor einem nur teilweise besetzten Saal. Nach seiner Rede wurde er beim Verlassen des Gebäudes von Journalisten auf Englisch und Russisch befragt. Auf die auf Russisch gestellte Frage, wann er nach Moskau kommen werde, antwortete Selenskij auf Russisch: "Mit einer Rakete" und beendete den Satz mit einer vulgären Äußerung.

Bericht: Ukrainische Stahlindustrie in existenzbedrohender Krise

Angesichts verstärkter russischer Angriffe steht die ukrainische Stahlindustrie vor dem Kollaps, heißt es in einem Bericht der Zeitung Kyiv Independent.

Demnach erklärte am Freitag der größte ukrainische Stahlproduzent, ArcelorMittal mit Sitz in Kriwoi Rog, er könne die Produktion wegen einer Welle russischer Attacken nicht wiederaufnehmen. Außerdem stellten die Großkonzerne Metinvest und Interpipe die Produktion ein.

Im vergangenen Jahr machte die Metallurgiebranche sieben Prozent des ukrainischen BIP aus und beschäftigte Zehntausende Menschen. Seit August seien die Produktionsanlagen laut dem Bericht von mindestens neun separaten Raketenangriffen betroffen gewesen.

Alexander Kalenkow, der Präsident der Stahlvereinigung Ukrmetallurgprom, sagte im Gespräch mit der Zeitung, dass die jüngsten Angriffe die Hersteller vermutlich fast 100 Millionen Dollar gekostet hätten. Dies sei das schlechteste Jahr für den Sektor seit 2022, als die russischen Streitkräfte die Werke in Mariupol einnahmen und damit 40 Prozent der ukrainischen Stahlproduktion auslöschten.

Die Branche benötige mehr internationale Unterstützung, um einen völligen Zusammenbruch zu verhindern, heißt es in dem Bericht weiter. Mit seinen Angriffen ziele Russland seit dem Sommer auf die Lähmung zentraler Sektoren der ukrainischen Wirtschaft. Bezüglich der Stahlwirtschaft sollen durch Attacken kritische Anlagen wie Hochöfen beschädigt werden, weshalb die Stahlhersteller nicht in der Lage seien, Roheisen, ihr wichtigstes Produkt, zu erzeugen.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf Märkte in Gorlowka in der DVR sind zehn Menschen verletzt worden, darunter ein Jugendlicher. Zwei Menschen kamen nach Angaben des Bürgermeisters Iwan Prichodko ums Leben. Dies teilten die operativen Dienste der Republik der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Auch die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje wurde nach Angaben des Stadtverwaltungschefs Maxim Puchow von ukrainischen Drohnen angegriffen. Ziel waren demnach zunächst ein Café und später das Gelände einer stillgelegten Schule. Bei dem Angriff auf das Café "Why Not" wurden keine Verletzten gemeldet. Auf dem Schulgelände wurden zwei Pkw beschädigt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Im Gebiet Belgorod wurde eine Frau verletzt, als eine ukrainische Drohne Sprengkörper auf ein Privathaus im Dorf Dorogoschtsch abwarf. Bei ihr wurden Prellungen im Gesicht und am Körper diagnostiziert. Das Wohnhaus wurde durch den Brand zerstört. Nach der Erstversorgung soll die Frau zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht werden.

Flugabwehr zerstört 55 ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 55 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über fünf Regionen Russlands und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Drohnenangriffe auf Fahrzeuge in Grenzgebieten: Zwei Tote und drei Verletzte

Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf zivile Fahrzeuge in den Gebieten Belgorod und Brjansk sind zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Dies teilten die regionalen Behörden mit.

Im Dorf Sosuli im Gebiet Belgorod griff eine FPV-Drohne ein Auto an. Ein Ehepaar erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Im Schebekinski-Kreis wurden bei Drohnenangriffen auf zwei Lastwagen zwei weitere Männer verletzt. Einer von ihnen erlitt Splitterverletzungen am Kopf, Brustkorb, Bauch, Arm und Beinen. Er wurde nach der Erstversorgung in ein regionales Klinikum gebracht.

Auch im Gebiet Brjansk wurde ein ziviler Lastwagen angegriffen. In der Siedlung Starodub erlitt der Fahrer Splitterverletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Darüber hinaus wurden im Kreis Belgorod durch Drohnenangriffe die Fenster und der Zaun eines Privathauses beschädigt. Im Rakitjanski-Kreis wurden zwei Autos und die Fassade eines Privathauses in Mitleidenschaft gezogen. Im Graiworonski-Kreis wurde eine Infrastruktureinrichtung getroffen.

Exklusiv: Russischer Scharfschütze berichtet von seinen Einsätzen an der Front

RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat einen Scharfschützen der russischen Streitkräfte zu seinen Erfahrungen im Ukraine-Konflikt befragt. Der Soldat, der unter dem Kampfnamen "Ausrollen" auftritt, berichtete von mehreren Kampfeinsätzen.

Er wurde 2022 während eines Angriffs verwundet und für seine Einsätze mehrfach ausgezeichnet. Als einen seiner gefährlichsten Momente schilderte der Scharfschütze die Begegnung mit einer gegnerischen Drohne, die während eines nächtlichen Einsatzes unmittelbar über seiner Position schwebte.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Moskau war zu neuen Gesprächen bereit – dann griff Kiew an

Russland sei bereit gewesen, die Verhandlungen mit Kiew nach den Wahlen wieder aufzunehmen. Doch dann habe die Ukraine versucht, Moskau anzugreifen und Wahllokale zu attackieren. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz im Anschluss an die Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Forums der Vereinigten Kulturen.

Die russische Antwort auf die ukrainischen Angriffe sei laut Putin so wirkungsvoll gewesen, dass Kiew anschließend um eine Waffenruhe gebeten habe. Alle Vorschläge für eine friedliche Beilegung des Konflikts lägen weiterhin "auf dem Tisch". Russland müsse jedoch noch prüfen, was in seinem Interesse liege, so der Präsident.

Putin wies zudem Aussagen zurück, wonach von Russland eine Bedrohung ausgehe und Europa sich auf einen Krieg mit Moskau vorbereiten müsse. Dies sei eine gezielte Aufbauschung der Situation und eine Provokation.

"Russland bereitet sich nicht auf einen Krieg mit Europa vor. Dafür gibt es weder Motive noch Gründe."

Mit Blick auf die Äußerungen des estnischen Verteidigungsministers über den möglichen Nutzen eines Präventivangriffs auf Russland sprach Putin von "politischer Clownerie". Er wies zudem auf aus seiner Sicht aggressive Kreise in Europa hin, die die Ukraine als "Kanonenfutter" nutzen wollten, um die Entwicklung Russlands einzuschränken.

Zur militärischen Lage sagte Putin, Kiew habe keine Möglichkeit, den Einsatz von "Geran"-Drohnen zu verhindern. Die Ukraine müsse verstehen, dass Provokationen ihre Lage nicht verbessern würden.

In diesem Zusammenhang verwies Putin auch auf die Folgen ukrainischer Angriffe. Russland habe die dadurch entstandenen Schäden beseitigt. Kiew hat seinen Angaben zufolge mehr als 100 Schiffe im Schwarzen Meer beschädigt, darunter russische sowie unter ausländischer Flagge fahrende Schiffe. Zugleich erklärte Putin, Russland verstehe nicht, warum die Ukraine die Handelsunternehmen Ozon und Wildberries angegriffen habe.

Zahl der Verletzten in Uljanowsk auf 15 gestiegen – darunter drei Jugendliche

Nach dem Drohnenangriff auf Uljanowsk ist die Zahl der Verletzten auf 15 gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexei Russkich über den Messenger "Max" mit. Zuvor hatte er von zwölf Verletzten berichtet. Unter den Verletzten befinden sich drei Jugendliche.

"15 Menschen wurden verletzt, unsere Ärzte leisten seit dem frühen Morgen die notwendige medizinische Hilfe. Vier Menschen wurden mit Splitterverletzungen, Prellungen und Knochenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand wird als mittelschwer eingestuft, es gibt keine schweren Fälle. Weitere elf Menschen wurden ambulant behandelt – ihre Wunden wurden versorgt und Verbände angelegt."

Ein 14-jähriger Junge erhielt die notwendige stationäre Behandlung und wurde anschließend nach Hause entlassen. Sein Zustand wird ambulant von Ärzten überwacht. Einem zwölfjährigen Jungen wurde ambulant im regionalen Kinderkrankenhaus geholfen. Eine 17-Jährige wurde im regionalen Klinikum operiert und erhält dort weiterhin die notwendige medizinische Behandlung.

Von den vier stationär aufgenommenen Patienten werden drei im regionalen Traumazentrum behandelt. Eine 22-jährige Frau wurde aus dem am stärksten beschädigten Gebäude ins Krankenhaus gebracht. "Die Operation ist vorbei, ihre Mutter ist bei ihr. Sie fühlt sich bereits besser", erklärte Russkich.

Auch ein 61-jähriger Mitarbeiter eines Unternehmens wurde operiert. "Er erholt sich jetzt. Sein Leben und seine Gesundheit sind nicht gefährdet", präzisierte der Gouverneur. Unter den Verletzten befindet sich zudem eine 93-jährige Frau, die auf der kardiologischen Station behandelt wird. Auch ihr Zustand gebe keinen Anlass zur Sorge.

Ziel des groß angelegten Angriffs war nach früheren Angaben des Gouverneurs eines der Industrieunternehmen der Stadt, das beschädigt wurde. Zudem wurden Wohnhäuser und die Oberleitungen der Straßenbahn im Norden der Stadt beschädigt. Bei der Abwehr des Angriffs wurden Dutzende Drohnen über der Stadt abgeschossen.

Rutte: Produktion von Patriot-Raketen in der Ukraine wird nicht schnell anlaufen

NATO-Generalsekretär Mark Rutte arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Ukraine zunächst mit Abfangraketen für Patriot-Systeme aus bestehenden Beständen zu versorgen. Zugleich laufen Verhandlungen über eine US-Lizenz für die Produktion solcher Raketen in der Ukraine. Er sagte in einem Interview mit Bloomberg:

"Diese Verhandlungen dauern an. Aber selbst wenn alles bereits vereinbart ist, wird dies nicht unmittelbar zu einer erheblichen Steigerung der Lieferungen führen. Es wird ziemlich viel Zeit brauchen, bis diese neuen Raketen die Produktionslinien verlassen."

Gleichzeitig bemühten sich die USA und europäische Staaten um eine deutliche Steigerung der Produktion. "Der Präsident der USA sagt den amerikanischen Unternehmen: Ihr müsst die Produktion vervierfachen", so Rutte.

Peskow: Trilaterales Treffen zwischen Russland, USA und Ukraine könnte bald stattfinden

Die Möglichkeit eines trilateralen Treffens zwischen Russland, der Ukraine und den USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten sei beim jüngsten Telefonat von Wladimir Putin und Donald Trump erörtert worden, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Ein solches Treffen könnte demnach in naher Zukunft stattfinden; konkrete Details nannte Peskow nicht.

Laut einem Axios-Bericht vom 24. September hatte Wladimir Selenskij Trump mitgeteilt, ein Dreiertreffen zu bevorzugen und zuerst einen Waffenstillstand im Bereich der Energieinfrastruktur anstreben zu wollen. Die USA schlugen demnach zunächst Gespräche zwischen Vertretern vor; als möglicher Verhandlungsort sei Abu Dhabi genannt worden.

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Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum, Rechenzentrum und Frachtschiff

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte erneut Drohnenangriffe auf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Logistikzentren und Schiffe geflogen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.

Dem Ministerium zufolge wurden dabei drei Ziele erfolgreich angegriffen: Im Gebiet Kiew wurde ein Logistikzentrum des Unternehmens "Heavy Logistic Ukraine" im Ort Trebuchow getroffen. Das Gelände wurde demnach von Einheiten des ukrainischen Verteidigungsministeriums und anderen Sicherheitsbehörden zur Lagerung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt.

In Kiew wurde das Rechenzentrum von Datagroup getroffen, das laut dem Ministerium der Verarbeitung und Übermittlung von Aufklärungsdaten zugunsten der ukrainischen Streitkräfte diente.

Im Gebiet Odessa wurde zudem ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter in den Hafen von Tschernomorsk transportierte.

DVR: Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Märkte in Gorlowka

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Märkte in den Stadtbezirken Nikitowski und Zentralno-Gorodskoi von Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten getötet worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Die Zahl der Verletzten im Nikitowski-Bezirk stieg nach seinen Angaben auf drei.

Lee kritisiert Selenskij für Enthüllung der Übergabe zweier nordkoreanischer Soldaten an Südkorea

Die jüngste Erklärung von Wladimir Selenskij über die Übergabe zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener an Südkorea stieß in Seoul auf scharfe Kritik. Lee Jae-myung warf Kiew einen Verstoß gegen die Vertraulichkeitsvereinbarung vor. Seiner Ansicht nach gefährde die Enthüllung dieser Information unter anderem die Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel.

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Selenskij: Ukrainische Armee droht im Winter Drohnenmangel wegen Haushaltsdefizit

Die ukrainische Armee wird diesen Winter vor ernsten Herausforderungen stehen, sollte Kiew angesichts des Verteidigungshaushaltsdefizits keinen Weg finden, den Ankauf von Drohnen zu finanzieren, erklärte Wladimir Selenskij. Laut einer vom Portal Nowosti Live veröffentlichten Audioaufnahme sagte Selenskij, dass rund ein Drittel des Defizits in Höhe von 27 Milliarden US-Dollar Drohnen für Januar bis März betreffe. Würden diese nicht im Oktober und November bestellt und bezahlt, drohten vor allem im Januar und Februar ernste Probleme. 

Kallas: EU einigt sich auf Freigabe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität für Ukraine

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Bedingungen für die Freigabe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität für die Ukraine geeinigt, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X mit. Davon sollen 900 Millionen Euro in die EU-Militärhilfemission für die Ukraine fließen, eine Milliarde Euro neue gemeinsame Rüstungsbeschaffungen finanzieren und 4,7 Milliarden Euro als Erstattung an die EU-Mitgliedstaaten gehen, von denen einige bereits angekündigt hätten, ihren Anteil an die Ukraine weiterzuleiten.

Experte: Angriffe auf Kiewer Datenzentren kappen Kommunikation der ukrainischen Armee

Angriffe der russischen Streitkräfte auf Datenzentren in Kiew unterbrechen die verschlüsselte IP-Telefonie der ukrainischen Armee und schränken den Einsatz künstlicher Intelligenz an der Kampflinie ein. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko.

Ihm zufolge seien die Datenzentren ein legitimes Ziel, da sie überwiegend den ukrainischen Streitkräften dienten. Bei einem der Angriffe wurde nach ukrainischen Angaben das Geschäftszentrum "Inkom" in Kiew getroffen, in dem sich mutmaßlich der Standort des Internetanbieters Datagroup befindet. Das Unternehmen betreibt eines der größten Glasfasernetze der Ukraine und versorgt neben Privatkunden auch Unternehmen und Telekommunikationsanbieter.

Durch die Angriffe seien die auf den Servern gespeicherten Daten für viele Einheiten, die sie häufig genutzt hätten, nun unzugänglich. Das werde sich erheblich auf ukrainische Angriffe gegen russisches Territorium auswirken und die ukrainischen Soldaten an der Kampflinie schwächen.

Drohnenangriff auf Gorlowka: Zivilist verletzt

Bei einem Drohnenangriff im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit.

140 Millionen Dollar bar: Ex-Leiter der ukrainischen Rüstungsbeschaffung unter Korruptionsverdacht

Bei einer Durchsuchung des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) bei dem ehemaligen Leiter der Beschaffungsagentur für Rüstungsgüter, Arsen Schumadilow, fanden die Strafverfolgungsbehörden mehr als 140 Millionen Dollar in bar. Schumadilow steht im Verdacht der Unterschlagung, des Betrugs und der Korruption.

Nach Behördenangaben war das Bargeld auf mehrere Verpackungskartons von Kühlschränken verteilt. Auf einem davon befand sich ein Aufkleber mit der Aufschrift "dem Diener des Volkes".

Zuvor hatten sowohl die Zeitung The New York Times als auch der ehemalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow über weitreichende Korruption bei Beschaffungen für die ukrainische Armee berichtet. Den Angaben des Ex-Ministers zufolge waren gerade die Versuche, diesen Bereich zu reformieren, der Grund für seinen Rücktritt.

Bevor Wladimir Selenskij seine politische Karriere begann, spielte er in der gleichnamigen ukrainischen Satireserie "Diener des Volkes" einen Schullehrer, der durch Zufall zum Präsidenten der Ukraine wird.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russlands Verteidigungsminister würdigt Befreiung von Dobropolje (Maloje)

Die Operation zur Befreiung des Dorfes Dobropolje (Maloje) in der Volksrepublik Donezk werde für immer ein Symbol für die Tapferkeit und Standhaftigkeit russischer Soldaten bleiben, erklärte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow in einem Glückwunschschreiben an die 76. Garde-Luftsturm-Division. Beloussow schrieb:

"Dieser Sieg setzt den heldenhaften Weg der Division fort und wird für künftige Generationen von Verteidigern des Vaterlandes ein Symbol für Tapferkeit und Standhaftigkeit bleiben."

Der Minister dankte den Soldaten der Division für die erfolgreiche Erfüllung ihrer Kampfaufgaben und ihre Treue zur militärischen Pflicht und äußerte die Zuversicht, dass sie ihre Aufgaben weiterhin mit Ehre erfüllen, die nationalen Interessen zuverlässig schützen und die Sicherheit Russlands gewährleisten würden.

Volksrepublik Lugansk: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt

Die ukrainische Armee hat binnen 24 Stunden acht Bezirke der Volksrepublik Lugansk angegriffen, sechs Zivilisten wurden verletzt, teilte der Republikchef Leonid Passetschnik auf Telegram mit.

Im Bezirk Swerdlowsk traf die ukrainische Armee ein Mehrfamilienhaus, ein unter den Trümmern eingeschlossener Mann wurde umgehend gerettet und vor Ort medizinisch versorgt. Zudem wurde eine ältere Frau verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Im Bezirk Sewerodonezk wurden bei Angriffen auf Fahrzeuge drei Zivilisten verletzt. Im Bezirk Starobelsk griff eine ukrainische Drohne einen Lkw an, ein Mann wurde verletzt.

In Lugansk griffen ukrainische Drohnen zudem wiederholt gezielt ein großes Baumarktgebäude an, wodurch ein schweres Feuer ausbrach. Die Feuerwehr löschte die ganze Nacht, der Brand konnte eingedämmt werden, Verletzte gab es dabei nicht.

Insgesamt haben die russische Luftabwehr und mobile Feuergruppen rund 90 Luftziele über dem Gebiet der Republik zerstört.

Russische Streitkräfte treffen ukrainische Stützpunkte und Drohnenleitstellen mit FAB-Bomben

Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben zeitweilige Stützpunkte und Leitstellen für Drohnen des Gegners im Bezirk Kramatorsk der Volksrepublik Donezk sowie im Gebiet Charkow getroffen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Der Behörde zufolge wurden bei den Einsätzen Fliegerbomben vom Typ FAB-500 mit universellem Gleit- und Korrekturmodul eingesetzt.

Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht entsprechende Aufnahmen.

Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Uljanowsk steigt auf 12

Der Gouverneur des Gebiets Uljanowsk teilt mit, dass die Zahl der Verletzten nach dem Drohnenangriff auf Uljanowsk auf 12 gestiegen ist. Drei von ihnen wurden hospitalisiert, die anderen werden ambulant versorgt.

Bei dem Angriff wurden zudem sechs Mehrfamilienhäuser beschädigt, in den meisten Fällen wurden Fensterscheiben zerstört. In einem der Häuser kam es dem Gouverneur zufolge zu einem Teileinsturz.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium hat am Freitag eine Wochenbilanz zum Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine für den Zeitraum vom 19. bis 25. September veröffentlicht. Demnach haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr der ukrainischen Armee entlang der Front schwere Verluste zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring um gegnerische Formationen im Nordosten des Gebiets Charkow enger zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. In der vergangenen Woche wurden durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Busowo, Komissarowo, Krasny Jar, Loschakowo, Nowoalexandrowka, Polnaja, Potichonowo und Chischnjakowo im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Alle Ausbruchsversuche des Gegners aus dem Kessel wurden vereitelt.

Durch offensive Gefechtsführung von Einheiten des Truppenverbands Mitte wurden die Siedlungen Marjewka, Gulewo und Dobropolje (Maloje) in der Volksrepublik Donezk befreit. Einheiten des Truppenverbands Ost befreiten in der vergangenen Woche die Siedlungen Seljonaja Dibrowa und Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 9.440 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 608 Fahrzeuge
  • 75 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 53 Artilleriegeschütze, darunter eine M777-Haubitze aus US-Produktion
  • 33 Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • drei Panzer, darunter ein deutscher Leopard-Panzer

Die russische Luftabwehr fing 34 Lenkbomben, 12 HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 6011 Starrflügeldrohnen ab. Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im nordwestlichen Schwarzen Meer vier unbemannte Überwasserboote der ukrainischen Armee.

Vom 19. bis 25. September führten die russischen Streitkräfte zwei massierte und sieben Gruppenschläge durch, bei denen Rüstungsbetriebe, Metallurgie- und Energieunternehmen, Logistik- und Telekommunikationszentren, Verkehrsinfrastruktur, Militärflugplätze, Drohnenproduktionsstätten sowie Munitions-, Treibstoff- und Materiallager und zeitweilige Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner getroffen wurden. Binnen der Woche wurden 18 Seeschiffe getroffen, darunter 15 Frachter und drei Tanker mit westlicher Militärtechnik und Treibstoff für die ukrainische Armee.

192 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk abgeschossen

Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, teilt mit, dass zwischen 9:00 Uhr am 24. und 9:00 Uhr am 25. September Moskauer Zeit 192 ukrainische Drohnen verschiedenen Typs über dem Gebiet abgeschossen wurden. Der Gegner beschoss 74 Mal evakuierte Gebiete mit Artillerie und griff 14 Mal mit Sprengsätzen von Drohnen an. Bei Angriffen im Dorf Swannoje im Bezirk Gluschkowo wurden zwei Männer, 51 und 52 Jahre alt, verletzt.

Miroschnik: Angriff auf Freiwillige aus Omsk zeigt, dass Selenskij Krieg gegen Zivilbevölkerung führen will

Der Angriff der ukrainischen Armee auf Freiwillige aus dem Gebiet Omsk im Gebiet Saporoschje zeigt nach Ansicht des Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, dass Wladimir Selenskij gezielt Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen will. Miroschnik schrieb auf Telegram:

"Der Anschlag auf die Zivilbevölkerung, verschärft durch gezielte Angriffe auf zivile Freiwillige, die humanitäre Hilfsgüter in ein Gebiet bringen, in dem Kiew unerträgliche Lebensbedingungen schaffen will, ist ein Kriegsverbrechen. Und dieser Akt unterstreicht nur, dass Selenskij gerade einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen und für diese extrem schwierige Lebensbedingungen schaffen will."

Russland greift Rüstungsbetriebe und Logistik bei Kiew und Odessa an

Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht erneut Drohnenangriffe auf Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes, Logistikzentren und Schiffe im Dienst der ukrainischen Armee durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mitteilt, wurden dabei zerstört:

Im Gebiet Kiew:

  • Eine Montage- und Lagerstätte für Drohnen des Unternehmens Fire Point in Borispol. Dort waren Honeywell-Triebwerke gelagert, die als Antrieb für die weitreichenden Marschflugkörper Flamingo dienen.

Im Gebiet Odessa:

  • zwei Logistikzentren in Odessa und Nerubaiskoje, die aus europäischen Staaten eingeführte Güter militärischer und doppelter Verwendung lagerten und verteilten
  • die Anlegeinfrastruktur sowie drei Lager mit militärischem Gerät für die ukrainische Armee im Hafen von Reni.

Zudem wurde auf See ein Frachtschiff beschädigt, das militärisches Gerät und Güter doppelter Verwendung in den Hafen von Odessa transportierte.

Ukrainische Armee greift Gebiet Belgorod 97 Mal an – ein Toter, sieben Verletzte

Der Interimsgouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilte mit, dass die ukrainische Armee das Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 97 Mal angegriffen hat. Dabei wurden 17 Bezirke getroffen. Der Gegner führte sechs Beschüsse mit Luftfahrzeugen und Artillerie durch und warf viermal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Luftabwehr und beteiligten Einheiten schossen 169 Drohnen ab.

Bei einem gezielten Angriff im Bezirk Wolokonowka kam ein Zivilist ums Leben. In den Bezirken Belgorod, Waluiki, Wolokonowka und Schebekino wurden sieben Menschen verletzt, darunter zwei Kinder, deren Zustand als mittelschwer eingestuft wird.

Ukrainische Armee greift humanitären Konvoi an: Drei Bewohner des Gebiets Omsk getötet

Drei Bewohner der Stadt Tara sind bei einem Angriff der ukrainischen Armee auf einen humanitären Konvoi getötet worden, mindestens ein weiterer wurde verletzt. Der Gouverneur des Gebiets Omsk, Witali Chozenko, teilt auf Max mit, dass der Konvoi aus dem Gebiet Omsk in die Zone der militärischen Sonderoperation unterwegs war. Der Angriff ereignete sich im Gebiet Saporoschje bei Melitopol, wie die Pressesprecherin des Gouverneurs, Mina Achwerdijewa, präzisierte.

Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf das Gebiet Woronesch steigt auf 13

Die Zahl der Verletzten nach dem nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Armee auf das Gebiet Woronesch ist auf 13 gestiegen, darunter ein sechsjähriges Kind, teilte Gouverneur Alexander Gussew auf Max mit. Dem Kind sei vor Ort geholfen worden. Zwei Menschen befinden sich laut Gussew auf der Intensivstation: eine 1963 geborene Frau und ein 2001 geborener Mann. Ein weiterer Verletzter wurde ins Krankenhaus eingeliefert, während ein weiterer derzeit untersucht wird. Die übrigen Personen benötigten keine Krankenhauseinweisung.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 592 ukrainische Drohnen

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 24. September und 8:00 Uhr am 25. September Moskauer Zeit 592 ukrainische Starrflügeldrohnen über russischem Territorium abgeschossen hat.

Betroffen wurden die Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Twer, Tula, Samara, Smolensk und Moskau, die Regionen Krasnodar und Perm sowie die Teilrepubliken Udmurtien, Tatarstan und Krim. Zudem wurden die ukrainischen Drohnen über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.

Truppenverband Ost neutralisiert Stellungsnetz der ukrainischen Armee in Gebiet Saporoschje

Besatzungen der Selbstfahrhaubitzen 2S3 Akazija haben ein Netz befestigter ukrainischer Stellungen im Gebiet Saporoschje neutralisiert. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, hatten zuvor die Aufklärungsdrohnen des Truppenverbands Ost Bewegungen ukrainischer Soldaten zwischen mehreren Waldstreifen verfolgt und ein System ausgebauter Stellungen mit Feuerpunkten, Unterständen und durch Laufgräben verbundenen Unterkünften entdeckt. Die Daten wurden an die Artillerie weitergegeben. Die Besatzungen beschossen die Stellungen gezielt und neutralisierten die Befestigungen nacheinander an mehreren Abschnitten.

Sieben Verletzte nach Drohnenangriff im Gebiet Uljanowsk

Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht das Gebiet Uljanowsk mit Drohnen angegriffen. Dabei wurden nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums sieben Menschen verletzt, darunter zwei Jugendliche im Alter von 17 und 14 Jahren. Drei der Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert, vier befinden sich in ambulanter Behandlung.

Gebiet Woronesch: 88 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Woronesch angegriffen. Der Gouverneur des Gebiets, Alexander Gussew, teilte mit, dass 88 ukrainische Drohnen über Woronesch und mindestens sechs weiteren Bezirken des Gebiets von der Luftabwehr entdeckt und abgeschossen worden sind.

Vier Menschen wurden infolge des Drohnenangriffs verletzt. Nach vorläufigen Angaben wurden zwei Frauen mit Splitterverletzungen mittleren Schweregrads in Krankenhäuser gebracht, zwei Männern wurde vor Ort geholfen. An mehreren Mehr- und Einfamilienhäusern wurden Fassaden beschädigt und Fenster zerstört. Zudem wurden zahlreiche Fahrzeuge sowie mehrere Nichtwohn- und Industriegebäude betroffen, wobei in einigen Fällen Brände ausbrachen.

Truppenverband Nord: Mehr als 50 ukrainische Kommunikationsanlagen außer Gefecht gesetzt

Spezialisten für unbemannte Systeme des Truppenverbands Nord haben seit Anfang September im Gebiet Charkow mehr als 50 Funkantennen und Starlink-Satellitenstationen der ukrainischen Armee außer Gefecht gesetzt. Dadurch sei die Verbindung ukrainischer Einheiten zur Führung unterbrochen worden, teilte der Kommandeur einer Aufklärungsdrohneneinheit mit dem Rufzeichen Charon mit. Ohne Kommunikationsmittel sei der Gegner desorganisiert und bleibe ohne Befehlshaber, die ihn warnen oder zur Verteidigung anweisen könnten. Auch im Kessel bei Charkow würden Kommunikationssysteme der ukrainischen Armee gezielt zerstört. Dies schwäche die moralisch-psychologische Verfassung des Gegners, so der Kommandeur.

24.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

TASS: Ukrainische Offiziere heben Angriffsbefehle gegen Bestechung auf

Kommandeure der ukrainischen 68. Brigade sind gegen Bestechungsgelder von ihren Untergebenen bereit, Angriffsbefehle zurückzuziehen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Die Agentur zitiert dazu eine russische Militärquelle, die sich auf Ergebnisse der Funkabhörung bezieht:

"Das Kommando der 68. Brigade des ukrainischen Militärs hebt Angriffsbefehle gegen Bestechungen auf. Laut der Funkabhörung schlägt der Kommandeur mit dem Funknamen Molot (Hammer) den Untergebenen vor, eine bestimmte Summe in US-Dollar zu sammeln, um einen vorher erteilten Sturmbefehl aufzuheben."

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

Im Verlauf des Tages haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 34 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Kursk, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

Ganz wie Münchhausen: Ukrainischer Machthaber Selenskij will auf Rakete nach Moskau reiten

Am Mittwoch, dem 23. September 2026, wurde der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij gefragt, wann er vorhabe das russische Gesprächsangebot wahrzunehmen und nach Moskau zu reisen. Auf die Frage erwiderte er: "Auf einer Rakete …".

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Gebiet Belgorod: Kind und Mann bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Ein achtjähriges Kind ist im russischen Gebiet Belgorod bei einem ukrainischen Drohnenangriff verwundet worden. Wie der Einsatzstab der Region mitteilt, ereignete sich der Vorfall in der Stadt Schebekino, wo eine ukrainische FPV-Drohne einen Wohnblock angegriffen hat. Das Kind erlitt gefährliche Splitterverletzungen und musste in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

Laut weiteren Angaben der Behörde wurde zudem ein Mann beim Angriff einer Drohne auf eine Eisenbahnlinie in Schebekino verletzt. In den Kreisen Schebekino, Belgorod, Waluiki, Rakitnoje, Graiworon und Borissowka seien mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt worden.

Le Pen: Keine Finanzhilfe, aber Waffenlieferungen für Kiew

Frankreich ist nicht mehr in der Lage, der Ukraine Finanzhilfe zu leisten, sagt die Fraktionsvorsitzende der französischen Partei Rassemblement National und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. In einem Interview mit Politico führt sie aus:

"Wir können die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen. Wir haben dazu keine Mittel. Es ist für niemanden ein Geheimnis, dass sich Frankreich jetzt in einer finanziellen Notlage befindet."

Parallel dazu lehnt Le Pen eine vollständige Einstellung der Unterstützung Kiews ab und hält Waffenlieferungen sowie die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf französischem Gebiet für möglich.

Die finanzielle Unterstützung der Ukraine ist in Frankreich ein wichtiges Wahlkampfthema bei den für 2027 anstehenden Präsidentschaftswahlen.

Russlands Streitkräfte greifen ukrainische Militärlogistik im Gebiet Odessa an

Im Gebiet Odessa haben Russlands Streitkräfte unter Einsatz von Drohnen weitere logistische Objekte angegriffen, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurde dabei ein Logistikzentrum in der Stadt Odessa getroffen, in dem militärische Güter aus Europa gelagert und verteilt wurden. Auch eine Lagerstätte für Drohnen in der Ortschaft Nowyje Beljary wurde angegriffen. Zudem wurde im Schwarzen Meer ein Frachter getroffen, der militärische Güter nach Odessa transportierte.

Ukraine attackiert LVR – Tote und Verletzte

In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Volksrepublik Lugansk (LVR) angegriffen. Wie der Leiter der Republik Leonid Passetschnik mitteilt, kamen dabei drei Zivilisten ums Leben. Zudem melden die Behörden drei Verletzte.

EU-Rat genehmigt weitere milliardenschwere Zahlung an Kiew

Der Rat der Europäischen Union hat die achte reguläre Zahlung an die Ukraine im Rahmen der Ukraine-Fazilität in Höhe von fast drei Milliarden Euro genehmigt.

Von diesem Betrag werden rund 800 Millionen Euro erstmals im Rahmen des Unterstützungskredits (Ukraine Support Loan) bereitgestellt. Die Auszahlung wurde genehmigt, nachdem Kiew zehn festgelegte Bedingungen erfüllt hatte. Insgesamt erfüllte die Ukraine 84 der 95 laut dem Finanzierungsplan erforderlichen Schritte.

Außerdem berücksichtigte der EU-Rat Norwegens freiwilligen Beitrag von rund 92 Millionen Euro in Form der nicht rückzahlbaren Hilfe. Norwegen ist damit das erste Nicht-EU-Land, das sich an der Ukraine-Fazilität beteiligte.

Kiew verliert täglich 30 bis 50 Soldaten im Kessel von Dobropolje

Bei erfolglosen Ausbruchsversuchen aus dem Kessel von Dobropolje verliert das ukrainische Militär täglich 30 bis 50 Soldaten, meldet Russlands Verteidigungsministerium. In einem Bericht zu den Kämpfen um Dobropolje veröffentlicht die Behörde eine Karte der Frontlage und erklärt:

"Einheiten des Truppenverbands Mitte reiben den eingekesselten gegnerischen Truppenverband in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter auf und führen gleichzeitig ihre Offensive in Richtung der Siedlung Alexandrowka."

Das Ministerium betont, dass Dobropolje einen der wichtigsten Frontabschnitte für die Befreiung des Donbass darstelle. Ein Verlust der Stadt würde die Logistik des ukrainischen Militärs erschweren und den wichtigsten ukrainischen befestigten Raum im Donbass bedrohen:

"Mit der Befreiung von Dobropolje wächst die Gefahr eines Verlusts des wichtigsten befestigten Raums des ukrainischen Militärs im Donbass, des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk-Druschkowka."

Mehr zum Thema – Dobropolje: Ukrainische Eliteverbände im Kessel

LVR: 79 Kinder seit 2014 durch ukrainische Angriffe getötet

In der Volksrepublik Lugansk sind seit Beginn des Konflikts im Donbass im Jahr 2014 insgesamt 79 Kinder durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Die republikanische Kinderrechtsbeauftragte Inna Schwenk meldet dazu:

"Von 2014 bis heute sind durch Angriffe der bewaffneten Verbände der Ukraine 79 Kinder getötet worden, 318 Kinder erlitten Verwundungen unterschiedlicher Schweregrade."

Peskow: Russland wünscht Frieden, nicht Waffenstillstand

Russland ist offen für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konfliktes, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz. Man sollte jedoch lieber nach Frieden als nach einem vorübergehenden Waffenstillstand streben. 

Zudem sagt Peskow, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Reise nach Moskau bislang nicht abgelehnt habe.

Sacharowa: Ukrainische Angriffe beeinflussen globalen Energiemarkt

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat im russischen Fernsehen auf die Auswirkungen ukrainischer Angriffe auf den globalen Energiemarkt hingewiesen.

Sacharowa kommentierte das Treffen zwischen den Außenministern Sergei Lawrow und Marco Rubio. Das Treffen war hauptsächlich der Ukraine-Krise gewidmet.

Die destruktiven Aktionen des Kiewer Regimes, nämlich "Terroranschläge und extremistische Aktivitäten" im Zusammenhang mit gezielten Angriffen auf Zivilisten und grenzüberschreitende Infrastruktureinrichtungen, führten zur Destabilisierung der globalen Energiemärkte, betonte die Diplomatin.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben an einem Tag 1.290 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • drei Panzer, darunter einen Leopard aus deutscher Produktion,
  • elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 92 Kraftfahrzeuge,
  • drei Artilleriegeschütze,
  • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenpiloten trafen Lager mit Munition und Treibstoff, Energieobjekte, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit unbemannten Flugzeugen größerer und mittlerer Reichweite und deren Komponenten sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 140 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 244 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten ein unbemanntes Boot.

Gebiet Charkow: Zwei Ortschaften befreit

Einheiten des Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin fest und erweitern die äußere Kontrollzone. Die Ortschaften Busowo und Chischnjakowo wurden befreit. Die Kämpfe um Rubljonoje, Chripuny, Petropawlowka, Prikolotnoje und Losowaja dauern an. Außerdem bekämpfte Russland Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Dörfern in den Gebieten Charkow und Sumy.

Die Verluste des Gegners beliefen sich auf 40 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.

Russische Armee befreit Ortschaften in DVR und Gebiet Saporoschje

Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte haben nahe der Ortschaft Dopropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) den äußeren Ring um den eingekesselten Gegner erweitert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Im Zuge der Offensive wurde Dobropolje (Maloje) befreit. Es wurde zudem ein weiterer Durchbruchversuch in Richtung des Dorfes Swjatogorowka zurückgeschlagen. Im Laufe des Tages setzte Russland mehr als 45 Soldaten der Ukraine außer Gefecht. Insgesamt 152 Gebäude wurden geräumt.

Der Truppenverband Ost nahm den Ort Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje ein.

Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

Die Ukraine hat zwei gefangengenommene nordkoreanische Soldaten an Südkorea überstellt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij am Mittwoch in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung.

Nach seinen Angaben versuchte einer der Soldaten im Moment der drohenden Gefangennahme, sich das Leben zu nehmen. Diese Männer seien nicht leicht lebend zu fassen, betont Selenskij.

Laut Medienberichten ist bislang bekannt, dass nur zwei Soldaten von der Ukraine gefangengenommen wurden.

Washington Post: Drogenkartelle rekrutieren Drohnenpiloten mit Erfahrung im Ukraine-Konflikt

Mexikanische kriminelle Gruppen setzen Geld und Zwang ein, um Söldner anzuwerben, die für Kiew gekämpft haben, wie US-Beamte der Zeitung mitteilten. Russland hat wiederholt davor gewarnt, dass der Ukraine-Konflikt die globale Instabilität schürt, da er aufgrund von Schwarzmarkthandel zur Verbreitung von Waffen führt.

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Verteidigungsministerium präzisiert Angaben über nächtliche Angriffe auf die Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium hat Angaben zu den Objekten präzisiert, die in der vergangenen Nacht durch den massiven Angriff mit Hochpräzisionswaffen und Drohnen getroffen wurden.

In der Hauptstadt Kiew attackierte Russland drei Rüstungsbetriebe für die Produktion und Lagerung unbemannter Flugzeuge mittlerer und größerer Reichweite und deren Fragmente sowie zwei Telekommunikationszentren, die Kommunikationsdienste und Rechenleistung für die ukrainischen Streitkräfte bereitstellten. Außerdem wurde ein Transport- und Logistikzentrum für die Lagerung und Verteilung unbemannter Flugzeuge angegriffen.

In Odessa wurden zwei Logistikzentren für die Lagerung und Verteilung von Militär- und Dual-Use-Gütern, die aus europäischen Ländern in die Ukraine eintrafen, unter Beschuss genommen. Ferner wurde ein Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte auf dem Weg zum Hafen von Tschernomorsk angegriffen.

Flugabwehr zerstört in der Nacht 40 ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 40 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über sieben Regionen Russlands vom Himmel geholt.

OSZE-Teilnahme an Beilegung braucht eine Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) könnte an der Lösung des Konfliktes mit der Zustimmung Russlands und der Ukraine beteiligt sein, sagt Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu am Rande der 81. UN‑Generalversammlung. Er betont:

"Es hängt von den Parteien und der Einigung ab, die sie während der Verhandlungen erzielen. Sie sind OSZE-Mitglieder. Wenn sie sich auf eine Rolle der OSZE einigen, werden wir dies gewährleisten."

Die russische Kritik an der OSZE erklärt der Generalsekretär damit, dass nicht alle multilateralen Formate spannungsfrei funktionieren.

Gebiet Rostow: Ölraffinerie durch ukrainische Drohne beschädigt

Die Fragmente einer abgefangenen Drohne sind auf eine Ölraffinerie im Gebiet Rostow abgestürzt, teilt Gouverneur Juri Sljussar mit. Es wurden Verwaltungsgebäude beschädigt. Es wurden keine Verletzten registriert, und es kam zu keinem Brand.

Sljussar betont, dass das Gebiet Rostow in der vergangenen Nacht einen Drohnenangriff abgewehrt hat. Die Zahl der neutralisierten Flugziele präzisiert er nicht.

Russische Armee attackiert Rüstungsbetriebe in Kiew und im Gebiet Odessa

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit boden- und luftgestützten Hochpräzisionswaffen sowie unbemannten Luftfahrzeugen gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden Rüstungsbetriebe, Telekommunikations- und Logistikzentren in Kiew und im Gebiet Odessa sowie Schiffe getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee betrieben wurden.

23.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Trump will Diesel-Exportverbot – USA prüfen erstmals seit Jahrzehnten neue Beschränkungen

Trump will ein mögliches Diesel-Exportverbot prüfen lassen. Während die Dieselpreise Rekordstände erreichen, warnt die Industrie vor Folgen für Raffinerien und Verbraucher. Trump sieht die Krise durch ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien verursacht.

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Rubio: Vorübergehende Waffenruhe beendet Ukraine-Konflikt nicht

Der US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass begrenzte oder vorübergehende Waffenruhen den Konflikt in der Ukraine nicht beenden würden:

"Natürlich wird das den Krieg nicht beenden, aber ich glaube, dass es die globale Spannung, die durch den Konflikt entstanden ist, bis zu einem gewissen Grad verringern könnte."

Konkret verwies er auf eine mögliche Vereinbarung über den Verzicht auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Eine solche Einigung lasse sich jedoch nicht schnell erzielen, da beide Seiten die Energieinfrastruktur als strategisches Ziel betrachteten.

"Man kann nicht einfach über Nacht eine Vereinbarung treffen und dieses Problem lösen. Ich denke jedoch, dass es sich lohnt, sich um eine solche Vereinbarung zu bemühen, weil dies der ganzen Welt zugutekäme – und beiden Ländern."

"Hochdynamischer Prozess" – Milliarden für Ukraine-Rüstung ohne Ausschreibung

Milliarden aus dem Bundeshaushalt fließen in Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine, ohne dass dabei deutsches Vergaberecht greift. Auf diesen Umstand wies OAZ-Journalist Florian Warweg bei der Bundespressekonferenz hin und fragte das Verteidigungsministerium, welche Kontrollverfahren stattdessen angewendet würden.

Ministeriumssprecher Mitko Müller verwies auf die Mitarbeiter des Sonderstabs als "absolute Spezialisten" und sprach von Personal, das über "eine sehr tiefe Fähigkeit" verfüge. Der Sonderstab führe eine "Marktsichtung" durch, prüfe Preise und Lieferfähigkeit der Unternehmen und ziehe bei Bedarf weitere Expertise hinzu. Das Team übernehme dabei eine Art "Brokerfunktion", während die Verträge direkt zwischen den Unternehmen und der Ukraine geschlossen würden.

Auf Warwegs Frage, welche Elemente dieser schnellen Verfahren auf die Bundeswehr übertragen werden könnten, erklärte Müller, Erfahrungen aus diesem "hochdynamischen Prozess" und den "schnellen Innovationszyklen" würden in die Reform des Bundeswehr-Beschaffungswesens einfließen.

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Medien: Großes Rechenzentrum in Kiew getroffen

Wie das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, ist ein großes Rechenzentrum auf dem Gelände des Kongress- und Ausstellungszentrums "Parkowy" in Kiew beschädigt worden.

Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass russische Streitkräfte in Kiew das Datenzentrum New-Telco getroffen hätten. Dies zähle zu den wichtigsten Einrichtungen für den Austausch von Internetverkehr des ukrainischen Verteidigungsministeriums.

Ukraine-Erklärung: USA und Großteil der UN-Staaten nicht dabei

Nur 51 der 193 UN-Mitgliedstaaten haben eine Erklärung zur Ukraine unterstützt, die Russland Vorwürfe ohne Belege macht. Dies geht aus einer Äußerung des französischen Außenministers Jean-Noël Barrot vor der Sitzung des UN-Sicherheitsrats hervor:

"Ich möchte lediglich hervorheben, dass sich mit dem Beitritt von 51 Ländern die Zahl der Staaten, die diese Erklärung unterzeichnet haben, um elf gegenüber dem vergangenen Jahr erhöht hat."

Die USA haben sich der Erklärung laut einem Korrespondenten von RIA Nowosti nicht angeschlossen.

Medien: Treffen von Selenskij und Trump bringt keinen Durchbruch

Das Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und US-Präsident Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung habe die Erwartungen Kiews nicht erfüllt. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.

"Vor Selenskijs Reise nach New York zum Treffen mit Trump hatten die ukrainischen Behörden große Erwartungen daran geäußert … Ausgehend von den offiziell verkündeten Ergebnissen des Treffens wurden dort jedoch keine konkreten Entscheidungen getroffen und … kein Durchbruch erzielt."

Dem Portal zufolge habe Trump in keiner der von Selenskij angesprochenen Fragen eine positive Antwort gegeben. So habe er keine endgültige Entscheidung über die Übertragung von Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Raketen getroffen, Selenskij wegen der Nutzung von Starlink für Angriffe auf russisches Gebiet an Elon Musk verwiesen und sich zur möglichen Verhängung "höllischer Sanktionen" gegen Moskau zurückhaltend geäußert.

Das Treffen fand am Dienstag in New York statt. Der geschlossene Teil dauerte rund 40 Minuten. Zuvor hatte Trump bei einem kurzen Gespräch mit Journalisten die Initiative vollständig übernommen und Selenskij keine Gelegenheit gegeben, Fragen zu beantworten. Dieser konnte lediglich der US-Seite danken und erklären, den Konflikt noch vor dem Winter beenden zu wollen.

Bloomberg berichtet über angespanntes Treffen zwischen von der Leyen und Selenskij

Ursula von der Leyen und Wladimir Selenskij hatten eine angespannte Diskussion in New York über die Ukraine-Finanzierung, berichtet Bloomberg. Brüssel fordert Reformen, während Kiew angesichts des Defizits im Verteidigungshaushalt die Hilfe beschleunigen will.

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Gebiet Sumy: Russische Aufklärer zerstören versteckte Drohnen des Gegners

Der Telegram-Kanal des russischen Verteidigungsministeriums hat ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie ukrainische Soldaten ihre Drohnen in den Ruinen von Gebäuden und entlang von Straßen versteckt haben. Damit hätten sie einen Hinterhalt auf russische Infanterie und Technik im Gebiet Sumy vorbereitet.

Aufklärer des Truppenverbandes Nord hätten die Positionen jedoch rechtzeitig entdeckt. Anschließend hätten Drohnenoperatoren die Stellungen mit präzisen Abwürfen von VOG-Granaten zerstört.

LVR: Mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Bei Angriffen der Ukraine auf 15 Gemeinden der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind innerhalb von 24 Stunden vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte das LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik mit.

In Rubeschnoje wurde eine ältere Frau verletzt, als die ukrainischen Streitkräfte in der Nähe eines Kulturhauses angriffen. Im Nowopskowski-Bezirk traf eine Drohne ein Auto, wobei eine Frau und ein Mann verletzt wurden. Im Bezirk Troizkoje wurde am späten Abend ein Kindergarten angegriffen. Ein Wachmann erlitt Verletzungen. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Kinder im Gebäude.

Laut Passetschnik wurden zudem Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt.

Lawrow an Rubio: Russland hält an Zielen der Sonderoperation fest

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei seinem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio das uneingeschränkte Festhalten Russlands an der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation bekräftigt. Dies teilte das russische Außenministerium mit.

Kreml vor Rubio-Lawrow-Treffen in New York: Keine Grundlage für Ukraine-Friedensgespräche

Vor dem geplanten Treffen von US-Außenminister Marco Rubio und Russlands Außenminister Sergei Lawrow in New York dämpft der Kreml die Hoffnungen auf neue Ukraine-Friedensgespräche. Moskau sieht weiterhin keine Voraussetzungen für Verhandlungen, signalisiert aber grundsätzlich Gesprächsbereitschaft.

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Sibiga verlässt Saal nach Lawrows Rede

Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga war während der Rede des russischen Außenministers Sergei Lawrow bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine im Saal anwesend. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.

Nach Lawrows Rede verließ der russische Minister den Saal. Sibiga folgte ihm und kehrte wenige Minuten später zurück.

Lawrow erinnerte daran, dass Russland wiederholt seine Bereitschaft zu Verhandlungen über einen nachhaltigen und gerechten Frieden in der Ukraine bekräftigt habe. Zugleich erklärte er, Moskau werde aufgrund der "bitteren Erfahrungen" während der Verhandlungen keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen.

Rubio: USA offen für Dialog mit Russland

Die USA bleiben nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio offen für Gespräche mit Russland über Konflikte, Krisen und andere Streitfragen. Nach seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow sagte Rubio:

"Die Vereinigten Staaten bleiben immer offen für Gespräche mit praktisch jedem auf der Welt – auch mit Russland – über Konflikte, Krisen oder etwaige Meinungsverschiedenheiten, die wir haben könnten."

Zudem stellte Rubio ein Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami in Aussicht. Er sagte:

"Wir haben Präsident Putin zum G20-Gipfel eingeladen. Möglichkeit [für ein Treffen von Putin und Trump] wird sich im Dezember ergeben, wenn er [Putin] kommt."

Sollte sich darüber hinaus eine Gelegenheit für ein weiteres Treffen mit einem konkreten Ziel ergeben, "wäre das gut", fügte Rubio hinzu.

Sibiga: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Lawrow lehnt Pause ab

In einer gemeinsamen Erklärung von 51 UN-Mitgliedstaaten heißt es, die Ukraine habe einem "vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand" zugestimmt. Eine entsprechende Erklärung gab auch der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga ab. Seine Äußerungen wurden von ukrainischen Medien zitiert.

Lawrow erklärte hingegen bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine, Russland werde die militärische Sonderoperation nicht für Verhandlungen in irgendeinem Format aussetzen:

"Aus bitterer Erfahrung belehrt, werden wir für die Dauer von Verhandlungen in irgendeinem Format keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen. Obwohl Europa genau das will, und zwar mit demselben schlichten Ziel, eine Atempause zu bekommen und die erschöpften Waffenarsenale des Kiewer Regimes wieder aufzufüllen, das aus Verzweiflung längst zu offen terroristischen Methoden übergegangen ist."

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

Bei einem Angriff der Ukraine auf einen landwirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens "Miratorg" im Gebiet Brjansk sind drei Menschen verletzt worden. Laut dem amtierenden Gouverneur Jegor Kowaltschuk wurde ein Fahrzeug auf dem Gelände der Rinderfarm im Wygo­nitschski-Bezirk angegriffen. Auch Nutztiere wurden verletzt.

In Kursk traf eine ukrainische Drohne ein Wohnhaus im privaten Sektor. Dabei erlitt ein 50-jähriger Mann unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Gehirnerschütterung. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem ein Haus, eine Garage, ein Auto und ein Geschäft beschädigt.

Russische Armee greift Kommunikationsinstitut in Kiew an

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Telegram-Kanals "Militärkorrespondenten des Russischen Frühlings" das Institut "Giproswjas" in Kiew angegriffen. Die Einrichtung ist demnach im Bereich der Sonderkommunikation von strategischer Bedeutung. In dem Gebäude sollen sich auch Büros des Telekommunikationsunternehmens "Ukrtelekom" befinden.

Der Militärkorrespondent Andrei Filatow berichtete unterdessen, dass die russischen Streitkräfte für Drohnen das autonome optische Navigationssystem "Susanin" einsetzen. Damit könnten die Drohnen ihren Flugauftrag auch ohne Verbindung zum Bediener und ohne GPS-Signal ausführen.

Zuvor hatte der Militärkorrespondent Roman Saponkow erklärt, der Einsatz der reaktiven Drohnen "Geran-4" und "Geran-5" verändere den Konfliktverlauf zugunsten Moskaus. Die Kriegsökonomie habe sich dadurch "sofort" verändert, da die ukrainischen Streitkräfte vergleichsweise günstige "Geran"-Drohnen mit teuren Flugabwehrraketen bekämpften.

Russland trifft Datenzentrum des ukrainischen Verteidigungsministeriums

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte Datenzentren sowie Logistik- und Lagerterminals angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden seien. Das Ministerium teilte mit:

"Infolge der Angriffe wurde in der Stadt Kiew das Datenzentrum New-Telco getroffen, das zu den wichtigsten Objekten für den Austausch von Internetverkehr des ukrainischen Verteidigungsministeriums zählt."

Ebenfalls getroffen wurde das Rechenzentrum "United DC", das die internationale Kommunikation der ukrainischen Geheimdienste sicherstellte.

In Odessa und Iljitschowsk wurden zudem zwei Logistikzentren getroffen, über die aus Europa eingetroffene Militärgüter verteilt wurden.

Warum die Eliten der Ukraine den demografischen Tod des Landes beschleunigen

Die Ukraine hat, will man ukrainischen Quellen glauben, demographisch gesehen den Punkt überschritten, ab dem ihre Bevölkerung ausstirbt – und zwar unwiederbringlich. Wozu beschleunigen selbsternannte Patrioten des Landes diesen Vorgang auch noch?

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Ausbruchsversuche aus Kesseln in Gebiet Charkow und DVR vereitelt

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten einen Ausbruchsversuch des ukrainischen Militärs aus der Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht. Aktive Kampfhandlungen zur Ausweitung der äußeren Kontrollzone bei den Siedlungen Petropawlowka, Losowaja und Prikolotnoje würden fortgesetzt. Die Verluste der blockierten Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 35 Kämpfer.

Zudem hätten die Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte den Belagerungsring in der Stadt Dobropolje der Volksrepublik Donezk erweitert, so die Militärbehörde weiter. Drei Ausbruchsversuche von ukrainischen Einheiten aus dem Kessel in Richtung der Ortschaft Swjatogorowka seien verhindert worden. Innerhalb von 24 Stunden seien mehr als 40 ukrainische Soldaten eliminiert und 158 Gebäude gesäubert worden.

"Sie würden sofort fliehen" – Ukrainischer Blogger zeigt vergitterten Bus für Zwangsmobilisierte

Ein ukrainischer Blogger hat mit Erlaubnis des Militärs mit "versteckter Kamera" den Alltag im Ausbildungslager gefilmt und das Video am Sonntag, dem 20. September 2026, auf Youtube veröffentlicht. Darin zeigte er auch einen schwer gesicherten Bus, der den Zwangsmobilisierten das Entkommen unmöglich machen soll.

"Der Bus ist natürlich so gebaut, dass man daraus nicht entfliehen kann. Bewaffnetes Personal bewacht die Ausgänge. Und mir ist klar, dass sie sofort einfach durch die Fenster fliehen würden, wenn es keine Bewachung gäbe", erklärt der Youtuber.

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Putin: Ziele der Sonderoperation werden erreicht

Die Ziele der militärischen Sonderoperation in der Ukraine werden erreicht. Davon zeigte sich der russische Präsident Wladimir Putin überzeugt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Bei einer Sitzung mit Mitgliedern der Regierung sagte er:

"Ich zweifle nicht daran, dass alle Ziele, die wir uns im Rahmen der speziellen Militäroperation gesetzt haben, erreicht werden."

Putin erklärte zudem, die russische Bevölkerung "glaube an die Kämpfer der Sonderoperation und an den Sieg Russlands".

Stubb: USA wollen bis zum Winter einen teilweisen Waffenstillstand in der Ukraine erreichen

US-Präsident Donald Trump scheine sich verstärkt auf Friedensbemühungen in der Ukraine zu konzentrieren, während US-Unterhändler sich darum bemühten, einen teilweisen Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew bis zum Winter zu erreichen. Dies erklärt der finnische Präsident Alexander Stubb am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Er präzisiert, dass eine solche Vereinbarung einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe gegen die Energieinfrastruktur vorsehen müsse.

"Wenn die Ukraine keine Ölraffinerien angreift, sollte Russland auch keine Energie- und Stromversorgungsanlagen in der Ukraine angreifen."

Die Reisen der US-Gesandten Jared Kushner, Steve Witkoff und des CIA-Direktors John Ratcliffe nach Moskau und Kiew zeigten, dass Trump ihnen "erlaubt, sich einzubringen", sagt der finnische Politiker. Es deute darauf hin, dass "Präsident Trump eine noch stärkere Rolle bei den Friedensverhandlungen übernehmen wird".

Frontbericht: Kiew verliert binnen 24 Stunden mehr als 1.300 Kämpfer

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug und 13 Autos.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz vom Typ Krab aus polnischer Produktion und ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 225 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 20 Autos und drei Feldartilleriegeschütze neutralisiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von mehr als 410 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug und elf Autos.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten, Logistikzentren, Treibstofflager sowie Objekte der Energieinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 143 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen drei gelenkte Bomben und 868 Starrflüglerdrohnen ab. 

Die Luftstreitkräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres drei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 244.127 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.010 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.547 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.638 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

"Der Bro ist total breit" – Selenskij sorgt für Aufsehen bei Trump-Treffen

Bei dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York äußerte US-Präsident Donald Trump die Hoffnung, dass der Ukraine-Konflikt noch vor dem Winter beigelegt werden könne. Selenskij wiederum zeigte sich wiederholt ausgesprochen dankbar für Trumps Unterstützung.
 
Das Treffen zwischen Trump und Selenskij wurde international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. In den sozialen Netzwerken sorgte dabei vor allem Selenskijs Auftritt für reichlich Gesprächsstoff.

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Kreml sieht keine Voraussetzungen für Friedensgespräche zur Ukraine

Es gebe derzeit keine Voraussetzungen für die Aufnahme von Friedensgesprächen zur Ukraine, auch wenn Russland weiterhin offen dafür sei, erklärt der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

"Die Militarisierung der Ukraine setzt sich tatsächlich fort. Die europäischen Staaten versuchen, immer neue Gelder für den Kauf von Waffen aufzubringen. Das Kiewer Regime setzt seine durchaus terroristischen Aktivitäten fort."

Russlands Außenministerium: EU kann Kiew nicht länger aus eigenen Mitteln finanzieren

Die EU könne die Ukraine nicht länger auf eigene Kosten unterstützen, daher seien in Brüssel die Diskussionen über die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte zur Finanzierung Kiews wieder aufgenommen worden. Dies erklärt Wladislaw Maslennikow, Direktor der Abteilung für Europäische Angelegenheiten im russischen Außenministerium, gegenüber RIA Nowosti.  

"Die Europäische Union hat objektiv gesehen die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreicht, was die Finanzierung der ständig wachsenden Bedürfnisse des Kiewer Regimes angeht. Dies ist der Grund für die erneute Diskussion über die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte. Die Frage wird von jenen Ländern vorangetrieben, auf deren Territorium entweder nichts gelagert wird oder sich ein kleiner Teil unserer Gelder befindet. Das sind Schweden, die Niederlande, Spanien, Polen, Deutschland."

Die jüngsten Treffen des EU-Rates hätten jedoch gezeigt, dass es innerhalb der EU keinen Konsens zum Thema der Beschlagnahme russischer Gelder gebe, betont der Diplomat. Er weist darauf hin, dass einige EU-Länder nicht bereit seien, die Verantwortung für den Diebstahl russischer Milliarden zu übernehmen.

Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle  

In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord den Einkreisungsring um den Gegner im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. Innerhalb des Einkesselungsrings habe das russische Militär die Ortschaften Krasny Jar und Potichonowo unter Kontrolle gebracht. 

FSB nimmt Mann auf Krim wegen Spendensammlung für ukrainische Armee fest 

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 38-jährigen Einwohner der Stadt Kertsch auf der Krim festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit. 

Nach Angaben des FSB habe der Mann im Messenger-Dienst Telegram eine Gruppe mit proukrainisch gesinnten Freiwilligen erstellt, über die er Geldspenden und den Kauf von Ausrüstung für ukrainische Einheiten organisiert haben soll.

Zudem habe er Informationen über die Standorte von militärischen Objekten auf der Krim an einen vom Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) verwalteten Telegram-Bot übermittelt.

Der Mann habe Foto- und Videoaufnahmen von russischer Militärtechnik in Kertsch, insbesondere von dort stationierten Luftabwehrsystemen, sowie von Kriegsschiffen gemacht. Die ukrainische Seite soll geplant haben, diese Daten für spätere Angriffe zu verwenden. 

Der Mann sei an seinem Wohnort festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamten bei ihm einen russischen Wehrpass, ein ukrainisches Seefahrtsbuch sowie Pässe der Russischen Föderation und der Ukraine sichergestellt.

Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt. Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet worden.

Söder: Wehrfähige ukrainische Männer gehören in ihre Heimat, nicht in deutsche Sozialsysteme

Markus Söder, der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident, fordert, dass wehrpflichtige ukrainische Männer, die sich in Deutschland aufhalten, in ihre Heimat zurückkehren, anstatt ihnen Sozialleistungen zu zahlen. Auf X schrieb er:

"Wehrfähige Männer aus der Ukraine gehören in ihre Heimat, nicht in unsere Sozialsysteme."

In einem Video erklärt er zudem:

"Ich glaube auch, es ist wichtig, schon darüber zu reden, dass gerade junge wehrfähige Männer aus der Ukraine eher überlegen, wie man den Weg finden kann, dass sie in ihrer Heimat den Schutz leisten, als dass sie möglicherweise bei uns in der Grundsicherung wären. Dafür ist kein Verständins."

Binnen einer Woche bei ukrainischen Angriffen 41 Zivilisten getötet, 338 verletzt 

In den vergangenen sieben Tagen wurden mehr als 300 Zivilisten Opfer von ukrainischen Angriffen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS. 

"In der vergangenen Woche wurden 379 Zivilisten Opfer des Beschusses durch ukrainische Nazis: 338 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 41 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder." 

Miroschnik zufolge sei die überwiegende Mehrheit der Zivilisten – 370 Menschen – Opfer ukrainischer Drohnenangriffe.

Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 8.900 Geschosse verschiedener Art auf Russlands Territorium abgefeuert.

Die größte Anzahl verletzter Zivilisten sei in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje, Cherson, Rostow, der Region Moskau sowie den Volksrepubliken Donezk und Lugansk verzeichnet worden.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 45 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 193 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 24 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann sei ums Leben gekommen, drei weitere Personen hätten Verletzungen erlitten.

Zu Schaden seien zwei Privathäuser, elf Autos und zwei Geschäfte gekommen.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden acht Zivilisten verletzt

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe acht zivile Einwohner verletzt worden. Wie es heißt, befänden sich sieben der Verletzten in einem Krankenhaus, zwei davon in kritischem Zustand.

Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet 14 Mal mit Artillerie, Luftstreitkräften und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 145 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 514 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Orjol, Kaluga, Lipezk, Tambow, Rjasan, Nischni Nowgorod, Smolensk, Saratow, Samara, Uljanowsk, Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Logistikzentren und Lager in Gebieten Kiew und Odessa getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär kombinierte Schläge auf Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes und des Energie- und Brennstoffsektors, Logistikzentren sowie auf Seeschiffe mittels Kampfdrohnen geführt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:

  • ein Lager für Materialien zur Drohnenherstellung,
  • ein Industriebetrieb Tukans, der Bauteile für Drohnen produzierte.

In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

  • drei Logistikzentren zur Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
  • ein Lager für Drohnenkomponenten.

Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das militärische Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht mehr als 100 ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 119 ukrainische Soldaten, zehn provisorische Unterkünfte sowie 19 Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 88 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

22.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland – Tendenzen und Auswirkungen

Seinen Überblick zur Lage an den Fronten im Ukraine-Krieg vom vergangenen Sonntag beginnt Juri Podoljaka mit dem beispiellosen ukrainischen Angriff auf Moskau am letzten Tag der Duma-Wahlen.

Das Kiewer Regime hatte über 1.600 Drohnen gestartet, doch kaum Schaden angerichtet, weil die kleine und große Luftabwehr der russischen Streitkräfte mit enormer Effektivität arbeitet. Auch die nicht näher genannte Zahl an FP-5 Marschflugkörpern konnte vollständig unschädlich gemacht werden.

Der Gegenschlag Moskaus mit offiziell 138 Drohnen hat hingegen Dutzende Ziele in verschiedenen Regionen der Ukraine getroffen. "Da kann Kiew noch so sehr prahlen und von angeblichen 'Siegen' sprechen, das ist ein Fiasko", so der aus Sumy stammende Militäranalyst und Blogger. Die Machthaber in Kiew "haben sich gründlich blamiert."

Zur Lage entlang der Kontaktlinie äußert sich Podoljaka hingegen nur kurz und verweist auf seinen Live-Stream am nächsten Tag. Seit ein paar Monaten schon berichtet Juri Podoljaka hauptsächlich in Live-Streams über die Lage an den Fronten. Dazu lädt er regelmäßig auch andere bekannte Militär-Analysten ein.

Das Format und vor allem die Länge der Live-Streams erschweren die Übersetzung, weshalb RT DE die Analysen von Podoljaka seltener als bisher bringen kann.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij: Kiew bereit für Energiewaffenruhe

Die Ukraine ist bereit für einen Energiewaffenstillstand mit Russland, erklärt Präsident Wladimir Selenskij nach dem Treffen mit Donald Trump in New York.

Ihm zufolge wäre Kiew zu jedem Format bereit. Moskau solle dafür aber ihre Angriffe auf ukrainische Energieobjekte unterlassen.

Bei dem Treffen mit Trump sei keine Rede davon gewesen, dass die Ukraine ihre Angriffe einseitig einstellen müsse, fügt Selenskij hinzu.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Drohnen wurden über den Gebieten Kursk und Belgorod sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Trump zeigt sich zuversichtlich über eine Lösung des Konfliktes

US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich, dass eine Lösung für den Ukraine-Konflikt gefunden wird. Diese Position bekräftigt er bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Die Ukraine möchte eine Einigung erzielen. Dies habe Trump nach eigenen Angaben unter anderem mit Wladimir Putin besprochen.

Außerdem stellt Trump fest, dass die USA eine Lösung zu finden versuchen:

"Ich glaube, es wird geschehen, ich glaube es wirklich. Wir haben viel zu besprechen."

Bei dem Treffen der Staatschefs werde unter anderem die Möglichkeit einer ukrainischen Produktion von Patriot-Abfangraketen erörtert, führt Trump aus.

Er schließt zudem ein neues Treffen mit Putin nicht aus. Es werde jedoch wohl nicht im Rahmen des bevorstehenden G20-Gipfels im Bundesstaat Florida stattfinden.

Selenskij hofft auf Beilegung vor Winter

Die Ukraine möchte den Konflikt mit Russland vor dem Winter beenden, erklärt Präsident Wladimir Selenskij bei dem Treffen mit Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung. Ukrainische Medien zitieren den Staatschef:

"Ich hoffe, wir können den Konflikt beenden. Präsident Trump wird uns dabei helfen. Ich denke, das muss so schnell wie möglich geschehen, bevor der Winter einbricht."

Sacharowa: Russland nutzt alle Möglichkeiten für Beilegung des Konfliktes

Russland hat bislang alle Möglichkeiten für eine Lösung des Ukraine-Konfliktes verwendet und wird so auch weiterhin tun, sagt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. 

Moskau habe sich schon immer für den Frieden eingesetzt, werde jedoch nicht dazu gezwungen, die Ziele und Vorgaben der militärischen Sonderoperation aufzugeben.

Erdoğan: Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer inakzeptabel

Die Türkei bleibt in Kontakt mit Russland und der Ukraine, um die Ausweitung des Konfliktes auf ein größeres Gebiet zu verhindern, erklärt Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor der UN-Generalversammlung. Zudem äußert sich der Staatschef über die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer und die Ernährungssicherheit besorgt. Die Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer hält Erdoğan für inakzeptabel.

Neuer Großangriff auf Ukraine: Chemie- und Energiesektor schwer getroffen

In der Nacht zu Dienstag hat Russland einen groß angelegten Angriff auf verschiedene strategische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Es seien Einrichtungen der metallurgischen und chemischen Industrie, des Energiesektors sowie des militärisch-industriellen Komplexes beschossen worden, hieß es.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden bei dem nächtlichen Luftangriff Ziele in Kiew sowie den Regionen Dnjepropetrowsk, Poltawa und Odessa ins Visier genommen. Es seien Einrichtungen der metallurgischen und chemischen Industrie, des Energiesektors sowie des militärisch-industriellen Komplexes beschossen worden, hieß es. Bei dem Angriff sollen land-, see- und luftgestützte Präzisionswaffen sowie unbemannte Fluggeräte zum Einsatz gekommen sein.

Ersten Berichten zufolge waren darunter über 150 Shahed-Drohnen, mehrere Arten ballistischer Raketen und Dan-T-Drohnen.
Ferner hieß es, dass Schiffe erfasst worden seien, die im Interesse der Streitkräfte der Ukraine operierten.

Die ukrainischen Regionalvertretungen meldeten bisher bis zu drei Todesopfer und mehrere Verletzte. Die Zentralregierung in Kiew hat noch keine offiziellen Zahlen genannt.

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Gebiete Saporoschje und Brjansk: Zahlreiche Angriffe während Duma-Wahlen verzeichnet

Die Duma-Wahlen im Gebiet Saporoschje haben unter schwierigen Bedingungen stattgefunden, erklärt Oleg Koltunow, der Leiter der regionalen Abteilung des Innenministeriums. Im Ergebnis der ukrainischen Angriffe kam Jelena Astanina, die Leiterin einer Bezirkswahlkommission, ums Leben, vier Zivilisten wurden verletzt. Zudem wurden insgesamt 43 Einrichtungen beschädigt.

Auch die Behörden im Gebiet Brjansk verzeichneten zahlreiche Angriffe während der Wahlen. Wie Jelena Annenkowa, die Leiterin der regionalen Wahlkommission, gegenüber Journalisten betonte, wurden Gebäude der Wahlkommissionen wiederholt gegnerischen Attacken ausgesetzt. Verletzte gab es nicht.

Trump: Beilegung kommt schneller, als viele erwarten

US-Präsident Donald Trump spricht über eine enge Zusammenarbeit mit den russischen und ukrainischen Amtskollegen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij. In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung betont er:

"Wir arbeiten sehr eng mit den Staatschefs Russlands und der Ukraine zusammen. Wir werden es schaffen. Es wird geschehen. Ich denke, es wird schneller geschehen, als viele erwarten."

Russische Armee trifft Logistikzentren und einen Frachter in Odessa

Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Logistikzentren, Häfen und Schiffe in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden in Odessa zwei Logistikzentren getroffen. Außerdem attackierte Russland einen Frachter im Hafen von Odessa, das militärische Güter zur Versorgung ukrainischer Truppen transportiert hatte.

Sieben Verletzte nach ukrainischen Angriffen gegen LVR

Ukrainische Trupen haben im Verlauf des Tages Drohnenangriffe gegen zwölf Gemeinden der Lugansker Volksrepublik unternommen, berichtet das Oberhaupt der LVR, Leonid Passetschnik. In einem Beitrag auf Telegram meldet er:

"Bewaffnete Verbände der Ukraine wenden weiterhin terroristische Methoden an: sieben Menschen wurden verletzt."

Laut Passetschniks Angaben erlitten zwei Männer Verletzungen bei Drohnenangriffen auf Fahrzeuge in Kreisen Belokurakino und Starobelsk. Weitere Verletzte im Alter zwischen 21 und 71 Jahren stammen aus Perewalsk, Rubeschnoje, Kremennaja und Lissitschansk. Zudem seien in zahlreichen Ortschaften Wohnhäuser, Autos und zivile Objekte beschädigt worden.

Peskow: Selenskij widerspricht sich selbst

Mit dem Aufruf zu einem Waffenstillstand ohne Vorbedingungen widerspreche der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sich selbst, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Im Gespräch mit Journalisten weist der Beamte darauf hin, dass Selenskij vor einigen Tagen erklärt habe, die Ukraine bräuchte weitere 40 Tage, um der russischen Wirtschaft zu schaden. Dies stehe im Widerspruch zur Forderung nach einem Waffenstillstand. Peskow betont:

"Und Tag für Tag stimmen seine Aussagen, ob es nun um die Fortsetzung des Krieges oder um dessen Beendigung geht, nicht überein."

Ukrainische Drohne beschädigt Messstation des AKW Saporoschje

Eine Stelle für die Strahlungsmessung des Atomkraftwerks Saporoschje ist durch den ukrainischen Drohnenangriff zu Schaden gekommen. Laut einer offiziellen Mitteilung ist die Messstelle, die 13 Kilometer entfernt vom Atommeiler liegt, ein Bestandteil des Überwachungssystems. Trotz des Angriffs stehen dem AKW ausreichende Überwachungsmittel zur Verfügung.

Derzeit wird der Strahlenschutz nicht unmittelbar gefährdet. Angriffe auf Anlagen stellen jedoch zusätzliche Risiken für die Effizienz und Vollständigkeit der Überwachung dar.

Bewaffneter Passant verhindert gewaltsame Zwangsrekrutierung in Nowowolynsk

Im westukrainischen Nowowolynsk ist ein Versuch der Zwangsmobilisierung auf offener Straße beinahe eskaliert. Aufnahmen zeigen, wie uniformierte Männer versuchen, einen Mann gewaltsam festzuhalten und in einen Kleinbus zu zerren.

Die Situation nimmt eine abrupte Wendung, als ein Passant eingreift. Der Mann zieht eine Schusswaffe und richtet sie auf die Uniformierten. Während eine Frau im Hintergrund panisch "Nicht schießen!" ruft, lassen die Rekrutierer von dem Mann ab, steigen eilig in ihren Van und flüchten vom Ort des Geschehens. Die Frau, die das Video aufnimmt, hält zudem fest, dass eine vorbeifahrende Polizeistreife nicht in den Konflikt eingreift.

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Rubio: USA über ukrainische Angriffe gegen Öltanker besorgt

Washington ist darüber besorgt, dass die Ukraine die im Interesse der USA genutzten Öltanker angreift, sagt US-Außenminister Marco Rubio. In einem Interview mit dem Fernsehkanal Fox News führt er dazu aus:

"Wir sind darüber besorgt, dass in den jüngsten Monaten Schiffe, die mit den USA in Verbindung stehen und Öl transportierten, mehrmals angegriffen wurden – möglicherweise nicht vorsätzlich, aber vonseiten der Ukraine angegriffen."

Rubio betont, dass Washington eine Einstellung der Angriffe erwirken werde.

Zuvor war am 17. Juli der von ExxonMobil gefrachtete Öltanker "Nordic Zenith" von zwei Drohnen angegriffen worden, was zu einem Brand an Bord des Schiffs führte. Zwei Tage später wurden die Tanker ASIA und NISSOS IOS angegriffen. Am 25. Juli forderte das Weiße Haus Kiew auf, Angriffe gegen nichtrussische Schiffe einzustellen.

Gebiet Saporoschje: Krankenwagenfahrer durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

Kiews Militär hat im Gebiet Saporoschje einen Krankenwagen mit einer Drohne angegriffen und dabei den Fahrer getötet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Im Umland des Dorfs Malaja Belosjorka des Kreises Kamenka-Dnjeprowskaja haben die Kiewer Terroristen einen Krankenwagen angegriffen. Dabei ist der Fahrer des Wagens ums Leben gekommen, drei weitere Menschen wurden verwundet und werden medizinisch versorgt."

IKRK: 275.000 Menschen seit Beginn des Ukraine-Konflikts verschollen

Die Anzahl der Verschollenen im Ukraine-Konflikt seit März 2022 beträgt insgesamt 275.000 Personen, berichtet die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric Egger. In einem Interview an die russische Zeitung Wedomosti erklärt die Schweizer Diplomatin, dass IKRK seit 2025 die Zählmethodik geändert habe und nicht nur formell eingereichte, sondern auch vorläufige Anfragen erfasse. Dies führte zu einer Zunahme der Anzahl von registrierten Fällen, wodurch die Organisation im Durchschnitt 10.000 neue Anfragen monatlich erhalte. Dabei hebt Spoljaric Egger hervor:

"In den letzten vier Jahren haben wir erhebliche Fortschritte in humanitären Angelegenheiten erreicht. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Anzahl von Antworten zu steigern, die Familien, die ihre Angehörigen suchen, erhalten."

Zuvor hatte die Chefin des IKRK im Juli Russlands stellvertretenden Verteidigungsminister Wassili Osmakow und den Außenminister Sergei Lawrow getroffen. Beide Politiker merkten an, dass Russland die Organisation respektiere und mit der Zusammenarbeit mit dem IKRK zufrieden sei.

Ölraffinerie in Poltawa und Stahlwerk in Dnjepropetrowsk durch russische Angriffe stillgelegt

Ein Energieobjekt im ukrainischen Gebiet Poltawa ist durch den russischen Angriff in der Nacht auf den heutigen Dienstag permanent ausgeschaltet worden. Dies meldet der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz. Ein Wiederaufbau des Objekts sei wegen "kritischer Zerstörungen" unmöglich, betont die Mitteilung des Unternehmens. Parallel dazu das Röhrenwalzwerk des Konzerns Interpipe in Dnjepropetrowsk eine Einstellung des Betriebs wegen der Beschädigung von Produktionsausrüstung.

Zuvor gab Russlands Verteidigungsministerium bekannt, zahlreiche Industrie-, Energie- und Hafenanlagen in der Ukraine angegriffen zu haben. Unter anderem sei die Ölraffinerie in der Stadt Krementschug im Gebiet Poltawa angegriffen worden, die Treibstoff für das ukrainische Militär produzierte. Das ebenfalls angegriffene Röhrenwalzwerk in Dnjepropetrowsk stellte Rümpfe und Tragflächen für Drohnen her.

Als weitere Ziele wurden vom Ministerium der Hersteller von Flamingo-Marschflugkörpern, Fire Point, und ein Treibstofflager in Kiew, ein Hüttenwerk in Kriwoi Rog, ein Werk für die Produktion von Raketentreibstoff in Pawlograd sowie die für Munitionsproduktion umgerüstete Tabakfabrik JTI Ukraine in Krementschug angegeben.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

Nach Angaben der Behörde verlor Kiews Armee in den Gebieten Sumy und Charkow bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Nord über 215 Kämpfer. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos, ein Geschütz und eine EloKa-Anlage zerstört.

Der Truppenverband West verbesserte seine Stellungen, wobei die Ukraine bis zu 200 Soldaten einbüßen musste. Ein Panzer, 13 Autos, zwei Geschütze und zwei EloKa-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Auch Einheiten des Truppenverbands Süd bezogen günstigere Stellungen. Kiews Militär musste am entsprechenden Frontabschnitt einen Verlust von bis zu 170 Soldaten hinnehmen. Ferner wurden ein Marder-Schützenpanzer aus deutscher Produktion, zwei US-produzierte Panzerfahrzeuge vom Typ HMMWV, 19 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Gesamtverluste auf über 420 Soldaten. Ein gepanzerter Mannschaftstransporter, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, ein Geschütz und fünf EloKa-Anlagen wurden zerstört.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Ost verzeichnete die Ukraine einen Verlust von bis zu 270 Soldaten. Überdies wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos und zwei Geschütze neutralisiert. Weitere 40 Soldaten und 21 Autos büßte das ukrainische Militär bei Gefechten gegen den Truppenverband Dnjepr ein.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sechs Lenkgleitbomben, ein HIMARS‑Geschoss sowie 629 Starrflügler-Drohnen ab.

Russische Armee verhindert Ausbruchsversuche aus Kesseln in Gebiet Charkow und DVR

Im Verlauf des vergangenen Tages haben Einheiten des russischen Truppenverbands Nord nach Angaben des Verteidigungsministeriums den Kessel im Gebiet Charkow weiter eingeengt und dabei den äußeren Ring ausgeweitet. Die Behörde betont, dass sämtliche Ausbruchsversuche des ukrainischen Militärs dabei vereitelt wurden. Kiews Truppen verloren dabei bis zu 40 Soldaten und ein gepanzertes Kampffahrzeug.

Ein weiterer Kessel für das ukrainische Militär wurde von Einheiten des Truppenverbands Mitte um die Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik gebildet. Auch hier wurden nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sämtliche Ausbruchsversuche abgewehrt, wobei ukrainische Truppen bis zu 50 Soldaten verloren.

Gebiet Samara: Zivilist bei ukrainischem Angriff getötet

Beim nächtlichen Angriff ukrainischer Drohnen auf das russische Gebiet Samara ist ein Mensch ums Leben gekommen, berichtet der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Fedorischtschew. Vier weitere Personen seien zudem verletzt worden und würden medizinisch versorgt. Laut Angaben des Gouverneurs wurden außerdem mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.

Ukrainischer Agent in Sewastopol festgenommen

Ein Bewohner der Stadt Sewastopol wurde wegen der Zusammenarbeit mit ukrainischen Geheimdiensten festgenommen. In einer Pressemitteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB heißt es, dass der 32-jährige russische Staatsbürger auf eigene Initiative Kontakt mit dem ukrainischen Militärgeheimdienst GUR aufgenommen und Koordinaten sowie Fotoaufnahmen von Objekten der Schwarzmeerflotte übermittelt habe. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht ein Video der Festnahme.

Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Organisation und Hochverrats wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung kann dem Festgenommenen eine lebenslängliche Haftstrafe drohen.

Russland greift ukrainische Industriebetriebe und Hafenanlagen an

Während der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen weitere Objekte der vom ukrainischen Militär genutzten Infrastruktur angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

"Getroffen wurden Betriebe der Metallurgie und Chemieindustrie, der Energie und des militärisch-industriellen Komplexes, Objekte der Hafeninfrastruktur in Kiew und den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa und Odessa, sowie Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden."

Russlands Armee kesselt ukrainische Verbände bei Dobropolje ein

Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte haben im Rahmen ihrer Offensive einen großen ukrainischen Verband in der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik eingekesselt. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

"In den Kessel gerieten Einheiten der 4. und 15. Brigade der Nationalgarde der Ukraine sowie des 425. Sturmregiments 'Skala' (Fels). Die blockierten gegnerischen Formationen werden aufgerieben."

Russlands Streitkräfte führen ihre Offensive in Richtung von Alexandrowka weiter, fügt das Ministerium hinzu.

Luftabwehr schießt knapp 300 ukrainische Drohnen ab

Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 297 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Uljanowsk sowie über der Krim zerstört.

21.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainischer Offizier: Verzögerungen bei Kampfzahlungen und Prämien für Soldaten

Nach Angaben von Denis Jaroslawski, einem Offizier des Kommandos der Stoßtruppen der ukrainischen Streitkräfte, kommt es bei mehreren ihm bekannten Einheiten zu Verzögerungen sowohl bei Zahlungen für die Teilnahme an Kampfhandlungen als auch bei Prämien. Zur Lage in der gesamten Armee müsse eine Einschätzung vom Generalstab kommen, sagte Jaroslawskij im Sender Nowosti Live. Die Verzögerungen wirkten sich jedoch negativ auf einzelne Einheiten der ukrainischen Armee aus.

US-Vizepräsident Vance: Ukraine-Konflikt ist am schwierigsten zu lösender internationaler Konflikt

Der US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte gegenüber Journalisten auf dem Militärstützpunkt Andrews bei Washington vor seinem Abflug zu einer Dienstreise in den Bundesstaat North Carolina:

"Der Präsident der USA, Donald Trump, hat gesagt, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine mit großem Abstand der schwierigste internationale Konflikt ist, den es zu lösen gilt. Zweifellos ist es schwierig, dieses Problem zu regeln."

Zudem äußerte Vance die Hoffnung auf Fortschritte im Zuge des für den 22. September geplanten Kontakts zwischen Trump und Wladimir Selenskij und bekräftigte die Absicht der USA, ihre Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts fortzusetzen.

Kaczyński: Ukraine wollte Polen zu engerer Einbindung in den Konflikt bewegen

Jarosław Kaczyński behauptet, dass die Ukraine zu Beginn des Konflikts vorhatte, Polen stärker in die Auseinandersetzung mit Russland hineinzuziehen. Der Oppositionspolitiker spricht von damaligen Erwartungen Kiews, denen Warschau nicht habe zustimmen können.

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Russische Luftabwehr zerstört 45 gegnerische Drohnen binnen zwölf Stunden

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr am Montag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 45 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen und zerstört hat. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kursk und Rjasan sowie die Teilrepubliken Baschkortostan und Krim.

Ex-SBU-Mitarbeiter: Kiew wollte mit Angriffen an Wahltagen Russland von innen destabilisieren

Der ehemalige Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Wassili Prosorow, erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS, Kiew habe angesichts der nahenden Niederlage in der Sonderoperation versucht, mit Angriffen während der Wahlen zur Staatsduma Russland von innen zu destabilisieren. Prosorow sagte:

"Die ukrainischen Streitkräfte schlagen gegen zivile Infrastruktur und Zivilisten ausschließlich mit dem Ziel, negative Stimmungen innerhalb der russischen Gesellschaft zu erzeugen. Wie die Ukraine annahm, sollten Angriffe auf Russland am Tag der Staatsduma-Wahlen und mögliche Massenopfer in den Köpfen der einfachen Bürger mit den Wahlen und dem Handeln der Staatsmacht in Verbindung gebracht werden."

Die Drohnenangriffe auf russisches Territorium hätten kein militärisches Ziel verfolgt, betonte der Experte. Da das Hauptmerkmal eines Terrorakts die Einschüchterung und das Schüren von Angst sei, könnten die Handlungen der Ukraine als Terrorismus eingestuft werden.

DVR-Gericht verurteilt ukrainischen Bataillonskommandeur wegen Einsatzes von Chemiewaffen zu 24 Jahren Haft

Sergei Filimonow, Kommandeur eines Sturmbataillons der ukrainischen Streitkräfte, der in Russland als Extremist und Terrorist gelistet ist, wurde von dem Obersten Gericht der Volksrepublik Donezk (DVR) in Abwesenheit wegen Einsatzes von Chemiewaffen zu 24 Jahren Haft verurteilt.

Laut Gericht hatte Filimonow im März 2025 an seiner Gefechtsposition im Bezirk Jassinowataja in der DVR eine Massenvernichtungswaffe gegen russische Soldaten eingesetzt, indem er von einer Drohne aus Glasampullen mit Chlorpikrin, einem chemischen Kampfstoff aus der Gruppe der Lungenkampfstoffe, abwarf.

Der Verurteilte wurde der Tatbestände Mord sowie Einsatz verbotener Kriegsmittel und -methoden für schuldig befunden.

Gebiet Belgorod: Drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere Orte im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei drei Zivilisten verletzt wurden. Das teilte der Einsatzstab des Gebiets mit.

In der Siedlung Tawrowo im Bezirk Belgorod wurde ein Mann durch eine Drohnendetonation auf dem Gelände eines kommerziellen Objekts verletzt. In der Siedlung Maslowa Pristan im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Fahrzeug angegriffen und eine Frau dabei verletzt. Zudem erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw in der Stadt Schebekino eine Verletzung.

In den Bezirken Schebekino, Waluiki und Graiworon wurden unter anderem mehrere Fahrzeuge, Privathäuser sowie ein kommerzielles Objekt beschädigt.

Drei Rettungskräfte des russischen Katastrophenschutzes bei Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verletzt

Bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf ein Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug im Gebiet Saporoschje wurden drei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes verletzt. Das teilte die Behörde auf ihrem Kanal auf Max mit.

Am 20. September war demnach ein Brand trockener Vegetation auf einer Fläche von 120 Quadratmetern in der Siedlung Wessjoloje gemeldet worden. Eine fünfköpfige Feuerwehr- und Rettungseinheit löschte den Brand, wurde jedoch auf dem Rückweg von einer Drohne angegriffen, wobei drei Einsatzkräfte verletzt wurden. Zudem wurde das Tanklöschfahrzeug beschädigt.

Kreml: Humanitäre Lage in Aljoschki im Gebiet Cherson bleibt kritisch

Aufgrund von Beschuss und Drohnenangriffen seitens Kiews sei die Lage in der frontnahen Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson kritisch, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf einem Briefing.

"Es gibt dort tatsächlich Probleme bei der Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Kiewer Regime tut buchstäblich alles, um diese Lieferungen zu behindern. Drohnen sind ständig in der Luft und töten Menschen. Die Situation ist wirklich kritisch."

Das russische Militär arbeite daran, die humanitäre Krise in der Region zu lösen, fügt der Kremlsprecher hinzu.

Gebiet Cherson: Mehr als 600 ukrainische Angriffe auf Stadtbezirk Nowaja Kachowka binnen einer Woche

Vom 14. bis 20. September haben die ukrainischen Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 600 Mal beschossen. Der Bezirksleiter, Wladimir Oganessow, teilte mit, dass bei den Angriffen ein Einwohner verletzt wurde. Tote gab es nicht.

Beschädigt wurden unter anderem zwei Verwaltungsgebäude, drei kommerzielle Objekte, sieben Mehrfamilienhäuser, sieben Einfamilienhäuser, ein Fahrzeug sowie Straßenbeläge. Zudem kam es zu Schäden an der Strom- und Gasversorgung sowie zu Bränden in der Umgebung.

Frankreichs Präsidentschaftskandidat: Waffenlieferungen an Kiew ziehen EU in den Konflikt hinein

Der französische Präsidentschaftskandidat für die Wahl 2027 und nationale Sekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Fabien Roussel, erklärt, dass Lieferungen europäischer Waffen an die Ukraine die EU-Staaten zunehmend in den Konflikt hineinziehen. Gegenüber dem Sender France Inter sagte Roussel:

"Die Entscheidung für offensive Waffenlieferungen an die Ukraine, für Waffen, die Moskau und Ziele tief im Landesinneren erreichen können, führt dazu, dass die EU und Frankreich zunehmend selbst zu Konfliktparteien werden."

Roussel betonte, dass das Vorgehen der EU und Frankreichs einer Deeskalation des Konflikts entgegenstehe.

Puschilin meldet Erfolge der russischen Armee in DVR

Die russischen Streitkräfte setzten die Kämpfe zur Befreiung von Ortschaften in der Volksrepublik Donezk fort, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit. Wie es heißt, bilde die russische Armee eine Umkreisung von Druschkowka an der Ostflanke der Stadt.

In der Ortschaft Sergejewka fänden ebenfalls Gefechte statt. Dort rücke das russische Militär entlang der Verwaltungsgrenze zwischen der DVR und dem Gebiet Dnjepropetrowsk vor, berichtet Puschilin weiter.

Es liefen Vorbereitungen, um die Stadt Dobropolje von Südwesten und Nordosten einzukesseln. Zudem eliminiere die russische Armee südlich der Stadt aktiv gegnerische Stellungen mithilfe von Drohnen, sagt der DVR-Chef.

Frontbericht: Kiew verliert US-Militärtechnik durch russische Angriffe 

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 265 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten elf Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ M777 aus US-Produktion, einen Mehrfachraketenwerfer und einen Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 215 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und acht Feldartilleriegeschütze zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 430 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 260 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 50 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Feldartilleriegeschütz vom Typ M777 aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Munitions-, Treibstoff- und Materiallager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 634 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 242.630 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.982 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.529 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.465 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Ukrainische Drohnen treffen die Volksrepublik Lugansk – drei Zivilisten verletzt

Ukrainische Streitkräfte haben nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik Drohnenangriffe auf zehn Kommunen der Volksrepublik Lugansk verübt, bei denen drei Zivilisten verletzt wurden: In den Bezirken Lutugino und Swerdlowsk wurden ein ziviler Lastwagen beziehungsweise ein Kleintransporter getroffen, dabei wurden zwei Menschen verletzt. In Brjanka wiederum beschädigten ukrainische Drohnen mehrere Wohnhäuser, wobei eine Frau verletzt wurde. Allen Betroffenen sei rechtzeitig medizinische Hilfe geleistet worden, so Passetschnik.

Unter Beschuss standen zudem kommunale Fahrzeuge sowie die kommunale und zivile Infrastruktur. Russische Luftabwehr und Streitkräfte zerstörten binnen eines Tages nach Angaben des Republikchefs insgesamt mehr als 80 Luftziele.

Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow nun unter russischer Kontrolle  

In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord im Zuge des aktiven Handelns die Ortschaften Polnaja und Nowoalexandrowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag. 

Ukrainische Armee verlegt Reserven nach Orechow im Gebiet Saporoschje

Ukrainische Truppen verstärkten ihre Einheiten in der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje, wie russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mitteilen.

"Der Gegner verlegt eilig Reserveeinheiten nach Orechow, erleidet dort umgehend Verluste und führt erneut Kräfte heran."

Wie es heißt, würden einige der verlegten Kräfte von anderen Frontabschnitten oder aus Hinterland abgezogen.

Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.325 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.700 ukrainische Drohnen, 16 Seeschiffe, 35 Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

Russische Armee zieht Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten binnen 24 Stunden den Einkreisungsring im Gebiet Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Aktive Kampfhandlungen zur Ausweitung der äußeren Kontrollzone bei den Siedlungen Petropawlowka und Prikolotnoje würden fortgesetzt.

Drei Versuche des Gegners, Verstärkungsgruppen von der Ortschaft Weliki Burluk in Richtung der Ortschaft Olchowatka einzuschleusen, seien unterbunden worden, so die Militärbehörde.

Wie es heißt, habe das russische Militär den gegnerischen Einheiten und deren Ausrüstung Schaden im Einkesselungsring nahe den Ortschaften Busowo, Krasny Jar, Resnikowo, Warwarowka und Chripuny zugefügt. Die Verluste der blockierten Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 35 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Artilleriegeschütz und ein bodengestütztes Robotersystem.

Mitglied einer Wahlkommission im Gebiet Brjansk bei Drohnenangriff schwer verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte hätten gezielt ein Auto von Jelena Djatlowa, einem Mitglied einer lokalen Wahlkommission, im Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, mit. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag.

Die Frau habe schwere Splitterverletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so Pamfilowa.

Mann wegen Vorbereitung eines Terroranschlags an Wahllokal in Donezk festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner von Donezk festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.

Es sei festgestellt worden, dass der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über das Internet aufgenommen und sich freiwillig bereit erklärt haben soll, den Gegner bei terroristischen Aktivitäten zu unterstützen.

Im Auftrag der ukrainischen Seite habe er 20 Kilogramm Sprengstoff für die Durchführung des Anschlags aus einem Versteck geholt. Zudem soll er mithilfe einer Drohne von SBU-Vertretern einen selbst gebauten Sprengsatz, elektronische Zünder sowie eine Platine zur Fernzündung erhalten haben, hieß es weiter.

Danach habe der Mann einen Privatwagen mit dem erhaltenen Sprengstoff und den Splitterelementen bestückt. Er habe geplant, das verminte Fahrzeug in der Nähe eines der Wahllokale zu platzieren und den Sprengsatz während einer Menschenansammlung an einem Wahltag zur Explosion zu bringen. Der Plan sei jedoch durch Festnahme des Täters vereitelt worden.

Kreml hofft auf Wiederaufnahme der Gespräche zur Ukraine

Es gebe bislang "keinerlei Fortschritte" bei der Lösung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Reportern.

Moskau setze jedoch darauf, dass es gelingen werde, den Dialog wieder aufzunehmen, fügt der Kremlsprecher hinzu.

"Was die Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen betrifft, so sind wir offen dafür. Ja, wir setzen die militärische Sonderoperation fort. Unser Militär arbeitet daran, die gesetzten Ziele zu erreichen. Dennoch hoffen wir, dass es uns gelingt, die trilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen."

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden drei Zivilisten verletzt

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 123 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 169 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 29 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein meldet drei Verletzte. 

Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser, ein Betrieb, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Autos und ein Mobilfunkmast gekommen. Zudem habe der Gegner ein Energieobjekt beschädigt, wodurch rund 500 Einwohner dreier Ortschaften ohne Strom seien.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden elf Zivilisten verletzt

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe elf zivile Einwohner verletzt worden, darunter ein 17‑Jähriger. Wie es heißt, befänden sich fünf der Verletzten in einem Krankenhaus, einer davon in kritischem Zustand.

Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region 13 Mal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner zwölfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 157 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Miroschnik: Kiews Versuche, Wahlen in Russland zu stören, gescheitert

Das Kiewer Regime, das selbst keine Wahlen anstrebe, habe erfolglos versucht, den Wahlprozess in Russland zu sabotieren. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram. 

Seinen Angaben nach seien in zehn russischen Regionen 74 Gebäude von Wahlkommissionen beschädigt oder zerstört worden.   

"Dies ist ein materieller Beweis für die geplanten Aktionen Kiews und seiner Partner, die darauf abzielten, die Wahlen in Russland zu stören."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 244 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula, Uljanowsk, der Region Krasnodar, den Republiken Adygeja, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Militärische Ziele in ukrainischen Häfen getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf gegnerische Logistikzentren, Lager, Häfen und Schiffe mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Im Gebiet Odessa habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

  • ein Frachtschiff im Hafen von Odessa mit Gütern für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
  • Infrastruktur im Hafen von Ismajil für Entladung und Lagerung militärischer Güter.

Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das für die Versorgung der ukrainischen Armee bestimmte Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.

Folgende Objekte seien im Gebiet Kiew getroffen worden:

  • das Logistikzentrum BDU Logistic für Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern,
  • eine Gasverteilungsstation, die die Gasversorgung für Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes sicherstellte.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 53 ukrainische Soldaten, sieben Drohnenleitstellen sowie neun Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 125 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

20.09.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Brjansk: Sechs Menschen bei Angriff auf einen Minibus und ein Auto verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben Fahrzeuge in der Region Brjansk angegriffen – zu den Zielen gehörte ein Minibus mit Fahrgästen. Unter den Verletzten des Angriffs auf den Minibus befand sich auch ein 15-jähriges Mädchen. Dies teilte der amtierende Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, mit. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er zudem, dass bei dem Angriff einer weiteren Drohne auf einen Pkw in der Ortschaft Starodub zwei Männer verletzt worden seien, und berichtete:

"Vier Menschen wurden bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf einen Kleinbus in einem Vorort von Starodub verletzt. Drei Frauen und ein Mann erlitten Splitterverletzungen. Der Kleinbus des Verkehrsunternehmens brannte aus... Nach aktualisierten Informationen erlitt auch ein 15-jähriges Mädchen bei diesem Angriff einer ukrainischen Drohne Splitterverletzungen."

Vorsitzender des Menschenrechtsrats: Nächtlicher Drohnenangriff hängt mit den Wahlen zusammen

Nach Ansicht von Waleri Fadejew, dem Vorsitzenden des Rates beim Präsidenten Russlands für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte, hängt der nächtliche Drohnenangriff auf Russland mit den Wahlen zusammen. Im Gespräch mit Journalisten betonte Fadejew:

"In dieser Nacht gab es einen massiven Angriff auf viele Regionen unseres Landes, fast schon einen Rekordangriff. Das hängt mit den Wahlen zusammen. Das sind unsere Feinde."

Ministerium: Nach jüngsten Attacken verstärkt Moskau Angriffe auf militärische Ziele in Kiew

Als Reaktion auf die Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf die zivile Infrastruktur während der Wahlen in Russland wird die russische Armee die Intensität ihrer Angriffe auf militärische Ziele in Kiew erhöhen. Dies hat das Verteidigungsministerium erklärt und dabei betont:

"Der Versuch eines massiven Angriffs auf Moskau ist gescheitert. Der Gegner hat seine Ziele nicht erreicht. Als Reaktion auf die Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Objekte auf russischem Territorium werden die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe mit hochpräzisen Waffen auf militärische Ziele in Kiew fortsetzen und verstärken."

Fico: "Für den Ukraine-Krieg sind Milliarden immer da, für Entlastungen bei hohen Preisen nie"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Samstag in einer Videoansprache erneut vor einer direkten Konfrontation zwischen der NATO und Russland gewarnt. Da der Versuch, Moskau militärisch zu besiegen, gescheitert sei, steuerten westliche Politiker nun fahrlässig auf einen Eskalationskurs zu.

Fico betonte, dass der Ukraine-Krieg weder die Slowakei noch die NATO direkt betreffe. Um die Gefahr einer nuklearen Eskalation abzuwenden, forderte er sofortige Friedensverhandlungen. Zudem warf er der EU Doppelmoral vor und sprach von einer "geheuchelten Solidarität": Während Hunderte Milliarden in den Ukraine-Krieg flössen, bleibe die eigene Bevölkerung angesichts hoher Energiepreise ohne spürbare Unterstützung.

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Bericht: Die Ukraine hat keine Stahlindustrie mehr

Die drei größten Stahlwerke der Ukraine haben nach russischen Angriffen den Betrieb eingestellt. Auf diese Werke entfielen rund 90 Prozent der Stahlproduktion des Landes, berichtet die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Branchenvertreter. Dabei handelt es sich um "Saporoschstal", "Kametstal" im Gebiet Dnjepropetrowsk und "ArcelorMittal" in Kriwoi Rog. Die Unternehmen gehören den Konzernen Metinvest und ArcelorMittal. Der Leiter des Büros des Generaldirektors von Metinvest, Alexander Wodowis, erklärte im Gespräch mit der Zeitung:

"Zum heutigen Tag gibt es in der Ukraine keine Stahlindustrie mehr."

LVR-Wahlkomission: Die Arbeit geht trotz der Drohungen Kiews weiter

Wie die Vorsitzende der regionalen Wahlkommission erklärte, lassen sich die Mitglieder der Wahlkommission der Volksrepublik Lugansk nicht einschüchtern; die Arbeit gehe trotz der Drohungen aus Kiew weiter. Marianna Sumskaja betonte im Gespräch mit Journalisten:

"Unsere Wahlvorstände lassen sich angesichts ihrer Erfahrung mit Wahlkampagnen nicht einschüchtern, und sie werden heute bis 16:00 Uhr die Stimmabgabe organisieren."

Ukrainische Quellen: Panzertruppen stecken in einer Krise

Russland könnte einen Panzerdurchbruch wie im Jahr 2022 wiederholen, warnen die Autoren des ukrainischen Portals Texty.org.ua. Doch im Gegensatz zur Situation vor vier Jahren verfügen die ukrainischen Streitkräfte nun weder über spezialisierte Panzerabwehrwaffen noch über eine ausreichende Anzahl an Panzern oder gut ausgebildete Panzersoldaten. In einem Artikel auf dem Portal heißt es:

"Aufgrund des technologischen Wandels spielen ukrainische Panzer heute an der Front keine so wichtige Rolle mehr wie früher. Das gilt auch für die russischen, doch der Feind passt seine Panzertechnik trotz allem an den Kampf gegen Drohnen an, produziert und hortet sie weiter und bereitet sich auf Panzerdurchbrüche und die Einkreisung unserer Einheiten vor. Während wir zu Beginn noch in der Lage waren, russische Panzer zu zerstören, und über die entsprechenden Mittel verfügten, sehen sich die ukrainischen Panzertruppen nun mit einer Personal-, Technologie- und Logistikkrise konfrontiert."

Ukraine greift Moskau mit massiver Drohnenwelle an – zwei Tote am dritten Wahltag

In der Nacht zum Sonntag hat die Ukraine die Region Moskau mit einer der bisher massivsten Angriffswellen mit Langstreckendrohnen überzogen. Dabei wurde laut ukrainischen Angaben eine Moskauer Ölraffinerie getroffen.

Laut Angaben russischer Behörden wurden seit Samstag landesweit über 1.600 Drohnen abgefangen, davon allein 450 im Großraum Moskau. Durch Drohneneinschläge in Wohngebieten der Region kam es demnach zu zwei Toten und mehreren Verletzten. Ein getroffenes mehrstöckiges Wohnhaus musste evakuiert werden. An den Moskauer Flughäfen wurden vorübergehend weitreichende Flugbeschränkungen verhängt.

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin sprach angesichts der Angriffe von einem beispiellosen Versuch, die laufende Parlamentswahl zu stören.

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Polnischer General: Die Russen greifen die Ukraine nun aus dem Westen mit Raketen an

Russland wendet zunehmend eine ungewöhnliche Taktik an und greift die Ukraine mit Raketen an, erklärte General Tomasz Drewniak gegenüber dem polnischen Internetportal Interia. Da das ukrainische Luftabwehrsystem hauptsächlich nach Osten ausgerichtet ist, wenden die Russen nun die Taktik an, Raketen und Drohnen auf einer Umgehungsroute aus dem Westen abzufeuern, wo man sie nicht erwartet. Das Portal schreibt:

"Seinen Worten zufolge wendet Russland, da das ukrainische Luftabwehrsystem hauptsächlich nach Osten ausgerichtet ist, nun die Taktik an, Raketen und Drohnen auf einem Umweg über den Westen abzufeuern. 'Dies birgt ein großes Risiko, dass die nach Osten ausgerichteten Luftabwehrsysteme sie nicht erkennen oder Probleme bei der Abwehr der Bedrohungen haben könnten', erklärt er.
In dieser Situation muss Polen in ständiger Bereitschaft sein.
"

Russische Drohnenpiloten verhindern Truppenrotation bei Dobropolje in der DVR (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Diese hätten einen weiteren Versuch des Gegners vereitelt, seine Einheiten bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) neu zu verlegen, heißt es in der Mitteilung der Behörde in Moskau. Der Feind habe gehofft, unbemerkt durchzukommen, doch die FPV-Drohnen hätten blitzschnell zugeschlagen und die Ziele neutralisiert.

Geschwister verlieren Eltern bei ukrainischem Terroranschlag auf Moskauer Umland 

Ein 15-jähriges Mädchen und ihr 19-jähriger Bruder wurden nach dem nächtlichen ukrainischen Drohnenanschlag auf die Region Moskau Waisen. Ihre Mutter kam bei dem Angriff sofort ums Leben, der Vater starb später im Krankenhaus, teilte der Gouverneur Andrei Worobjow mit.

Laut dem Beamten befindet sich das Mädchen derzeit im Roschal-Kinderzentrum in Krasnogorsk. Der Junge werde im Krankenhaus Ramenskaja behandelt. Die Behörden würden ihnen jede erforderliche Hilfe zukommen lassen, fügte der Gouverneur hinzu.

"Wir klären derzeit die Frage der Vormundschaft und suchen nach Verwandten der Familie", so Worobjow weiter.

Nach der großangelegten Drohnenattacke aus der Ukraine in der Nacht zum Sonntag hat das Ermittlungskomitee Russlands ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags eingeleitet.

Drohnen legen Nachschub ukrainischer Truppen in Orechow lahm

Russische Drohnenpiloten, die als Teil des Truppenverbands Dnjepr kämpfen, zerstörten Dutzende von Zielen der ukrainischen Streitkräfte in Orechow im Gebiet Saporoschje. Laut einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums wurden Personal, Fahrzeuge und bodengestützte Roboterplattformen verschiedener Art konsequent außer Gefecht gesetzt.

So hätten die Drohnenpiloten allein bei einem Kampfeinsatz sechs bodengebundene Robotersysteme zerstört, die Nachschub für die in der Stadt stationierten Kräfte der Ukraine transportiert hätten.

Das russische Militär habe das Versorgungssystem der ukrainischen Einheiten in Orechow praktisch lahmgelegt, gibt das Verteidigungsministerium bekannt.

Demnach führen die Drohnenpiloten rund um die Uhr Luftaufklärung sowohl im ukrainischen Hinterland als auch entlang der Frontlinie durch.

Tschechiens Regierungschef kritisiert "Ohnmacht Europas", den Konflikt der Ukraine zu beenden

Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš hat europäische Politiker verurteilt, die aus seiner Sicht Kriegshysterie schüren und Friedensgespräche im Ukraine-Konflikt ablehnen. 

"Ich werde kämpfen, um diesem widerlichen Krieg ein Ende zu setzen!", erklärte Babiš in einer Videobotschaft an seine Landsleute.  

"Das ist unglaublich! Europas Ohnmacht ist erschreckend!"

Europäische Amtsträger hätten sich vollständig aus den diplomatischen Bemühungen zurückgezogen, betonte der Politiker weiter. Alle würden nur vom Krieg reden, und die EU-Spitze wolle keine Friedensverhandlungen führen.

"US-Präsident Donald Trump führt Gespräche mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin. Wir in Europa müssen unsererseits alles daransetzen, dass dieser Krieg endet."

Gebiet Charkow: Russische Truppen kämpfen um Befreiung der Ortschaft Busowo

Wie das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, haben russische Streitkräfte den ukrainischen Truppen in den Gebieten um fünf Ortschaften im Gebiet Charkow Schäden zugefügt; derzeit fänden Kämpfe um die Befreiung von der Ortschaft Busowo statt. In der Mitteilung der Behörde heißt es insbesondere:

"In einem Einkreisungsring wurden die feindlichen Truppen in den Gebieten der Ortschaften Warwarowka, Gratschowka, Resnikowo, Chischnjakowo und Chripuny im Gebiet Charkow besiegt; es finden Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Busowo im Gebiet Charkow statt."

Kampfdrohnen blenden Luftverteidigung der Ukraine in zwei Gebieten (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Zerstörung der ukrainischen Radarsysteme des Typs 35D6 durch Geran-4-Kamikazedrohnen. Dadurch hätten russische Drohnenpiloten die Luftverteidigung der Ukraine in den Gebieten Odessa und Dnjepropetrowsk geblendet, teilt die Behörde in Moskau mit.

Bericht: In Großbritannien ausgebildetesukrainisches Bataillon in das Gebiet Sumy verlegt

Ein Bataillon der 47. eigenständigen Artilleriebrigade, das in Großbritannien ausgebildet wurde, ist in die Region Sumy verlegt worden. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskreise. Das Bataillon wurde aus der Region Dnjepropetrowsk verlegt, um die Verteidigung zu verstärken, betonte dabei der Gesprächspartner der Agentur.

Gebiet Moskau: Wahlkommissionsvorsitzende bei Absturz ukrainischer Drohne verletzt

Wie die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, mitteilte, wurde die Vorsitzende der Wahlkommission Nr. 1283, Natalja Sanajkina, durch einen Drohnenangriff im Moskauer Gebiet verletzt. Eine der heute abgestürzten Drohnen beschädigte ihr Haus. Durch die Druckwelle und die Trümmer wurden Fenster und Türen des Gebäudes zerstört, und die Vorsitzende der Wahlkommission erlitt Verletzungen an den Beinen. Die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands betonte zudem, dass ausschließlich zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von dem Angriff betroffen gewesen seien. Die Verletzten erhielten die notwendige medizinische Versorgung.

Ex-Ministerpräsident: In der Ukraine leben nur noch 20 Millionen Menschen

"Ich kann nicht sagen, dass es in der Ukraine im kommenden Winter zu einer kritischen Lage in der Energieversorgung kommen wird", sagte der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow der Nachrichtenagentur TASS.

Die gesamte Infrastruktur des Landes, die ursprünglich aus der Sowjetzeit stamme, sei auf die Bevölkerung von 50 Millionen Menschen ausgelegt worden, fügte er hinzu. In seiner Amtszeit hätten in der Ukraine 45 Millionen Menschen gelebt, heute seien es nur noch 20 Millionen.

Was das ukrainische Energiesystem betreffe, so sei es äußerst robust und ermögliche eine flexible Steuerung der Ressourcen, so Asarow weiter. "Genau das zeigt sich derzeit in der Ukraine."

Die Elektrolokomotiven würden fahren, der Betrieb in Fabriken und Kernkraftwerken sei im Gange, was bedeute, dass das Energiesystem funktioniere. Es keine Krise zu beobachten, die zu einem völligen Stillstand oder einem totalen Blackout führen könne.

Asarow wörtlich im Gespräch mit der Agentur:

"Kann Russland es zerstören? Natürlich kann es das, aber vorerst tut es das nicht."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger und erweitert die äußere Kontrollzone.

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.315 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • eine Radaranlage
  • ein bodengestütztes Robotersystem
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • sieben Artilleriegeschütze
  • 14 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 95 sonstige Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung acht Lenkbomben, vier Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, acht Flamingo-Marschflugkörper und 1.951 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Todesopfer und Verletzte in Moskauer Umland beim ukrainischen Terrorangriff

Bei einer nächtlichen terroristischen Drohnenattacke aus der Ukraine kamen in der Moskauer Region zwei Menschen ums Leben, ein 74-jähriger Mann im Gemeindebezirk Orechowo-Sujewo und eine Frau im Alter von 44 Jahren im Gemeindebezirk Ramenski. Dies gibt der Gouverneur Andrei Worobjow bekannt.

Laut dem Beamten erlitten weitere 20 Zivilisten, darunter drei Kinder, Verletzungen. 15 Betroffene seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Russisches Militär rammt gegnerische Drohnen vom Himmel (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Demnach rammen diese mit Abfangdrohnen vom Typ Lis-2 (zu Deutsch: Fuchs) gegnerische unbemannte Fluggeräte.

Fico: "Kriegstreiber" in der NATO wollen Krieg gegen Russland

Der Westen ist mit der ​Strategie gescheitert, Russland im Ukraine-Krieg zu besiegen, und gießt mit seiner Unterstützung für Kiew weiter ​Öl ins Feuer. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in einer Videobotschaft.

"Bestimmte Kriegstreiber innerhalb der NATO versuchen ‌um ⁠jeden Preis, diesen Krieg zu einem ​Konflikt zwischen Russland und dem Bündnis zu verwandeln", meinte Fico.

Die Slowakei werde sich daran nicht beteiligen und unter keinen Umständen Soldaten ​entsenden, stellte der Politiker klar.

Russisches Militär greift Logistikzentren und Häfen an, die Kiew militärisch nutzt 

In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte Logistikzentren, Lagerhallen, Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden, mit Drohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Laut der Behörde wurden folgende Ziele eliminiert:

  • ein Lager des Unternehmens FIRE POINT in der Ortschaft Bojarka bei Kiew, in dem die Komponenten und Booster für Langstrecken-Drohnen gelagert wurden;
  • ein Trockenfrachter im Hafen von Odessa;
  • das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Nähe von Odessa, das für die Lagerung und Verteilung von Militärgütern, die in die Ukraine geliefert werden, genutzt wird.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Nacht zum Sonntag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 1.110 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 20 Regionen und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Volksrepublik Donezk: Erneut Verletzte und Sachschäden bei Angriffen aus der Ukraine

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 30 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 38 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 19. September bis 0:00 Uhr am 20. September (Ortszeit) erlitten 18 Zivilisten, darunter drei Kinder, Verletzungen.

Durch den Beschuss wurden drei Wohngebäude und vier zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden 32 Angriffe aus der Ukraine vermeldet.

Bürgermeister: Größter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt

In der Nacht zum Sonntag hat Kiew eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Russlands Flugabwehrkräfte hätten "den größten feindlichen Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt", gibt Bürgermeister Sergei Sobjanin bekannt.

"Seit gestern wurden an allen Grenzen über 1.600 Drohnen abgeschossen, 450 davon im Anflug auf Moskau", so Sobjanin.

Mit dem beispiellosen Angriff habe der Gegner eindeutig darauf abgezielt, die Duma-Wahlen zu stören. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen, betont der Bürgermeister. Vom 18. bis zum 20. Seprember finden in Russland Parlamentswahlen statt. 

Einige unbemannte Fluggeräte seien laut Sobjanin auf dem Gelände der Moskauer Ölraffinerie eingeschlagen. Todesopfer gebe es keine.

Während des andauernden Angriffs sei eine Drohne in ein Wohngebäude auf der Straße Orechowy Bulwar im Süden Moskaus eingeschlagen. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.

Der Gouverneur der Moskauer Region, Andrei Worobjow, meldet zwei Todesopfer bei nächtlichem Drohnenangriff aus der Ukraine. Hinderte Zivilisten mussten ihm zufolge evakuiert werden. Mindestens 20 zivile Fahrzeuge und mehrere Wohngebäude seien beschädigt worden. Weitere Angaben werden geklärt.

Militärexperte: Russische Streitkräfte räumen das Gebiet um Goptowka und bereiten Vormarsch auf Charkow vor

Nach der Befreiung der Ortschaft Goptowka am 10. September räumen russische Truppen die Gegend und erweitern die Kontrollzone, um weiter in Richtung Charkow vorzurücken. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur TASS mit.

"Wir sind an den Flanken von Goptowka im Einsatz, sowohl östlich als auch westlich der Siedlung, und erweitern so den Brückenkopf für ein weiteres Vorrücken", fügte Marotschko hinzu.

Die Entfernung zwischen Goptowka und Charkow beträgt rund 37 Kilometer.

Zuvor gab der Militärexperte gegenüber der Agentur bekannt, die nördlichen Außenbezirke von Charkow würden nach der Befreiung von Goptowka in Reichweite der konventionellen Artillerie liegen.

19.09.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Streitkräfte zerstören im Tschernomorsk-Hafen ein Tanker mit militärischer Ausrüstung

Wie das russische Verteidigungsministerium der Agentur TASS mitteilt, haben russische Truppen am Nachmittag im Hafen von Tschernomorsk einen Tanker zerstört, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainischen Streitkräfte geliefert hatte. Das Ministerium teilt außerdem mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin mit Hilfe von Drohnen Angriffe auf ukrainische Häfen und Seeschiffe durchführen, die im Interesse des Gegners genutzt werden. Zudem führten die russischen Streitkräfte mit Drohnen vom Typ Geran-4 Seeker Angriffe auf zwei Logistikzentren im Gebiet Odessa sowie eines im Gebiet Charkow durch. Die Zentren dienten der Lagerung militärischen Materials.

Wagenknecht: "Ein Krieg mit Russland wird nicht mit Panzern geführt"

Bei der letzten BSW-Wahlkampfveranstaltung vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am Freitag machte Sahra Wagenknecht die NATO-Osterweiterung für den Ausbruch des Ukraine-Kriegs mitverantwortlich und forderte eine Abkehr von dieser Politik.

Deutschland müsse aus dieser Konfrontation herauskommen und vor allem verhindern, dass der Krieg auf deutsches Gebiet übergreife. Dabei sei es völliger Unsinn, den Menschen einzureden, man könne Deutschland durch den Kauf von Panzern, Fregatten oder Drohnen für eine Auseinandersetzung mit einer Atommacht kriegstüchtig machen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Bürgermeister: Luftabwehr zerstörte innerhalb einer Woche 2022 Drohnen auf dem Weg nach Moskau

Wie der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilt, flogen innerhalb einer Woche 2022 Drohnen in Richtung der Region Moskau, wobei der Großteil bereits in weiter Entfernung von der Luftabwehr neutralisiert wurde. In den sozialen Netzwerken schreibt er:

"Im Zeitraum vom 12. September, 08:30 Uhr, bis zum 19. September, 08:30 Uhr, flogen 2022 Drohnen in Richtung des Gebiets Moskau. Der Großteil davon wurde von der Luftabwehr bereits in großer Entfernung neutralisiert. 186 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört."

Gebiet Cherson: Ein Zivilist kommt bei Drohnenangriff ums Leben

Der Bezirksvorsteher Pawel Filiptschuk berichtet, dass bei einer Drohnenattacke der ukrainischen Streitkräfte auf den Bezirk Kachowka im Gebiet Cherson ein Zivilist ums Leben gekommen ist. Der Mann wurde von einer Drohne angegriffen, während er am Steuer seines Autos saß. In den sozialen Netzwerken schreibt Filiptschuk:

"Ein Zivilist ist ums Leben gekommen, zwei wurden bei den Drohnenangriffen verletzt … Die Ärzte haben alles in ihrer Macht Stehende getan, um das Leben des Mannes zu retten, doch seine Verletzungen waren lebensbedrohlich, und er ist auf der Intensivstation verstorben."

DVR: Bus durch Drohnenangriff beschädigt

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte griff einen Linienbus im Kalininski-Bezirk von Gorlowka an. Wie der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mitteilt, wurde das Fahrzeug durch den Angriff beschädigt – über Opfer wird nichts berichtet.

Staatsduma-Wahl im Schatten des Ukraine-Kriegs: Mobile Wahlteams in Gorlowka

In Teilen der russischen Grenzregionen ist die Stimmabgabe zur Staatsduma aus Sicherheitsgründen vorzeitig durchgeführt worden. Dazu zählt auch Gorlowka in der Volksrepublik Donezk.

Wahlhelfer suchten demnach Wohngebiete auf, damit die Bewohner ihre Stimmen in der Nähe ihres Zuhauses abgeben konnten. Begleitet wurden die mobilen Wahlteams von Angehörigen der Nationalgarde und der Polizei. Wahllokale könnten zum Ziel ukrainischer Angriffe werden. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitete die Abstimmung vor Ort.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Russischer Offizier: Ukrainische Armeeangehörige eröffneten Feuer auf fliehende Mitkämpfer

Nachdem russische Artillerie Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Dnjepropetrowsk beschossen hatte, begannen ukrainische Infanteriesoldaten, sich über freies Gelände zurückzuziehen.

Russische Truppen stellten das Feuer ein, bemerkten aber, dass die sich zurückziehenden Ukrainer von eigenen Kameraden beschossen wurden, um sie am Rückzug zu hindern. Dies berichtete Alexander Tschuprow, ein Offizier des russischen Truppenverbands Mitte, gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Kampfdrohnen zerstören weiterhin Ziele in der Ukraine (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass Geran-Kamikazedrohnen zwei Radaranlagen vom Typ 35D6 bzw. P-18 im Gebiet Charkow und einen Gefechtsstand der ukrainischen Truppen auf dem Flugplatz Wosnessensk im Raum Nikolajew zerstören.

Gebiet Kursk: Bei einem Drohnenangriff wurde ein Mehrfamilienhaus beschädigt

Wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinshtein, mitteilte, wurde heute in der Stadt Dmitriew ein Drohnenangriff abgewehrt. Bei dem Angriff wurde ein Mehrfamilienhaus beschädigt. Nach vorläufigen Angaben seien in neun Wohnungen Fenster zerbrochen, präzisierte der Regierungschef der Region. Keiner der Bewohner habe medizinische Hilfe in Anspruch genommen.

Russische Drohnen vereiteln Truppenrotation im Gebiet Saporoschje (Video)

Drohnenpiloten, die als Teil der russischen Luftlandetruppen im Einsatz sind, kappten den Nachschub und verhinderten die Neuverlegung gegnerischer Einheiten im Raum Saporoschje. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Alaudinow: Hauptsächlich Söldner aus Südamerika in der ukrainischen Armee

Wie der Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat", Generalleutnant Apty Alaudinow, im Gespräch mit der Agentur TASS betonte, stammt der Großteil der ausländischen Söldner, die im Jahr 2026 aufseiten der Ukraine kämpfen, aus südamerikanischen Ländern. Er merkte an:

"Wir haben in diesem Jahr grundsätzlich festgestellt, dass an allen Frontabschnitten viele Vertreter Südamerikas präsent waren. Man kann wohl nicht sagen, dass sie die Lage an der Front in irgendeiner Weise verändern, denn für unsere Einheiten, die ebenfalls enorm an Stärke gewonnen haben und eine sehr, sehr große Anzahl von Drohnen einsetzen, spielt es absolut keine Rolle, welcher Nationalität unser Gegner ist und welchen Pass er besitzt."

Abgeordneter: Rada begibt sich wegen Finanzkrise in lange Ferien

Wie der ukrainische Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak erklärte, hat sich die Werchowna Rada der Ukraine vor dem Hintergrund der Finanzkrise in die Ferien verabschiedet. Wie der Abgeordnete betonte, hätten die ukrainischen Parlamentarier ihre Ferien vor allem aufgrund der enormen Probleme bei der Verabschiedung der für die Fortsetzung der internationalen Finanzierung notwendigen Gesetze und der durch das Ausbleiben von Hilfe seitens der Partner ausgelösten Finanzkrise angetreten.

Kiewer Kräfte nehmen Gebiet Belgorod erneut ins Visier – Verletzte und Sachschäden

Das ukrainische Militär hat tagsüber am Samstag mehrere Ortschaften in drei Gemeinbezirken des russischen Grenzgebiets Belgorod mit Drohnen attackiert. Wie der lokale Krisenstab bekannt gibt, erlitten drei Menschen Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades bei gezielten Angriffen auf zivile Fahrzeuge.

Insgesamt wurden nach Angaben des Krisenstabs sechs Autos, drei Eigenheime, ein Nebengebäude und ein Geschäftsraum beschädigt. Ein Fahrzeug und ein Wohngebäude brannten aus.

Moskau: Seljonaja Dibrowa im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung des Dorfes Seljonaja Dibrowa im Gebiet Saporoschje durch den Truppenverband Ost.

In der DVR und der LVR kommt es wegen eines Drohnenangriffs zu Strom- und Wasserausfällen

Medienberichten zufolge wurde das Stromnetz der Donbass-Republiken einem Angriff durch feindliche Drohnen ausgesetzt. Infolgedessen kam es in den Städten der DVR und der LVR zu Stromausfällen sowie zu Unterbrechungen in der Wasserversorgung.
Wie der Bürgermeister von Donezk, Alexej Kulemsin, mitteilte, seien 855 Umspannwerke in den Bezirken Kirowsk, Kalininsk, Woroschilowsk, Petrowsk, Kujbyschewsk und Kiewsk teilweise stromlos. Ebenso haben 137.930 Haushalte keinen Strom.

Polen setzt Militärflugzeuge "wegen Russlands Aktivitäten" ein

Wie das Einsatzkommando der polnischen Streitkräfte mitteilt, hat das polnische Militär Flugzeuge in die Luft geschickt – als Grund werden Russlands Aktivitäten in der Ukraine genannt. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Maßnahmen präventiven Charakter haben und darauf abzielen, "den polnischen Luftraum, insbesondere im östlichen Teil des Landes, zu sichern und zu schützen". In der Mitteilung der polnischen Behörde heißt es außerdem:

"Die Luftstreitkräfte sind im polnischen Luftraum präventiv im Einsatz."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht die Schlinge um den Gegner im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow enger. Die eingekesselten Kräfte Kiews werden konsequent neutralisiert.

Im Zuge offensiver Gefechtsführung brachten die russischen Streitkräfte Loschakowo und Komissarowo im Raum Charkow, Marjewka und Gulewo in der Volksrepublik Donezk sowie Seljonaja Dibrowa im Gebiet Saporoschje unter eigene Kontrolle.   

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • sieben Artilleriegeschütze
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 82 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 936 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Moskau: Kiew will Westen angesichts der Erfolge russischer Armee von eigener Kampffähigkeit überzeugen

Vor dem Hintergrund des raschen Vormarsches russischer Truppen an der gesamten Front versucht Kiew erneut, seine westlichen Gönner davon zu überzeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Lage sind, der russischen Armee im Operationsgebiet des Truppenverbands West Widerstand zu leisten. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag zu entnehmen. 

Diesbezüglich habe das ukrainische Kommando die am besten ausgebildeten Einheiten und nationalistischen Formationen des 3. separaten Stoßtrupps eingesetzt.

Das Kiewer Regime führe zugleich mithilfe westlicher Medien und Militärexperten eine aggressive Informationskampagne, in der es versuche, die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte als große Erfolge und als Übernahme der Initiative an der Front darzustellen.

Hierbei führt die Behörde in Moskau aus:

"In Wirklichkeit erzielen kleinere gegnerische Stoßtrupps, die erhebliche Personalverluste erleiden und versuchen, in unsere Stellungen nahe der Frontlinie einzudringen, keine Erfolge."

Wie es heißt, unterbinde der Truppenverband West jegliche Aktivitäten des Gegners, füge ihm Feuerschaden zu und hindere ihn am Vorstoß.

Putin: Europas Regierungen schüren Kriegsangst, um ihre Macht zu retten

Die russische Nukleartriade bleibe eine Garantie für die Souveränität Russlands und das globale Kräftegleichgewicht. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag in Moskau. Die Stärkung der Nukleartriade habe daher "absolute Priorität", betonte Putin weiter. Die aktualisierte staatliche Rüstungsplanung räume der Angelegenheit entsprechend einen besonderen Stellenwert ein.

Ferner verwies Putin auf die "wachsenden Bedrohungen". Die NATO "bläht sich auf" und erweitere sich weiter, meinte der russische Staatschef. Europäische Regierungen würden angesichts sinkender Zustimmungswerte und eigener Fehler vor einer möglichen Auseinandersetzung mit Russland warnen. Die Wähler in Europa machten bei der Abstimmung dagegen deutlich, dass sie keinen Krieg mit Russland wollten.

Trump unterzeichnet neues Sanktionspaket gegen Russland

US-Präsident Donald Trump hat das jüngst vom Kongreß verabschiedete Gesetz mit neuen, weitreichenden Sanktionen gegen Russland unterzeichnet. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit.

Neben direkten Strafmaßnahmen gegen russische Militärvertreter und Unternehmen sind demnach Sanktionen gegen russische Öl- und Gas-Exporte vorgesehen. Das Gesetzt berechtigt Trump unter anderem dazu, die fünf größten Käufer russischer Energieträger zu bestrafen.

Russisches Militär greift Logistikzentren und Häfen an, die Kiew militärisch nutzt 

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte Logistikzentren, Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden, mit Drohnen angegriffen. Es wurden zudem Anlagen der Verkehrsinfrastruktur getroffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Laut der Behörde wurden folgende Ziele eliminiert:

  • Zoll- und Logistikzentrum in der 41 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Ortschaft Kopylow, das zur Lagerung und Verteilung von Militärgütern dient, die aus europäischen Ländern geliefert werden;
  • eine Pontonbrücke über den Fluss Dnjestr im Gebiet Odessa, die für den Transit von Militärgütern genutzt wird, die aus Rumänien und dem Hafen von Ismail in die Ukraine geliefert werden;
  • ein Trockenfrachter im Hafen von Tschernomorsk;
  • zwei während der Seeüberfahrt getroffene Trockenfrachtschiffe, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte zum Hafen von Odessa beförderten.

Moskau: Russische Truppen intensivieren Offensive an gesamter Front

Allein im September hat das russische Militär im Zuge der Spezialoperation mehr als 670 Quadratkilometer und 27 Ortschaften unter eigene Kontrolle gebracht. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Weitere Angaben der Behörde lauten:

  • Der Truppenverband Nord errichtet weiterhin erfolgreich eine Sicherheitszone an der Grenze zu Russland in den Regionen Sumy und Charkow.
  • Im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow eingekesselte Verbände der ukrainischen Streitkräfte werden konsequent außer Gefecht gesetzt.
  • Die Offensive im Gebiet Saporoschje ist in vollem Gange. Einheiten der russischen Truppenverbände Ost und Dnjepr rücken auf breiter Front in Richtung des gleichnamigen Verwaltungszentrums vor. Die Kämpfe in den zentralen Stadteilen von Orechow werden fortgesetzt.
  • Die heftigsten Kämpfe finden an den Zugängen zum Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk statt. Kräfte der Truppenverbände Süd und Mitte überwinden befestigte Stellungen unmittelbar vor Slawjansk, Kramatorsk und Druschkowka. Auch im Stadtzentrum von Dobropolje wird gekämpft.

Drohnen lenken Feuer an der Front bei Krasny Liman (Video)

Russische Drohnenpiloten, die am Frontabschnitt Krasny Liman kämpfen, spüren gegnerische Anlagen mihilfe der Aufklärungsdrohne vom Typ Skat-350M auf und übermitteln der Artillerie Zielkoordinaten. Die Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Artilleriesoldaten anschließend Stellungen der ukrainischen Einheiten unter Einsatz der Giazint-Selbstfahrlafette zerstören.   

Volksrepublik Donezk: Erneut Todesopfer und Sachschäden bei Angriffen aus der Ukraine

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben Behörden in Donezk 32 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 35 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 18. September bis 0:00 Uhr am 19. September (Ortszeit) kam ein Einwohner ums Leben. Es sind zusätzliche Informationen über die Verletzung eines Zivilisten am 15. September eingegangen.

Durch den Beschuss wurden sieben Wohngebäude und fünf zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

Am Vortag meldeten die Behörden 31 Angriffe aus der Ukraine.

Russlands Luftverteidigung holt in der Nacht Hunderte Drohnen vom Himmel

In der Nacht zum Samstag haben russische Flugabwehrkräfte insgesamt 344 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 16 Regionen und über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Milliarden-Deal: USA liefern neue Waffen an Kiew

Das US-Außenministerium ​hat einen Waffenverkauf an die Ukraine ‌im ⁠Wert von ​2,68 Milliarden Dollar genehmigt. Wie die Behörde mitteilt, sollen die Mittel für Luftverteidigungssysteme mit großer Reichweite, mobile Startanlagen, Drohnenabwehrradare, Software und technische Unterstützung ausgegeben werden.

Kampfdrohnen setzen ukrainische Sabotagegruppe im Raum Cherson außer Gefecht

Einheiten des Truppenverbands Dnjepr überwachen die Gewässer und das rechte Ufer des Dnjepr rund um die Uhr, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.

So hätten die Drohnenpiloten kürzlich bei der Luftaufklärung ukrainische Infanteriesoldaten aufgespürt, die planten, heimlich Boote zum Fluss zu bringen, um anschließend eine Sabotage- und Aufklärungsgruppe auf russisches Gebiet zu entsenden.

Die Landung des Sabotagetrupps sei jedoch im Zuge eines koordinierten Kampfeinsatzes der russischen Drohnenpiloten vereitelt worden, gibt die Behörde weiter bekannt. Alle anvisierten Ziele, darunter ein Fahrzeug und zwei Boote, seien mithilfe von Glasfaserdrohnen außer Gefecht gesetzt worden.

18.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

US-Journalist: Könnte morgen nach Moskau reisen – in Kiew würde man mich umbringen

Der US-Journalist Tucker Carlson erklärt, er könne jederzeit nach Moskau reisen, würde sich jedoch nicht nach Kiew wagen. Er sagt in einem Interview mit der Zeitung Westi:

"Ich könnte schon morgen nach Moskau kommen, aber nach Kiew kann ich nicht reisen. Dort würden sie mich umbringen, und das ist eine Tatsache."

Die Ukraine sei eine Despotie und ein Polizeistaat, dessen Bevölkerung sterbe, fügt der Journalist hinzu. Im Februar 2024 war Carlson nach Moskau gereist und hatte dort ein Interview mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt.

Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

Bei Drohnenangriffen der Ukraine in den Gebieten Belgorod und Brjansk sind drei Zivilisten verletzt worden. In Iwiza im Stadtkreis Korotscha des Gebiets Belgorod griff eine Drohne ein Privathaus an, wobei eine Frau verletzt wurde und vor Ort medizinisch versorgt wurde. In Schebekino wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto ein Mann durch Splitter verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Das teilte der regionale Einsatzstab mit.

Im Gebiet Brjansk wurde bei einem Angriff auf die Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk ein Einwohner verletzt. Ihm wurde die notwendige medizinische Hilfe geleistet. Zudem seien eine Schule, eine Poliklinik und ein Kulturhaus beschädigt worden, so der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk.

Putin: Europäische Bürger wollen keinen Krieg mit Russland

Die Bürger Europas machten bei Wahlen deutlich, dass sie keinen Krieg mit Russland wollten. Dennoch schürten einige europäische Staats- und Regierungschefs die Spannungen weiter, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Sitzung der Militärisch-Industriellen Kommission.

Russland habe keinerlei aggressive Absichten gegenüber Europa und den europäischen Staaten, betont Putin. Dafür gebe es "überhaupt keine Grundlage". Russland sei vielmehr bereit, mit seinen europäischen Nachbarn zusammenzuarbeiten und die Beziehungen zu ihnen wiederherzustellen.

Zugleich wirft Putin europäischen Politikern vor, mit einer angeblichen Bedrohung durch Russland ihre sinkenden Zustimmungswerte retten und Fehler in der Wirtschafts- und Sozialpolitik verdecken zu wollen. Um ihre Position und die aus seiner Sicht übermäßigen Ausgaben für die Ukraine zu rechtfertigen, brächten sie verschiedene Argumente vor, darunter die Behauptung einer russischen Bedrohung.

Mit Blick auf die Ukraine erklärt Putin, die Macht in Kiew sei von einer "Gruppe von Veruntreuern und Korrupten" usurpiert worden. Diese benötige den Krieg, um ohne Wahlen an der Macht zu bleiben und sich weiter die Taschen mit dem Geld ihrer Sponsoren zu füllen, darunter auch aus Europa. Das ukrainische Regime könne keine Demokratie verteidigen, weil es selbst zu einer Diktatur "verkommen" sei.

"Wie bekannt, finden in der Ukraine keine Wahlen statt", sagt Putin. Die ukrainische Führung beeile sich bekanntlich nicht, Wahlen abzuhalten, versuche aber zugleich, Wahlen in Russland zu verhindern, fügt Putin hinzu.

Ukrainische Wehrämter haben 122 UOK-Priester mobilisiert 

Seit März 2024 sollen ukrainische Wehrämter 122 orthodoxe Priester der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) zwangsweise eingezogen haben. 42 von ihnen seien laut russischen Sicherheitskreisen, die sich gegenüber RIA Nowosti äußerten, bereits ums Leben gekommen.

Laut der Quelle habe sich die Situation im Sommer verschärft, nachdem die UOK von der Liste der Religionsgemeinschaften gestrichen worden sei, deren Angehörige Anspruch auf einen Mobilisierungsaufschub haben. In 28 Fällen sei es gelungen, die Einberufung rückgängig zu machen. Die übrigen Geistlichen seien zu Militäreinheiten und auf Truppenübungsplätze geschickt worden. Über das Schicksal vieler von ihnen sei nichts bekannt.

Le Pen warnt: Ohne Frieden droht Dritter Weltkrieg oder Hundertjähriger Krieg

In einem Interview mit dem französischen Sender LCI hat die Fraktionsvorsitzende der Partei Rassemblement National (RN), Marine Le Pen, eindringlich vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges gewarnt. Dabei zeichnete sie ein düsteres Zukunftsszenario: Ohne Verhandlungen drohe entweder der direkte Eintritt der NATO, der in den Dritten Weltkrieg führen würde, oder ein jahrzehntelanger Abnutzungskrieg.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow weist Berichte über geplante Mobilisierung von 300.000 Menschen zurück

Russland plant laut dem Kreml keine Mobilisierung von 300.000 Menschen bis Ende 2026, wie Kremlsprecher Dmitri Peskow RTVI erklärt. Damit weist er einen entsprechenden Bericht von Bloomberg zurück. Peskow sagt:

"Nein, solche Pläne gibt es nicht."

Anfang September erklärte Präsident Wladimir Putin, dass derzeit kein Szenario bestehe, in dem eine Mobilisierung erforderlich wäre. Der Personalbedarf der russischen Streitkräfte werde durch Vertragssoldaten gedeckt.

Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates Dmitri Medwedew hatten im ersten Halbjahr 2026 rund 200.000 Menschen Verträge mit dem Verteidigungsministerium abgeschlossen. Weitere rund 16.000 Russen meldeten sich demnach als Freiwillige für den Einsatz.

Russisches Außenministerium: Wahlkommissionsvorsitzende in Saporoschje angegriffen

Das russische Außenministerium hat nach eigenen Angaben zwei Angriffe auf Vorsitzende von Wahlkommissionen im Gebiet Saporoschje verurteilt. Die Vorfälle ereigneten sich demnach kurz vor der Öffnung der Wahllokale für die Wahlen zur Staatsduma.

So sei bei einem Drohnenangriff am 15. September auf die Siedlung Oktjabrskoje im Bezirk Tokmak die Vorsitzende der Wahlkommission Nr. 394 Jelena Astanina getötet worden.

Bei einem Angriff auf ein Wohnhaus am 16. September in Ljubimowka im Bezirk Michailowka wurden die Vorsitzende der Wahlkommission Nr. 595 Walentina Maximowa sowie mehrere ihrer Angehörigen verletzt, darunter ein neunjähriges Kind.

Das russische Ermittlungskomitee leitete nach Angaben des Außenministeriums am 17. September in beiden Fällen Strafverfahren wegen des Verdachts eines "Terroranschlags" gemäß Artikel 205 des russischen Strafgesetzbuches ein.

Das Außenministerium erklärte, die Angriffe zielten darauf ab, die Bevölkerung einzuschüchtern und die Abstimmung in den betroffenen Gebieten zu verhindern. Die russischen Behörden würden eigenen Angaben zufolge Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Wähler zu gewährleisten.

Ex-Sprecherin Mendel: Selenskij ist süchtig nach Ruhm – er zerstört die Ukraine

Die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, erklärte, dass der ukrainische Staatschef seit 2022 mindestens fünf Friedensvorschläge abgelehnt habe. In einem Gespräch mit der Schweizer Weltwoche betonte sie, dass Selenskij das Land nicht verteidige, sondern zerstöre.

"Wie kann er das Land heute verteidigen, wenn die Menschen für die Soldaten immer noch mit ihren mageren Gehältern das Geld für Uniformen, Lebensmittel und alles andere zusammenlegen müssen? Denn an der Front fehlt es an allem."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Energodar: Zivilist bei ukrainischem Artilleriebeschuss getötet

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Energodar, die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, mit Artillerie beschossen. Dabei kam ein Zivilist ums Leben. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow auf der Plattform Max mit:

"Heute kam infolge eines Artilleriebeschusses ein 1966 geborener Mann in einem Haus am Stroitelei-Prospekt ums Leben. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Angehörigen und Freunden."

Russische Streitkräfte treffen zwei Frachter und einen Tanker

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte am Freitag ihre Drohnenangriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden.

Im Hafen von Odessa wurde demnach ein Tanker getroffen, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainische Armee geliefert hatte. Im Hafen Juschny im Gebiet Odessa trafen die russischen Streitkräfte einen Frachter mit Militärgütern.

Auf See wurde zudem ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte zum Hafen von Odessa transportierte.

Geran-Drohnen zerstören ukrainische Radar- und Elektronikanlagen

Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge haben Angriffe mit Geran-Drohnen mehrere Anlagen der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

Im Gebiet Dnjepropetrowsk wurde demnach im Raum Schyrokoje eine P-19MA-Radarstation sowie eine Kuppel-Anlage zur elektronischen Kampfführung zerstört.

Im Gebiet Odessa trafen die Drohnen im Raum Dalnik zudem eine 79K6-Radarstation vom Typ Pelikan.

Selenskij nennt ukrainisches Haushaltsdefizit "astronomisch"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bezeichnet das Haushaltsdefizit des Landes als "astronomisch". Dies sagt er bei einem Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wie die ukrainische Zeitung Strana berichtet.

"Wir bereiten mehrere Strategien vor, um dieses, wie ich bereits sagte, astronomische Defizit zu überwinden."

Nach seinen Angaben hofft Kiew trotz des Ausmaßes des Problems, eine Lösung zu finden. Reuters hatte zuvor unter Berufung auf die Vorsitzende des Haushaltsausschusses der Werchowna Rada Roxolana Pidlassa berichtet, dass die Ukraine ihren Verteidigungsbedarf nicht mehr vollständig aus eigenen Mitteln decken könne.

Selenskij beziffert das Defizit bei der Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte auf 27 Milliarden US-Dollar. Er fordert Europa auf, einen Teil eines für das kommende Jahr vorgesehenen EU-Kredits bereits jetzt bereitzustellen.

Putin: Russland hat die Produktion von Waffen und Munition deutlich gesteigert

Während der militärischen Sonderoperation hat Russland die Produktion und Lieferung von Waffen und Munition, Radaranlagen sowie gepanzerten Waffensystemen deutlich erhöht. Dies teilt Präsident Wladimir Putin in seiner Glückwunschbotschaft zum Tag des Waffenbauers mit.

Demnach wurde die Produktion und Lieferung von Waffen und Munition an die Streitkräfte um mehr als das 22-Fache, die von Radaranlagen um fast das Fünffache und die von gepanzerten Waffensystemen um das 2,5-Fache gesteigert.

Der Tag des Waffenbauers wird in Russland am 19. September begangen. Anlässlich dieses Feiertags hatte Putin am Vortag im Katharinensaal des Kreml staatliche Auszeichnungen an Mitarbeiter der russischen Rüstungsindustrie verliehen.

Fico warnt vor NATO-Artikel 5: Ukraine-Krieg ist "außer Kontrolle"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges und den möglichen Folgen für Europa gewarnt. Bei einer Rede am Donnerstag im ostslowakischen Prešov erklärte Fico, der Konflikt sei "außer Kontrolle geraten." Besonders besorgt zeigte er sich über eine zunehmend aggressive Kriegsrhetorik in Europa und die Gefahr eines größeren militärischen Konflikts.

Mit Blick auf die NATO stellte Fico zudem die Frage nach den drastischen Folgen einer Aktivierung von Artikel 5. Er verwies auf ein mögliches Szenario, in dem Regierungen Tausende Soldaten für einen Krieg bereitstellen müssten, und forderte die europäischen Politiker auf, deutlich stärker über Frieden und diplomatische Lösungen zu sprechen. Fico betonte zugleich, dass die Slowakei Mitglied der NATO sei und ihre Bündnisverpflichtungen anerkenne.

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DVR: Ukrainische Drohne beschädigt Linienbus in Gorlowka

Im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) ist ein Linienbus bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte beschädigt worden. Menschen wurden nicht verletzt. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.

LVR: Vier Tote und fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Volksrepublik Lugansk (LVR) verstärkt. Innerhalb eines Tages kamen vier Menschen ums Leben, darunter ein 16-jähriges Mädchen. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik mit.

In der Nacht auf Freitag griffen Drohnen unter anderem ein Privathaus in der Siedlung Liman an. Dabei starb das Mädchen, eine ältere Frau wurde verletzt. In Kremennaja wurde eine 71-jährige Frau bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw getötet. In Krasny Lutsch wurde ein 21-Jähriger durch einen Drohnenangriff im Bereich des Busbahnhofs verletzt.

Zudem griffen die ukrainischen Streitkräfte am Freitag zweimal Linienbusse in der LVR an. Auf der Straße Lugansk–Nowoaidar starben zwei ältere Frauen, drei Menschen wurden verletzt. Bei einem weiteren Angriff auf einen Bus auf der Strecke Starobelsk–Nowoaidar gab es keine Verletzten.

Nach Angaben Passetschniks wurden innerhalb von 24 Stunden insgesamt elf Kommunalbezirke beschossen. Dabei wurden Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie zivile, kommunale und gewerbliche Infrastruktur beschädigt.

Trotz neuer Kongress-Sanktionen: Trump will Moskau mit Deals zu Ende des Krieges bewegen

Während der US-Kongress neue Russland-Sanktionen beschlossen hat, erwägt Donald Trump nach Informationen der NYT bereits während des Krieges Wirtschaftsgeschäfte mit Moskau. Damit rückt er von seiner bisherigen Linie ab und setzt sich zugleich über die neuen Sanktionen hinweg.

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Kursk: Drohne explodiert auf Busdepot

In Kursk ist eine ukrainische Drohne auf dem Gelände eines Busdepots abgestürzt und explodiert. Dabei erlitt ein Mitarbeiter des Betriebs ein Knalltrauma. Dies teilt der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinstein mit.

Bei fünf Bussen wurden die Scheiben beschädigt. Der Verletzte erhielt medizinische Hilfe. Nach vorläufigen Angaben entstand kein größerer Sachschaden.

Kiew will Mobilisierung von Frauen in Charkow und Odessa testen

Kiew plant laut dem Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, die Mobilisierung von Frauen zunächst in den Gebieten Charkow und Odessa zu testen. Darauf drängten die europäischen Unterstützer der Ukraine, so Gantschew:

"Im Rahmen der ideologischen Politik Kiews zur 'Umerziehung' der südöstlichen Regionen der Ukraine soll das Gebiet Charkow den vorliegenden Informationen zufolge als Testregion für diesen Prozess genutzt werden."

Gantschew zufolge soll auch Odessa in das Pilotprojekt einbezogen werden.

Gebiet Belgorod: Mehrere Menschen bei ukrainischen Angriffen verletzt

Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte drei Menschen verletzt worden, darunter ein 17-jähriges Mädchen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

Asow-Terroristen als getötete Zivilisten ausgegeben: Sacharowa über Butscha

Kiew hat getötete ukrainische Soldaten, darunter vor allem Kämpfer des Asow-Bataillons, in Butscha als Zivilisten ausgegeben, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am 17. September. Die Diplomatin betonte, Moskau verfüge über unwiderlegbare Fakten, die die Einzelheiten dieser Fälschung offenlegten.

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Gebiet Cherson: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Neue Kachowka im Gebiet Cherson mit einer Drohne angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Dies teilte der amtierende Bürgermeister Wladimir Oganessow mit.

Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 12. bis 18. September. 

Die russischen Streitkräfte führten zwei massive und fünf kombinierte Schläge durch. Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe, Betriebe der Metallurgie- und Automobilindustrie, Logistik- und Verteilzentren für militärische Güter, Werkstätten für die Produktion von Drohnen sowie bodengestützten Robotersystemen und deren Komponenten, Munitionslager, Treibstofflager sowie Objekte der Energie-, Eisenbahn- und Straßenverkehrsinfrastruktur getroffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt wurden. 

Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Darüber hinaus wurden mehrere Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur getroffen, die der Annahme und Lagerung von Militärgütern sowie von für die ukrainische Armee bestimmten Treib- und Schmierstoffen dienten. Im Laufe der Woche hat das russische Militär zwölf Frachtschiffe, einen Tanker und einen Schlepper beschädigt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten.

Im Zuständigkeitsbereich Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.505 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei Panzer, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 91 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.480 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und sechs Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.240 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 141 Autos und zehn Feldartilleriegeschütze getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.865 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.955 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos und vier Artilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr mehr als 280 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 129 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und elf Stationen für elektronische Kampfführung.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 44 gelenkte Bomben, acht Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen und 5.706 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 239.109 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.944 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.778 Mehrfachraketenwerfer, 36.483 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.194 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Binnen einer Woche fünf Ortschaften befreit und fünf weitere unter Kontrolle gebracht

Innerhalb einer Woche hätten die russischen Streitkräfte fünf Orte befreit, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mitteit.

Wie es heißt, seien die Ortschaften Weroljubowka, Wesseloje und Solotoi Kolodes in der Volksrepublik Donezk sowie Rosowka und Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje befreit worden.

Darüber hinaus hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaften Tschernjakow, Schirokoje, Schewtschenkowo, Olchowatka und Malaja Woltschja im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

Moskau protestiert gegen Waffenlieferungen an Kiew – britische Geschäftsträgerin einbestellt

Am Freitag hat das russische Außenministerium die britische Geschäftsträgerin in Moskau, Danae Dholakia, vorgeladen, wie aus einer Stellungnahme der Behörde hervorgeht. Moskau hat bei der Diplomatin einen Protest gegen die Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine durch Großbritannien eingelegt. 

Die auf Konfrontation ausgerichtete Politik der britischen Regierung ziehe den bewaffneten Konflikt in der Ukraine in die Länge. Durch die Lieferungen von weitreichenden Offensivwaffen werde London "zum Komplizen der blutigen Gräueltaten des Kiewer Regimes", so das Außenamt weiter. 

Angesichts der von London verfolgten Politik behalte sich Russland das Recht auf notwendige Gegenmaßnahmen zur Selbstverteidigung vor.

"Jegliche britischen militärischen Objekte in der Ukraine, die für Angriffe auf russisches Territorium genutzt werden, sind ein legitimes Ziel."

London werde die Verantwortung für "eine mögliche weitere negative Entwicklung der Lage" tragen, betont die russische Behörde.

Von der Leyen: Kiew erhält 3,3 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen 

Die EU-Kommission wird der Ukraine 3,3 Milliarden Euro für die Beschaffung von Militärgütern bereitstellen, wie aus einer Pressemitteilung vom Freitag hervorgeht. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, sagte wörtlich:

"Heute werden wir im Rahmen des Programms 'Ukraine Support Loan' 3,3 Milliarden Euro für die Beschaffung von Drohnen und Raketen bereitstellen. Europa wird der Ukraine weiterhin die Unterstützung zukommen lassen, die sie zur Verteidigung ihrer Bevölkerung und ihres Staatsgebiets benötigt."

Dies ist die vierte Auszahlung im Rahmen der Verteidigungskomponente des Darlehens. Insgesamt belaufen sich die Zahlungen der EU-Kommission an die Ukraine im laufenden Jahr auf fast 15 Milliarden Euro. Der Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro umfasst Mittel in Höhe von 30 Milliarden Euro für Haushaltsunterstützung sowie 60 Milliarden Euro für Verteidigungszwecke im Zeitraum von 2026 bis 2027.

Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

Im Laufe der Woche hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Einkesselung der gegnerischen Truppen im Gebiet Charkow weiter zugezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht. 

Zudem habe das russische Militär alle Versuche der ukrainischen Armee vereitelt, aus der Einkesselung auszubrechen.

In den vergangenen sieben Tagen seien bei der Einkesselung mehr als 390 ukrainische Kämpfer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Quads und 15 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt worden.

Exklusiv: Aufklärer im Fronteinsatz

Sie sind die "Augen und Ohren" der Truppe: Aufklärer operieren direkt im Einsatzgebiet, um lebenswichtige Informationen über den Gegner zu beschaffen und den Vormarsch der eigenen Einheiten zu sichern. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet exklusiv von der Front über die gefährlichen Kampfeinsätze der Aufklärungseinheiten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Trockenfrachtschiffe im Schwarzen Meer getroffen

Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Schwarzen Meer geführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Die Schiffe seien im Hafen von Odessa sowie östlich von Ismajil getroffen worden.

Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten des Gegners zur Beförderung von Waffen und Militärtechnik einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe zum Transport von Gütern im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.

Miroschnik: Kiew will Wahlen in frontnahen Gebieten Russlands stören

Das Kiewer Regime versuche, den Prozess der Wahlen zur Staatsduma in den frontnahen russischen Gebieten durch Angriffe zu stören. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram. Ziel sei es, "die demokratische Willensbildung der russischen Bürger zu beeinträchtigen."

In den vergangenen zwei Tagen seien zwei Vorsitzende von Wahllokalkommissionen im Gebiet Saporoschje Opfer von Drohnenattacken geworden. Eine der Frauen sei dabei ums Leben gekommen, merkt er an.

In der Region bestehe weiterhin eine hohe Gefahr von Angriffen auf Wahllokale und Standorte von Wahlkommissionen, warnt Miroschnik.

Moskau und Ankara arbeiten an Gewährleistung der Sicherheit im Schwarzen Meer

Der russische Botschafter in der Türkei, Sergei Werschinin, teilt mit, dass Russland weiterhin Kontakte – unter anderem mit der Türkei – bezüglich Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der zivilen Schifffahrt im Schwarzen Meer pflege.

"Solche Maßnahmen müssen jedoch selbstverständlich ausschließen, dass der Seeraum dazu genutzt wird, das terroristische Regime in Kiew mit Waffen zu versorgen." 

Die zentrale Frage bei den Kontakten bestehe darin, wie die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet werden könne, nachdem diese in den vergangenen Monaten durch Attacken des Kiewer Regimes auf zivile Schiffe gefährdet worden sei, merkt der Botschafter an.

FSB vereitelt von Kiew vorbereiteten Sabotageakt an Gaspipeline 

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger des Jahrgangs 1986, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte, in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB handelt es sich um einen gebürtigen Ukrainer aus dem Gebiet Tschernigow. 

Während seines Aufenthalts auf dem Territorium der Ukraine im Jahr 2024 soll der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. 

Im Jahr 2025 sei er im Auftrag des SBU im Rahmen eines humanitären Austauschs in Russland eingetroffen. Ziel sei es gewesen, Sabotage- und Terroraktivitäten gegen eine für die regionale Versorgung wichtige Anlage – eine Gaspipeline im Bezirk Maiski der Teilrepublik Kabardino-Balkarien – vorzubereiten und durchzuführen.

Der Mann sei von FSB-Mitarbeitern festgenommen worden, als er versuchte, einen für den Sabotageakt vorgesehenen, selbst gebauten Sprengsatz aus einem Versteck zu holen.

Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt und arbeite mit den Ermittlungsbehörden zusammen, teilt die Pressestelle weiter mit. Die Behörden hätten Ermittlungen wegen Landesverrats, der Vorbereitung eines Sabotageakts und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Dem Mann drohe eine lebenslange Haftstrafe.

Tusk: Kiew erleidet monatlich Rekordverluste – 27.000 Kämpfer

Die Ukraine erleide im Konflikt mit Russland rekordhohe Verluste, erklärt der polnische Ministerpräsident Donald Tusk bei einer Rede im Sejm. Unter Berufung auf Informationen von Polens ukrainischen Partnern sagt der Politiker, dass die neue russische Strategie und neue technische Fähigkeiten, darunter Strahldrohnen, hinter Verlusten auf ukrainischer Seite stünden.

"Zuletzt seien monatlich 27.000 Menschen getötet oder verwundet worden. Dies sind – leider im traurigsten Sinne des Wortes – Rekordwerte in diesem Krieg."

Die russische Armee setze einen neuen Drohnentyp ein – Strahldrohnen, die sich mit höherer Geschwindigkeit bewegen und in großer Höhe operieren, bevor sie an Höhe verlieren und ihr Ziel treffen, so der Premierminister. Er merkt zudem an, dass kaum jemand auf eine wirksame Abwehr dieser Drohnen vorbereitet sei.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden zwei Tote und 14 Verletzte 

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe zwei zivile Einwohner ums Leben gekommen, 14 weitere erlitten Verletzungen.

Insgesamt seien zwölf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region elfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 187 Drohnen über der Region abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden zwei Zivilisten verletzt

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 90 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 196 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Siebenmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein meldet zwei Verletzte. 

Infolge der Attacken sei eine Energieversorgungsanlage beschädigt worden, wodurch die Stromversorgung in acht Ortschaften unterbrochen war.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 629 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Seit Donnerstagabend flogen mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung Moskauer Region

Zwischen 20 Uhr am 17. September und 7 Uhr am 18. September seien mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen. Dies teilt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, am Freitagmorgen mit. 

Er präzisiert, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 64 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.

Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen

In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe sowie auf Logistikzentren mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Ein Logistikzentrum Nowaja Potschta sei nordwestlich der Stadt Odessa getroffen worden, das für die Lagerung und Verteilung militärischer Güter aus Europa genutzt wird.  

Zudem sei ein Trockenfrachter mit militärischen Gütern an Bord im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa beschädigt worden.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 74 ukrainische Soldaten, eine Haubitze vom Typ Akazija, zwei Munitionslager, 15 Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 171 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

17.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

DVR: Drei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag

Wegen ukrainischer Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Region. Zudem wurden zehn Menschen verletzt, unter ihnen vier Kinder.

Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

Der Krisenstab im Gebiet Belgorod hat weitere Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Demnach schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter im Bezirk Schebekino ein. Ein Insasse kam vor Ort ums Leben, eine Frau und fünf Männer wurden verletzt.

Außerdem wurde ein 17-Jähriger durch die Detonation einer FPV-Drohne im Bezirk Graiworon verletzt. Bei Drohnenangriffen auf Autos in den Bezirken Rakitnoje und Krasnaja Jaruga erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 292 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

"Putin etwas Gutes tun?" – Selenskij hält Wahlen in Ukraine derzeit für unmöglich

Wladimir Selenskij erklärt, dass er grundsätzlich bereit wäre, bereits am nächsten Tag Wahlen abzuhalten, sieht dies während des laufenden Krieges jedoch als nicht umsetzbar an. Zunächst brauche es einen mehrmonatigen Waffenstillstand, in dessen Verlauf eine Lösung für die Durchführung der Wahlen gefunden werden könne.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Armee trifft zwei Frachter mit Militärgütern an Bord

Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Häfen und Schiffe der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium trafen russische Truppen einen Frachter im Hafen von Tschernomorsk und einen Frachter auf dem Weg zum Hafen von Ismail. Die beiden Schiffe waren mit militärischen Gütern beladen.

Vorsitzende einer Wahlkommission im Gebiet Saporoschje bei gezieltem Drohnenangriff auf ihr Haus getötet

Die Vorsitzende einer Bezirkswahlkommission im Gebiet Saporoschje, Jelena Astanina, ist bei einem gezielten Drohnenangriff auf ihr Wohnhaus ums Leben gekommen. Der kommissarische stellvertretende Gouverneur Sergei Obertas erklärt in einer Mitteilung:

"Es war kein zufälliger Beschuss, sondern eine gezielte Jagd auf die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sie das Ziel war. Dies ist ein zynisches Verbrechen, das nicht zu rechtfertigen ist und auch nicht gerechtfertigt werden kann."

Zuvor hatte die Zentrale Wahlkommission Russlands berichtet, dass Astanina bei einem Drohnenangriff am 15. September getötet worden war.

Le Pen warnt vor hundertjährigem Krieg

Der Krieg in der Ukraine könnte hundert Jahre lang dauern, erklärt Marine Le Pen beim Fernsehsender LCI. Die Politikerin betont:

"Entweder tritt die NATO in diesen Krieg ein, und dann haben wir einen dritten Weltkrieg, oder wir werden Zeugen eines hundertjährigen Krieges."

Le Pen erinnert hierbei daran, dass der Ukraine-Konflikt bereits länger andauert als der Erste Weltkrieg.

Des Weiteren ruft die Französin zu einer Konferenz auf hoher Ebene auf, um Lösungen für den Konflikt zu finden. Sie möchte das Thema mit den Präsidenten von Russland und der Ukraine persönlich erörtern. An dem Verhandlungsprozess sollten auch Deutschland, Polen und die Türkei beteiligt sein.

Die historische Rolle von Frankreich bestünde genau darin, die notwendigen Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen, die zum Frieden führen, betonte Le Pen.

Nach ihrer Ansicht sei Frankreich derzeit nicht mehr in der Lage, die Ukraine im bisherigen Umfang finanziell zu unterstützen. Paris wäre trotzdem bereit, ukrainische Soldaten auszubilden und Kiew mit Waffen zu beliefern.

Fico reist am Freitag in die Ukraine

Robert Fico hat einen Besuch in der Ukraine am Freitag angekündigt. In einem Beitrag auf Facebook schrieb der Ministerpräsident der Slowakei:

"Ich hoffe, ich bin morgen Abend, wenn ich aus der Ukraine zurückkehre, nicht mehr so skeptisch wie jetzt."

Der Besuch wird einige Stunden dauern. In der Nacht zum Samstag wird Fico in die Slowakei zurückkehren. Weitere Einzelheiten gab der Ministerpräsident nicht bekannt.

Medien: Russische und ukrainische Zivilisten kehren zu Familien zurück

An der weißrussisch-ukrainischen Grenze hat erneut eine humanitäre Aktion stattgefunden, berichtet die Nachrichtenagentur BelTA. Demnach reisten fünfzehn Menschen aus Russland zu ihren Verwandten in die Ukraine. Aus der Ukraine nach Russland kehrten drei Menschen zurück. Dabei handelte es sich vorwiegend um Rentner und Personen mit beschränkter Mobilität, die ihre Familien seit Jahren nicht sahen.

Die humanitäre Aktion wurde am Grenzkontrollpunkt "Nowaja Guta" durchgeführt, wo Russland und die Ukraine heute auch sterbliche Überreste von Soldaten ausgetauscht hatten.

Ukrainische Armee setzt Angriff auf Gebiet Belgorod fort

Ukrainische Truppen haben Schebekino im Gebiet Belgorod mit einer Drohne angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab wurde dabei eine Frau verletzt. Sie erhielt medizinische Hilfe in einem Krankenhaus in Belgorod.

Außerdem stellten die Behörden die Identität eines Zivilisten fest, der beim ukrainischen Angriff am 16. September auf den Kreis Krasnaja Jaruga.

Medien: Türkei unterbreitet Russland und der Ukraine einen Vorschlag zu Angriffen im Schwarzen Meer

Die Türkei hat Russland und der Ukraine einen Vorschlag unterbreitet, der die Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer beenden soll. AFP berichtet mit Verweis auf eine Quelle unter türkischen Diplomaten:

"Wir haben Russland und der Ukraine den Text eines Memorandums, einen Entwurf, übermittelt, um eine Lösung für diese Angriffe im Schwarzen Meer zu finden."

Lawrow: "Der Westen verzeiht dem Kiewer Regime alles"

Der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, erklärte bei seiner Eröffnungsrede des IV. Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen, dass "der Westen dem Kiewer Regime alles verzeiht". Er erinnerte daran, dass in der Ukraine Bücher in russischer Sprache offen vernichtet werden – so wie in Deutschland unter der Nazi-Herrschaft.

Und im Frühjahr dieses Jahres wurden in der Ukraine die Überreste von Andrei Melnik, einem Komplizen Hitlers und Gründer der Organisation Ukrainischer Nationalisten, mit allen Ehren umgebettet. All dies sei Satanismus – doch Europa ignoriert es, betonte Lawrow.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainischer Drohnenangriff auf DVR – mehrere Verletzte, darunter Kinder

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind fünf Zivilisten verletzt worden. Laut Bürgermeister Iwan Prichodko sind unter den Betroffenen drei Minderjährige der Jahrgänge 2019, 2011 und 2009.

Kommandeur: Befreiung von Konstantinowka erweitert Einsatzradius russischer FPV-Drohnen

Nach der Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk können FPV-Drohnenbesatzungen des russischen Truppenverbands Süd näher an ukrainischen Stellungen operieren und ihre Reichweite deutlich ausdehnen, teilte der Kommandeur einer Flugabwehrraketenbatterie des 1465. motorisierten Schützenregiments mit dem Kampfnamen "Pamir" mit. 

Seinen Angaben zufolge werden nun ukrainische Drohnen über Druschkowka und Alexejewo-Druschkowka abgefangen und zerstört. Die Zahl der R-18-Kopter über Konstantinowka sei zudem spürbar zurückgegangen. Dies ermögliche den russischen Sturmtrupps einen Vorstoß sowie den Aufbau sicherer Logistik entlang der Vormarschroute – während sich die gegnerischen Drohnenleitstände weiter zurückzögen und dadurch an Reichweite verlören.

Moskau: Westliche Geheimdienste an Terroranschlägen in Kampfzone beteiligt

Vertreter westlicher Geheimdienste sind direkt an der Organisation von Terror- und Sabotageangriffen in der Zone der militärischen Sonderoperation beteiligt, erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Der Diplomat äußert sich zum Thema bei der Vorstellung eines Buches des ehemaligen Offiziers des ukrainischen Geheimdienstes Wassili Prosorow.

Im Buch werde auf Daten hingewiesen, die eindeutig bestätigen, dass westliche Agenten im Jahr 2014 direkt an der Organisation des Maidan beteiligt gewesen seien, dann auch an der "antiterroristischen Operation" im Donbas sowie an den Provokationen auf dem Gebiet der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Seit 2022 seien sie aktiv in Terroranschläge und Sabotageakte aller Art verwickelt.

Frontabschnitt Charkow: Russische Tornado-S-Besatzung zerstört US-Mehrfachraketenwerfer HIMARS

Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers Tornado-S der 79. Brigade des Truppenverbands West hat am Frontabschnitt Charkow einen HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Der präzise Treffer habe zur vollständigen Zerstörung der gegnerischen Technik geführt.

Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht entsprechende Aufnahmen.

Russischer Sonderbeauftragter beziffert Zahl ausländischer Söldner in der Ukraine auf über 16.000

Nach Angaben des Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, dienen derzeit mehr als 16.000 ausländische Söldner in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte. Insgesamt hätten mindestens 30.000 bis 40.000 Söldner in der Ukraine gekämpft. Wie er auf einer Pressekonferenz sagte, kämen diese Männer nicht, um für die ukrainische Unabhängigkeit einzutreten, sondern um Geld zu verdienen oder Kampferfahrung zu sammeln.

Lawrow nennt europäische Unterstützung für die Ukraine eine Schande

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat die europäische Unterstützung für das Kiewer Regime bei der Eröffnung des IV. Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen scharf kritisiert. Lawrow sagte:

"Die Unterstützung für das Kiewer Regime – weil es, wie Ursula von der Leyen verkündet hat, europäische Werte verteidigt – bedeutet nur eines: Europa ist erneut bereit, den Nazismus derer zu unterstützen, die dieser Ideologie anhängen und sie in ihrem eigenen Land praktisch umsetzen, wie Selenskij es tut, sowie derer, die Sprache, Kultur und Bildung verbieten."

Er erinnerte daran, dass in der Ukraine bereits seit 2017, also lange vor Beginn der militärischen Sonderoperation, eine ganze Reihe von Gesetzen gegen die russische Sprache verabschiedet worden sei: Zunächst sei der russischsprachige Grundschulunterricht verboten worden, dann der Sekundar- und schließlich der Hochschulunterricht, ehe zunächst russischsprachige Medien in Besitz russischer Staatsbürger und später sämtliche russischsprachigen Medien – auch solche in ukrainischem Besitz – geschlossen worden seien. Lawrow betonte:

"Dass der Westen stolz von europäischen Werten spricht, die die Ukraine verteidigt, ist eine Schande für den Westen. Und das ist eine grobe Verletzung des Völkerrechts."

LVR: Ukrainische Angriffe beschädigen zivile Infrastruktur und Wohnhäuser

Luftabwehr- und mobile Feuereinheiten haben in der Volksrepublik Lugansk binnen 24 Stunden mehr als 60 Luftziele abgeschossen, teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit.

Verletzte habe es keine gegeben, jedoch hätten einige Drohnen ihre Ziele treffen können: Beschädigt wurden Einfamilienhäuser, Autos sowie kommunale und zivile Infrastruktur in Lugansk, Rubeschnoje, Brjanka, Sewerodonezk sowie in mehreren weiteren Bezirken. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.

Moskau und Kiew tauschen erneut gefallene Soldaten aus

Russland und die Ukraine haben erneut sterbliche Überreste von Militärangehörigen ausgetauscht. Wie Schamsail Saralijew, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, gegenüber Medien erklärte, fand der Austausch am Grenzkontrollpunkt "Nowaja Guta" an der weißrussisch-ukrainischen Grenze statt. Russland übergab 252 gefallene Soldaten, während die Ukraine 23 sterbliche Überreste zum Austausch brachte.

Den Austausch bestätigte auch die ukrainische Seite. Laut der zuständigen Behörde in Kiew leistete das Internationale Komitee vom Roten Kreuz seinen Beitrag.

Russische Luftstreitkräfte greifen ukrainische Stützpunkte in Charkow und der Volksrepublik Donezk an

Die russischen Luftstreitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums mit lenkbaren Fliegerbomben Stützpunkte ukrainischer Einheiten in dem Gebiet Charkow und der Volksrepublik Donezk (DVR) getroffen.

In Fjodorowka im Gebiet Charkow zerstörten vier FAB-500-Bomben den Stützpunkt der gegnerischen 4. Grenzschutztruppe. In Druschkowka in der DVR trafen fünf FAB-500-Bomben einen Stützpunkt der 100. selbstständigen mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte.

Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlichte auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Kursk unter Beschuss: 258 Drohnen abgewehrt

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Grenzgebiet Kursk binnen 24 Stunden 67-mal mit Artillerie beschossen und 20-mal mit Drohnen Sprengkörper abgeworfen. Der Gouverneur Alexander Chinstein teilte mit, dass über dem Gebiet 258 gegnerische Drohnen abgeschossen wurden. Todesopfer gab es keine.

Im Dorf Korenewo wurde eine 52-jährige Frau verletzt, ein Haus und eine Garage brannten aus. Durch Beschädigungen an Stromleitungen kam es im Bezirk Obojan sowie in den Bezirken Belowo, Bolschoje Soldatskoje, Oktjabrski, Schelesnogorsk und Dmitrijew zeitweise zu Stromausfällen. Ein Teil des Bezirks Belowo ist weiterhin ohne Strom.

FSB nimmt Bewohner von Sewastopol wegen versuchter Waffenschmuggel-Organisation für SBU fest

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 47-jährigen Bewohner Sewastopols festgenommen. Der Pressestelle des FSB zufolge soll der Mann im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes SBU, mit dem er Kontakt aufgenommen hatte, die Schmuggel-Lieferung von Waffen und Militärtechnik über Drittstaaten in die Ukraine organisiert haben, damit diese im Konfliktgebiet gegen Russland eingesetzt werden.

Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats sowie versuchten Waffenschmuggels eingeleitet. Nach russischem Recht droht bei Landesverrat als Höchststrafe lebenslange Haft.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Nord verengen im Gebiet Charkow weiter den Einkesselungsring und dehnen die äußere Kontrollzone aus. Sämtliche Ausbruchsversuche ukrainischer Einheiten aus dem Kessel seien vereitelt worden. Binnen 24 Stunden haben die eingeschlossenen ukrainischen Kräfte bis zu 40 Soldaten sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug und ein Selbstfahrgeschütz verloren.

Durch offensive Gefechtsführung des Truppenverbands Nord kam die Ortschaft Malaja Woltschja im Gebiet Charkow unter Kontrolle der russischen Truppen. Einheiten des Truppenverbands Ost drangen tiefer in die gegnerische Verteidigung vor und befreiten die Ortschaft Rosowka im Gebiet Saporoschje.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.260 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 58 Fahrzeuge
  • sechs gepanzerte Fahrzeuge
  • drei Stationen für elektronische Kampfführung
  • zwei Artilleriegeschütze

Außerdem fing die russische Luftabwehr acht Lenkbomben und 956 Starrflügeldrohnen ab.

Taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte trafen Energie- und Verkehrsinfrastruktur der Ukraine, Munitionslager, Drohnenmontagestätten sowie vorübergehende Standorte ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner in 152 Bezirken.

Experte: Kiew fehlt es infolge russischer Angriffe an gepanzerter Technik

Der Militärexperte Witali Kisseljow erklärte, die ukrainische Armee setze wegen Mangels an gepanzerten Fahrzeugen zunehmend auf robotische Plattformen und Hexakopter. Ursache seien russische Angriffe auf Rüstungsbetriebe. Kisseljow betonte, dem russischen Verteidigungsministerium seien Standorte von Objekten mit doppeltem Verwendungszweck, Rüstungsbetrieben und Drohnenmontagestätten tief im ukrainischen Hinterland bekannt. Der Experte forderte, diese Ziele verstärkt anzugreifen.

Russische Streitkräfte greifen ukrainische Rüstungsindustrie und Infrastruktur massiv an

Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht einen massierten Schlag mit präzisionsgelenkten Waffen sowie Drohnen gegen Betriebe der Metallurgie- und Elektronikindustrie, des militärisch-industriellen Komplexes sowie gegen Energie-, Hafen- und Verkehrsinfrastruktur der Ukraine geführt, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Betroffen wurden unter anderem:

In dem Gebiet und in der Stadt Kiew:

  • Werkstätte zur Produktion und Lagerung von Drohnen
  • ein Betrieb für Drohnenkomponenten und die Vorbereitung von bodengestützten Robotersystemen
  • das Datenzentrum "De Novo Data-Center", das größte seiner Art, das laut Ministerium Serverbetrieb für militärische Zwecke sowie die Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Daten – darunter Aufklärungsdaten – im Interesse der ukrainischen Streitkräfte sicherstellt
  • ein Batteriespeicherpark bei Browary zur Energieversorgung militärischer Objekte

In dem Gebiet Saporoschje:

  • das Stahlwerk Saporoschstal
  • ein Montagewerk der Funkindustrie, das Aufklärungs- und EloKa-Systeme sowie Komponenten für Flugabwehrraketen herstellt

In dem Gebiet Odessa:

  • ein Frachtschiff mit Militärgütern im Hafen Tschernomorsk
  • das Umspannwerk Arzis
  • zwei Straßenbrücken, die für Transitlieferungen aus Rumänien genutzt werden

Zusätzlich wurde auf See, rund 11 Kilometer östlich von Odessa, ein weiteres Frachtschiff mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte getroffen.

Gebiet Belgorod: Neun Verletzte binnen 24 Stunden bei ukrainischen Angriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Alexander Schuwajew binnen 24 Stunden rund 86-mal angegriffen. Dabei wurden neun Zivilisten verletzt.

Betroffen waren Belgorod selbst sowie mehrere umliegende Bezirke. Dem Gouverneur zufolge habe der Gegner das Gebiet sechsmal mit Artillerie beschossen und sechsmal Sprengkörper von Drohnen abgeworfen. 105 Drohnen seien abgeschossen worden.

Zudem starb im Krankenhaus eine Frau, die bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Bezirk Belgorod am 21. August verletzt worden war.

Wahlkommissionsvorsitzende in der Region Saporoschje bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Die Zentrale Wahlkommission Russlands teilt mit, dass die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission Nr. 394, Jelena Astanina, am 15. September bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen ist.

Astanina war seit 2022 im Wahlsystem tätig und an der Organisation des Referendums über den Beitritt der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Saporoschje und Cherson zu Russland beteiligt.

Panzerbesatzungen des Truppenverbands Nord zerstören gegnerische Unterstände und Drohnenleitstände bei Charkow

Besatzungen von Kampfpanzern des Typs T-80BWM des Truppenverbands Nord haben im Gebiet Charkow getarnte Unterstände und Leitstände für Drohnen zerstört sowie Soldaten eingeschlossener ukrainischer Einheiten neutralisiert.

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Luftabwehr fängt in der Nacht 641 ukrainische Drohnen ab

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Flugabwehr in der Nacht 641 ukrainische Starrflügeldrohnen abgefangen und zerstört hat. 

Betroffen waren die Gebiete Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kostroma, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Moskau und Jaroslawl, die Region Krasnodar sowie die Teilrepublik Krim. Weitere Drohnen wurden über dem Asowschen, dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer abgeschossen.

Drohnenangriff auf Jaroslawl beschädigt Ölraffinerie

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Gouverneur Michail Jewrajew 65 Drohnen über dem Gebiet Jaroslawl abgeschossen.

Dabei wurde eine Ölraffinerie beschädigt, auf deren Gelände ein Brand ausbrach, der inzwischen gelöscht wurde. Durch herabfallende Trümmer wurden zudem Fenster mehrerer Mehrfamilienhäuser zerstört und Autos beschädigt. Opfer gab es dem Gouverneur zufolge keine.

Drohnen des Truppenverbands Mitte zerstören mit Panzerabwehrminen ukrainischen Stützpunkt

Am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk haben Drohnenbesatzungen des Truppenverbands Mitte einen befestigten ukrainischen Stützpunkt durch den Abwurf von Panzerabwehrminen TM-62 zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Stellungen zuerst mit Aufklärungsdrohnen entdeckt. Trotz gegnerischer EloKa-Störung gelang der präzise Abwurf: Die Stützpunkte wurden zerstört, die Soldaten und die Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte wurden neutralisiert. Dadurch sei der Vormarsch der eigenen Sturmtrupps in dem Abschnitt gesichert worden.

Frontabschnitt Dnjepropetrowsk: Mehrfachraketenwerfer Grad trifft ukrainische Truppenansammlung

Ein Mehrfachraketenwerfer Grad des Truppenverbands Mitte hat eine ukrainische Truppenansammlung am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk getroffen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Zuvor hatten Aufklärungsdrohnen in einem Waldstreifen die Bewegung ukrainischer Soldaten entdeckt und die Koordinaten an die Gefechtsleitung übermittelt. Daraufhin feuerten die Besatzungen eine Serie ungelenkter 122-mm-Raketen ab. Die Ansammlung ukrainischer Truppen im Zielgebiet sei vollständig neutralisiert worden.

16.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Korruptionsaffäre in der Ukraine: Selenskij entlässt Generalstaatsanwalt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko seines Amtes enthoben. Hintergrund ist die Operation "Karthago" des Nationalen Antikorruptionsbüros NABU und der Sonderstaatsanwaltschaft zur Korruptionsbekämpfung SAP, bei der auch gegen Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wird.

Krawtschenko verließ unterdessen die Ukraine und erhob seinerseits schwere Vorwürfe gegen NABU-Direktor Semjon Kriwonos. Er wirft ihm unter anderem Dokumentenfälschung zur Erlangung eines unrechtmäßigen Vorteils vor. Das NABU weist die Anschuldigungen zurück und spricht von einem "systematischen Angriff auf unabhängige Antikorruptionsbehörden".

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 16. September 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Budanow: Schlimmstes Szenario für die Ukraine liegt nicht an der Front

Kirill Budanow, Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, hat das aus seiner Sicht schlimmste Szenario für die Ukraine auf seinem Telegram-Kanal beschrieben:

"Was das schlimmste Szenario der Entwicklung der Ereignisse betrifft, so ist es nicht die Front, sondern die innere Destabilisierung und der Verlust der Staatlichkeit".

Zudem erklärte Budanow, dass niemand mit Ländern Geschäfte machen wolle, die zu den Verlierern gehörten.

Kanadischer Ex-General: NATO führt bereits Krieg gegen Russland

Der pensionierte kanadische Generalmajor Scott Clancy äußerte sich in einem Interview mit der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform zur Rolle der NATO im Ukraine-Konflikt und zu einer möglichen direkten Konfrontation mit Russland:

"Ich bin der Ansicht, dass die NATO bereits Krieg mit Russland führt. Das Bündnis will bislang nicht, dass dieser Krieg zu einem offenen bewaffneten Konflikt wird, weil es darauf nicht vorbereitet ist."

EU-Abgeordneter: Schluss mit der Illusion eines ukrainischen Sieges

Der deutsche EU-Abgeordnete Michael von der Schulenburg vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die EU aufgefordert, sich nicht länger der Illusion eines möglichen ukrainischen Sieges im Konflikt mit Russland hinzugeben. Er sagte im Plenum des Europäischen Parlaments:

"Die Ukraine verliert auf dem Schlachtfeld immer mehr. Während wir uns weiterhin der Illusion hingeben, dass die Ukraine den Krieg gewinnen kann, verblutet das Land buchstäblich."

Er verwies zudem darauf, dass die Bevölkerung der Ukraine von 52 Millionen auf 22 Millionen Menschen geschrumpft sei. Die Hälfte davon seien wiederum "Rentner und Kriegsinvalide".

Gebiet Odessa: Russland trifft Containerschiff mit Militärladung

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen Tschernomorsk im Gebiet Odessa ein Containerschiff getroffen, das Ladung für die ukrainischen Streitkräfte transportiert hatte. Im Laufe des Tages setzte Russland demnach seine Drohnenangriffe auf ukrainische Häfen und dort eingesetzte Schiffe fort.

UN-Generalsekretär: Ukraine-Konflikt belastet Weltwirtschaft schwer

UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut einen Waffenstillstand in der Ukraine und die Herstellung der Bedingungen für einen "gerechten Frieden" gefordert. Zugleich verwies er auf die Auswirkungen des Konflikts auf die Weltwirtschaft. Guterres sagte bei einer Pressekonferenz am UN-Sitz in New York:

"Leider sehen wir, dass der Konflikt weitergeht, und sehen die verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft."

Besonders besorgt zeigte er sich über das Leid der Zivilbevölkerung. Angriffe auf Zivilisten müssten verurteilt werden. Zudem verwies Guterres auf die Folgen des Konflikts für die Ernährungssicherheit, die Düngemittelversorgung und die Energieversorgung.

Alaudinow: Immer weniger Amerikaner und Europäer kämpfen für Kiew

Söldner aus den USA und Westeuropa würden nach Einschätzung von Apti Alaudinow, dem Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat", zunehmend erkennen, dass sie im Ukraine-Konflikt "nichts zu suchen haben". Ihre Zahl in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte nehme daher ab, sagte Alaudinow gegenüber TASS:

"Wir stellen nicht mehr so viele Amerikaner oder Europäer fest wie zu Beginn der militärischen Sonderoperation. Ich denke, sie haben inzwischen verstanden, dass sie hier wirklich nichts zu suchen haben."

Als Gründe nannte er die "sehr hohen Verluste" unter den westlichen Söldnern sowie deren Unzufriedenheit mit den Verträgen mit den ukrainischen Streitkräften. Zudem würden sie zunehmend erkennen, dass ihre Rückkehr nach Hause nicht garantiert sei.

Aus gesundheitlichen Gründen: Selenskijs Ex-Präsidialamtsleiter wird Fußfessel abgenommen

Das ukrainische Antikorruptionsgericht hat am Dienstag, dem 15. September 2026, entschieden, dass der ehemalige Leiter des Präsidialamts keine elektronische Fußfessel mehr tragen muss. Als Begründung verwies das Gericht auf die Einschätzung eines unabhängigen medizinischen Spezialisten. Nach dessen Angaben könne das weitere Tragen des elektronischen Überwachungsgeräts eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen.

Andrei Jermak wurde wegen des Verdachts der Geldwäsche angeklagt. Über ein Immobilienprojekt sollen rund 8,9 Millionen Euro legalisiert worden sein. Ein Teil der Gelder soll aus Korruptionsgeschäften des flüchtigen Oligarchen Timur Minditsch stammen. Dieser soll sich nach Israel abgesetzt haben.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Britischer Major stirbt bei Verkehrsunfall in der Ukraine

Das britische Verteidigungsministerium hat den Tod des 40-jährigen Majors Paul Wilks in der Ukraine bestätigt. Er starb am 12. September bei einem Verkehrsunfall abseits der Frontlinie. Wilks war seit 2012 Angehöriger des britischen Intelligence Corps und hatte zuvor unter anderem an Einsätzen in Afghanistan teilgenommen. Das Verteidigungsministerium würdigte ihn als herausragenden Offizier und Führungspersönlichkeit. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne.

Gebiet Cherson: Mitarbeiter bei Drohnenangriff auf Betrieb verletzt

Nach Angaben von Pawel Filipptschuk, dem Leiter des Kreises Kachowka, haben die ukrainischen Streitkräfte am Mittwoch einen kommunalen Betrieb in Kachowka im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Bei dem Angriff wurden zudem zwei Fahrzeuge beschädigt. Filipptschuk betonte, dass der kommunale Betrieb kein militärisches Objekt sei.

Ukraine: Lager mit Requisiten des Studios "Kwartal 95" abgebrannt

In der Ukraine ist ein Lager des Studios "Kwartal 95" mit Requisiten, Bühnenbildern und Kostümen abgebrannt. Dies teilte das Unternehmen mit.

In dem Lager wurden Requisiten aufbewahrt, die die Truppe in den vergangenen 20 Jahren bei Konzerten sowie bei Dreharbeiten für Shows, Filme und Serien verwendet hat. Das Studio veröffentlichte Aufnahmen des brennenden Gebäudes, die von der Kiewer Hauptverwaltung des ukrainischen Katastrophenschutzes bereitgestellt wurden.

Einer der Gründer von "Kwartal 95" ist der heutige ukrainische Präsident Wladimir Selenskij.

Ex-CIA-Chef: Ukraine bekämpft Russland "anstelle" der NATO

Die Ukraine kämpft stellvertretend für die gesamte NATO gegen Russland, behauptet der ehemalige Leiter der CIA, David Petraeus. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RBC-Ukraina sagt er:

"Hören Sie, im Grunde führt die Ukraine Krieg anstelle der NATO."

In diesem Zusammenhang forderte der ehemalige CIA-Chef westliche Staaten auf, Kiew "mit allen möglichen Mitteln zu helfen". Russland bezeichnete er dabei als einen "gemeinsamen Feind" der Allianzmitglieder.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken – drei Verletzte

Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind im Gebiet Belgorod und im Gebiet Kursk insgesamt drei Menschen verletzt worden. Dies teilten die regionalen Behörden mit.

Im Gebiet Belgorod wurden im Kreis Waluiki und im Kreis Schebekino zwei Männer verletzt. Einer erlitt eine Durchschussverletzung am Fuß, der andere Splitterverletzungen an Hals und Kiefer. Beide wurden medizinisch versorgt.

Im Dorf Korenjowo im Gebiet Kursk wurde zudem eine 52-jährige Frau durch einen Drohnenangriff verletzt. Sie erlitt eine Splitterverletzung am rechten Bein und wurde vor Ort behandelt. Eine Einweisung in ein Krankenhaus in Kursk lehnte sie ab.

Kallas: Europa muss Russland "höhere Kosten" auferlegen

Die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas hat am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg ein härteres Vorgehen gegen Moskau gefordert. Da Russland bereit sei, größere Risiken einzugehen, müsse Europa dem Land "höhere Kosten" auferlegen. Putin werde nur dann aufhören, wenn man ihn stoppe, so Kallas.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Mendel: Zugang zum EU-Parlament nach Sanktionen Selenskijs verweigert

Die ehemalige Pressesprecherin Wladimir Selenskijs, Julia Mendel, hat erklärt, ihr sei der Zugang zum Europäischen Parlament verweigert worden. Dort sollte sie eine Rede über den Frieden halten. In einem auf ihrer X-Seite veröffentlichten Video sagte sie:

"Heute sollte ich eine Rede über den Frieden halten. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass die einzige Möglichkeit für die Ukraine, als Nation zu bestehen, der Frieden ist. Ich finde es sehr seltsam, dass mir der Zutritt an dem Tag verweigert wird, an dem ich eine Rede über den Frieden halten möchte."

Mendel brachte das Zutrittsverbot mit den Sanktionen in Verbindung, die Selenskij am Vortag gegen sie verhängt hatte. Die Gründe für die verweigerte Einreise in das Gebäude seien ihr nicht genannt worden. Ihre Rede werde dennoch gehalten – notfalls per Videoanruf.

Kiew erweitert Zone für Zwangsevakuierung von Kindern aus Slawjansk

Die von Kiew eingesetzten Behörden haben die Zone für die verpflichtende Evakuierung von Kindern aus Slawjansk und Umgebung im Gebiet Donezk ausgeweitet. Dies gab der von Kiew ernannte Leiter der Gebietsverwaltung, Wadim Filaschkin, bekannt.

Betroffen sind demnach einzelne Ortschaften in den Gemeinden Swjatogorsk, Slawjansk und Nowodonezk. Filaschkin veröffentlichte eine Liste mit mehr als 110 Orten in Slawjansk und Umgebung sowie rund zehn Dörfern bei Swjatogorsk und Nowodonezk. Familien mit Kindern sollen diese Orte verlassen.

Wie viele Menschen ihre Häuser verlassen müssen, gab der ukrainische Beamte nicht an.

Russische Drohne trifft polnische Krab-Haubitze bei Charkow

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen eines Drohnenangriffs auf eine polnische Krab-Haubitze der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow veröffentlicht. Demnach entdeckte die Aufklärung des Truppenverbandes West die 155-Millimeter-Selbstfahrlafette in einer Feuerstellung in einem Waldstreifen. Die Besatzung habe in Richtung russischer Stellungen geschossen. Kurz nach der Entdeckung der Stellung habe eine Drohne die Krab durch einen direkten Treffer zerstört, teilte das Ministerium mit.

Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf DVR

Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff gegen das Dorf Solotarjowka in der Donezker Volksrepublik ums Leben gekommen, berichtet das Gesundheitsministerium der DVR. Zwei weitere Personen wurden verwundet, so die Meldung weiter. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Verweis auf ihren Korrespondenten vor Ort, dass es insgesamt vier Drohneneinschläge gegeben habe. Dabei wurde ein Haus vollständig zerstört, vier weitere Häuser wurden beschädigt.

Gorlowka: Zwei Verwundete nach ukrainischem Angriff

Zwei Zivilisten haben nach einem ukrainischen Drohnenangriff gegen die Stadt Gorlowka Verwundungen erlitten. Iwan Prichodko, Bürgermeister der Stadt, berichtet dazu:

"Durch einen Drohnenangriff der bewaffneten Verbände der Ukraine sind im Nikitowski Stadtbezirk von Gorlowka zwei Zivilisten verwundet worden."

Mehrere Regionen Russlands von ukrainischen Drohnenangriffen betroffen

In Schebekino im Gebiet Belgorod griff eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus an. Ein Bewohner erlitt Splitterverletzungen an Gesicht, Brust, Bauch, Armen und Beinen und wurde ins Krankenhaus gebracht. In Schebekino wurden zudem ein weiteres Wohnhaus beschädigt und zwei Autos in Brand gesetzt. Dies teilten die regionalen Behörden mit.

Im Dorf Konstantinowka im Kreis Gornostajewski im Gebiet Cherson geriet nach mehreren Drohnenabwürfen das Gebäude des Abgeordnetenrats in Brand und wurde vollständig zerstört. Verletzte oder Tote gab es dabei nicht.

Russisches Generalkonsulat in Bonn offiziell geschlossen

In Bonn ist das russische Generalkonsulat offiziell geschlossen worden. Bei der Abschlusszeremonie wurde die russische Staatsflagge zu den Klängen der Nationalhymne eingeholt. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, dankte den Mitarbeitern für ihre Arbeit und würdigte ihren Einsatz.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Bloomberg: Deutsche Kliniken und Bundeswehr bereiten sich auf möglichen Krieg vor

Deutsche Krankenhäuser und die Bundeswehr bereiten sich laut Bloomberg verstärkt auf einen möglichen militärischen Konflikt und die Versorgung einer großen Zahl von Verwundeten vor.

Nach Einschätzung der Bundeswehr müssten im Falle eines größeren Konflikts täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten in deutschen Kliniken behandelt werden. Die fünf Bundeswehrkrankenhäuser würden dabei schnell an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, sodass zivile Kliniken einbezogen werden müssten.

Das deutsche Gesundheitssystem sei auf ein solches Szenario derzeit nicht vorbereitet. Zu den Problemen zählen fehlende Betten, ein Mangel an erfahrenen Chirurgen für die Behandlung von Kriegsverletzungen sowie Schwachstellen bei Logistik und Medikamentenversorgung. Benedikt Friemert, Leiter des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm, kommentierte:

"Ist unser Gesundheitssystem darauf vorbereitet? Die einzige Antwort lautet: Nein. Was vor uns liegt, ist ein Marathon." 

Um die Versorgung im Ernstfall besser zu koordinieren, plant die Bundesregierung laut Bloomberg ein Gesetz zur Gesundheitssicherheit. Es soll zivile und militärische Krankenhäuser in einem gemeinsamen Überwachungsnetz zusammenführen.

Mehr zum Thema – Bundeswehr bereitet Kliniken auf Kriegsfall vor – Für "bis zu 1.000 Verwundete täglich"

"Alarm ohne Unterbrechung" – Russland bereitet ukrainisches Militär auf harten Winter vor

Die Intensität der Angriffe gegen die Ukraine nimmt zu und die Geographie der Ziele weitet sich aus. Auch ausländische Sponsoren des Kiewer Regimes sollen betroffen sein. RIA Nowosti berichtet von Ergebnissen und getroffenen Objekten.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dawid Narmanija.

Lawrow: Russland hegt keine Illusionen zu Ukraine-Verhandlungen

Russland ist für Verhandlungsvorschläge aus Europa im Ukraine-Konflikt offen, hegt aber dazu keine Illusionen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. Im Rahmen des Internationalen Jugendforums in Jekaterinburg führte er aus:

"Wenn jemand aus den europäischen Ländern einen ernsthaften Dialog erneuern will, werden wir uns zuallererst anhören, was sie im Sinne haben und was sie vorschlagen können. Und dann werden wir entscheiden, ob es uns passt oder nicht."

Lawrow schlussfolgerte:

"Wir werden auf Vorschläge warten, doch ich werde vertraulich sagen, dass wir keine Illusionen mehr hegen."

Der Minister betonte dabei, dass sämtliche bisherigen Verhandlungen nicht auf die Initiative Russlands hin unterbrochen wurden:

"Wir haben niemals Verhandlungen abgelehnt. Alle eingeleiteten Verhandlungsprozesse, angefangen vom weißrussisch-türkischen im März/April 2022, bei dem in Istanbul bereits getroffene Vereinbarungen gebrochen wurden, einschließlich der bilateralen russisch-ukrainischen Verhandlungen in Genf und der trilateralen Verhandlungen in Abu Dhabi unter Teilnahme der USA – all diese Verhandlungsprozesse wurden nicht auf unsere Initiative abgebrochen."

Hohe Spritpreise: "Nur Friedensgespräche schaffen Entlastung"

Die Benzinpreise in Deutschland bleiben auf Rekordniveau. Die ADAC-Sprecherin Katharina Luca erklärte, der Preisanstieg sei hauptsächlich auf die Rohölpreise zurückzuführen. Dennoch verteuert sich der Kraftstoff ihrer Aussage nach schneller, als es die objektiven Marktfaktoren erfordern würden. Dies deute auf mögliche Missbräuche bei der Preisgestaltung hin.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

Der Meldung zufolge verlor Kiew im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord über 220 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre Frontstellungen, wobei die Ukraine über 210 Kämpfer verlor. Zusätzlich wurden zwölf Autos und zwei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. In diesem Bereich beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 155 Soldaten, 20 Autos und zwei Geschütze.

Am Abschnitt des Truppenverbands Mitte musste Kiews Militär einen Verlust von über 380 Soldaten hinnehmen. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos und eine Eloka-Anlage wurden außer Gefecht gesetzt.

Einheiten der Truppenverbände Ost und Dnjepr setzten ihr Vorrücken fort. Im Zuständigkeitsbereich des Letzteren verlor der Gegner bis zu 40 Soldaten. Zudem wurden elf Autos und eine Eloka-Anlage eliminiert.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 258 Starrflügler-Drohnen ab.

Russland kreist ukrainische Truppen im Gebiet Charkow enger ein

Im Norden des Gebiets Charkow ziehen Russlands Streitkräfte den Ring um die eingekesselten ukrainischen Truppen enger und erweitern den äußeren Perimeter. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium in seinem täglichen Frontbericht.

Nach Angaben der Behörde werde gegenwärtig das Dorf Malaja Woltschja umkämpft. In der Nähe der Ortschaft Gogino sei zudem der Ausbruchversuch eines ukrainischen Stoßtrupps vereitelt worden. Dabei verlor Kiews Militär bis zu 50 Kämpfer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge aus westlicher Produktion, ein Auto sowie zwei Landdrohnen. Die gesamten ukrainischen Verluste im Kessel beliefen sich seit Beginn des Monats auf über 600 Soldaten, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, 13 Quads und 23 Landdrohnen.

Gebiet Brjansk: Zivilistin bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Eine Zivilistin ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff gegen das Gebiet Brjansk ums Leben gekommen. Der amtierende Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, berichtet dazu:

"Eine Tragödie im Kreis Pogar. Eine gegnerische Drohne hat die Siedlung Slutschewsk angegriffen. Zum großen Leidwesen verstarb eine Frau an erlittenen Wunden."

Kowaltschuk fügte hinzu, dass ein weiterer Mann in der Siedlung Borschtschowo im gleichen Kreis nach dem Angriff einer Kamikazedrohne Splitterverletzungen erlitten hat und in ein Krankenhaus eingewiesen wurde.

Südkoreanische Dostojewski-Übersetzerin auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

Die ukrainische Webseite Mirotworez, die seit dem Maidan-Putsch 2014 Personaldaten von angeblichen "Landesfeinden" veröffentlicht, hat die Angaben der südkoreanischen Übersetzerin Kim Jung-ah publiziert. Der Übersetzerin, die binnen von zehn Jahren Dostojewskijs vier Meisterwerke – "Schuld und Sühne", "Der Idiot", "Die Dämonen" und "Die Brüder Karamasow" – ins Koreanische übersetzt hatte, wird "Unterstützung der Sonderoperation und Verbreitung russischer Propaganda" vorgeworfen. Die "Schuld" von Kim Jung-ah wird dabei wie folgt angegeben:

"Südkoreanische exaltierte Übersetzerin des russischen Schriftstellers Fjodor Michailowitsch Dostojewski, die von Putin mit der Puschkin-Medaille ausgezeichnet wurde."

Die Webseite Mirotworez wurde im August 2014 nach dem vom Westen unterstützten bewaffneten Staatsstreich in Kiew ins Leben gerufen und hat laut eigener Aussage das Ziel, "Feinde der Ukraine" zu identifizieren und zu bestrafen.

Unter den mehr als 180.000 auf der Website aufgeführten Namen befinden sich westliche Journalisten, die aus dem Donbass und von der Krim berichteten, Kinder im Alter von nur drei Jahren sowie der ukrainische Autor und Journalist Oles Busyna, dessen Mord im Jahr 2015 – wenige Tage, nachdem er auf die Liste gesetzt worden war – bis heute nicht aufgeklärt ist.

Neue Rüstungsprojekte zwischen Deutschland und der Ukraine

Die militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine wird weiter ausgebaut. Ein Sonderstab im Verteidigungsministerium koordiniert Waffenhilfe und Kooperationen mit der ukrainischen Rüstungsindustrie, während deutsche Unternehmen wie Rheinmetall und ARX Robotics gemeinsame Produktionsprojekte vorantreiben.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Rada-Abgeordneter: Geld für Besoldung von Militärangehörigen fehlt

Der Ukraine fehlt das Geld, um ihre Soldaten zu bezahlen, sagt der Rada-Abgeordnete Wadim Iwtschenko. Nach Angaben des ukrainischen Nachrichtenportals Nowyny Live bezeichnete er die Lage des Staatshaushalts als katastrophal und führte aus:

"Der Ukraine fehlen Mittel, um Militärangehörige selbst in den nächsten zwei Monaten zu bezahlen. Wir haben eine Katastrophe mit dem Haushalt. Und wir brauchen Haushaltsänderungen und Unterstützung der Partner, um zumindest das Loch zu stopfen."

Der Staatshaushalt der Ukraine weist seit Jahren rekordhafte Defizite auf. Am 20. August hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gemeldet, dass allein dem Militärhaushalt rund 27 Milliarden US-Dollar fehlen würden.

Medien: Polen übergibt der Ukraine weitere Patriot-Raketen

Polen wird der Ukraine eine Charge an Luftabwehrraketen für US-produzierte Patriot-Systeme übergeben. Dies berichtet die Zeitung Rzeczpospolita unter Verweis auf polnische Regierungs- und Militärquellen. Die genaue Anzahl der Raketen wird nicht benannt. Dabei implizierte der von der Zeitung befragte Chef der polnischen Luftwaffe, Generalmajor Ireneusz Nowak, dass es sich um eine geringe Menge an Flugkörpern handele.

Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij mehrmals über den Mangel an Raketen für Patriot-Systeme geklagt und am 12. September behauptet, dass die Ukraine 100 bis 1.200 Raketen monatlich benötige.

Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

In der vergangenen Nacht haben russische Drohnen weitere Ziele in der Ukraine angegriffen, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt wurden. Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge wurde demnach in Kiew ein Industriebetrieb getroffen, der spezialisierte Fahrzeuge für die ukrainische Armee produzierte. Zudem sei im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Güter transportierte.

Zivilist bei ukrainischen Angriffen gegen Gebiet Belgorod getötet

Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Gebiet Belgorod insgesamt 40 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Dabei ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Interimsgouverneur der Region, berichtet dazu:

"Zum großen Leidwesen ist durch einen vorsätzlichen ukrainischen Angriff ein Zivilist im Kreis Graiworon ums Leben gekommen. In den Kreisen Graiworon, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden vier Menschen verletzt."

Schuwajew fügte hinzu, dass sich einer der Verwundeten in einem kritischen Zustand befinde.

Ukrainischer Ausbruchsversuch aus dem Kessel von Resnikowo gescheitert

Ukrainische Truppen haben einen erfolglosen Versuch unternommen, aus dem Kessel von Resnikowo auszubrechen. Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine russische militärische Quelle berichtet, verlor Kiews Militär bei dem Ausbruchsversuch eine Kampfgruppe von über 70 Soldaten sowie ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Roshel Senator.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am 7. September berichtet, dass rund 1.700 ukrainische Militärs beim Dorf Resnikowo im Norden des Gebiets Charkow eingekesselt wurden. Bisher verloren Kiews Truppen dort bis zu 490 Kämpfer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pickups, 13 Quads und 21 Landdrohnen. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, dass die Beseitigung des Kessels die Frontlinie um mindestens 20 Kilometer weg von der Grenze des Gebiets Belgorod verschieben würde.

Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht 71 Drohnen ab

Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 71 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Orjol, Rostow, Astrachan, Krasnodar, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

15.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukraine beschränkt Haushaltsausgaben auf Militär, Löhne und Sozialleistungen

Ab heute werden in der Ukraine Haushaltsmittel nach Angaben der Abgeordneten Olga Wassilewskaja-Smagljuk nur noch für den Unterhalt der ukrainischen Streitkräfte, die Gehälter von Staatsbediensteten und Sozialausgaben bereitgestellt. Im Staatshaushalt gebe es sehr wenig Geld, zudem herrsche ein akuter Mangel an finanziellen Mitteln, erklärte die Abgeordnete laut der Nachrichtenagentur TASS.

Selenskij entlässt Krawtschenko als Generalstaatsanwalt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Dienstag per Dekret Ruslan Krawtschenko als Generalstaatsanwalt entlassen. Das entsprechende Dekret ist auf den 15. September datiert und wurde auf der Website des Präsidenten veröffentlicht.

Krawtschenko war bereits am Montag von seinem Amt suspendiert worden. Am 7. September hatte er seinen Rücktritt eingereicht und anschließend die Ukraine verlassen.

Zuvor hatten das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) über Ermittlungen gegen eine kriminelle Organisation berichtet, die von einem Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft geleitet worden sein soll und mit betrügerischen Callcentern in Verbindung stand.

Puschilin: Russland kämpft gegen gesamte westliche Militärmaschinerie

Russland kämpft laut dem Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, nicht nur gegen die ukrainischen Streitkräfte, sondern gegen die gesamte westliche Militärmaschinerie. Die ukrainische Armee erhalte neben technischer Unterstützung auch Informationen westlicher Nachrichtendienste und werde von der finanziellen Stärke mehrerer westlicher Staaten unterstützt. Puschilin sagte in einem Interview mit RT:

"Einerseits kämpfen wir gegen die ukrainische Armee, andererseits arbeitet eine ganze Maschinerie gegen uns, die systematisch gegen unser gesamtes Land und nicht nur gegen den Donbass vorgeht."

Zugleich sei der Westen an einer Fortsetzung des Ukraine-Konflikts interessiert, da EU-Staaten an Waffenlieferungen an das Kiewer Regime verdienten. Als Beispiel nannte Puschilin Deutschland, dessen Regierung "der Ukraine weiterhin Waffen und Drohnen verkaufen will". 

"Sie verdienen viel Geld mit der Waffenproduktion und verwenden das Geld der Steuerzahler, um das zu unterstützen, was sie die Gerechtigkeit in der Ukraine nennen. Nein, es geht nur ums Geld."

Duma-Abgeordneter fordert Angriff mit Oreschnik auf europäische Rüstungsfabriken

Der stellvertretende Vorsitzende des Duma-Verteidigungsausschusses, Alexei Schurawljow, hat gefordert, europäische Rüstungsfabriken, die Waffen für die Ukraine herstellen, mit der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik anzugreifen. Er sagte gegenüber Lenta.ru:

"Die Angriffe auf diese Produktionsstätten hätten längst erfolgen müssen – als sie gerade erst begannen, in großem Maßstab Waffen für die Ukraine herzustellen. Das sind völlig legitime militärische Ziele."

Wenn es nach ihm ginge, würden diese europäischen Rüstungsbetriebe "schon längst nicht mehr existieren". Einen entsprechenden Befehl könne man aber auch jetzt noch erteilen. Ein Angriff mit Oreschnik würde Europa zum Nachdenken bringen, so der Abgeordnete.

Schurawljow hatte bereits Ende August einen Angriff mit Oreschnik auf mindestens einen europäischen Drohnenhersteller gefordert.

NATO-Chef Rutte: Wir haben Mittel und Wege gegen Russland, die nicht bekannt sind

Am Montag hat NATO-Chef Rutte in Brüssel versichert, dass nicht alle Möglichkeiten, auf "russische hybride Angriffe" zu reagieren, öffentlich bekannt seien. Außerdem sagte der NATO-Generalsekretär, der gestrige Angriff auf einen Personenzug in der Ukraine zeige, wie verzweifelt Putin mittlerweile sei. Am Montag hat NATO-Chef Rutte in Brüssel versichert, dass nicht alle Möglichkeiten, auf "russische hybride Angriffe" zu reagieren, öffentlich bekannt seien.

"Wir verfügen über alle Reaktionsmöglichkeiten. Wir können Ihnen jedoch nicht immer offenlegen, um welche es sich dabei handelt", erklärte Rutte einem Journalisten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russland und Ukraine arbeiten an weiterem Gefangenenaustausch

Unter den in der Ukraine festgehaltenen russischen Kriegsgefangenen befinden sich nach Angaben der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa zahlreiche Verwundete. An ihrem Austausch werde gearbeitet.

"Natürlich gibt es davon nicht wenige", sagte Lantratowa gegenüber RIA Nowosti. Beim letzten größeren Gefangenenaustausch im Verhältnis 103 zu 103 seien 31 verwundete russische Soldaten zurückgekehrt.

Russland und die Ukraine arbeiten laut Lantratowa zudem an weiteren Austauschen von Kriegsgefangenen und der Rückkehr von Zivilisten. "Es gibt fertige Listen, wir besprechen sie. Dieser Prozess läuft täglich", erklärte sie. Sie hoffe, dass der nächste Austausch bald stattfinden werde. Zudem könnten Moskau und Kiew eine humanitäre Aktion zur Familienzusammenführung durchführen.

Russland greift Logistikziele in ukrainischen Häfen an

Laut dem Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte einen Güterzug im Hafen Juschny getroffen, während dieser gerade mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte beladen wurde.

Im Hafen Ismail wurde zudem ein Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Im Hafen Tschernomorsk geriet außerdem ein RoRo-Fährschiff mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte unter russischen Beschuss.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Angriffe auf ukrainische Häfen und dort eingesetzte Schiffe seien am Dienstag fortgesetzt worden.

Gebiet Cherson: Ukrainische Streitkräfte greifen Schule an

In der Nacht griffen Kiews Kämpfer eine Schule im Dorf Weliki Kopani im Kreis Aljoschki im Gebiet Cherson an. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Demnach warfen ukrainische Drohnen zweimal Munition auf das Schulgebäude ab. Aufgrund von Renovierungsarbeiten fand dort derzeit kein Unterricht statt. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt, das Dach und mehrere Fenster wurden jedoch beschädigt.

Wagenknecht will Merkel und Schröder als Friedensvermittler

Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern kann eine Chance bieten, die Friedensbemühungen um den Ukraine-Konflikt zu fördern, meint Sahra Wagenknecht (BSW). In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt die Politikerin, dass das Bundesland eine Initiative starten könnte, indem ein überparteilicher Ministerpräsident für Angela Merkel und Gerhard Schröder als Friedensvermittler plädieren würde. Wagenknecht betont:

"Beide hätten gemeinsam die Autorität, endlich wieder einen Dialog mit Moskau zu beginnen, um die hochgefährliche Eskalationsspirale zu stoppen und das Blutvergießen in der Ukraine zu beenden."

Im Rahmen des Dialogs sollten Gaslieferungen über Nord Stream und Ölimporte aus Russland wiederaufgenommen werden, um die Spritpreise zu senken, führt die Politikerin aus. Die Sanktionen gegen Russland haben den Krieg nicht beendet und ruinieren die deutsche Industrie.

Von Mecklenburg-Vorpommern kann "ein politischer Neubeginn für ganz Deutschland ausgehen", hebt Wagenknecht hervor.

Türkei setzt Kontakte zu Konfliktparteien in Ukraine fort

Die Türkei ist nach Angaben von Außenminister Hakan Fidan weiterhin im Kontakt mit allen interessierten Seiten, um Wege für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts zu finden.

"Unsere Bemühungen und Kontakte zu allen Seiten gehen weiter", sagte Fidan bei einer Pressekonferenz in Baku. Ankara habe unter anderem das Getreideabkommen und einen Entwurf für ein fast unterschriftsreifes Istanbuler Friedensabkommen sowie einen Gefangenenaustausch ermöglicht.

Fidan betonte, dass der Konflikt jetzt beendet werden müsse. "Nach viereinhalb Jahren Krieg sind die Beteiligten psychologisch näher an der Erkenntnis, dass dies notwendig ist", sagte er. Vermittler wie die Türkei müssten nun geeignete Wege finden, um die Parteien zu einer Einigung zu bewegen.

Andernfalls drohten steigende Energiepreise, Probleme bei der Ernährungssicherheit und eine weitere Eskalation. In der Türkei wolle man zudem nicht einmal an eine Ausweitung des Konflikts auf andere europäische Länder denken, so Fidan.

Peskow: Ukrainischer Angriff auf Energieanlage verzeichnet

In der vergangenen Nacht hat Russland einen Versuch der Ukraine verzeichnet, eine Energieanlage anzugreifen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Auf einer Pressekonferenz betont der Beamte:

"Die Ukrainer haben in der Nacht tatsächlich versucht, einen Angriff auf eine Energieanlage auf russischem Territorium in einer der Regionen zu verüben."

Am Sonntag hatte US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij aufgefordert, Attacken auf russische Anlagen, verbunden mit Dieselkraftstoff, zu unterlassen. Trumps Ansicht nach schaden solche Angriffe der ganzen Welt.

Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – ein Verletzter 

Im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei einem Drohnenangriff auf sein Auto durch Kiews Streitkräfte verletzt worden. Er erlitt eine Minen- und Explosionsverletzung und wurde ins Krankenhaus gebracht, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Angriff ereignete sich in der Stadt Schebekino. Dort geriet zudem ein Lastwagen nach ukrainischen Drohnenangriffen in Brand.

Sacharowa: Russische Armee kämpft nicht gegen Zivilbevölkerung

Die russischen Streitkräfte kämpfen im Gegensatz zu den ukrainischen nicht gegen die Zivilbevölkerung und greifen keine schutzlosen Menschen an. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

Sie reagierte damit auf Berichte ausländischer Medien über einen angeblich vorsätzlichen russischen Angriff auf einen Personenzug, in dem sich ehemalige und amtierende Politiker sowie Regierungsvertreter westlicher Länder befunden haben sollen. Sacharowa betonte:

"Unsere Streitkräfte jagen keine zivilen Fahrzeuge und eröffnen kein Feuer auf schutzlose Menschen – Frauen, ältere Menschen und Kinder."

Ukraine: Ex-Generalstaatsanwalt beschuldigt NABU-Chef der Bestechung

Der ehemalige ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat Semjon Kriwonos, den Chef des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU), beschuldigt, 72.000 US-Dollar Bestechungsgeld für die Zuteilung eines Grundstücks im Gebiet Kiew gefordert zu haben.

Laut Krawtschenko geht es um eine mutmaßliche Bestechung aus dem Jahr 2014, als Kriwonos den Registrierungsdienst der Justizverwaltung des Bezirks Obuchow leitete. Für 72.000 Dollar sollte ein 0,25 Hektar großes Grundstück in Tarassowka über einen Strohmann kostenlos zugeteilt und anschließend verkauft werden.

Der Deal kam jedoch nicht zustande, da sich die Person, von der das Geld gefordert worden war, an die Ermittler wandte und unter deren Kontrolle handelte. Kriwonos bezeichnete die Vorwürfe zuvor als "gefälschten Unsinn".

Krawtschenko war am 7. September als Generalstaatsanwalt zurückgetreten.

Rosatom-Chef warnt Europa: Ukrainische Angriffe auf AKW Saporoschje provozieren nukleare Krise

Am Rande der IAEA-Generalkonferenz in Wien hat ein Treffen zwischen dem Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschow, und dem Leiter der IAEA, Rafael Grossi, stattgefunden. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Sicherheit der Kernkraftwerke unweit der Konfliktgebiete in der Ukraine – dabei ging es in erster Linie um das größte Kernkraftwerk Europas, nämlich das AKW Saporoschje.

Lichatschow wies auf die Eskalation rund um diese Kernkraftanlage hin: In den letzten Monaten wurden das Atomkraftwerk und die nahegelegene Stadt Energodar mehr als 750 Mal von ukrainischen Drohnen und Artillerie angegriffen. Dabei kamen 20 Menschen ums Leben, darunter neun Mitarbeiter des Atomkraftwerks Saporoschje. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

Kürzlich führten ukrainische Drohnen zudem gezielte Angriffe auf mit Dieselkraftstoff beladene LKWs durch, der für den sicheren Betrieb des Kraftwerks benötigt wird. Solche Aktionen der ukrainischen Armee seien nichts anderes als die Anheizung einer nuklearen Krise, erklärte der Leiter von Rosatom.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Sacharowa: Kiew geht mit Angriffen auf AKW Saporoschje zunehmend rücksichtslos vor

Angesichts chronischer Misserfolge an der Frontlinie unternimmt Kiew immer mehr rücksichtslose und heftige Schritte, wie etwa Angriffe auf das Atomkraftwerk Saporoschje. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Außer dem AKW gerät auch die Satellitenstadt Energodar unter Beschuss. Solche Angriffe werden täglich verzeichnet.

Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Auto verletzt

Im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod hat eine ukrainische Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Laut dem regionalen Einsatzstab wurden beide Männer in das Zentrale Bezirkskrankenhaus gebracht. Einer von ihnen erlitt Splitterverletzungen an Unterschenkel und Fuß, der andere vermutlich ein Knalltrauma.

Lawrow: Russland hat keine künstlichen Ziele im Ukraine-Konflikt

Russland verfolgt keine künstlichen Ziele bezüglich der Ukraine und unternimmt alles, um die Verluste sowohl unter der Zivilbevölkerung als auch unter den Militärangehörigen so gering wie möglich zu halten, erklärt Außenminister Sergei Lawrow.

Obwohl Kompromisse möglich wären, besteht Russland weiterhin darauf, dass eine NATO-Präsenz an seinen Grenzen inakzeptabel ist. Außerdem sollten die legitimen Rechte der russischen und russischsprachigen Menschen gewährleistet werden.

Letztendlich dürfe Russland nicht vergessen, dass auf der anderen Seite im Ukraine-Konflikt ein absolut kriminelles Regime stehe, betont Lawrow.

Russland trifft Grenzkontrollpunkt im Gebiet Wolyn

Russland hat den internationalen Grenzkontrollpunkt Jagodin an der polnisch-ukrainischen Grenze im Gebiet Wolyn angegriffen. Die Attacke wurde mit Geran-Drohnen durchgeführt. Eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums lautet:

"Regelmäßige Angriffe auf ukrainische Grenzübergänge unterbrechen die Nachschubwege für ausländische Militärhilfe nahe wichtigen Transport- und Logistikzentren der ukrainischen Streitkräfte."

Zudem zerstörten russische Truppen einen Zug nahe dem Dorf Rymatschi im Gebiet Wolyn, der für den Transport von Militärgütern, ausländischen Drohnen und Komponenten eingesetzt wurde. Rymatschi liegt etwa 8 Kilometer vom Kontrollpunkt Jagodin entfernt.

De Masi: Statt Milliarden abzunicken sollte die EU über ukrainische Mafia-Methoden debattieren

Der EU-Abgeordnete und BSW-Politiker Fabio De Masi hat am Montag, dem 14. September 2026, im EU-Parlament die Machenschaften in der Ukraine angesprochen. De Masi erklärte, die Ukraine versinke immer weiter im Chaos.

Die Bandbreite reiche von Schusswechseln zwischen Geheimdiensten bis hin zu einem Generalstaatsanwalt, der der Korruption beschuldigt werde und sich außer Landes abgesetzt habe. Zudem sei die ehemalige Pressesprecherin Wladimir Selenskijs von diesem mit Sanktionen belegt worden, nachdem sie die Zwangsrekrutierungen kritisiert habe.

"Wenn sie [die Ukraine] sich immer mehr zu einem Mafia-Staat entwickelt, dann muss dieses europäische Parlament nicht einfach immer nur mit dem Kopf weitere Milliarden abnicken, sondern dies endlich in das Zentrum der Debatte stellen", forderte der BSW-Politiker.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Russland bleibt offen für Verhandlungen

Russland hat nie auf Gespräche verzichtet und ist auch derzeit bereit, sowohl im bilateralen als auch im trilateralen Format zu verhandeln. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einem Rundtischgespräch der Botschafter zur Ukraine-Frage.

Ihm zufolge wurde die Wiederaufnahme der Ukraine-Verhandlungen bei dem jüngsten Besuch des US-Beauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau erörtert. Die Amerikaner sollen sich selbst für das dreiseitige Format ausgesprochen haben. Lawrow betont:

"Wir begrüßen das Interesse der USA, zur Beilegung des Konflikts beizutragen. Entscheidend ist, dass die Vereinigten Staaten die eigentlichen Ursachen dieses Konflikts verstehen, im Gegensatz zu allen anderen westlichen Ländern, die stur darauf bestehen, dass die Ukraine das Recht hat, alles zu tun, was sie will."

Hätte Europa die USA nicht von den Anchorage-Vereinbarungen abgehalten, hätte die Welt bereits seit einem Jahr ohne Krieg in der Ukraine leben können, so Lawrow.

Russische Armee bekämpft weiterhin eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin zusammen und erweitern den äußeren Kontrollbereich, berichtet das Verteidigungsministerium.

Die Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Malaja Woltschja dauern an. Die Verluste der eingekesselten Einheiten der Ukraine beliefen sich in den vergangenen 24 Stunden auf 35 Soldaten. Alle Durchbruchversuche wurden vereitelt.

Seit Anfang September wurden bis zu 490 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt. Außerdem zerstörte die russische Armee 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pick-ups, 13 Quads und 21 bodengestützte Robotersysteme.

Im äußeren Kontrollbereich gelang es Russland, den Gegner nahe den Orten Prikolotnoje, Nowoalexandrowka und Petropawlowka zu bekämpfen sowie zwei Sturmtrupps zu eliminieren, die nahe der Ortschaft Kasatschja Lopan einen Gegenangriff versuchten.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben während der Kampfhandlungen an einem Tag rund 1.225 Soldaten verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • drei Panzer,
  • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 82 Kraftfahrzeuge,
  • drei Artilleriegeschütze,
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • ein Artillerieaufklärungsradar.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die vom Gegner genutzt wurden, Lager und Montagehallen für unbemannte Flugzeuge sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 139 Bezirken. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben und 589 Drohnen ab.

Russische Truppen befreien Olchowatka im Gebiet Charkow

Die russische Armee hat Olchowatka im Gebiet Charkow eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde der Ort durch den Truppenverband Nord befreit. Östlich von Olchowatka werden die dort blockierten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin bekämpft.

FT berichtet über geheimen "Sonderstab Ukraine" in Deutschland

In einem besonders gesicherten Flügel des deutschen Verteidigungsministeriums ist eine geheime Ukraine-Arbeitsgruppe tätig, berichtet die Financial Times (FT). Laut der Zeitung ist die Geheimhaltungsstufe so hoch, dass die Gruppe auch als "Partisaneneinheit" bezeichnet wird.

Es handele sich um einen sogenannten Sonderstab Ukraine, der in der Lage sei, Waffenkäufe für die Ukraine innerhalb von nur zwei Wochen abzuschließen.

Joachim Kaschke, ein Brigadegeneral der Luftwaffe und der Leiter des Sonderstabs, erklärt gegenüber der FT, die Gruppe habe extrem kurze Entscheidungswege, was Schnelligkeit und Flexibilität gewährleiste.

Die Gruppe war wenige Monate nach dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts aufgestellt worden. Zunächst befasste sie sich als Lagezentrum beim Verteidigungsministerium mit Überwachungsaufgaben sowie mit der Unterrichtung der politischen Führung des Landes. Im Juli 2022 wurde die Gruppe in einen "Sonderstab" umgewandelt.

Der Stab bestehe aus weniger als 20 Personen, die "verstehen, was funktioniert" und was nur "überbewerteter, protziger Unsinn" sei, berichtete die FT mit Verweis auf eine Quelle.

Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 60 Angriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Drei Zivilisten wurden verletzt.

Darüber hinaus starb eine Frau im Krankenhaus, die beim ukrainischen Angriff am 4. September schwer verletzt worden war.

Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 169 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Belgorod zum Abschuss gebracht, betont Schuwajew.

Flugabwehr zerstört mehr als 220 ukrainische Drohnen

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 222 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über 16 Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Taganrog in Südrussland wehrt in der Nacht massiven Angriff ab

Taganrog hat in der Nacht einen massiven Raketenangriff abgewehrt, berichtet Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebietes Rostow. Ihm zufolge gab es vorläufig keine Toten oder Verletzten.

Die Behörden verzeichneten jedoch Schäden, mehrere Brände brachen aus. Die Verglasung mehrerer Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und einer Bildungseinrichtung wurde beschädigt. Auch landwirtschaftliche Lagerhallen und eine Gasleitung wurden getroffen.

Die Flugabwehr schoss mehr als 30 Drohnen und Raketen der Ukraine über Taganrog sowie über neun Bezirken des Gebietes ab, betont Sljussar.

Russische Armee greift gegnerische Infrastruktur und Schiffe an

Die russischen Streitkräfte haben weiterhin Drohnenangriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut dem Verteidigungsministerium wurde in der vergangenen Nacht ein Logistikzentrum im Gebiet Odessa getroffen, das der Lagerung und Verteilung von aus dem Ausland gelieferten Militärgütern diente.

Im Hafen von Tschernomorsk gerieten ein Frachter und ein Ro-Ro-Schiff zur Versorgung ukrainischer Truppen unter Beschuss.

Außerdem wurden erneut Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine attackiert, die der Gegner zum Transport ausländischer Militärgüter betrieb.

14.09.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainischer Regierungschef: Lage um Staatsfinanzen kritisch

Der Staatshaushalt der Ukraine befindet sich in einer kritischen Lage, meldet der ukrainische Ministerpräsident Sergei Korezki. In einem Beitrag auf Telegram schreibt er:

"Die Situation der Staatsfinanzen nähert sich einem kritischen Zustand. Ich habe nochmals alle Abgeordneten aufgerufen, möglichst schnell Gesetzentwürfe zu bewilligen, von denen der Erhalt der internationalen Finanzhilfe abhängt."

Korezki betonte, dass seine Regierung allen Abgeordneten einen Zeitplan mit Deadlines für alle notwendigen Abstimmungen zukommen lassen werde. Er warnte:

"Im Fall einer Nichteinhaltung der Fristen riskiert die Ukraine, einen beträchtlichen Teil der 29,5 Milliarden US-Dollar an vorgesehener internationaler Finanzhilfe zu verlieren."

Die Ankündigung des ukrainischen Ministerpräsidenten erfolgt vor dem Hintergrund eines neuen Skandals um ukrainische Antikorruptionsbehörden.

RT DE-Exklusiv: Wettlauf am Himmel – Russlands Kampf gegen feindliche Drohnen

Mit der rasanten Entwicklung von Drohnen wächst auch die Bedeutung ihrer Abwehr. Im Beitrag berichtet Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über russische Einheiten, die mit Radarsystemen, Flugabwehrraketen, Scharfschützen und Abfangdrohnen gegen feindliche Fluggeräte vorgehen. Dabei zeigt sich: Der technologische Wettlauf zwischen Drohnen und ihren Abwehrsystemen entwickelt sich immer schneller weiter.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russland: Schweiz kommt als Verhandlungsplattform für Ukraine-Regulierung nicht in Frage

Russland betrachtet die Schweiz nicht als eine mögliche Plattform für Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, erklärt der russische stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er dazu:

"Wir haben mehrmals gesagt, dass von der Schweizer Neutralität leider wenig übrig geblieben ist. In diesem Sinne kann Genf natürlich nicht als eine neutrale Plattform betrachtet werden, wegen der Aktionen, die die Regierung der Schweiz unternimmt und die das Land im Grunde, wenn nicht in ein NATO-Mitglied, so doch faktisch in ein assoziiertes Mitglied verwandeln."

Britischer Soldat kommt in der Ukraine ums Leben

Großbritanniens Verteidigungsministerium meldet den Tod eines seiner Armeeangehörigen in der Ukraine. In einer Mitteilung der Behörde heißt es, dass der nicht namentlich genannte Militärangehörige bei einem "Verkehrsunfall" am 12. September ums Leben gekommen sei. Seine Familie sei informiert worden, weitere Details werden vorerst nicht bekannt gegeben.

Es ist der zweite Todesfall eines britischen Militärangehörigen in der Ukraine. Am 9. Dezember 2025 hatte das Verteidigungsministerium des Königreichs den Tod von George Hooley, Korporal des britischen Fallschirmjägerregiments, bei einem Drohnentest bekannt gegeben.

Im August des laufenden Jahres hatte Russlands Außenminister Sergei Lawrow angekündigt, dass Großbritannien wegen der Beteiligung an ukrainischen Raketenangriffen gegen Russland als Kriegspartei "mit allen entsprechenden Konsequenzen" betrachtet und britisches Militärpersonal in der Ukraine als legitimes Ziel erachtet werde. Zum jüngsten Vorfall zitiert die Nachrichtenagentur TASS eine russische militärische Quelle:

"Großbritanniens Verteidigungsministerium hat den Tod eines seiner Militärangehörigen in der Ukraine infolge eines 'tragischen Zwischenfalls' bekannt gegeben. Das ist nicht der erste Todesfall eines britischen Militärangehörigen auf dem Gebiet der Ukraine."

Washington Post: EU in Sorge vor überhöhten Forderungen Kiews

Europäische Politiker und Diplomaten sind besorgt, dass Kiews Forderungen nach neuen Finanzmitteln überhöht sein könnten, meldet die Washington Post. Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij während einer Pressekonferenz behauptet, dass der ukrainische Militärhaushalt ein Defizit von 27 Milliarden US-Dollar aufweise. Zugleich forderte er die EU auf, einen Teil der für das nächste Jahr bewilligten Kreditsumme sofort zu gewähren.

Laut dem Bericht der Washington Post haben einige europäische Beamte den Verdacht, dass Kiews Forderungen überhöht und Teil einer "politischen Taktik" sein könnten, um die EU unter Druck zu setzen. Die Zeitung zitiert dazu einen europäischen Diplomaten in Kiew, der unter der Bedingung der Anonymität erklärte:

"Plötzlich kein Geld zu haben und einfach mit den Schultern zu zucken, ist nicht ganz koscher."

Der Gesprächspartner der Washington Post räumte weiter ein, dass es angesichts anstehender Wahlen und zunehmender wirtschaftlicher Schwierigkeiten in mehreren EU-Staaten schwierig sein werde, der Ukraine die geforderte Summe zu gewähren.

Zuvor hatte die EU der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro bewilligt. Davon sind rund 60 Milliarden Euro für militärische Zwecke bestimmt.

Gebiet Belgorod: ein Toter nach ukrainischen Angriffen

Das ukrainische Militär hat erneut zivile Ziele im russischen Gebiet Belgorod angegriffen. Wie der regionale Einsatzstab meldet, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen:

"Im Kreis Graiworon im Dorf Nowostrojewka-Perwaja detonierte eine FPV-Drohne in einem Betrieb. Ein Mann verstarb an erlittenen Verwundungen an Ort und Stelle."

Eine weitere Zivilistin hat bei einem Angriff gegen die Stadt Schebekino Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.

Zusätzlich wurden durch ukrainische Drohnen mehrere Gebäude und Fahrzeuge in den Kreisen Belgorod, Krasnaja Jaruga und Graiworon beschädigt.

Trump: Russland und Ukraine verzichten auf gegenseitige Angriffe auf Energieobjekte

Russland und die Ukraine sollen eingewilligt haben, Objekte der jeweils gegnerischen Energieinfrastruktur nicht anzugreifen, behauptet US-Präsident Donald Trump. In einem Beitrag in seinem sozialen Netzwerk Truth Social schreibt er:

"Die Ukraine willigte ein, russische Energieziele nicht anzugreifen. Russland stimmte dem ebenfalls zu."

Trump betonte weiter, dass die weltweit steigenden Dieselpreise nicht mit dem Krieg gegen Iran, sondern mit dem Ukraine-Konflikt zusammenhängen. Zuvor hatte der US-Präsident am 13. September den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij aufgefordert, Angriffe auf russische Energieobjekte einzustellen, weil diese zu einer Dieselknappheit führen würden.

Offizielle Stellungnahmen aus Moskau und Kiew zu Trumps Behauptungen liegen bislang nicht vor.

Trockenfrachtschiffe im Hafen von Odessa getroffen

Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Hafen von Odessa geführt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten der ukrainischen Armee einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden. 

Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz und zehn bodengestützte Robotersysteme.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 215 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Aufklärung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 170 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eins vom Typ M777 aus US‑Produktion, und 21 Autos. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 460 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 290 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Mannschaftstransportwagen, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein Artilleriegeschütz, 26 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagewerkstätten für Drohnen und deren Lager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Langstreckenlenkraketen und 1.025 Starrflüglerdrohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 236.000 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.922 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.777 Mehrfachraketenwerfer, 36.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 71.878 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

FSB: Tausende Einheiten von NATO-Waffen in befreiten Gebieten der DVR entdeckt

In den durch die russischen Streitkräfte befreiten Ortschaften der Volksrepublik Donezk seien Verstecke mit Tausenden Einheiten von NATO-Waffen gefunden worden, berichtet die FSB-Abteilung in der DVR. Es handele sich unter anderem um die Lieferungen aus den USA, Italien, Polen und Tschechien.

"Dies beweisen sowohl die Kennzeichnungen als auch die Modelle der Kleinwaffen selbst. Sie stammen hauptsächlich aus den USA, Italien und Tschechien. Dies gilt insbesondere für Kleinwaffen. So tragen beispielsweise Colt-Gewehre die Aufschrift 'Eigentum der US-Regierung'. Auch die R70-Gewehre, die seit Kurzem regelmäßig an die ukrainischen Streitkräfte geliefert werden, stammen aus Italien. Es gibt auch polnische Sturmgewehre."

Wie es heißt, sei die Anzahl der europäischen Länder, die die ukrainischen Truppen mit Munition beliefern, deutlich größer.

Nach Angaben des FSB könnten bis zu 60.000 Waffeneinheiten aus der Ukraine auf den Schwarzmarkt gelangt sein. Waffen aus ukrainischen Lagern würden bereits in den Händen mexikanischer Drogenkartelle gefunden worden.

Westliche Beamte bestreiten, dass aus dem ukrainischen Staatsgebiet Waffen systematisch durchsickerten. Kiew weise jegliche Beteiligung von sich, so der FSB.

Russlands Außenministerium: Europa will das neonazistische Regime in Kiew aufrechterhalten

Europa versorge Kiew mit Waffen, darunter mit Langstrecken-Drohnen und Raketen, sowie mit Aufklärungsdaten. Dies weise darauf hin, dass die europäischen Staaten "den bloßen Gedanken an die Suche nach friedlichen Lösungen für die Krise" ablehnten, erklärt Michail Galusin, Russlands stellvertretender Außenminister, gegenüber Iswestija. Der Diplomat betont, dass das Ziel Europas darin bestehe, das "russophobe, neonazistische Regime" in Kiew aufrechtzuerhalten.

Hinter dem Anspruch der Europäer auf einen Platz am Verhandlungstisch stehe ihr Wunsch, dem Kiewer Regime bei der Ausarbeitung künftiger Friedensabkommen einen Vorteil zu verschaffen, merkt Galusin weiter an. Europa agiere nicht als Vermittler, sondern als Teil einer "vereinten Delegation des Westens und der Ukraine" gegen Russland.

Laut dem Diplomaten hätten die Europäer seit Kriegsbeginn mehrere Möglichkeiten gehabt, eine konstruktive Rolle bei der Lösung des Konflikts zu spielen, sie hätten jedoch nichts unternommen.

Russische Armee zieht Kessel im Gebiet Charkow weiter zu

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord verstärken die Einkesselung der gegnerischen Truppen im Gebiet Charkow und erweitern die Kontrollzone, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.

Derzeit fänden aktive Kämpfe zur Befreiung der Ortschaft Malaja Woltschja statt. Zudem habe das russische Militär die blockierten Formationen nahe der Siedlung Olchowatka eliminiert, hieß es weiter.

Die ukrainischen Streitkräfte hätten an einem Tag bis zu 60 Soldaten und ein gepanzertes Kampffahrzeug mit Besatzung bei dem Versuch verloren, aus der Absperrung in der Nähe der Ortschaft Tschjornoje auszubrechen.

Seit Monatsbeginn seien bei der Einkesselung bis zu 460 ukrainische Kämpfer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 8 Pick-ups, 13 Quads und 21 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt worden.

Ukrainische Armee greift Lebensmittelladen und Kunstschule in Energodar mit Drohnen an

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine Drohnenattacke auf zivile Ziele in Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje, durchgeführt, wie Bürgermeister Maxim Puchow berichtet. Insgesamt habe der Gegner neun Drohnen eingesetzt: Sieben davon hätten den Lebensmittelladen Tawrida angegriffen, zwei weitere seien nicht detoniert. Zudem seien Fenster in einer Kinderkunstschule beschädigt worden. Glücklicherweise habe es keine Verletzten gegeben, so Puchow. Eine Drohne sei in das Gebäude geflogen – vermutlich nachts oder frühmorgens.

Russische Armee befreit binnen 24 Stunden drei Ortschaften

Im Laufe des Tages habe das russische Militär drei Ortschaften befreit. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mit.

Wie es heißt, seien die Siedlungen Schirokoje und Schewtschenkowo im Gebiet Charkow durch die Einheiten des Truppenverbands Nord befreit worden. Zudem hätten die Soldaten des Truppenverbands Dnjepr die Ortschaft Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje befreit.

Experte: Kiew verliert binnen einer Woche fast 9.500 Kämpfer

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 9.500 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.480 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, zwölf unbemannte Boote, 19 Seeschiffe, 31 Feldartilleriegeschütze, 35 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie fast 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

Eisenbahnzüge mit Militärgütern für ukrainische Armee getroffen

Die russischen Streitkräfte hätten Lokomotiven und Militärzüge in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Saporoschje, Poltawa, Nikolajew und Odessa getroffen, die verschiedene Militärgüter durch die Ukraine transportierten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden.

Ziel dieser systematischen Angriffe auf die ukrainische Transportinfrastruktur sei es, die logistischen Kapazitäten des Gegners zu reduzieren, so die Militärbehörde.

Kretschmer: Deutschland ist längst Kriegspartei im Ukraine-Konflikt 

Laut dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sei Berlin "längst" eine Kriegspartei im Konflikt zwischen Moskau und Kiew. Dies erklärt der CDU-Politiker in einem Gespräch mit der Sächsischen Zeitung und der Leipziger Zeitung.

"Es ist nicht unser Krieg […] Wir haben immer gesagt, wir dürfen nicht Kriegspartei werden. Ich würde sagen, wir sind es längst. Das ist ein Riesenfehler." 

Ihm zufolge erwecke dies Sorgen und Angst in der Bevölkerung. Deshalb müssten die Behörden in eigene Verteidigung investieren. Um potenzielle Angriffe auf Deutschland und Europa von vornherein zu unterbinden, sei eine Abschreckung erforderlich, so Kretschmer weiter. Er verteidigt die Ansiedlung von Rüstungsbetrieben in Sachsen und weist darauf hin, dass "Raketen, die auf uns fliegen" zerstört werden müssten. Die dafür benötigte Technik müsse im eigenen Land produziert werden, betont der Politiker. 

DVR-Chef: Russische Armee setzt Kämpfe um Druschkowka, Dobropolje und Krasny Liman fort

Die russischen Streitkräfte kämpfen weiterhin um die wichtigen Städte in der Volksrepublik Donezk, berichtet DVR-Chef Denisch Puschilin.

Ihm zufolge finden derzeit Kämpfe an den Stadträndern von Druschkowka statt. Das russische Militär umzingele weiterhin die Stadt.

Auch die Befreiung von Dobropolje dauere an, so Puschilin weiter. Die Kämpfe fänden bereits sowohl im Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern im Süden der Stadt als auch im privaten Wohnungssektor in den nördlichen Stadtteilen statt. Der DVR-Chef präzisiert, dass Dobropolje lange als wichtiger Versorgungsknotenpunkt für die ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk gedient habe.

In Krasny Liman und in der Umgebung der Stadt dauern die ebenfalls heftigen Kämpfe an. Der Gegner verlege weiterhin zusätzliche Einheiten, sagt Puschilin.

Gebiet Kursk: Zwei Zivilisten durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete verletzt

In der Nacht habe das russische Luftabwehrsystem einen gegnerischen Marschflugkörper über der Stadt Kursk abgeschossen, wie Alexander Chinstein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, mitteilt. Durch herabfallende Trümmerteile erlitten zwei Männer Verletzungen. Zudem seien dabei drei Mehrfamilienhäuser, acht Privathäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Kindergarten und sechs Autos beschädigt worden.

Nach Angaben von Chinstein seien binnen 24 Stunden 125 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 208 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 35 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. Zu Schaden seien ein Privathaus und fünf Pkw gekommen.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Zivilisten verletzt

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier zivile Einwohner verletzt worden, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Wie es heißt, befänden sich zwei der Verletzten in einem Krankenhaus.

Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner elfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 141 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 399 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

London: Anchorage-Kompromiss zur Ukraine zwischen Putin und Trump ist tot

Mögliche Wege zur Beilegung des Konflikts zwischen Moskau und Kiew, die beim Gipfeltreffen der Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump im vergangenen August in Alaska erörtert worden seien, seien vom Tisch. Dies erklärt Jonathan Powell, der Berater des britischen Premierministers für nationale Sicherheit, auf einem Forum in Kiew.

"Der sogenannte Anchorage-Kompromiss ist endgültig tot. Wir können aufhören, uns darüber Gedanken zu machen."

Das bedeute, dass nach neuen Wegen zur Konfliktlösung gesucht werden müsse, so Powell.

Obwohl er einräumt, dass die Lage in der Ukraine angesichts des Mangels an Patriot-Luftabwehrraketen derzeit "etwas schwierig" sei, gebe es "Gründe für Optimismus".

Trump hatte zuvor in Bezug auf die Ukraine eine wechselhafte Haltung eingenommen. Jetzt habe der US-Präsident jedoch einen "ganz anderen Standpunkt", sagt Powell weiter.

Ihm zufolge sehe Trump, dass "es der Ukraine besser geht". Deshalb neige er "nicht mehr so ​​stark zu Putin wie früher", behauptet Powell.

Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 47 ukrainische Soldaten, ein Stützpunkt, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, eine Station für elektronische Kampfführung, fünf Drohnenleitstellen sowie sechs Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 115 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

13.09.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russisches Militär eliminiert Kontrollzentren der ukrainischen Armee in der DVR (Video)

An der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) setzte der russische Truppenverband Mitte gegnerische Kontrollzentren außer Gefecht. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, eröffneten russische Drohnenpiloten das Feuer und dokumentierten anschließend die Zerstörung der Ziele. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.    

Verletzte und Sachschäden in russischen Grenzgebieten durch Angriffe aus der Ukraine

Das ukrainische Militär hat am Sonntagnachmittag (Ortszeit) das Gebiet Kursk mit Raketen angegriffen, wie die Behörden mitteilen. Es seien zwei zivile Fahrzeuge und acht Wohngebäude beschädigt worden. Der Gouverneur Alexander Chinstein gibt an, die Betroffenen würden beim Wiederaufbau unterstützt.

"Am wichtigsten ist, dass es keine Todesopfer gab", so der Beamte.

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das Grenzgebiet Brjansk erlitten nach Behördenangaben drei Zivilisten Verletzungen. Unbemannte Fluggeräte hätten einen Radfahrer und ein Ehepaar attackiert, die mit ihrem Auto unterwegs gewesen seien. Alle Betroffenen seien in Krankenhäuser gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten hätten.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 140 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, über der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Sonntag Starrflüglerdrohnen ein.

Tschechien: Polen halten ihren Landsmann für einen Ukrainer und verprügeln ihn

Polnische Staatsbürger haben in Tschechien auf einen Landsmann eingeschlagen, weil sie ihn irrtümlich für einen Ukrainer gehalten haben. Dies berichtete das Nachrichtenportal The Warsaw.

Kuba Heisig aus Chorzów sei mit einem Lastenfahrrad entlang der Grenzen Oberschlesiens unterwegs gewesen, heißt es in dem Bericht. Er habe Geld für die Behandlung seiner schwangeren Partnerin gesammelt, bei der Krebs diagnostiziert worden sei.

Im Zentrum der tschechischen Stadt Ostrava sei der Mann von mehreren Personen zu Boden gerissen und getreten worden. Dem Bericht zufolge riefen die Angreifer dem Mann zu, er sei "Ukrainer und ein Banderist". 

"Er wurde von Polen geschlagen", heißt es im Bericht weiter. "Sie hielten seine gelb-blaue Mütze in den Farben Oberschlesiens irrtümlich für eine ukrainische Kopfbedeckung."

Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Straftaten gegen Ukrainer sei in Polen in den vergangenen sechs Monaten um ein Drittel gestiegen. Auch polnische Staatsbürger, die von ihren Mitbürgern fälschlicherweise für Ukrainer gehalten würden, seien mitunter betroffen.

Russische Luftstreitkräfte nehmen gegnerische Stellungen auseinander (Video)

Einheiten der russischen Luft- und Weltraumkräfte (WKS) haben temporäre Truppenstandorte des Gegners in der Nähe der Ortschaft Preobraschenka im Gebiet Oblast Saporoschje mit FAB-250-Gleitbomben bombardiert. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Angriffe mit Präzisionswaffen: Russland nimmt weitere militärische Ziele in der Ukraine ins Visier

Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Sonntag weitere kombinierte Angriffe auf Anlagen in der Ukraine durchgeführt, die im Interesse des Militärs genutzt werden. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele getroffen:

  • drei Logistikzentren, eine Fertigungsstätte für Drohnen sowie ein Lager für Raketen- und Artilleriewaffen sowie Munition in Odessa;
  • ein Logistikzentrum sowie mehrere Produktionsstätten für Drohnen im Gebiet Odessa;
  • ein Trockenfrachter, der Militärgüter transportierte, und zwei Umspannwerke im Hafen von Odessa;
  • Einrichtungen der Eisenbahninfrastruktur in den westlichen Regionen der Ukraine, die für die Beförderung von militärischen Gütern aus europäischen Ländern eingesetzt werden.

Trump fordert von Selenskij, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Irland erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij müsse "aufhören, den Dieselkraftstoff in Russland lahmzulegen".

Kiew könne "andere Ziele" angreifen, aber keine Raffinerien zur Herstellung von Diesel, "weil es eine Dieselknappheit verursacht", sagte Trump.

Die Knappheit stehe nicht im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten – sie sei auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen.

Sewastopol: Waldbrand und Wohnhäuser in Flammen nach ukrainischen Drohnenangriffen

Russlands Flugabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben am Sonntag in Sewastopol 15 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Himmel geholt. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew auf der Plattform Max bekannt.  

In der Nähe der Großstadt auf der Krim sei durch herabfallende Trümmerteile ein Waldbrand ausgebrochen, teilt der Beamte weiter mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.  

Wie es heißt, explodierte eine ukrainische Drohne in einer Gartensiedlung bei Sewastopol, wobei ein privates Wohnhaus Feuer gefangen habe. Herabfallende Trümmerteile hätten ein Eigenheim in einer weiteren Gartensiedlung in Brand gesetzt. Mitarbeiter des Katastrophenschutzes seien ebenfalls im Einsatz.

Präsidentenberater: Russland hat seine Haltung zur Ukraine-Krise nicht verschärft

Der Friedensprozess im Ukraine-Konflikt sei im Gange, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber der Agentur Westi. "Und wir hoffen, dass er früher oder später zu einem positiven Ergebnis führen wird", fügte er hinzu.

Russland habe seine Haltung zur Beilegung des Konflikts nicht verschärft, so der Präsidentenberater.

Und weiter:

"Ich würde sagen, die Anforderungen sind dieselben. Es gibt keine Verschärfung. Wir würden uns lediglich wünschen, dass diesen Anforderungen früher oder später – und lieber früher – Genüge getan wird."

Wie Uschakow betonte, bildeten die beim Treffen der Präsidenten Russlands und der USA in Anchorage, Alaska, 2025 erzielten Vereinbarungen nach wie vor den Kern des Friedensprozesses. Dieser sei "zwar langwierig, aber zugleich auch komplex".

Nach Befreiung von Wessjoloje in der DVR: Russisches Militär rückt weiter vor 

Die Kontrolle über die Ortschaft Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk (DVR) ermöglichte es, logistische Routen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt zu kappen und Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen. Dies teilt Russlands Verteidigungsministerium mit. Die Behörde gab am Samstag die Befreiung der Ortschaft durch die Stoßtrupps des Truppenverbands Mitte bekannt.

Kiewer Kräfte hätten Wessjoloje zur Verteidigung und zur Versorgung ihrer Stoßtrupps genutzt, heißt es in der Mitteilung.

Nachdem die Drohnenpiloten gegnerische Stellungen, Erdbunker und Nachschubwege identifiziert hätten, seien die Ziele mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen worden. Die russischen Einheiten seien anschließend heimlich in kleineren Gruppen vorgerückt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.

"Der Gegner musste systematisch aus Häusern und Deckungen vertrieben werden, wobei ein Gebäude nach dem anderen gesäubert wurde", so das Verteidigungsministerium in Moskau.

Kamikazedrohnen treffen Logistikzentren der Ukraine im Raum Nikolajew (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach Angriffen auf Versorgungsknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte bei Nikolajew. Es seien dabei Kamikazedrohnen vom Typ "Geran-4 Seeker" eingesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

Kreml: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche in naher Zukunft möglich

Moskau halte es für möglich, dass die Verhandlungen zur Ukraine im Oktober wiederaufgenommen würden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber russischen Journalisten am Sonntag. 

Ferner ging der Kremlsprecher auf eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ein, Kiew werde auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit gleichen Mitteln reagieren.

"Dies ist eine neue Aussage in eskalierender Manier", sagte Peskow. Für das Kiewer Regime werde die Lage jeden Tag schwieriger, fügte der Sprecher hinzu.

Und weiter:

"Ob sie nun eine kriegslustige, provokative Erklärung abgeben oder nicht, unser Militär weiß ganz genau, was zu tun ist und wie."

Ukrainischer Abgeordneter: Man wird der Ukraine keine Bedingungen stellen

Die Ukraine fordert von Griechenland die Übergabe von PAC-2-Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme, doch ohne jegliche Bedingungen seitens Athens. Das erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Ruslan Gorbenko. In einem vom Telegram-Kanal des Portals Strana.ua veröffentlichten Video sagte er, Griechenland habe von der Ukraine verlangt, keine griechischen Tanker anzugreifen – man werde sich jedoch keine Bedingungen stellen lassen. Gorbenko erklärte weiter:

"Entweder ihr gebt uns die Raketen, oder ihr zögert weiter, oder ihr lasst sie verschrotten. Dann macht wenigstens irgendetwas damit – zerlegt sie in Ersatzteile, oder tragt sie als Halsschmuck."

Angriffsserie auf Ausbildungszentrum des AKW Saporoschje: über zehn Attacken binnen eines Tages

Die ukrainischen Streitkräfte haben seit dem Abend des 12. September mehr als zehnmal Drohnenangriffe auf das Ausbildungs- und Trainingszentrum des Kernkraftwerks Saporoschje geführt. Wie die Pressestelle der Anlage mitteilt, gebe es nach vorläufigen Angaben keine Verletzte, das Ausmaß der Schäden werde noch geklärt.

In der Mitteilung heißt es weiter, dass im Ausbildungszentrum das Personal geschult und Vorgehensweisen für Not- und Havariesituationen trainiert würden – ein Bestandteil des Sicherheitssystems des Kraftwerks. Angriffe auf diese Einrichtung träfen damit nicht nur die Infrastruktur, sondern auch einen Baustein der nuklearen Sicherheit.

Die Lage in dem Kraftwerk ist den Angaben zufolge unter Kontrolle und der sichere Betrieb gewährleistet, die Hintergrundstrahlungswerte seien normal. Die Gefahr weiterer Angriffe bleibe hoch.

"Kuppel des Donbass" und mobile Feuergruppen verhindern binnen einer Woche 100 ukrainische Angriffe auf DVR

Den gemeinsamen mobilen Feuergruppen und dem System Kuppel des Donbass ist es binnen einer Woche gelungen, 100 Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in Ortschaften der Volksrepublik Donezk zu verhindern, teilte der Republikchef Denis Puschilin mit.

Ihm zufolge wurden unter anderem in Donezk, Makejewka, Jassinowataja und Gorlowka sowie Telmanowo mehrere auf Wohnhäuser und zivile Infrastruktur zielende Drohnen der Typen Darts, Baton, FP-2 und B-2, die schwere Sprengladungen trugen, abgeschossen. Bei Ilowaisk wurde sogar eine ukrainische Drohne vom Typ FP-2 mit einem 35 Kilogramm schweren Splittersprenggefechtskopf zerstört.

Sprengstoffexperten hätten die unterdrückten Drohnen erfolgreich entschärft und die Gefechtsladungen ohne Schäden für Zivilbevölkerung und Infrastruktur vernichtet, fügte Puschilin hinzu.

Ukrainische Streitkräfte greifen Park und Wohnhaus in Energodar mit Drohnen an

Die ukrainischen Streitkräfte haben Energodar erneut mit Drohnen angegriffen. Getroffen wurden der Stadtpark, wo ein Feuer ausbrach, und ein Mehrfamilienhaus, dessen Balkon beschädigt wurde. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilte mit, nach vorläufigen Angaben gebe es keine Verletzten.

Krasnodar: Drei Verletzte bei Drohnenangriff

Der Einsatzstab der Region Krasnodar teilt mit, dass bei einem Drohnenangriff auf den Bezirk Slawjansk-na-Kubani drei Menschen verletzt worden seien. Zwei der drei Verletzten kamen in ein Krankenhaus und erhalten die notwendige medizinische Versorgung.

Zudem sei auf dem Gelände eines Betriebs ein Feuer ausgebrochen, die Trümmer einer Drohne hätten eine Gasleitung im Wohngebiet von Slawjansk-na-Kubani beschädigt. Auch vier Wohnhäuser und eine Poliklinik seien beschädigt worden.

Kursk: Fünf Häuser und ein Auto durch Raketentrümmer beschädigt

Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, teilt mit, dass in Kursk und im Kursker Bezirk fünf Häuser und ein Auto durch Trümmer zweier abgeschossener Marschflugkörper beschädigt wurden. Die Luftabwehr schoss die Raketen am Morgen ab.

RIA Nowosti: Kiewer Kräfte versuchen vergeblich, aus der Einkesselung im Raum Charkow auszubrechen

Die ukrainischen Einheiten geben ihre Versuche, aus dem Kessel im Gebiet Charkow auszubrechen, nicht auf. Kürzlich hat der russische Truppenverband Nord einen erneuten Gegenangriff abgewehrt. Der Gegner hat Verluste erlitten und sich auf seine Ausgangsstellungen zurückgezogen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Laut der Quelle der Agentur unternahmen auch ukrainische Kämpfer, die bei Woltschansk eingekesselt worden sind, einen Durchbruchsversuch. Einige von ihnen seien jedoch auf Minen gelaufen. Die übrigen seien mit FPV-Drohnen außer Gefecht gesetzt worden.

In den zurückliegenden 24 Stunden sollen sich die bestätigten Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow, einem der wichtigsten Kampfschauplätze im Rahmen der Spezialoperation, auf mehr als 80 Kämpfer belaufen haben.

Militärexperte: Der moralische Zustand der ukrainischen Truppen im Kessel verschlechtert sich

Der russische Militärexperte Witali Kisseljow erklärte, der moralisch-psychologische Zustand der im Kessel bei Woltschansk im Gebiet Charkow eingeschlossenen ukrainischen Truppen verschlechtere sich zusehends, auch infolge russischer Angriffe. Viele Soldaten würden Kisseljow zufolge die Waffen wegwerfen und fliehen. Manche erwögen sogar, die eigenen Kommandeure zu beseitigen, um dem Kessel entkommen zu können, da diese den Rückzug verhinderten.

Russische Truppen übernehmen Kontrolle über Tschernjakow im Gebiet Charkow

Das russische Verteidigungsministerium hat Videoaufnahmen von der Einnahme der Ortschaft Tschernjakow im Gebiet Charkow veröffentlicht. Die Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen im Gebiet Charkow den Einkesselungsring um die gegnerischen Verbände weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone.

Politiker in Frankreich kritisiert zusätzliche Finanzhilfe der EU für die Ukraine

Der Vorsitzende der rechten französischen Partei Debout la France (Erhebe Dich Frankreich), Nicolas Dupont-Aignan, hat die Entscheidung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kritisiert, der Ukraine zusätzliche 6,1 Milliarden Euro bereitzustellen. In dem sozialen Netzwerk X schrieb er:

"Bei uns sind die Kassen leer, die Steuern explodieren, und die Franzosen müssen weiterhin den Gürtel enger schnallen. Doch das Geld fließt weiterhin anderswohin. Diese Europäische Union gibt hemmungslos Geld für Kriege aus, die nicht unsere sind, während sie von den Völkern immer mehr Opfer verlangt."

Frontbericht des Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Die Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen im Gebiet Charkow den Einkesselungsring um die gegnerischen Verbände weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Durch offensive Gefechtsführung wurde die Ortschaft Tschernjakow unter Kontrolle gebracht. Innerhalb eines Tages verlor der Gegner im Kessel bis zu 55 Kämpfer sowie ein unbemanntes Landfahrzeug.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.405 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 97 Fahrzeuge
  • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sieben Artilleriegeschütze
  • zwei EloKa-Anlagen
  • ein gepanzerter Truppentransporter
  • eine Station der elektronischen Aufklärung
  • eine Radarstation

Operativ-taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie trafen Logistikzentren, Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Montagewerkstätten für Drohnen und unbemannte Bodenfahrzeuge samt Lagerstätten sowie temporäre Stützpunkte ukrainischer Verbände und ausländischer Söldner in insgesamt 146 Bezirken.

Die russische Luftabwehr fing zudem sieben Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 902 Starrflügeldrohnen ab.

Drohnenabsturz in Orjol beschädigt Fensterscheiben von vier Wohnhäusern und einem Kindergarten

Der Gouverneur des Gebiets Orjol, Andrei Klytschkow, teilt mit, dass bei einem Drohnenabsturz die Fensterscheiben in Wohnungen von vier Mehrfamilienhäusern sowie in einem Kindergartengebäude beschädigt worden seien. Verletzte gab es dem Gouverneur zufolge nicht.

Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod binnen eines Tages 164-mal an

Der amtierende Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen der vergangenen 24 Stunden 164-mal angegriffen und dabei elf Beschüsse mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern durchgeführt hätten. Fünfmal seien zudem Sprengsätze von Drohnen abgeworfen worden. Die russische Flugabwehr und die eingesetzten Einheiten hätten 185 Drohnen abgeschossen.

Im Bezirk Graiworon sei bei einem Angriff ein Zivilist ums Leben gekommen. Im Bezirk Belgorod seien zudem drei Menschen verletzt worden.

Rosatom-Chef wirft Kiew gezielte Provokation eines nuklearen Zwischenfalls im AKW Saporoschje vor

Der Generaldirektor der russischen Staatskorporation Rosatom, Alexei Lichatschow, hat Kiew vorgeworfen, mit Angriffen auf Treibstoffkolonnen für das Kernkraftwerk Saporoschje ein "monströs zynisches" Verbrechen begangen zu haben.

Am Freitag wurden Tanklaster mit Dieselkraftstoff für die Anlage nahe dem Kraftwerksperimeter getroffen. Zwei russische Militärangehörige wurden getötet, weitere teils schwer verletzt – alle hätten den Auftrag der Absicherung dieser rein zivilen Mission gehabt, so Lichatschow.

Der Rosatom-Chef führte weiter aus, die Organisatoren in Kiew hätten gewusst, dass der Treibstoff für die Anlage von existenzieller Wichtigkeit sei – zumal das Kraftwerk im August und September fast drei Wochen ohne externe Stromversorgung ausschließlich durch Dieselgeneratoren habe versorgt werden können. Lichatschow erklärte:

"Diese Situation lässt sich nur auf eine Weise deuten: Das Kiewer Regime hat sich offen auf den Weg der Provokation eines nuklearen Zwischenfalls im größten Kernkraftwerk Europas begeben, mit unabsehbaren Folgen nicht nur für die umliegenden Regionen."

Die Internationale Atomenergie-Organisation müsse dies scharf verurteilen, forderte Lichatschow. Er rief die westlichen Staaten, die die Ukraine unterstützen, dazu auf "sich von den schwersten Verbrechen des Regimes um Wladimir Selenskij zu distanzieren."

Russische Streitkräfte greifen Logistikzentren und Energieanlagen in den Gebieten Odessa und Nikolajew an

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, haben die russischen Streitkräfte in der Nacht kombinierte Schläge gegen logistische Zentren geführt, über die Militärgüter für die ukrainischen Streitkräfte geliefert und verteilt werden, sowie gegen Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen.

Durch den Einsatz hochpräziser luftgestützter Waffen sowie Kampfdrohnen wurden getroffen:

  • das Logistikzentrum Nowaja Poschta im Ort Nerubaiskoje im Gebiet Odessa
  • die Umspannwerke Ussatowo in Odessa und Nowaja in Nikolajew, die den Betrieb der Hafen- und Logistikinfrastruktur in den Gebieten Odessa und Nikolajew sicherstellen

Zudem wurden Objekte der Eisenbahninfrastruktur in den Westregionen der Ukraine getroffen, über die dem Verteidigungsministerium zufolge Militärgüter aus europäischen Ländern transportiert werden.

389 ukrainische Drohnen über Gebieten Russlands in der Nacht abgefangen

In der Nacht hat Russlands Luftabwehr 389 ukrainische Starrflügeldrohnen abgefangen und zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Saratow und Smolensk, die Region Krasnodar sowie die Teilrepubliken Krim, Tatarstan und Tschuwaschien betroffen seien. Abgefangen wurden die Drohnen auch über den Gewässern des Asowschen, des Schwarzen und des Kaspischen Meeres.

Zwei Tote und zwölf Verletzte bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk

Bei einem Drohnenangriff auf Industrie- und Zivilobjekte in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan sind zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden, teilte die Pressestelle des Republikoberhaupts mit.

Der Bürgermeister der Stadt, Radmir Beljajew, schrieb im Messenger Max, dass bei einem Angriff auf ein Wohnhaus vier Bewohner verletzt worden seien, die zum Zeitpunkt des Angriffs schliefen. Eine weitere Drohne habe einen Baum getroffen und dabei ein daneben geparktes Auto beschädigt, in dem sich vier junge Männer befanden. Zwei von ihnen kamen ums Leben, zwei weitere wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Russische Panzer treffen gegnerische Stellungen im Gebiet Charkow

Am Tag der Panzersoldaten, der heute in Russland gefeiert wird, haben Kampfpanzer-Besatzungen des Truppenverbands Nord Stellungen ukrainischer Kämpfer in der Zone der militärischen Sonderoperation neutralisiert.

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden mithilfe von Aufklärungsdrohnen Stellungen der ukrainischen Infanterie entdeckt, die dann von russischen Panzern im Steilfeuer angegriffen wurden. Der Gegner wurde nach Angaben des Ministeriums vollständig neutralisiert.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte unter Berufung auf die Behörde entsprechende Aufnahmen:

TASS: Ukrainische Soldaten stoßen bei Fluchtversuch auf Minen

Eine Gruppe ukrainischer Soldaten ist beim Versuch, aus dem Kessel bei Woltschansk im Gebiet Charkow auszubrechen, auf Minen gestoßen. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS unter Beurufung auf russische Sicherheitskreise. Die Überlebenden seien anschließend durch russische FPV-Drohnenangriffe außer Gefecht gesetzt worden.

12.09.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Volksrepublik Donezk: Erneut Zivilisten beim Drohnenangriff verletzt

Das ukrainische Militär terrorisiert weiterhin die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR). Am Samstag nahm es ein weiteres Mal zwei Stadtteile Gorlowkas ins Visier.

Bei ukrainischen Drohnenattacken erlitten mindestens sieben Einwohner Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades, wie der Bürgermeister Iwan Prichodko bekannt gibt. Es seien zudem zwei Linienbusse beschädigt worden.    

Volltreffer in Druschkowka: Artillerie trifft Munitionslager der ukrainischen Truppen (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach einem Artillerieangriff auf ein getarntes Munitionslager der ukrainischen Einheiten in Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Süd seien im Einsatz gewesen, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 53 ukrainische unbemannte Fluggeräte über acht Gebieten sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.

Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Todesopfer und Verletzte gemeldet

Ukrainische Kämpfer haben am Samstag ein ziviles Fahrzeug angegriffen, das im Gemeindebezirk Priasowskoje unterwegs gewesen war. Ein Insasse sei dabei ums Leben gekommen, teilt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki mit.  

In den zurückliegenden 24 Stunden seien laut dem Beamten insgesamt sechs Zivilisten durch ukrainischen Beschuss verletzt worden. Alle Betroffenen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Moskau: Weiteres Ziel im Hafen von Odessa getroffen 

Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Angriffe auf die Seehäfen und Schiffe der Ukraine fortgesetzt, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

So sei beim Angriff auf den Hafen von Odessa ein Trockenfrachter zerstört worden, der Militärgüter für die ukrainischen Truppen transportiert habe.

Selenskij fordert bis zu 120 Patriot-Raketen für die Wintermonate

In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die USA und die EU dazu aufgerufen, die Raketenlieferungen an Kiew aufzustocken. Vor dem Winter bleibe nur noch wenig Zeit, die Luftverteidigung zu stärken, so Selenskij.

Russland produziere ihm zufolge 140 ballistische Raketen pro Monat. Gemäß den NATO-Regeln benötige man 280 Raketen, wenn man 140 Ziele zerstören wolle.

"Man wird niemals auf 280 Raketen pro Monat kommen – und unter uns gesagt: Selbst 100 Raketen pro Monat zu haben, ist eine enorme Herausforderung", meinte der ukrainische Staatschef.

Und weiter:

"Genau das ist es, was ich möchte. Ich möchte für diese schwierigen Monate – insbesondere die kalten Monate – über 100 bis 120 Raketen verfügen."

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs konnte das Militär in der vergangenen Nacht keine einzige russische ballistische "Iskander"-Rakete abschießen.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russisches Grenzgebiet Belgorod fort

Nach Angaben des lokalen Krisenstabs haben ukrainische Kämpfer am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in vier Gemeindebezirken im Raum Belgorod mit Drohnen angegriffen. Ein Einwohner habe Verletzungen erlitten und medizinisch versorgt werden müssen.

Ferner meldet der Krisenstab, dass insgesamt neun zivile Fahrzeuge durch Drohnenattacken beschädigt worden seien. Zudem seien Sachschäden an einem Geschäftsraum, zwei Nebengebäuden und drei Wohngebäuden entstanden.

Lawrow: Russland ruft keine Waffenruhe während der Ukraine-Gespräche aus

"Wir sind weiterhin verhandlungsbereit, werden die militärische Spezialoperation aber nicht für die Dauer der Verhandlungen aussetzen", erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow Reportern am Rande des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi.

Russland habe den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nach Moskau eingeladen, was "bereits ein starkes Zeichen des guten Willens" sei, da Selenskij sein Dekret, das ihm Kontakte zu Präsident Wladimir Putin und seinem Team verbietet, noch immer nicht zurückgenommen habe.

Angesprochen auf den Wunsch Selenskijs, Putin beim G20-Gipfel in den USA zu treffen, sagt der russische Spitzendiplomat:

"Dieser Person wurde eine Einladung zugesandt. Wenn er ihn treffen will, soll er kommen."

Medienbericht: Kiew verlegt Truppen ins Gebiet um AKW Tschernobyl

Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörden werden ukrainische Armeeangehörige und KamAZ-Lastkraftwagen mit großen Mengen an Munition in die Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschernobyl verlegt. Die Fahrzeuge werden von mobilen Feuergruppen begleitet. Dies teilt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Quelle mit.

Laut der Quelle der Agentur würden diese Angaben durch Beiträge indirekt bestätigt, die die Einwohner in sozialen Netzwerken veröffentlichten.

Die nukleare Anlage befindet sich im Gebiet Kiew, etwa 15 Kilometer von der Stadt Tschernobyl entfernt. Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks zum bislang größten Unfall in der Geschichte der Kernenergie.

Mitte August berichtete Der Spiegel, dass ukrainische Truppen in der Sperrzone von Tschernobyl Verteidigungsanlagen und Kontrollpunkte errichteten.

Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte bei einem Pressebriefing, "das Kiewer Regime und seine Drahtzieher" versuchten, das AKW Tschernobyl für nukleare Erpressung zu instrumentalisieren.

Gebiet Cherson: Frau ruft zu Spenden an ukrainische Armee auf – Festnahme durch FSB

Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben im Gebiet Cherson illegale Aktivitäten einer 1976 geborenen Staatsbürgerin unterbunden. Dies gibt Gouverneur Wladimir Saldo in einem auf Telegram veröffentlichten Post bekannt.

Ermittlungen zufolge hat die Frau in einem in Russland verbotenen sozialen Netzwerk systematisch Aufrufe veröffentlicht, Geld für die ukrainischen Streitkräfte zu sammeln, und Bankverbindungen für Überweisungen abgegeben.

Wie es heißt, seien die Ermittlungen abgeschlossen, und die Staatsanwaltschaft habe die Anklage genehmigt, die eine Höchststrafe von sechs Jahren Haftstrafe vorsehe.

In diesem Zusammenhang stellt Saldo klar:

"Man kann eigene Meinung haben und sie offen äußern. Doch der Aufruf zur finanziellen Unterstützung für diejenigen, die unsere Städte und Zivilisten angreifen, ist eine Straftat."

Selenskij will sich mit Putin auf G20-Gipfel in USA treffen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sei bereit, zum G20-Gipfel nach Miami zu reisen, falls der russische Präsident Wladimir Putin daran teilnimmt. Dies erklärte Selenskij am Samstag in einem Interview mit der Deutschen Welle.

"Wir müssen kommen. Wir müssen uns treffen, miteinander sprechen und Entscheidungen treffen."

Der Kreml hat auf Selenskijs Aussage über das mögliche Treffen mit Putin reagiert. Der ukrainische Politiker könne nach Moskau reisen, wenn er tatsächlich eine persönliche Begegnung mit dem russischen Staatschef suche, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

"Wenn er tatsächlich mit Putin zusammentreffen will, dann hat Putin bereits zuvor gesagt, dass er nach Moskau kommen kann."

Der G20-Gipfel findet am 14. und 15. Dezember in Miami statt.

Durchbruchversuche eingekreister Sturmgruppen im Gebiet Charkow vereitelt

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring um gegnerische Truppen im Gebiet Charkow weiter zu, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.

Im Laufe des Tages habe das russische Militär den eingekreisten Einheiten nahe den Ortschaften Nowoalexandrowka, Prikolotnoje, Malaja Woltschja und Busowo Verluste an Personal und militärischer Ausrüstung zugefügt. Zwei Versuche ukrainischer Sturmgruppen, aus der Einkesselung bei den Siedlungen Slisnewo und Gogino auszubrechen, seien vereitelt worden.

Binnen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners auf bis zu 125 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Quads und zwölf bodengestützte Robotersysteme. Zwei ukrainische Kämpfer seien gefangen genommen worden.